In Venezuela lagert mehr Rohöl als in Saudi Arabien, wer behauptet, es ginge um Demokratie oder gar Drogen, der möge bitte einen vernünftigen Nachweis liefern.
Beiträge von Quittengelee
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...Dafür müssen wir hier den Thread nicht zweckentfremden. Ich denke, darin sind wir uns einig, oder?

Schade, ich hätte mich gefreut, wenn Du das Einlenken meinerseits als solches erkannt und entsprechend reagiert hättest.
Du hättest erwartet, dass ich deinen Wünschen entspreche und auf bestimmte Weise handle. Macht oder nicht Macht, das ist hier die Frage

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Es gibt nahezu keine Führungsposition, in der man derart wenig "Macht" hat, wie in der Schulleitung. Ich bezweifle stark, dass es einer nennenswerten Anzahl von Personen in Schulleitungspositionen um diese Kategorie ging.
Macht ist Einfluss, etwas zu erreichen. Was man erreichen will, ist ja erst mal unabhängig davon, jedenfalls will man an bestimmten Stellen denken, "so wird's gemacht, weil ich es für richtig halte". Auch wenn es darum geht, anderen zu helfen, Schule in irgend eine Richtung zu entwickeln oder sonstige hehre Motive dahintersehen. Wenn einem alles egal ist, wird man ja nicht Schulleitung.
Jetzt kommt zum Grund, warum man Macht ausüben/Entscheidungen treffen möchte die Persönlichkeit. Wenn sich "Karen" nicht so verhält, wie man das als Chef will, kann man über die missliebige Kollegin lästern, ihr jeden Wunsch erfüllen und sie und sich dafür hassen, Angst haben, dass sie einen vom Thron stürzt, klare Ansagen machen, mit ihr reden, Kompromiss-Lösungen finden, die für alle okay sind oder sie ignorieren.
Als normale*r Kolleg*in hat man diese Bandbreite nicht. Man kann zwar ebenso lästern oder ignorieren, aber man setzt am Ende nicht den Stundenplan. Man vergibt nicht die A14-Stelle. Man entscheidet nicht über die Aufgabenverteilung.
Eigentlich betrübt es mich gerade, dass ich Leuten in Führungspositionen erklären muss, welche Macht sie haben.
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Ich würde mitmachen, unter der Voraussetzung, keine Verantwortung für irgendwas zu haben. Wenn der Verlag das organisiert: gerne, eben weil es an Nischenbüchern fehlt. Aber 'Herausgeber' sein und Zeit und Engagement investieren, um andere zu motivieren? Definitiv nicht für lau.
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Ich bin der festen Überzeugung, dass im Schuldienst viele Soziopathen und Narzissten die "Führungspositionen" bekleiden.
Ich leite mir das so her. Welche Triebkräfte gibt es, mehr Arbeit ("Verantwortung" ) zu übernehmen.
"Etwas gestalten wollen" hört man oft. Was denn? Den Mangel verwalten, die Bass besonders toll umsetzen?
"Mehr Geld" ne, nicht wirklich, gerade in Lebenszeit umgerechnet nicht.
Was bleibt als Motivation? Macht über andere auszuüben und diese das auch spüren zu lassen. Natürlich aus guten Motiven, weil man hat ja den Überblick, deshalb ist man ja in dieser Position.
Legitime Fragen. Wenn auch nicht jeder Soziopath sein möge, so geht es doch immer auch um Macht, das ist nunmal Teil der Jobbeschreibung.
Und auch wichtig: wie verändert sich jemand durch eine Machtposition?
Edit: oder anders, wir verändert es einen möglicherweise, wenn die eigene Motivation keine Passung mit der Realität hat? Wenn ich Chef werde, "um zu helfen" und Leute diese Art von Hilfe aber gar nicht wollen. Fange ich dann an, frustriert zu werden und es an denen auszulassen, denen ich helfen wollte? Insbesondere zum Thema 'Helfen' gibt's interessante Studien.
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Hm, ich kann mir vorstellen, dass die Kinder verschiedene Begriffe aus anderen Kontexten einbringen, um zu beschreiben, was sie wahrnehmen. Ich würde einer Referendarin jedoch unbedingt empfehlen, diese Begriffe aufzunehmen, mit den Kindern zu besprechen, was sie damit meinen und dann die Fachbegriffe zu verwenden. Mit geraden und falschen Ecken gibt's sonst Probleme beim Unterrichtsbesuch.
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Ich hätte gerne was Kreatives beigesteuert, aber mir fällt leider nichts ein! Die KI ist zu doof, um das Prinzip dahinter zu verstehen.
