Also mich fragt die Schulaufsicht immer und folgt anschließend meiner Entscheidung.
Das wird schon.
Beiträge von Andreas231
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Hi, vielen Dank für die vielen Nachrichten. Das hat mich wirklich sehr aufgebaut. Ich denke, ihr habt recht, dass auch meine hohe Verfügbarkeit ein Teil des Problems ist. Leider hat uns die Schulleitung mitgeteilt, dass wir verpflichtet sind, einmal pro Tag, und zwar morgens, unsere E-Mails zu überprüfen. Dennoch habe ich für mich beschlossen, künftig nicht mehr direkt auf alle Mails zu antworten, sondern bewusst etwas Zeit verstreichen zu lassen.
Ich glaube außerdem, dass ein zentrales Problem an meiner Schule darin liegt, dass vor allem die Schulleitung den Eltern immer alles recht machen möchte. Wenn eine Schule insgesamt so auftritt, spiegelt sich das letztlich auch in der Haltung und Resonanz bei den Lehrkräften wider.
Gleichzeitig merke ich, dass ich mir wohl ein dickeres Fell zulegen muss, um die ganze sinnfreie Kritik nicht so sehr an mich heranzulassen. Das ist natürlich leichter gesagt als getan. Ich denke, das braucht einfach noch etwas Zeit. Ihr habt mir mit euren Nachrichten sehr geholfen

Ich denke, es ist völlig normal, dass man in den ersten Jahren im Bereich mit den Eltern unsicher ist. Mir haben da einfach Übung, Wissen und Fortbildungen geholfen. Und ich habe versucht mich in die Lage der Eltern zu versetzen. In NRW haben Eltern eigentlich nur ein Beratungs- und Informationsrecht. Beim Sitzplan z.B. wird das Kind die Eltern angesprochen haben und erzählt haben es sitze jetzt woanders und es ist einfach scheisse. Die Eltern, die ihrem Kind schon immer alle Wünsche erfüllen, setzen sich jetzt dafür ein. Natürlich geht es ihnen nicht um die Sache. Also, dass deine Entscheidung ja mit Sicherheit in einem pädagogischen Kontext steht. Es geht ihnen nur darum, den Wunsch des Kindes zu erfüllen. Du kannst -ohne dich zu erklären - kurz und knapp antworten, es sein deine pädagogische Entscheidung für die gesamte Klasse. Selbst wenn sie sich bei der Schulleitung, Schulaufsicht oder beim Bundesverfassungsgericht beschweren. Werden die nur ausgelacht, vielleicht ne narzisstische Persönlichkeitsstörung diagnostiziert bekommen sowie der schulpsychologische Dienst wird ihnen nahegelegt. 😉
Meine Empfehlung: Weiter machen! 💪 -
Bist du selbst ausgebildeter Lehrer? Deine Beiträge erwecken bei mir manchmal den Eindruck, als ob du ggf. eine Privatschule leitest und selbst kein Referendariat gemacht hast oder ohne Lehrerfahrung in die Tätigkeit gekommen bist. Vielleicht liege ich falsch, dann no offense, würde mich wirklich interessieren.
Richtig. Unausgebildeter Lehrer als Schulleiter an einer Waldorfschule und natürlich ohne Ref. 😉
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Du hast etwas davon, wenn die Schulleitung weiß, wie die unterrichtliche Realität aussieht und wie Schüler sich im echten Leben verhalten. Optimalerweise hat die Schulleitung dann nämlich auch eine Vorstellung davon, welche Ideen aus Schulentwicklung und für die Gestaltung der zukünftigen Schule mit der Realität vereinbar sind und welche Ideen auf realitätsfernen Wunschvorstellungen basieren.
Vielen Dank. Jetzt weiß ich Bescheid. Endlich können die Lehrpersonen bald tolle Lösungsvorschläge von mir bekommen, um die zukünftige Schulentwicklung gestalten zu können. Eigentlich haben wir das gemeinsam gemacht, aber man lernt immer dazu. 😎
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Bei mir müssen die die Schüler*innen ihre Kappen auch abnehmen. Zum Glück hat sich noch nie kein Kind geweigert.
