Deutsch, Mitschüler hat im Schriftlichen immer 2 oder 3 Punkte, bekommt in der Ausfrage 15. Da schriftlich und mündlich inzwischen 1:1 gerechnet wird, hat das natürlich auch eine enorme Auswirkung auf die Gesamtnote.
1: 1 betrifft aber die Durchschnitte beider Bereiche, stimmt's?
Ansonsten kommt hier die punktuelle Benotung der bayrischen Abfragetradition durch.
Von den sogenannten müdlichen Noten profitieren übrigens nicht nur die angeblich extrovertierten Schüler.
Mündliche Beiträge und Extroversion = inhaltlich Mist ist genauso eine Plattitüde wie im Unterricht stumm, aber inhaltlich super.
Eine Umfrage unter Schülern unserer Schule hat ergeben, dass "mündliche Epochalnoten" (= wie geht jemand mit den Unterrichtsinhalten um, welche Unterrichtsbeiträge leistet er/sie gefragt oder ungefragt, wie arbeite er/sie in Stillarbeits- oder Gruppenarbeitsphasen mit, welche Ergebnisse kommen dabei heraus) die schriftlichen Noten meistens verbessern. Und wenn jemand den Unterricht mit Beiträgen aus dem AF II und III das ganze Jahr über bereichert, warum sollte das weniger wert sein als eine puntkuelle schriftliche Abfrage in Form einer LK?
Die Skepsis gegenüber diesen Noten, wie auch immer sie genannt werden, kann imho nur von Naturwissenschaftlern kommen. ![]()