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wichtig ist auch, das haus der vierecke zu berücksichtigen. ich sage dann in den unteren klassen immer, dass ein rechteck ein besonders "schönes" viereck mit "richtigen ecken" ist, die man später rechte winkel nennt, und dass ein quadrat das "feinste" aller vierecke ist, nämlich ein rechteck mit richtigen ecken und allen seiten gleich lang. dann stelle ich auch fragen wie "ist ein quadrat auch ein rechteck?" etc..
Nachdem du Rechtecke als schön und Quadrate als fein definiert hast, sollen die Kinder Quadrate als Rechtecke erkennen? Oder müssen sie erkennen, dass Quadrate fein und schön sind?
Wenn ich verschiedene Vierecke einführen würde, dann wahrscheinlich eher durch Falten und Symmetrien erkennen und vergleichen/ordnen. Aber wohl nicht in Klasse 1.
Edit: wobei der Lehrplan der GS offenbar Parallelen und rechte Winkel einführt, da kann man das Thema auch gleich mit korrekten Begriffen beackern und muss keine Kindersprache erfinden. Finde ich jedenfalls, vielleicht geht es auch so, wie du beschrieben hast.
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Ja, das hast Du. Ich verstehe nach wie vor nicht, woran Du das konkret festmachst, wenn es nicht an "Karen" liegt. Aber das habe ich ja auch ausreichend erläutert. Dafür müssen wir hier den Thread nicht zweckentfremden. Ich denke, darin sind wir uns einig, oder?

Es liegt erstens an dem Schimpfwort, zweitens daran, dass Nachfragen der Kolleginnen mit Lachsmiley versehen werden und drittens daran, dass die folgende Handlung "ich mache jetzt extra alles so und so, dann sehen die, wie doof ihr Verhalten ist" für kindischen Trotz halte. Kindisch kann man mal sein, in der Reflexion sollte man das dann aber im Idealfall erkennen.
Ob du den Thread zweckentfremden willst, weiß ich nicht.
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Ich denke, den kennt er. Geht es Dir um die Verwendung gerade dieses Begriffs?
Hierzu einmal eine Beschreibung durch ChatGPT.
"Kulturelle Bedeutung und Nutzung:
In Deutschland wird der Begriff in den letzten Jahren zunehmend verwendet, vor allem in sozialen Medien, um bestimmte Verhaltensweisen zu kritisieren, die als unangemessen oder egoistisch angesehen werden. Die Bezeichnung ist jedoch auch sehr umstritten, da sie teilweise als abwertend oder stereotypisierend empfunden wird. Manche sehen in der „Karen“ eine Karikatur der „weißen Mittelklassefrau“, die in ihrer Wahrnehmung der Welt wenig Selbstkritik übt und durch ihre Privilegien in verschiedenen sozialen Situationen in den Vordergrund tritt."
Interessanterweise besteht hier keine Verbindung zum Rassismus, was womöglich daran liegt, dass das in den USA eine ganz andere Dimension besitzt und auch eben seit 1619 in der DNA der USA verankert ist.
Das ist durchaus rassistisch, darum geht es aber nicht. Warum ich die hier geäußerte Haltung ggü. Kolleginnen unangenehm finde, hab ich ja ausreichend erläutert.
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Ich muss leider sagen, dass ich deine Interpretation des von Andreas geschriebenen nicht so richtig nachvollziehen kann.
Du kennst den Begriff der "Karen" nicht?
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Ein Loch ist ein Hohlraum und als solcher auch wieder ein Körper (z. B. Zylinder, Halbkugel, ...).
Die Oberfläche des Tisches ist eine Seite der Tischplatte, die z. B. ein Quader sein kann.
Flächenformen existieren in der Realität nur an Körpern. Zweidimensionalität ist ein Konzept.
Ich schrieb Oberfläche der Tischplatte. Und Oberflächen an Körpern untersuchen Kinder, da stimmst du zu?
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"...gedankliche Trennung verschiedener Formen und Gegenstände vom Hintergrund mit sich überschneidenden Umrissen
Figur-Grund-Wahrnehmung:
in der Realität
in Abbildungen
Wiedererkennen in anderen Zusammenhängen, räumlichen Lagen und Anordnungen, Größen, Farben, verschiedenen Lichtverhältnissen
Wahrnehmungskonstanz
Erfassen von Formen und Figuren mit sich überschneidenden Umrissen
...
Kennen linearer Figuren
Freihandzeichnen von Linien
auf unliniertem Papier, verschiedene Formen
...
