Wenn man dem Bescheid widersprechen will: genügt da eine Mail an die angegebene Person (Sachbearbeiter) oder muss der Widerspruch mit Begründung auch auf dem Dienstweg erfolgen?
Beiträge von Kreidemeister
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Ich kenne mehrere KuK, die mit einem solchen Zweizeiler oder nur knapp mehr in Teilzeit sind.
Wenn man aber ein solches Attest bekommt… wäre dann nicht der Antrag auf Teildienstfähigkeit lukrativer? Immerhin bekommt man die Differenz zwischen der reduzierten Stundenzahl und dem vollen Deputat zu 50% erstattet und muss keine Vertretungen mehr machen.
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Hallo,
weiß jemand, wie der aktuelle Stand beim Vorgehen gegen Teilzeit-Versagung in NRW ist?Mein Antrag wurde abgelehnt und ich musste ganz formal zur Schulleitung, das Schreiben abholen gegen Empfangsbestätigung.
Darin die übliche Begründung: Wegen Mangels an Lehrkräften ….
Allerdings könnte eine TZ im Umfang von 2h sofort gewährt werden.
Frage: ist es lohnenswert, via PR oder dgl dagegen vorzugehen?Und nein, ich habe keine kleinen Kinder etc.
Aber der Job stresst mich so, dass ich gewisse gesundheitliche Probleme habe im Rahmen von Psyche/Herzkreislauf, wo ich glaube, dass sie von der Arbeit gefördert werden.
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Na, wenn man Studierende einstellt, um die Vertretungsstunden abzudecken, dann stellt man zusätzlich Personen ein.
Ja, genau. Dann würden jedoch die Kollegen nicht mehr ihre 1/2 bezahlten langen Aufsichten oder Lernzeiten machen und sich die Tage schon allein daher verkürzen, weil die Pflichtpause nach 6h entfallen könnte.
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Die Arbeit war noch nicht zurück von der SL, wie kommst du auf die Idee, die Noten bekanntzugeben?
Die Schüler waren ungeduldig, da hab ich denen die Noten bereits mitgeteilt. Normalerweise werden die abzuzeichnenden Klausuren auch durchgewunken bis ggf auf Anmerkungen zur Form (Paraphe ergänzen etc) .
Vorteil auch: man umgeht bei der Rückgabe Nachfragen, weil sie sich innerlich schon auf die Note eingestellt haben. -
Viel spannender ist aber doch, wie es zu einer vollen Punktzahl bei analytischen Mängeln kommt.
Bei der Analyseaufgabe habe ich volle Punkte gegeben, wenn 4 Stilmittel genannt und ihre Wirkung/Absicht erläutert wurde. Der Schüler hat darüber hinaus noch weitere Stilmittel genannt, aber nicht immer genauer erläutert. Weil er aber die 4 hatte, hab ich ihm volle Punkte gegeben.
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Das verstehe ich nicht, wie meinst du das? Es geht hier doch nicht um eine persönliche Nachricht des Schülers an dich, sondern um eine Prüfungsleistung.
Indem ich dem Schüler die sehr gute Note kommuniziert habe und nun klein beigeben musste: „Mh, ja, die Stufenleitung war misstrauisch und der Kollege XY hat auch nochmal drauf geschaut und die denken, dass es da unerlaubte Hilfsmittel gab. Tut mir leid, aber die Stufenleitung hat eine Feststellungsprüfung angesetzt. Muss ich nächste Woche leider mit dir machen.“
Wie sieht das denn gegenüber den Schülern aus? Meiner Meinung nach doch so, dass ich dämlich/gutmütig etc bin und von der Stufenleitung und anderen Kollegen, die bei den Schülern als kritisch/kleinlich gelten, gejagt werde. Kurz: lieb, aber inkompetent.
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Ich hätte nicht selten Lust, so eine Feststellungsprüfung im Nachhinein zu machen. Rückendeckung durch die Schulleitung fände ich da ganz prima.
Das Überprüfen durch einen Kollegen finde ich auch etwas sonderbar, aber musst du das wirklich als Schikane sehen?
Ja, es kostet meine Zeit und untergräbt das Vertrauensverhältnis zum Schüler.
Sonderbar finde ich vor allem, dass meine korrigierte Klausur heimlich dem anderen Fachkollegen vorgelegt wurde ohne vorher mit mir drüber zu sprechen. -
Hallo,
folgende Situation:Wir müssen immer zu jeder Sek II Klausur einen Notenspiegel erstellen und die beste, schlechteste und mittlere Klausur der Oberstufenkoordination zur Unterschrift vorlegen. Manchmal wird was Formales bemängelt (Paraphe fehlt, Name des Schülers auf dem Notenblatt fehlt etc.), meist liegen die Klausuren am nächsten Tag wieder da und können ausgegeben werden.
Nun hatte ein Schüler bei mir die beste Klausur geschrieben, der in anderen Fächern, ebenso wie in der Kommunikationsprüfung bei mir, schlecht abschneidet. Ich habe auch das Gefühl, dass Hausaufgaben mit KI erstellt wurden.