Nur was soll die Schulleitung tun? Oder ist er Kappenbeauftragter. 😉In NRW haben die Eltern ein Informations- und Beratungsrecht und dafür sind die Fach- und Klassenlehrpersonen zunächst einmal zuständig.
Wir haben ein Gespräch- oder Beratungskonzept für die Zuständigkeiten.
Passiert ein Vorfall bei einer Fachlehrperson, dann trägt diese Person die Verantwortung und nimmt Kontakt zu den Eltern auf. Besteht der Konflikt weiter, dann wird die Klassenlehrperson hinzugezogen. Im nächsten Schritt die Schulsozialarbeit, es folgt die Schulleitung und am Schluss die Schulaufsicht.Wie machen das andere Schulen?
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...was das Ganze noch sinnfreier macht.
Es geht nicht um Perfektion, sondern um Haltung: Menschen einzubeziehen statt auszuschließen. Natürlich lässt sich das nicht in jedem Bereich sofort ideal umsetzen. Niemandem ist es verboten, privat zu gendern oder nicht - aber im öffentlichen und institutionellen Kontext sollte der gemeinsame Sinn zählen, nicht nur die eigene Perspektive. Auch wenn man selbst nicht betroffen ist.
Du kannst ja gerne Lösungen finden, die alle mit einbeziehen und sich toll anhören. -
Immer dann, wenn große Kriege beendet werden, wird das Frauenwahlrecht eingeführt (um 1918 und 1945). Und wer sich nicht an einem Krieg beteiligt, kriegt lange kein Frauenwahlrecht (siehe Schweiz und Liechtenstein). Ausnahmen gibt es auch, aber die Häufung ist interessant.
Vielen Dank für den Hinweis. Es ist schon bedauerlich, dass Kriege zu gesellschaftlich verarmenden Entscheidungen mit nicht nachvollziehbaren Gesetzen führen.😏😉
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Oh Gott, was habt ihr denn alle für schreckliche Schulleitungen und Kolleg*innen. Mir tut das in der Seele weh sowas zu hören. Jetzt haben wir vielleicht Glück und unsere Schule ist immer sehr beliebt bei LAAs und Personen aus dem Seiteneinstieg. Wir sind aber auch kein Gymnasium.😉 Außerdem ist diese Ausbildung bei uns Normalität.
Mir tut deine Situation total leid.
Mich würde als Schulleiter interessieren wie so eine Stimmung im Kollegium entsteht. Hast du da eine Idee?Was läuft gut an der Schule?
Was hast du gemacht, um die Situation zu ändern?
Also sowas wie Themen in die Steuergruppe eingereicht, Lehrpersonenrat informiert oder Schulleitung unterstützt etc.Vielleicht gibt es ja eine Möglichkeit etwas zu verändern, da auch wohl viele bald in Pension gehen.
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Wurde das verordnet oder hat sich dieser Wandel natürlich entwickelt?
Seit wann dürfen Frauen eigentlich wählen? Hat sich das natürlich entwickelt. Also, es gibt doch auch Grenzen. Und es ist absolut absurd. Zudem entsteht auch eine Verarmung der vernünftigen Entscheidungsmöglichkeit bei Wahlen. Und es fühlt sich einfach falsch an.🤣
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Bei uns hat das Team Inklusion gemeinsam mit der Schulleitung ein Konzept erarbeitet.
Dieses müsste aber wohl noch optimiert werden. Die Probleme sind ähnlich wie bei euch ohne Konzept. Dadurch, dass die Wahl zwischen innere oder äußere Differenzierung freigestellt ist und das Team Inklusion eigentlich gemeinsam mit den Lehrpersonal individuell über die jeweilige Form entscheiden soll, kam es in der Praxis nahezu ausschließlich zu einer Beschulung in Kleingruppen. Auf diese Weise schränkt das Team die Zusammenarbeit aktiv ein und konterkariert zugleich den eigentlichen Sinn der Inklusion. Vermutlich wird dieses Vorgehen weniger aufwändig wahrgenommen. Natürlich ist Teamteaching anspruchsvoll und organisatorisch herausfordernd. Dennoch kann nicht dauerhaft der einfachere Weg gewählt werden. Im Mittelpunkt stehen die SuS - nicht die eigenen Wünsche oder Bequemlichkeiten.
