Das kann ich leider nur bestätigen. Erst sind "Notenkorridore" erlaubt, dann nicht, dann wieder schon (aber nur geringfügige) - und man fragt sich, was das soll, wenn an der Nachbarschule gänzlich andere Regularien gelten. Da ist es mit der Vergleichbarkeit schnell geschehen...
Beiträge von Ragnar Danneskjoeld
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Ich hatte eine, ebenfalls vor zwanzig Jahren. Quasi ein Hausarzt-Check-up. Ich musste dann lediglich ein 24h-EKG nachreichen (Weißkittelsyndrom). Das war es auch.
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Unterrichtsflüchter, Machtmenschen, Prestige-/Geldgeile (die meist schnell merken…), Weltverbesserer und Pflichtbewusste.
Danke, das ist eine tolle Kategorisierung, zumal ich jeder einen erlebten Schulleiter zuordnen kann. Chapeau! Am gefährlichsten war für mich der Typ "Weltverbesserer".
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Ich habe selber für einen Verlag mehrere Unterrichtseinheiten konzipiert, damals gab es jeweils eine einmalige Aufwandsentschädigung. Die war nicht besonders hoch, aber da ich das Material größtenteils selbst schon erstellt hatte, war der Aufwand letztlich dann doch überschaubar, zumal ich keine Ko-Autoren und nur eine Lektorin hatte. Je mehr Leute an einem solchen Projekt beteiligt sind, desto komplexer wird es - es sei denn, man kann die einzelnen Themen ziemlich präzise trennen.
Soll man das also machen? Pekuniäre Gründe sollten nicht den Ausschlag geben, aber falls
a) du einfach mal Lust auf etwas Neues hast und/oder
b) dein Ego das braucht und/oder
c) du eine Karriere mit Unterrichtsfachbezug anstrebst
ist das bestimmt keine falsche Entscheidung. Der Teufel steckt dann eh im Detail und ist ein Eichhörnchen.
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Da muss man natürlich auch sagen, dass der Arbeitsweg das Privatvergnügen der Kollegen ist.
Das war dann auch die Begründung der SL. Der Kollege hat sich dann angemessen revanchiert.
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Habt ihr denn alle schon mal mitgeplant oder schließt ihr das aus den Plänen der Kollegen?
Als Personalrat durfte ich jahrelang in den Ferien antanzen und Stundenpläne überprüfen. Es war schon auffällig, dass es bestimmte Kollegen regelmäßig besonders schlecht traf. Das beste Beispiel: ein Kollege hatte einen relativ langen Pendelweg. Dann wies sein Stundenplan am Freitag nur eine einzige Stunde auf. Gemeinsam haben wir bei Kollegen eine Tauschmöglichkeit gefunden, die für alle Beteiligten eine Verbesserung dargestellt hätte. Die Schulleitung lehnte ohne Begründung ab.
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Aber das sind alles Punkte, die zum Job dazugehören.
Ansonsten hat die Schulleitung kaum Einflussmöglichkeiten und normale Lehrer haben bei uns eigentlich nie etwas mit der Schulleitung zu tun.
Deswegen frage ich mich, was es denn für schlimme Schikanen geben kann?
Die Dosis macht das Gift.
Ansonsten kann die SL zum Beispiel den Besuch von wichtigen Fortbildungen oder außerunterrichtliche Veranstaltungen untersagen, Arbeitsgemeinschaften beenden, unangekündigte Unterrichtsbesuche, auch bei kurzfristigen Erkrankungen die Verbeamtung verzögern, etc...
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Welche Erfahrungen hast du mit dem Wechsel gemacht?
Ich bin von der Traufe in den Nieselregen gekommen.
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Ich möchte gerne wissen, wer bereits Erfahrungen mit einem Schulwechsel wegen der Leitung gemacht hat.
Ich.
Nun stellt sich für mich halt die Frage: Versuchen ein kaputtes Verhältnis wieder zurecht zu biegen oder Versetzungsantrag stellen?
Was ist mit höflichem Ignorieren?
