Beiträge von Andreas231
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Die werden einige Ämter erhöhen.
Anders geht es nicht. Früher oder später.
Klar versucht die Regierung das solange hinauszuzögern wie es geht. Und es läuft für sie alles nach Plan. Der Stundenplan war schon geschickt. Es wird kurz vor der Wahl noch ein paar Geschenke geben.
Ich denke mal zum 01.01.2027 gibt es mindestens eine Erhöhung für Schulleitungen ab 360 SuS. Es ist in der SEK 1 einfach gesetzwidrig. Ein Schulleiter bekommt an einer Realschule A15 und an einer Hauptschule A14 dazu kann man sich keine Begründung ausdenken. Bei den Grundschulen wird sich wahrscheinlich etwas tun, da dort der Druck sehr groß ist. Nur bei den Beförderungsstellen könnte es schwierig werden. Da man da keine rechtliche Grundlage für hat. -
Und wie funktioniert dies mit alten Gebäuden mit schräg ansteigenden naturwissenschaftlichen Räumen und Kunst- und PC-Räumen unter dem Dach, erreichbar nur über eine sehr schmale Treppe?
Kurz bei uns ändert sich nichts. Wer kurzfristig Krücken benötigt, springt einbeinig die Treppen hoch.
Ich kann total verstehen, dass man dem kritischen gegenübersteht. Und klar ist auch auch, dass die Schulen wahrscheinlich nicht ausreichend dafür umgestaltet werden.
Aber Inklusion bedeutet nicht, dass jedes Gebäude perfekt ist.
Für mich bedeutet es, wir sagen nicht: „Geht nicht“, sondern: „Wie können wir es möglich machen?“ Es soll doch eine Teilhabe ermöglichen. Wenn mir ein Bein fehlen würde, dann würde ich mir vielleicht wünschen nicht auf eine Körperbehindertenschule zu kommen. Und wenn mich meine Mitschüler*innen täglich die Treppen hochtragen müssen. -
Bei uns in NRW ist er nicht erlaubt. Es gibt für Vertretungsstunden keinen Ausgleich. Es gibt nur die Möglichkeit ab der dritten Stunde zusätzlich im Monat sich die Stunden auszuzahlen.
Aber das Modell entlastet vielleicht die Lehrpersonen so sehr, dass die erteilten Stunden - trotz Ausfall - effektiver sind, als wenn sie ständig Überstunden machen und immer aus dem letzten Loch pfeifen. Ich halte aber wenig davon, wenn Eltern alles kontrollieren. Oder klug auf das Recht pochen. Außer sie haben konstruktive Lösungsvorschläge, unterstützen die Schule und betreuen selbst einige Stunden Kinder in der Schule. -
Die werden sich schon etwas einfallen, damit sie Geld sparen können.
Außerdem brauchen die auch noch Versprechungen die, die nach den Wahlen dann einlösen wollen. Sonst können die uns doch mit nichts mehr locken.🤣Ich freue mich die tollen Reden, wo erwähnt wird wie wichtig alle Schulformen sind sowie, dass wie 500 Milliarden mehr in Bildung investiert wird und besonders die Brennpunktschulen liegen zu der Zeit der Politik am Herzen. Und dann ist 5 Jahre keine Geld da.😬
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Zum Glück können wir morgen wieder in die Schule gehen und uns gegenseitig das Leben schwer machen.
Gemeinsam an einem Strang zu ziehen - das wäre ja viel zu langweilig. 😬Ich wünsche allen noch einen schönen Sonntag!
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Es ist einfach nicht gut organisiert. In NRW gibt es unzählige Schulformen. Jeder Schulträger entscheidet anders. Wie soll eine Stadt wissen was am besten für die Kinder ist. Es geht ihnen meist darum genügend Schulplätze für wenig Geld anzubieten. Meiner Meinung nach müsste es einheitlicher umgesetzt werden.
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Unmöglich von dieser SL einfach Pünktlichkeit zu erwarten.🤣
Wie kann man nur einfach Lehrpersonen kontrollieren, wenn sie mehrfach zu spät kommen. Und dann fehlt noch die Wertschätzung.
Die SL hat mindestens eine Abmahnung verdient.😬 -
Paddy ist halt super praktisch im Bereich für die Unterrichtsvorbereitung. Man hat aber halt nicht mehr die Fortbildungen, die es bei Fobizz gab.
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Aber man darf doch in die GKV wechseln. Ist halt teuer, da man in NRW den Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil zahlt. Und es lohnt sich wahrscheinlich insgesamt nicht.
