Beiträge von Avantasia

    Ich möchte mal in die Gehaltsdiskussion einwerfen, dass das OVG Lüneburg nicht festgestellt hat, dass Lehrer zu wenig verdienen, sondern dass sie keine Möglichkeit haben, diese in angemessener Zeit (nämlich durchschnittlich 40 Stunden pro Woche) zu erledigen.


    Der Anreiz, bestimmte Aufgaben zu übernehmen, kann nicht durch Geld aufgewogen werden, wenn ich dafür die Nächte durcharbeiten muss. Es soll darüberhinaus auch Kollegen geben, die sehr gerne unterrichten, andere wiederum organisieren gerne Schulprojekte und arbeiten an der Schulentwicklung mit. Wer soll nun mehr Geld bekommen?


    À+

    Wir haben unser Fahrtenkonzept aufgrund des Wechsels von G8 auf G9 und dem von @Bear erwähnten Fahrtenbudget angepasst:
    6. Klasse: 5 Tage Bad Malente
    8. Klasse: 5 Tage (oft Segeln, je nach Lehrer)
    10. Klasse: 3 Tage Berlin (hier haben wir gekürzt)
    12./13. Klasse: 5 Tage Studien-/Tutfahrt (In-/Ausland)


    Daneben bieten wir Austauschfahrten ab Klasse 9 (Frankreich, Spanien, USA) an.


    À+

    Das Absacken der Schrift wurde bei mir im Ref auch bemängelt. Ich bekam damals den Tipp, mit meiner Hand mitzugehen (also immer einen Schritt nach rechts zu gehen), statt die Hand zu sehr von meinem Körper weg zu bewegen. Alternativ hilft, nicht über die Tafelmitte hinaus zu schreiben.


    Mir hat auch geholfen, die Grundschulschriften wieder zu üben (SAS, VA oder LA ist völlig egal), um flüssiger und leserlicher zu schreiben.


    Ansonsten muss man üben und sich immer das Tafelbild aus einiger Entfernung anschauen. Wenn das auch nichts bringt: ausschließlich auf Folie schreiben.


    À+

    Jup.

    Falsch. Man darf sich halt nicht auf die "IQ-Tests" aus dem Internet stützen.


    Aus höherer (i.S.v. erweiterter Zahlenraum) mathematischer Sicht stimmt zwar das Argument, indem sich beliebige Polynomfunktionen entwickeln lassen. Jedoch bestehen die IQ-Test-Aufgaben aus dem Vorwort, dass nur die Grundrechenarten verwendet werden dürfen (was bei beliebigen Polynomfunktionen eben nicht mehr der Fall ist). Würde man die obige Folge mit 11, 11, 11, 11 fortsetzen, wäre das zwar mathematisch möglich, das Muster (+2) wurde aber nicht erkannt und die Folge wurde nicht mittels Grundrechenarten systematisch fortgesetzt.


    Mal abgesehen davon: Was ist Mathematik denn sonst, wenn nicht Mustererkennung?


    À+

    Nein, das ist schon so gedacht, dass man erstmal mit einer Klasse anfängt und sich nach und nach zu einer Vollzeitlehrkraft hocharbeitet. Könnte man ja auch so verstehen, dass man als Referendar auch nicht sofort 24 Stunden unterrichtet, sondern erstmal mit 8 anfängt. Manche starten ja auch nach dem Ref zunächst mit 16-20 Stunden und stocken dann auf.


    Außerdem: es ist nur ein Spiel, nicht die Wirklichkeit in allen Facetten!


    À+

    Auf twitter stieß ich gerade auf den Mathelehrersimulator http://mathelehrer.aod-omsi.de…e/index.php?page=features
    Man wird mit einem Stundenplan und dem Lehrbuch gleich ins kalte Wasser geworfen und muss sich vor einer Grundshculklasse behaupten - erklären, fragen, Hausaufgaben besprechen, Aufgaben stellen, testen, benoten. Daneben Unterricht vorbereiten, Termine einhalten etc., was halt den Lehrerjob ausmacht. Und je mehr man richtig macht, desto mehr Punkte bekommt man und desto mehr (und höhere) Klassen darf man unterrichten. Sicherlich für Studenten ganz nett, um den Lehrerberuf kennenzulernen, vor allem was außer dem eigentlichen Unterrichten auf einen zukommt.


    À+

    Dieses Missverhältnis ist vom Arbeitgeber leider so vorgesehen.


    Generell: Wer sich freiwillig engagiert, dem muss klar sein, dass er damit das Gehalt aller drückt und für das jeweilige freiwillige Engagement natürlich - gerade deswegen - keine Entlastung bekommt.


    Seid doch froh, dass es an eurer Schule offensichtlich so gut läuft, dass der PR wenig einschreiten muss! Oft läuft aber so viel im Hintergrund, dass es nach außen nur so wirkt, als mache der PR nichts, oder nur das Organisieren der paar Feierlichkeiten. Wer meint, dass das verschenkte Stunden sind, darf sich aber gern davon nehmen (i.e. sich zur Wahl aufstellen lassen).


    À+

    Mit den 3 Stunden für 5 PRen seid ihr euch sicher?
    In den meisten BL ist das pro Person eine Stunde.


