Ihr schreibt das Protokoll und macht die Notenbesprechung erst nachher? Wow, so läuft das bei uns nicht
Ja, wie sonst? Es kommt ja sofort der nächste Schüler bzw die nächste Prüfung muss angesetzt werden.
Ihr schreibt das Protokoll und macht die Notenbesprechung erst nachher? Wow, so läuft das bei uns nicht
Ja, wie sonst? Es kommt ja sofort der nächste Schüler bzw die nächste Prüfung muss angesetzt werden.
4 solche Blöcke halte ich zwar für sehr viel, aber ich sehe nicht wie du da auf 12 Stunden kommst und sagst, es gäbe dann zusätzlich keine Pausen. Das passt nicht zusammen.
Um 08:00-08:30: S1 in Vorbereitung. In der Zwischenzeit Herrichten der Tische etc., zuvor Wörterbücher/Formelsammlung holen, Aufgabenpapiere kopieren. Daher schon ab 07:30 Uhr anwesend.
Von 08:30-10:00 Uhr Prüfung. Dann pro S etwa 30 Minuten für Beratung und Formulierung der Begründung und Niederschrift. Dann ist es 11:30 Uhr.
die in der Regel auch mindestens 15 min umfasst
Aber sie ist ja keine Pause, weil die Schüler davon 2-3 Minuten brauchen, bis sie das Zimmer verlassen haben, dann nochmal 2 Minuten zum Lehrerzimmer. 5 Minuten weg. Dann 3 Minuten vor der nächsten Stunde los. Sind 8 Minuten weg. Bleiben rechnerisch 7 Minuten.
ich befürchte aber, dass du die Pausen dabei einfach ausklammerst.
Es gab keine: 3 Prüfungen, dann ca 30 Minuten pro Prüfung für die Niederschrift und Reflektion der Notenbegründung. Dann die nächsten Prüfungen. Macht rd 3 Zeitstunden pro Block.
Habt ihr keine längeren Pausen?
Nur, wenn man über 6 Zeitstunden kommt. Der Stundenplan ist so, dass man entweder 7h Unterricht oder 6h Unterricht zzgl Mittagspausenaufsicht machen kann, dass man auf exakt 6 Zeitstunden kommt, was aber sehr anstrengend ist.
Verbeamtete Person NRW. Die 15- Minuten Pausen sind praktisch nicht vorhanden, da wir die Schüler nicht vor dem Gong gehen lassen dürfen. Viele trödeln dann noch. Dann die langen Gänge. Und 3 Minuten vor der nächsten Stunde sollen wir schon wieder los.
Hey,
weiß jemand, ob 12h Tage praktisch ohne wesentliche Pause zulässig sind?
Beispiele:
a) Unterricht von 8-13:30 Uhr ohne Pause, dann von 14:00-19:00 Uhr Elternsprechtag. Am nächsten Morgen um 07:30 Uhr Frühaufsicht. Dann wieder 6h Unterricht zzgl. Mittagspausenaufsicht.
b) Abiturprüfungen 4. Fach: 4 Blöcke Prüfungen à 3 S zzgl. Niederschrift etc. Von 07:45-19:30 Uhr, faktisch ohne Pause. Am nächsten Tag wieder früh, ggf sogar zur Frühaufsicht, hin.
Der Wunsch, nach den Prüfungen zumindest am nächsten Tag die ersten beiden Stunden frei zu bekommen, wurde von der SL abgelehnt.
Ich fühle mich wie eine Arbeitsmaschine. Sieht so die berufliche Zukunft als Lehrer aus?
Wenn man dem Bescheid widersprechen will: genügt da eine Mail an die angegebene Person (Sachbearbeiter) oder muss der Widerspruch mit Begründung auch auf dem Dienstweg erfolgen?
Ich kenne mehrere KuK, die mit einem solchen Zweizeiler oder nur knapp mehr in Teilzeit sind.
Wenn man aber ein solches Attest bekommt… wäre dann nicht der Antrag auf Teildienstfähigkeit lukrativer? Immerhin bekommt man die Differenz zwischen der reduzierten Stundenzahl und dem vollen Deputat zu 50% erstattet und muss keine Vertretungen mehr machen.
Hallo,
weiß jemand, wie der aktuelle Stand beim Vorgehen gegen Teilzeit-Versagung in NRW ist?
