Beiträge von kleiner gruener frosch

    beides ist rechtswidrig mit bekannten Konsequenzen die jeder Erwachsene für sich abwägen kann.

    Zumindest bei überhöhter Geschwindigkeit wägt man diese Entscheidung auch für evtl. weiterer Opfer der überhöhten Geschwindigkeit ab. Dabei ist es doch so einfach: 130 sind 130. Da braucht man nichts abwägen.

    Bei Schwarzarbeit kann man sicherlich auch davon sprechen, dass man die Situation nicht nur für sich abwägt, weil die Konsequenzen auch andere treffen. Aber ich bin in dem Thema nicht tief genug drin, dass ich da konkrete Aussagen zu den Auswirkungen fehlender Steuereinnahmen durch Schwarzarbeit machen kann.


    kl. gr. frosch

    Und unabhängig von "Straftat" oder Ordnungswidrigkeit - es ist verboten, und das aus gutem Grund.

    Da muss man sich nicht hinstellen und sagen "Och, ich kann das aber einschätzen - die 15 km/h mehr machen nichts." oder "Das schwarz Beschäftigen ist doch nur Notwehr." *kopfschüttel*

    STARK Industries ... ich weiß, dass dein Beitrag nur Ironie war. Aber für den Fall, dass sich mal irgendwer hier ins Forum verirrt, der das ernst meint und sich dann an deine Rezept-Empfehlung hält, habe ich es lieber entfernt. Sorry. (Und ja. mir ist bekannt, dass man die Mittel nur mit Rezept bekommt.)

    (btw: wenn du mal einen Iron-Man-Anzug überhast? In 2 Monaten ist Karneval, ich habe noch kein Kostüm.)

    Leider strotzen die Texte nur so vor (Rechtschreib-)Fehlern. Davon habe ich noch keinen Lesetext übernommen, sondern die alle überarbeitet, ich meine sogar, teilweise neu getippt. Gerade diese Website würde ich nicht zur schnellen Unterrichtsvorbereitung empfehlen, wenn man halbwegs einen Anspruch an sich selbst hat

    Kein Problem:

    Bonus-Aufgabe der heutigen Stunde: findet die Fehler im Text.

    Nachtrag: einen Text orthografisch überarbeitet, ich habe mitgestoppt. Es hat 1:47 Minute gedauert. Kann ich mit leben.

    (Praktischerweise sind es Word-Dateien, die man herunterlädt.)

    Die Seite war aber auch nur ein Beispiel. Man kann auch der Schule eine Liste mit Lese-Förderheften geben und sagen: "Die brauchen wir für den Deutschunterricht. Stichwort: Lesetraining. Können wir das bitte bestellen. Danke."

    Und genau, weil das alles eben viel Zeit frisst, habe ich mir inzwischen angewöhnt eben die Konferenzen sinnvoll zu nutzen und nebenher noch zu korrigieren, Accounts einzurichten usw. damit es keine verschwendete Zeit ist.

    Sorry - aber ich halte Konferenzen nicht für verschwendete Zeit und würde mich freuen, wenn die Kolleginnen bei der Sache sind. Ansonsten (wenn es egal wäre, ob sie was nebenher machen) könnten wir sie uns auch sparen.

    Und ein "Mal eben" frisst nicht viel Zeit. Ein "Mal eben" ist ein "Mal eben". Man sollte nicht jede 2. Stunde so vorbereiten. Keine Frage. Aber wenn die Zeit nach einer Konferenz knapp ist, weil man es nicht geschafft hat, organisiert vorzuarbeiten, dann ist das mal okay.

    Aber eben nicht jede Woche, weil jede Woche Konferenzen anstehen, die unnötig viel Zeit rauben oder andere Zusatzaufgabe und genau darum geht es ja,

    Es ging in Firelilliys Text um Ganztagskonferenzen zur Schulentwicklung. Die stehen nicht jede Woche an.

    Und die normale Konferenz ist langfristig planbar und kann dementsprechend eingeplant werden.

    Dienstags Konferenz: Mittwochs: Übungsstunde in Mathe zur Wiederholung und Vertiefung und in Deutsch wird gelesen. (ODer einfach etwas längerfristig vorbereiten. Geht auch.)

    Es heißt ja nicht, dass hier nicht gelesen wird, aber eben leider nicht so, dass man einfach ein Buch für alle aus dem Regal nehmen kann und nichts mehr raussuchen muss.

    Es ging ja um die Zeiteinsparung bei der Vorbereitung, die damit gerade Lesezeit (wenn nicht die Kinder selber die Bücher mitbringen) nicht ist.

    Ja natürlich, aber eben nichts was man so einfach für alle rausnehmen kann, sondern das erfordert eben Vorbereitungszeit.

    Hier, ich habe mal eben was für dich vorbereitet: Link.

    (Nein, die Seite ist natürlich nicht von mir und ich habe ihn nicht vorbereitet. Aber da findet man Texte. Auswählen, herunterladen, ausdrucken, kopieren, und los. .... Okay, ich weiß schon: "Und was ist, wenn der Kopierer nicht funktioniert?")