Jedenfalls hat die Oberstufenleitung diese Klausur des Schülers nicht mit zurück gegeben, sondern ohne mein Wissen einem anderen Fachkollegen zur Zweitmeinung vorgelegt. Der ist zum Schluss gekommen, dass dort viele schön klingende aber unpassende Floskeln drin seien. Zudem einiges aus dem originalen Text entnommen sei. Und es seien zwar Stilmittel genannt worden aber nicht richtig in der Funktion erklärt… Und trotzdem hätte ich dem Schüler volle Punkte gegeben.
Im Grunde hieß das, ich hätte mich durch einen schönen Schreibstil blenden lassen und gar nicht so genau geprüft, was die Klausur inhaltlich her gibt. Nun soll ich zum Gespräch antanzen. Ggf könnte das Ergebnis sein, dass die Oberstufenleitung von mir die Vorbereitung einer Feststellungsprüfung verlangt.
Wie findet ihr das? Ich finde es unverschämt, ohne mein Wissen und Zustimmung meine korrigierte Klausur einem anderen Kollegen vorzulegen. So aus dem Verdacht raus: Schüler XY ist überall schlecht, nur beim Kreidemeister gut. Da hat sich es Kreidemeister vielleicht beim Korrigieren leicht gemacht oder er ist einfach naiv oder will keinen Konflikt mit Schülern.
Habt ihr das auch mal erlebt? Oder sehe ich das zu eng? -
Kürzung der Dienstbezüge könnte schon motivierend wirken, pünktlich zu kommen
Oder wirken so, dass der Kollege sich dann als Ausgleich erstmal für 4 Wochen einen Krankenschein holt. Die Schule kann zusehen, wer die Abiprüfungen macht etc.
Mich wundert, dass diese Fälle offenbar von der geschilderten Schulleitung gar nicht bedacht werden. Sie begibt sich damit doch auf sehr dünnes Eis, denn die Arbeit hat sie letztlich auch selbst.
Einfacher wäre es, die Kollegen gewähren zu lassen. -
wenn sie keine Anzeige an den Hals bekommt und ihren Job verliert.
Warum sollte das passieren? Eine verbeamtete Lehrkraft zu entfernen dürfte wohl mehr nötig machen als etwas „Du, du“ weil sie hin und wieder einige Minuten nach dem Gong morgens in die Schule kam.
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Was ich vermisse ist zu fragen, wie es dem betroffenen Kollegen geht.
Es wird hier zumeist nur gesagt: er muss, er muss…Es könnte doch auch sein, dass er zB krank ist, morgens manchmal einfach länger braucht, Schlafstörungen hat oder einfach psychisch nicht gut drauf ist. Offenbar ist das hier nicht erfragt worden.
Übrigens alles Aspekte, die durch die Schule noch gefördert werden. Wenn dann noch ein Schulleiter um die Ecke kommt und sagt: „Schon wieder 4 Minuten zu spät, jetzt werde ich mal eine Meldung an die Schulbehörde machen.“… wie soll sich der Kollege dann fühlen? -
Wenn das jedoch akribisch kontrolliert wird, dann wünsche ich mir die gleiche Akribie bei der Kontrolle der Einhaltung der Regeln in allen anderen Bereichen: Korrekturfristen, Pünktliche Abgabe von (korrekten) Dienstreiseanträgen, immer ein Mitglied der SL im Haus, solange Unterricht ist, tägliches Abrufen der Dienstmails...
Am Ende des Tages ist es ungerecht:
An Schule 1 versucht die SL, die oben genannten Punkte durchzuziehen. Spricht SuS wie auch KuK schon bei kleinsten „Verstößen“ an wie Dienstreiseantrag zu kurzfristig abgegeben oder eben hier und da mal 2-3 Minuten zu spät (während andere Kollegen die Zeit quatschend auf den Fluren verbringen).
An Schule 2 interessiert die SL gar nichts, solange sie keine Arbeit/Ärger hat. Oft sind das SL, die selbst unsicher sind oder wenig Ahnung von der konkreten Schule haben. Solange die Kollegen ihr irgendwie den Rücken frei halten und ab und zu nette Fotos in der Zeitung sind „belohnen“ sie die KuK damit, alle Wünsche möglichst zu erfüllen und bei den og Problemen nicht so genau hin zu schauen.
Alles selbst erlebt. -
Und ich finde schon, dass Kolleginnen und Kollegen, die häufiger morgens zu spät erscheinen, auch entsprechend kommuniziert werden sollte, dass das ganze ein Dienstvergehen ist.
Aber was soll der Kollege dann machen, der mal wieder etwas verpeilt, wie letzte Woche schon, beim Losfahren merkt, dass er was vergessen hat. Zurück ins Haus, holen. Der Puls steigt. Dann sind blöderweise auf der Strecke plötzlich Baumfällarbeiten, einspurig.
Er merkt, das passt nicht mehr. Gleich steht der Chef wieder da und meckert??