Mein Antrag wurde abgelehnt und ich musste ganz formal zur Schulleitung, das Schreiben abholen gegen Empfangsbestätigung.
Darin die übliche Begründung: Wegen Mangels an Lehrkräften ….
Allerdings könnte eine TZ im Umfang von 2h sofort gewährt werden.
Frage: ist es lohnenswert, via PR oder dgl dagegen vorzugehen?
Und nein, ich habe keine kleinen Kinder etc.
Aber der Job stresst mich so, dass ich gewisse gesundheitliche Probleme habe im Rahmen von Psyche/Herzkreislauf, wo ich glaube, dass sie von der Arbeit gefördert werden.
Na, wenn man Studierende einstellt, um die Vertretungsstunden abzudecken, dann stellt man zusätzlich Personen ein.
Ja, genau. Dann würden jedoch die Kollegen nicht mehr ihre 1/2 bezahlten langen Aufsichten oder Lernzeiten machen und sich die Tage schon allein daher verkürzen, weil die Pflichtpause nach 6h entfallen könnte.
Die Arbeit war noch nicht zurück von der SL, wie kommst du auf die Idee, die Noten bekanntzugeben?
Die Schüler waren ungeduldig, da hab ich denen die Noten bereits mitgeteilt. Normalerweise werden die abzuzeichnenden Klausuren auch durchgewunken bis ggf auf Anmerkungen zur Form (Paraphe ergänzen etc) .
Vorteil auch: man umgeht bei der Rückgabe Nachfragen, weil sie sich innerlich schon auf die Note eingestellt haben.
Viel spannender ist aber doch, wie es zu einer vollen Punktzahl bei analytischen Mängeln kommt.
Bei der Analyseaufgabe habe ich volle Punkte gegeben, wenn 4 Stilmittel genannt und ihre Wirkung/Absicht erläutert wurde. Der Schüler hat darüber hinaus noch weitere Stilmittel genannt, aber nicht immer genauer erläutert. Weil er aber die 4 hatte, hab ich ihm volle Punkte gegeben.
Das verstehe ich nicht, wie meinst du das? Es geht hier doch nicht um eine persönliche Nachricht des Schülers an dich, sondern um eine Prüfungsleistung.
Indem ich dem Schüler die sehr gute Note kommuniziert habe und nun klein beigeben musste: „Mh, ja, die Stufenleitung war misstrauisch und der Kollege XY hat auch nochmal drauf geschaut und die denken, dass es da unerlaubte Hilfsmittel gab. Tut mir leid, aber die Stufenleitung hat eine Feststellungsprüfung angesetzt. Muss ich nächste Woche leider mit dir machen.“
Wie sieht das denn gegenüber den Schülern aus? Meiner Meinung nach doch so, dass ich dämlich/gutmütig etc bin und von der Stufenleitung und anderen Kollegen, die bei den Schülern als kritisch/kleinlich gelten, gejagt werde. Kurz: lieb, aber inkompetent.
Ich hätte nicht selten Lust, so eine Feststellungsprüfung im Nachhinein zu machen. Rückendeckung durch die Schulleitung fände ich da ganz prima.
Das Überprüfen durch einen Kollegen finde ich auch etwas sonderbar, aber musst du das wirklich als Schikane sehen?
Ja, es kostet meine Zeit und untergräbt das Vertrauensverhältnis zum Schüler.
Sonderbar finde ich vor allem, dass meine korrigierte Klausur heimlich dem anderen Fachkollegen vorgelegt wurde ohne vorher mit mir drüber zu sprechen.
Hallo,
folgende Situation:
Wir müssen immer zu jeder Sek II Klausur einen Notenspiegel erstellen und die beste, schlechteste und mittlere Klausur der Oberstufenkoordination zur Unterschrift vorlegen. Manchmal wird was Formales bemängelt (Paraphe fehlt, Name des Schülers auf dem Notenblatt fehlt etc.), meist liegen die Klausuren am nächsten Tag wieder da und können ausgegeben werden.
Nun hatte ein Schüler bei mir die beste Klausur geschrieben, der in anderen Fächern, ebenso wie in der Kommunikationsprüfung bei mir, schlecht abschneidet. Ich habe auch das Gefühl, dass Hausaufgaben mit KI erstellt wurden.