Aus diesen Grund werden wir das bestehende Konzept zeitnah überarbeiten müssen. -
Also ganz ehrlich, wer damit so große Schwierigkeiten hat und sich vielleicht deswegen kündigen lässt.
Die Person wird wohl andere Probleme haben. 🥱 -
Es ist nicht deine Aufgabe sich darum zu kümmern. Die Schulleitung hat genug zu tun und es ist kein Dienstvergehen. Du müsstest nachweisen, dass es keine vorrangigen Dienstgeschäfte sind.
Invertierte die Zeit lieber in die Schulentwicklung, um die SL zu entlasten! -
Manchmal denke ich wer Schulminister oder Schulministerin ist kämmt sich irgendwann mit nem Hammer. 🤣
Es ist so widersprüchlich. Wenn wir die rechtlich uns zustehende Arbeitszeiterfassung verlangen, dann gibt es aber andere Drohungen. Und es ist ja so komplex 41 Stunden zu zählen. 🙈 Natürlich muss man sich mit allen Bundesländern einigen. Genauso, wie die Besoldung oder Schulformen einheitlich von allen Bundesländern gleich umgesetzt werden.
Wenn man sich nicht einigt, dann dürfen rechtliche Sachen nicht umgesetzt werden. Das ist verboten oder was?Hoffentlich denkt Sie daran die Toilettengänge und Aufsichten von der Arbeitszeit abzuziehen. Und da alles so komplex ist sollte jede geleistete Arbeitsstunde für Sportlehrpersonen nur 15 Minuten zählen. 😆
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Ich habe auch schon erlebt, dass mir vorgeworfen wurde, einige haben immer einen besseren Stundenplan. „Das ist doch kein Zufall.“🤣
Deswegen gibt es keine Wunschmöglichkeiten mehr. Nur allgemeine Vorgaben, die für alle gleich gelten.
Dabei habe ich keine Person bevorzugt. Ich habe noch nicht einmal daran gedacht. Dazu habe ich bei 50 Personen keine Zeit. Ich versuche nur, wenn ich sehe, dass einige mehr Springstunden haben, das noch zu bereinigen und das bei allen Personen. Auch die Karens kommen in den Genuss.
Schön wäre, wenn sich bei der Schulentwicklung alle gleich stark intrinsisch motiviert beteiligen würden. 😬 -
Also bei uns gibt es nur noch islamischen Religionsunterricht und Werteunterricht.
Einige Lehrpersonen feiern zwar nicht richtig islamische Feste. Aber die kombinieren das Ganze so ein bisschen mit feiern und aufklären im Unterricht. -
Ja die Stundenpläne. Besonders motivierend ist es, wenn man nach gefühlt 100 Stunden Arbeit, ein geopfertes Wochenende, eine der/die Karen (mit hasserfülltem Gesichtsausdruck) auf dich hastig zukommt und dir erklärt, dass sie die letzten 3 Jahre immer freitags nach der dritten Schluss hatte. „So geht das nicht!“🤣
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Auch bei Schulleitungen muss man es mit Daten und Fakten nachweisen. Einfach so zum Personalrat wird wohl nicht viel bringen. Zumindest bei uns muss auch der Dienstweg eingehalten werden. Durch versteht sich nicht mit vielen Kolleg*innen, wird da nichts passieren. Und selbst wenn man ihr etwas ankreiden kann, dann wird sie nicht direkt gekündigt. Sie wird angehört und bekommt natürlich die Möglichkeit sich zu ändern. Sollte sie wirklich versetzt werden (passiert ja manchmal), ist sie auch nicht aus dem System und verbreitet an anderer Ort und Stelle ihr Unheil. Wie schikaniert sie denn Personen?
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Keine schlechte Idee.🤣
Ich muss leider sagen 1:0 für deine Schüler*innen.😉
Puh, ich kann mir nicht vorstellen, dass es dazu ein Gesetz gibt, um sowas verbieten zu können.
Ich würde beim nächsten Mal vorbereitet sein und wohl mit der Schulsozialarbeit oder wem auch immer vereinbaren, dass die abrufbereit sind, die SuS einmal begleiten und vielleicht auf mehrere Toiletten verteilen. Dann hat sich das auch erledigt.
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