    Leider nicht überall. In Niedersachsen sind PR-Zusammensetzung und Entlastungsstunden getrennt:
    Quelle: http://www.schure.de/2047002/npersvg.htm



    Bei z.B. 60 Wahlberechtigten besteht der PR aus 5 Personen, bekommt aber nur 3 Stunden.


    À+

    Hallo an alle, die mit Kindern am Computer sitzen :schnelltipp:


    Ich habe neulich das hier entdeckt:
    https://scratch.mit.edu/

    Auf der Scratch-Seite findest du rechts auch ein paar Projekte mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen.


    In meiner AG (Spieleprogrammierung) arbeite ich total gerne mit dieser Software. Da entstehen dann wilde Katz-und-Maus-Jagden, schwierige Labyrinthe in verschiedenen Räumen und Leveln, Quizmaster, Pacman-Nachbauten; sogar Minecraft hat mal jemand nachzuprogrammieren versucht. Wenn die Kinder sich drumherum noch eine Geschichte ausdenken, wirkt das gesamte Spiel noch runder. Also ein Diebstahl muss aufgeklärt werden, die Prinzessin vom Affen befreit werden, das Gespenst ärgert die Katze ständig und fordert sie nun zu einem Autorennen heraus. Dazu noch einen Startbildschirm (oder einen Hinweis, wie man die Figuren steuert und auf welches Spiel man sich da einlässt) und ein Spielende mit erreichter Punktzahl und Beifall, fertig ist das Spiel. Manche Schüler können da wochenlang die Details liebevoll ausarbeiten!


    À+

    Während meiner Ausbildung war es üblich, dass zu den normalen Lehrproben der jeweilige Referendar Kaffee und Kekse bereitgestellt hat. Am Examenstag jedoch hat sich der Prüfling auf seine Prüfung konzentrieren dürfen, das Sekretariat hat sich um die Bewirtung der Prüfer gekümmert, und alle anderen Referendare meiner Ausbildungsschule haben dem Prüfling ein Notfallüberlebensmampfpaket vorbereitet (großartige Sache!).


    À+


    Wenn ihr zu allen Wünschen schreibt: wenn gewünscht habt ihr echt ein Problem, wenn Leute sich was anderes wünschen. Da rennt man als Stundenplaner jedem hinterher. Ich fänd es jedenfalls nervig einem Kollegen in den Ferien, wenn ich plane, anzurufen um zu fragen ob er (wenn es nur ein Wunsch ist, nicht mit Betreuung o.ä. kollodiert) nicht vielleicht Montags doch 7 Stunden machen könnte, weil dann für 8 Leute der Plan besser wäre.

    Unsere Stundenplanverantwortliche fragt zum Ende des Schuljahres auf Zetteln die Wünsche der Kollegen ab (jeder hat _einen_ Wunsch frei) und kann dann in Ruhe nach Wichtigkeit vorsortieren. Kinderbetreuung und Teilzeitstelle werden damit anders berücksichtigt als der Wunsch nach möglichst wenigen (oder vielen) Freistunden oder Freitags mal nicht in der 8./9. Stunde zu unterrichten. Nach Möglichkeit können dann diese letzteren Wünsche erfüllt werden, jedoch sind diese nicht bindend für den Stundenplaner.


    À+

    Neben ungemütlichen Unterkünften mit etlichem Kleingetier kommt auch noch unzureichender Schlaf dazu, wenn die lieben Kleinen (klackKlack) nachts auf die Toilette müssen (Klackklack) oder sich noch gegenseitig leise den (KLackklack) gesamten Tag Revue passieren lassen (Flüsterton hält da nicht lange vor, Gekicher inbegriffen) und sie vor lauter (KLackKnarzMIST!PSSSSST!KicherKlack) Zuckermitbringsel nicht schlafen können. Getoppt wird das noch durch diverse kleinere und größere Verletzungen (Insektenstiche, Zecken, Verstauchungen und Verrenkungen beim Toben), die dann ggf. zu nächtlichen Krankenhausfahrten führen.


    Da sind mir Tagesausflüge lieber.


    À+

    Bei uns sind SL und stellvertretende SL nicht bei der PV anwesend, es sei denn, dass zu einem ihrer Bereiche ein Gesprächsbedarf besteht (z.B. Umgang mit Vertretungsstunden). Dann sind sie aber nur für diesen Punkt dabei und verlassen danach wieder die PV.


    À+

    Bin fachfremd, habe aber viel Zeit an und auf der Elbe verbracht.
    Spontan fallen mir zur Elbe folgende Stichwörter ein:


    • Elbe als Tidengewässer
    • Staustufe bei Geesthacht mit Pumpspeicherkraftwerk (kein Gezeitenkraftwerk)
    • historische Entwicklung der Elbe (früherer Flusslauf verglichen mit heute, Süder-, Norderelbe)
    • Streit ums Mühlenberger Loch bei Finkenwerder (Naturschutz vs. Airbus)
    • Ursachen und Konsequenzen aus Sturmfluten (1962, 1976) und Hochwasserkatastrophen (2002, 2006, 2013)
    • länderübergreifender Umgang mit der Elbe
    • Kanäle (Nord-Ostsee-Kanal, Elbe-Lübeck-Kanal, Elbe-Seitenkanal)
    • Hamburger Hafen
    • Elbüberquerungen und der Elbtunnel


    À+

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