Jedenfalls hat die Oberstufenleitung diese Klausur des Schülers nicht mit zurück gegeben, sondern ohne mein Wissen einem anderen Fachkollegen zur Zweitmeinung vorgelegt. Der ist zum Schluss gekommen, dass dort viele schön klingende aber unpassende Floskeln drin seien. Zudem einiges aus dem originalen Text entnommen sei. Und es seien zwar Stilmittel genannt worden aber nicht richtig in der Funktion erklärt… Und trotzdem hätte ich dem Schüler volle Punkte gegeben.
Im Grunde hieß das, ich hätte mich durch einen schönen Schreibstil blenden lassen und gar nicht so genau geprüft, was die Klausur inhaltlich her gibt. Nun soll ich zum Gespräch antanzen. Ggf könnte das Ergebnis sein, dass die Oberstufenleitung von mir die Vorbereitung einer Feststellungsprüfung verlangt.
Wie findet ihr das? Ich finde es unverschämt, ohne mein Wissen und Zustimmung meine korrigierte Klausur einem anderen Kollegen vorzulegen. So aus dem Verdacht raus: Schüler XY ist überall schlecht, nur beim Kreidemeister gut. Da hat sich es Kreidemeister vielleicht beim Korrigieren leicht gemacht oder er ist einfach naiv oder will keinen Konflikt mit Schülern.
Habt ihr das auch mal erlebt? Oder sehe ich das zu eng?
Kürzung der Dienstbezüge könnte schon motivierend wirken, pünktlich zu kommen
Oder wirken so, dass der Kollege sich dann als Ausgleich erstmal für 4 Wochen einen Krankenschein holt. Die Schule kann zusehen, wer die Abiprüfungen macht etc.
Mich wundert, dass diese Fälle offenbar von der geschilderten Schulleitung gar nicht bedacht werden. Sie begibt sich damit doch auf sehr dünnes Eis, denn die Arbeit hat sie letztlich auch selbst.
Einfacher wäre es, die Kollegen gewähren zu lassen.
wenn sie keine Anzeige an den Hals bekommt und ihren Job verliert.
Warum sollte das passieren? Eine verbeamtete Lehrkraft zu entfernen dürfte wohl mehr nötig machen als etwas „Du, du“ weil sie hin und wieder einige Minuten nach dem Gong morgens in die Schule kam.
Was ich vermisse ist zu fragen, wie es dem betroffenen Kollegen geht.
Es wird hier zumeist nur gesagt: er muss, er muss…
Es könnte doch auch sein, dass er zB krank ist, morgens manchmal einfach länger braucht, Schlafstörungen hat oder einfach psychisch nicht gut drauf ist. Offenbar ist das hier nicht erfragt worden.
Übrigens alles Aspekte, die durch die Schule noch gefördert werden. Wenn dann noch ein Schulleiter um die Ecke kommt und sagt: „Schon wieder 4 Minuten zu spät, jetzt werde ich mal eine Meldung an die Schulbehörde machen.“… wie soll sich der Kollege dann fühlen?
Wenn das jedoch akribisch kontrolliert wird, dann wünsche ich mir die gleiche Akribie bei der Kontrolle der Einhaltung der Regeln in allen anderen Bereichen: Korrekturfristen, Pünktliche Abgabe von (korrekten) Dienstreiseanträgen, immer ein Mitglied der SL im Haus, solange Unterricht ist, tägliches Abrufen der Dienstmails...
Am Ende des Tages ist es ungerecht:
An Schule 1 versucht die SL, die oben genannten Punkte durchzuziehen. Spricht SuS wie auch KuK schon bei kleinsten „Verstößen“ an wie Dienstreiseantrag zu kurzfristig abgegeben oder eben hier und da mal 2-3 Minuten zu spät (während andere Kollegen die Zeit quatschend auf den Fluren verbringen).
An Schule 2 interessiert die SL gar nichts, solange sie keine Arbeit/Ärger hat. Oft sind das SL, die selbst unsicher sind oder wenig Ahnung von der konkreten Schule haben. Solange die Kollegen ihr irgendwie den Rücken frei halten und ab und zu nette Fotos in der Zeitung sind „belohnen“ sie die KuK damit, alle Wünsche möglichst zu erfüllen und bei den og Problemen nicht so genau hin zu schauen.
Alles selbst erlebt.
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