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Wenn sich meine Fünftklässler das nächste mal wegen irgendeiner Bagatelle zoffen, werde ich ihnen sagen: "Das kann ich sehr gut verstehen. In diesem einen Lehrerforum kloppen sich Lehrer sogar wegen Kartoffelsalat an Weihnachten."
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Nur gilt das auch noch nach der Wahl in ein paar Wochen?
Das gilt auch nach der Wahl, denn letztlich ist die Botschaft ja nur: "Wir zahlen für 2022 ff., wenn wir gerichtlich dazu gezwungen werden." Und für die Jahre zuvor sind die Fristen verstrichen. Das will am Ende vom Tag aber auch nichts heißen, denn dass unser Dienstherr Justizverschleppung betreibt, sollte spätestens nach dem Urteil zur Arbeitszeit bekannt sein.
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Woher weißt du denn, dass das einer ist? Bei mir wurde das erst im MRT gesehen.
Diagnose vom Hausarzt.
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Pünktlich zu Weihnachten habe ich mir einen Bandscheibenvorfall eingehandelt. Obwohl ich seit Samstag die vom Hausarzt verschriebenen Medikamente schlucke, tritt keine Besserung ein. Und Orthopäden befinden sich kollektivem Ferienstand - PKV hin, PKV her. Jetzt meine Frage: hat irgendjemand hier schon mal (direkte oder indirekte) Erfahrungen mit sowas gemacht? Wie lange kann es dauern, bis man wieder fit ist, also fit für unseren Job? Danke.
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Dazu würde mich dann mal die Rechtsgrundlage interessieren.
Tut mir leid, die habe ich nicht mehr präsent.
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Ich kenne einen Fall. Der Kollege hatte das Fach sechs/sieben Jahre nicht mehr unterrichtet und sollte dann einen Grundkurs übernehmen. Dagegen hat er sich erfolgreich gewehrt, indem er gegen das Deputat remonstriert hat. In diesem Zusammenhang wurden wir informiert, dass man nach fünf Jahren seine Fakultas abgeben kann. (Der Dienstherr müsste also regelmäßig abfragen, ob so ein Kollege freiwillig besagtes Fach nicht unterrichtet, so dass die Fakultas nicht "erloschen werden" kann.)
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Die Zeiten sind seit ca. 8 Jahren vorbei.
Ich zitiere:
Beförderungsprogramm Abendsonne
Außerdem können laut eines Schreibens des KM vom 4. Juli 2008 (Az. 14-0311.23/480) im Rahmen des Beförderungsprogramms Abendsonne alle verbeamteten Lehrkräfte an Gymnasien ab Vollendung des 60. Lebensjahres außerhalb der Kriterien des jeweiligen Beförderungsprogramms nach A 14 befördert werden, wenn sie in der Dienstlichen Beurteilung mindestens die Note 2,0 haben. Hintergrund: Damit eine Beförderung pensionswirksam ist, muss das Beförderungsamt mindestens zwei Jahre vor der Pensionierung ausgeübt worden sein. Eine solche Beförderung kann unabhängig davon erfolgen, ob der Beförderungsjahrgang der betreffenden Lehrkraft bereits geöffnet wurde. Aufgrund des Beförderungsstaus und der damit verbundenen immer längeren Wartezeit bis zur Beförderung erfüllen inzwischen vermehrt Lehrkräfte die Kriterien des Beförderungsprogramms Abendsonne.
Quelle: https://rpt.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/RP-I…ktober-2025.pdf
Das Problem bei vielen "Altfällen" ist, dass sie sich selbst aus dem Bewerbungsverfahren genommen haben.
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Die schönsten Ausschreibungen an meiner Schule:
Leitung der Imkerei-AG
Leitung der Informatik-AG
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Wer eine geringe Chance auf A14 will, nach BW
Am Gymnasium wird man (in BW) im Regelfall irgendwann A14. Die Frage ist wann. Da der Rückstau so groß ist, haben die Regierungspräsidien mittlerweile die "Aktion Abendsonne" ins Leben gerufen. Wer 60 Jahre alt ist und mindestens eine 2,0 im Gutachten hat, hat quasi eine Beförderungsgarantie. Ich persönlich hätte die Bezeichnung "Aktion Abdecker" passender gefunden, aber mich fragt ja keiner.
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