Wie oben geschrieben: Er greift zum Telefon und meldet sich entweder für den gesamten Tag krank oder gibt vor, zum Arzt zu müssen und erst später kommen zu können. Totalverlust.
Ob der Chef damit was gewonnen hat?
Aus dem Eingangspost entnehme ich, dass aus welchen Gründen auch immer ein Organisationsproblem vorliegt.
Sei es zu spät zu Bett gehen und morgens jede Minute Schlaf raus pressen. Kinder, die den Kollegen aufhalten. Gesundheitliche Probleme weswegen alles nicht so schnell geht oder die Belastbarkeit (Stellen von Materialien am Vortag) eingeschränkt ist.
Ich finde, dass eine Schulleitung da erstmal vorsichtig vorfühlen sollte statt gleich mit dem Dienstgespräch zu kommen. -
Solche KollegInnen fallen aber mitunter auch bereits negativ im Kollegium auf. Das sind dann nicht unbedingt die kollegialsten Personen und haben entsprechend auch nur begrenzte Sympathien.
So und so. Ich erinnere mich an einen Kollegen an einer Vorgängerschule.
Sehr umgänglich, freundlich, hilfsbereit, beliebt… eigentlich so ein Prince Charming. Andererseits gefühlt organisatorisch (vielleicht auch fachlich) leicht überfordert, hat den einen oder anderen Termin vergessen etc.Vor allem konnte er es nicht ertragen, von der Schulleitung zurecht gewiesen zu werden. Da ging es auch um solche Dinge wie verspätet vorgefahren kommen (weil er morgens einfach immer müde war, nachts gezockt/Musik gehört/nicht schlafen können und so); sich beim Elternsprechtag, wenn keiner mehr in der Liste stand, zu verabschieden obwohl noch eine Stunde offen war (er habe besseres zu tun als seine Zeit nutzlos abzusitzen… eigentlich auch nicht so falsch, passte der SL aber nicht als sie durch Zufall dahinter kam).
Die SL in der Konferenz offen zu kritisieren, wenn auch berechtigt, SL fühlte sich vermutlich vorgeführt.
So schaukelte sich das auf… Aus Kleinigkeiten. Aber keine Seite hat mal Einsicht gezeigt. Irgendwann war der Kollege dann dauerkrank und hat die Schule später gewechselt. -
Aber ganz ehrlich: geht sowas nicht aus wie das Hornberger Schießen?
1) Chef lädt zum Gespräch, Kollege zeigt sich einsichtig oder auch nicht.
2) Nächstes Gespräch mit Protokoll und Akteneintrag: Kollege stachelt intern gegen den Chef, untergräbt seine Position subtil bei Schülern und Kollegen.
3) Fall geht zur Schulverwaltung, Verweis.
Spätestens dann würde vermutlich der sich gegängelt fühlende Kollege einen Krankenschein auf unbestimmte Dauer nehmen. Das Geld kommt gefühlt bis zum Sankt Nimmerleinstag. Was hätte dann also die Schulleitung erreicht?
Zumal die Motivation eines sich derart gegängelt fühlenden Kollegen gen Null geht (—> Buch aufschlagen, arbeiten, Vorbereitung null). -
Kommt es denn in anderen Schulen auch vor, dass die Schulleitung regelmäßig morgens schaut?
Ich kannte es bislang nur von einer Schule. -
Wir hatten auch mal so eine Schulleitung. Die Stimmung im Kollegium ging rasant bergab.
Es gab nämlich dann die Kolleginnen und Kollegen, die selbst sehr ordnungsliebend waren und das Schulsystem befürworteten wie es war. Die waren der Meinung: endlich mal jemand der durchgreift.
Und es gab die freiheitsliebenden Leute, die sich dann auch schnell bevormundet fühlten - zumal es zuvor auch nicht kontrolliert wurde.
Es entwickelte sich irgendwie eine schlechte Stimmung: die einen triumphierten gefühlt, weil sie alles normgerecht wie Arbeitsbienen ausführten.
Die anderen fühlten sich zurück gesetzt und deprimiert.
Da kann hinzu, dass die Schulleitung sich bei Beschwerden von Schülern in den Unterricht setzte, teils wie im Ref Protokolle für die Stunden verlangte und dann Kollegen eng monitorte. Ganz ätzend. -
Jetzt ist doch viel beschrieben worden, wofür es keine Beförderung gibt.
Wofür gab es denn, zB am Gymnasium NRW, wenn es da recht viele Beförderungen gab, eine solche?Einfach um mal, zumindest anekdotisch, ein Gefühl zu bekommen, „was geht“ in der Praxis.
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Andersrum gefragt:
Wenn es sowieso keine Beförderung gibt bzw nur für Tätigkeiten, die einen erheblichen zusätzlichen zeitlichen Aufwand erfordern (Erasmus Koordination, Leitung der Lehrbuchsammlung etc.): warum sollte man dann als 13er einen Handschlag mehr tun als nötig und insofern seine Freizeit gratis opfern?AGs anbieten, technische Dinge im Blick halten, mit auf Klassenfahrten gehen oder gar solche organisieren… Nö.
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