Aber dann würde es bezahlt werden. Oder liege ich da falsch? -
Ich habe Telli im Dezember für das Kollegium eingerichtet. Es nutzt nur leider keiner. Es ist leider natürlich auch ein bisschen bürokratisch. Wir waren bei Fobizz und sind jetzt auf Paddy umgestiegen. Das ist auch recht günstig.
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Gibt es diese vielen Beförderungsstellen de facto nicht schon?
Ich frage jetzt einmal ganz provokant, weil die Grundschulen üblicherweise viel kleiner sind als Berufskollegs. Als ich noch Student war, war ich für die schulpraktischen Studien an einem Berufskolleg mit 184 LuL. All diesen Lehrkräften stand eine Schulleitung vor. Wie sieht es hingegen an den Grundschulen aus? Da dürften sich diese 184 LuL auf gefühlt ca. 10 Grundschulen verteilen und entsprechend auch 10 Schulleiterstellen generieren. Vor dem Hintergrund ist es doch verständlich, daß die Schulleitung an so einem großen BK sagt: "Ich habe einen Stellvertreter und 8 weitere Abteilungsleiter, wir sind in Summe also auch 10 Personen."
Der Schlüssel "Leitungsstellen zu grundständigen Lehrkräften" ist in beiden Fällen identisch.
Das ist ein gutes Beispiel. Es müsste einfach einheitlich sein. Es ist in NRW so, dass es bis August an Förderschulen 0%, an Grundschulen 5%, an Hauptschulen 10% und an Realschulen 40% Beförderungsstellen -berechnet von den Lehrpersonenstellen - gibt. Ab August keine mehr an diesen Schulformen. Am Gymnasium sind es 65% Beförderungsstellen und davon sind nochmal 21% als Funktionsstellen ausgewiesen. Ich lasse jetzt mal die anderen Schulformen weg. An Gesamtschulen, Berufskollegs und Sekundarschulen ist es ähnlich wie am Gymnasium. Die Funktionsstellen sind prozentual verteilt. Das fehlt an den Schulformen wie Grundschulen, Förderschulen, Hauptschulen und Realschulen. Es gibt ja auch durchaus größere Grundschulen (Realschulen sowieso und Hauptschulen auch). Trotzdem gehen die nach jetzigem Stand leer aus. Eine Sekundarschule auch Klasse 5 bis 10 hat die zusätzlichen Leitungs- und Beförderungsstellen. Und das ist nicht fair und da wird sich früher oder später etwas ändern.
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Ich glaube, dass sich aus rechtlicher Sicht in den nächsten Jahren etwas ändern muss.
Höhere Einstufungen in die Besoldung müssen begründet sein. Früher waren es tradierte Dinge, die auf die Entwicklung Einfluss genommen haben. Und die Politik konnte mit dem höheren Abschluss argumentieren. Das ist in NRW seit 2009 eigentlich nicht mehr möglich die zahlreichen Schulformen so unterscheiden zu behandeln. Natürlich ist die Politik immer recht trickreich, um Geld zu sparen. Allerdings werden sie in Zukunft mit Sicherheit auch mehr Beförderungs- oder Funktionsstellen in Grundschulen sowie im SEK-1-Bereich schaffen müssen. Warum soll eine Schulleitung an einer Hauptschule geringer besoldet werden, als eine SL an einer Realschule. Die möglichen Abschlüsse sind identisch etc. -
Ach, wenn das eh von jedem die Pflicht ist sich in der Schulentwicklung zu engagieren, dann können wir die Beförderungen der Gymnasien von 65% einfach gleichmäßig auf alle Schulformen verteilen. Dabei ändert sich ja anscheinend nichts. Müssen die SL nur die Entlastungsstunden besser verteilen.😎
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Also mich fragt die Schulaufsicht immer und folgt anschließend meiner Entscheidung.
Das wird schon. -
Hi, vielen Dank für die vielen Nachrichten. Das hat mich wirklich sehr aufgebaut. Ich denke, ihr habt recht, dass auch meine hohe Verfügbarkeit ein Teil des Problems ist. Leider hat uns die Schulleitung mitgeteilt, dass wir verpflichtet sind, einmal pro Tag, und zwar morgens, unsere E-Mails zu überprüfen. Dennoch habe ich für mich beschlossen, künftig nicht mehr direkt auf alle Mails zu antworten, sondern bewusst etwas Zeit verstreichen zu lassen.
Ich glaube außerdem, dass ein zentrales Problem an meiner Schule darin liegt, dass vor allem die Schulleitung den Eltern immer alles recht machen möchte. Wenn eine Schule insgesamt so auftritt, spiegelt sich das letztlich auch in der Haltung und Resonanz bei den Lehrkräften wider.