    Darf ich fragen, ab welcher Klassenstufe du das machst? Denn wenn ich mit Notenlehre in den JÜL-Klassen (1-3) anfange, dann sind einige Kollegen schon recht schockiert, wie ich so etwas denn wagen könnte, ein früherer Kollege, der eigentlich von der Oberschule kam, war der Meinung, Musiktheorie würde man generell erst ab Klasse 7 machen.

    Klasse 3 oder 4. Aber dieses spielerische geht auch schon in Klasse 2, so ab Mitte. Da habe ich es auch schon gemacht.

    Alternativ: Gitarre rausholen, singen, Bewegungen dazu überlegen, Bodypercussion überlegen.

    Setzt ja aber voraus, dass es Lesebücher gibt, die sind bei uns ja abgeschafft worden, weil MAN mit so etwas nicht mehr arbeitet.

    Ja - ich gehe mal davon aus, dass JEDE Schule bzw. jeder Lehrer über Lesematerial verfügt ... falls das nicht der Fall ist, wundert mich die schlechte Lesefähigkeit der Kinder gar nicht mehr.

    Setzt voraus, dass ich mir den privat gekauft habe, denn das Land zahlt die Lizenzen leider immer noch nicht bei uns.

    Zahlt bei uns auch nicht das Land ... es geht aus dem Schuletat.

    Aber der Worksheet-Crafter ist das beste Beispiel für "Wenn es mir Zeit spart, kann ich auch Geld investieren". Notfalls würde ich ihn privat kaufen.

    Oder du setzt dich eben an Excel ... für ein Blatt mit zufällig generierten schriftlichen Mal-Aufgaben brauche ich 5 MInuten und habe anschließend mein Leben lang zufalls-Aufgaben zur Verfügung.

    Aber auch, wenn du gegen meine Rückmeldungen wieder Einwände haben wirst: ich denke, dass JEDER Lehrer in der Lage sein sollte, mal eben quasi aus dem Stand eine sinnvolle Stunde zu erzeugen, von der die Kinder was mitnehmen.

    Um die Arbeitszeit wieder reinzuholen muss also schlampig korrigiert werden, der Unterricht dödelig vorbereitet werden. Wem fällt das denn auf die Füße? Der Lehrkraft selber! Wir alle haben auch ein Gesicht zu wahren vor Schülern, Eltern, uns selbst usw. und es macht unglaublich unangenehmes Gefühl, wenn man in diesen Kernbereichen Zeit sparen muss. Die Schüler halten einen für weniger kompetent ("Die zeigt ja nur Dokus") oder ("Die

    macht dauernd Fehler bein Korrigieren") und es kollidiert mit dem eigenen Grundsatz im Lehrerberuf "Ich möchte etwas beibringen", warum viele Lehrer geworden sind.

    Ich finde es pervers, dass man als Schulleitung wie Du, Seph, möchte, dass KuK das erleben müssen! Das möchte niemand erleben und ich finde es ein perfides System, das so darauf ausgelegt ist.

    Firelilly. "Mal Zeit sparen bei der Unterrichtsvorbereitung" heißt nicht "Doku anschauen".

    Vielleicht ist es bei dir komplizierter als an der Grundschule. Aber wenn ich mal eine ruhige, schnell vorbereitete Stunde brauche, schnappe ich mir

    a) in Mathe den Worksheet-Crafter, erzeuge mir 3 Trillionen Arbeitsblätter zur Wiederholung oder Vertiefung etc. des schriftlichen Multiplizieren , lasse die Kinder damit rechnen und unterstütze sie dabei bzw. erkläre es nochmal, etc. Keine Prüfungsstunde, aber effektiv und nicht schludrig.

    b) in Deutsch: Lesebuch raus, S. XYZ lesen, in Kleingruppen "Lese-Übungs-Raster durchgehen" (leise lesen, laut lesen, Fragen stellen, betont lesen, ....)

    c) Musik: Notenlehrer, Wörter mit Noten schreiben

    ...

    Für diese 3 Stunden brauche ich maximal 30 Minuten zur Vorbereitung. Wie gesagt, keine Prüfungsstunde aber absolut unterrichtstauglich und nicht schludrig. Reine Übungsstunden, minimaler Aufwand.

    Und das geht bestimmt auch an der Weiterführenden Schule.

    Also ich kann die Überlegung schon verstehen, sie geht wie folgt: „Das Land hat für eine amtsangemessene Alimentation zu sorgen. Da es dies (zumindest aus der Sicht des Auftraggebers der Schwarzarbeit) nicht tut, muss der Beamte anderweitig für einen amtsangemessenen Lebensstandard sorgen, eben durch die Inanspruchnahme von Schwarzarbeit

    Deine Argumentation würde voraussetzen, dass NochNichtIrre sich auf Schwarzarbeit von Lehrern bezieht.

    Abgesehen davon, dass es doppelt doof wäre, wenn ein verbeamteter Lehrer schwarz arbeitet, lese ich seinen Beitrag eher allgemein ... und den Hinweis auf unseren Dienstherrn als whataboutismus.

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