Umgang mit Bleistift, Lineal, Schablone, Geometriedreieck
Geraden
gerade, unendlich lange Linie
Bezeichnung von Geraden mit Kleinbuchstaben
Punkte und deren Lage auf Geraden
Bezeichnung von Punkten mit Großbuchstaben
Schnittpunkte zweier und mehr Geraden
zueinander parallele Geraden
Falten, Repräsentanten suchen
Geometriedreieck, Lineal, Schablone
Bezeichnung durch g II h
zueinander senkrechte Geraden, rechter Winkel
mit dem Faltwinkel prüfen
Falten, Repräsentanten suchen
Geometriedreieck, Lineal, Schablonen
Bezeichnung durch g
h
Strahl
einseitig begrenzte, gerade Linie
Zeichnen
Zahlenstrahl
Strecken
beidseitig begrenzte, gerade Linie
Zeichnen, Messen
Bezeichnung durch
➔
LB 3
Übertragen des Wissens über lineare Figuren auf ebene Figuren
Vergleichen vielfältiger ebener Figuren nach selbst gefundenen und vorgegebenen Kriterien
Unterscheiden, Sortieren
Aufsuchen ebener Figuren an Körpern und Erfassen als deren Begrenzungsfläche
Erkennen, Benennen, Beschreiben und Darstellen von Dreiecken, Vierecken und anderen Vielecken"
Hab mal etwas grob Lehrplan Ausschnitt Sachsen Klasse 1/2 eingefügt. Bin gerade selbst überrascht, was die alles können müssen...
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Aber die Flächenformen kann man in der - analogen - Umwelt doch nur an Körpern wahrnehmen? Auch ein aus Papier ausgeschnittener Kreis ist ein Zylinder, wenn auch ein sehr flacher.
Man kann schon Flächenformen finden, etwa kann ein Loch rund sein oder die Oberfläche des Tisches rechteckig. Wobei die Ecken häufig abgerundet sind...
Aber es ist schwer, meine Schüler halten Kugeln mitunter für Kreise und erkennen nicht, wenn eine Schachtel ein Quader ist, alle anderen, ähnlichen Schachteln auch Quader sind. Da muss man noch nicht mal die Beziehung von Quader und Würfel thematisieren.
Ich unterrichte ja seit vielen Jahren Förderschüler*innen, bin aber doch immer wieder erstaunt, was und wie Kinder manchmal denken und warum irgendwas nicht einleuchtet.
In jedem Falle kommt die Auseinandersetzung mit dem Thema vor der Suche nach Materialien, sonst kann man deren Sinnhaftigkeit nicht beurteilen.
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Gut, dann freundlicher: aus dem Beitrag, wie aus anderen des Users vorher, scheint mir ein gewisses Desinteresse an zwischenmenschlicher Kommunikation sowie eine abwertende Haltung gegenüber einzelnen Kolleginnen durchzuscheinen, die sich durch Bezeichnungen konkretisieren, die eine gewisse Distanz durch Kategorisierungen erkennen lassen. In diesem Falle handelt es sich sogar um ein Schimpfwort, denn mit "Karen" ist eine weiße, rassistische, selbstgerechte Frau gemeint.
Dabei erwarte ich von einer Führungsperson mehr Selbstreflexion und die Fähigkeit, das Gespräch zu suchen, wenn man sich über das Verhalten einer Kollegin geärgert haben sollte.
Da hier ja wiederholt durch Kollegen qua Amt das Selbstverständnis abgeleitet wird, mehr zu leisten und in allen Belangen mehr Fähigkeiten zu besitzen, sollte sich jeder*r einzelne mit Weisungsbefugnis ganz besonders infrage stellen, ob das denn tatsächlich zutrifft.
Oder kurz: mach dein Handeln doch einfach ohne Trotz und Abwertung anderer transparent.
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Hallo,
ich suche auch nach Ideen für meine Vorführstunde in einer 1. Klasse zum Thema "geometrische Formen". Ich habe z.B. was von der Geschichte "Die Prinzessin findet Formen" gehört, aber im Internet finde ich leider gar nichts. Kann mir da jemand mehr dazu erzählen? Und generell würde ich gerne erfahren, wie ihr so eine Stunde aufbauen würdet.
Was ist eine Vorführstunde?
Zum Aufbau von Stunden komme ich immer erst, wenn ich die Einheit aufgebaut habe. Es gibt mehrere Aspekte, die ich behandele und kann eine einzelne Stunde immer nur im Kontext planen. Was sagt der Lehrplan? Was sagt die Fachdidaktik? Hast du dazu noch Aufzeichnungen von der Uni?
Ganz allgemein vorweg: Beim Fühlen und Formen in der Umwelt suchen, aufpassen, dass sie nicht Zylinder als Kreise und Würfel als Vierecke identifizieren. Körper sind später dran, Eigenschaften ihrer Dreidimensionalität ist komplexer zu erfassen.
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Ich habe auch schon erlebt, dass mir vorgeworfen wurde, einige haben immer einen besseren Stundenplan. „Das ist doch kein Zufall.“🤣
Auch die Karens kommen in den Genuss.
Tja, wie kommen die Kolleg*innen bloß darauf?
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Mit Veltins ging's los, wir brauchen eine neue Unterkategorie.
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