Gleichzeitig merke ich, dass ich mir wohl ein dickeres Fell zulegen muss, um die ganze sinnfreie Kritik nicht so sehr an mich heranzulassen. Das ist natürlich leichter gesagt als getan. Ich denke, das braucht einfach noch etwas Zeit. Ihr habt mir mit euren Nachrichten sehr geholfen

Ich denke, es ist völlig normal, dass man in den ersten Jahren im Bereich mit den Eltern unsicher ist. Mir haben da einfach Übung, Wissen und Fortbildungen geholfen. Und ich habe versucht mich in die Lage der Eltern zu versetzen. In NRW haben Eltern eigentlich nur ein Beratungs- und Informationsrecht. Beim Sitzplan z.B. wird das Kind die Eltern angesprochen haben und erzählt haben es sitze jetzt woanders und es ist einfach scheisse. Die Eltern, die ihrem Kind schon immer alle Wünsche erfüllen, setzen sich jetzt dafür ein. Natürlich geht es ihnen nicht um die Sache. Also, dass deine Entscheidung ja mit Sicherheit in einem pädagogischen Kontext steht. Es geht ihnen nur darum, den Wunsch des Kindes zu erfüllen. Du kannst -ohne dich zu erklären - kurz und knapp antworten, es sein deine pädagogische Entscheidung für die gesamte Klasse. Selbst wenn sie sich bei der Schulleitung, Schulaufsicht oder beim Bundesverfassungsgericht beschweren. Werden die nur ausgelacht, vielleicht ne narzisstische Persönlichkeitsstörung diagnostiziert bekommen sowie der schulpsychologische Dienst wird ihnen nahegelegt. 😉
Meine Empfehlung: Weiter machen! 💪 -
Bist du selbst ausgebildeter Lehrer? Deine Beiträge erwecken bei mir manchmal den Eindruck, als ob du ggf. eine Privatschule leitest und selbst kein Referendariat gemacht hast oder ohne Lehrerfahrung in die Tätigkeit gekommen bist. Vielleicht liege ich falsch, dann no offense, würde mich wirklich interessieren.
Richtig. Unausgebildeter Lehrer als Schulleiter an einer Waldorfschule und natürlich ohne Ref. 😉
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Du hast etwas davon, wenn die Schulleitung weiß, wie die unterrichtliche Realität aussieht und wie Schüler sich im echten Leben verhalten. Optimalerweise hat die Schulleitung dann nämlich auch eine Vorstellung davon, welche Ideen aus Schulentwicklung und für die Gestaltung der zukünftigen Schule mit der Realität vereinbar sind und welche Ideen auf realitätsfernen Wunschvorstellungen basieren.
Vielen Dank. Jetzt weiß ich Bescheid. Endlich können die Lehrpersonen bald tolle Lösungsvorschläge von mir bekommen, um die zukünftige Schulentwicklung gestalten zu können. Eigentlich haben wir das gemeinsam gemacht, aber man lernt immer dazu. 😎
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Bei mir müssen die die Schüler*innen ihre Kappen auch abnehmen. Zum Glück hat sich noch nie kein Kind geweigert.
Nur was soll die Schulleitung tun? Oder ist er Kappenbeauftragter. 😉In NRW haben die Eltern ein Informations- und Beratungsrecht und dafür sind die Fach- und Klassenlehrpersonen zunächst einmal zuständig.
Wir haben ein Gespräch- oder Beratungskonzept für die Zuständigkeiten.
Passiert ein Vorfall bei einer Fachlehrperson, dann trägt diese Person die Verantwortung und nimmt Kontakt zu den Eltern auf. Besteht der Konflikt weiter, dann wird die Klassenlehrperson hinzugezogen. Im nächsten Schritt die Schulsozialarbeit, es folgt die Schulleitung und am Schluss die Schulaufsicht.Wie machen das andere Schulen?
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...was das Ganze noch sinnfreier macht.
Es geht nicht um Perfektion, sondern um Haltung: Menschen einzubeziehen statt auszuschließen. Natürlich lässt sich das nicht in jedem Bereich sofort ideal umsetzen. Niemandem ist es verboten, privat zu gendern oder nicht - aber im öffentlichen und institutionellen Kontext sollte der gemeinsame Sinn zählen, nicht nur die eigene Perspektive. Auch wenn man selbst nicht betroffen ist.
Du kannst ja gerne Lösungen finden, die alle mit einbeziehen und sich toll anhören.
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