Beiträge von Djino

    Schulmöbel finde ich tatsächlich interessant. Wir dürfen als Schule unser Budget des Schulträgers selbst verwalten. Bis man aber tatsächlich für ein "mobiles Klassenzimmer" einen Schülerstuhl mit Tisch, nummerierte Sitzkissen oder Sitztische anschafft, vergehen auch mal mehrere Monate. Den Erfolg der Werbung kann man somit nicht unbedingt direkt an die Werbung anschließend messen.

    Wenn kurzfristig ein größeres Personalproblem entsteht, gibt es auch immer noch die Möglichkeit Vertretungsmittel dafür zu kriegen.

    Ist vielleicht auch abhängig vom Standort.

    Wir haben in mehr als einem Fach drei von vier Lehrkräften, die im Laufe des Schuljahres dauerhaft erkrankt sind. Eine Krankschreibung erfolgt nicht immer gleich für mehrere Monate (also gar keine "Feuerwehrlehrkraft" genehmigt). Und selbst wenn: Die Liste mit möglichen Lehrkräften ist teils sehr kurz. Für ein paar Stunden pro Woche reist bei uns auch niemand an (egal, wie entgegenkommend der Stundenplan vielleicht "umgebaut" wird).

    Wenn so etwas passiert, stellen wir den Unterricht bei den ganz Kleinen sicher. Und in der Qualifikationsphase. Alle "dazwischen" bekommen bei Bedarf später noch einmal Unterstützung, wenn wir wieder die fachlichen/personellen Möglichkeiten haben.

    Allerdings wundert mich, dass ein Gymnasium in Niedersachsen so schlecht versorgt sein soll, dass es zu solchen Problemen kommt, denn grundsätzlich sind Gymnasien in Niedersachsen aktuell ausreichend versorgt. Eigentlich hat Unterricht Vorrang vor AGs und ähnlichem, so dass die Versorgung schon unter 95% fallen muss, bevor Regelunterricht nicht mehr ausgebracht wird.

    Wobei die angebliche Versorgung auf dem Papier nicht unbedingt den Bedingungen vor Ort entsprechen. Wenn zum Beispiel ein Kollege langfristig geplant für 3-4 Monate zu Hause bleibt, um Zeit mit dem Baby/Kleinkind zu verbringen, dann zählt dieser Kollege als anwesend. Wenn man drei solcher Lehrkräfte hat, dann fehlt eine volle Lehrkraft ein ganzes Schuljahr, man hat als Schule hierfür aber keinerlei Anrechnung. Das würde in der Theorie dann aus den 102% Unterrichtsversorgung kommen. In der Praxis sind die Schulen sowieso schon deutlich unter 100%.

    Wenn dann noch schulspezifische "Mangelfächer" betroffen sind (Physik, Musik), dann lässt sich nichts mehr vertreten, da einfach keine geeignete Lehrkraft mehr vorhanden.

    War beim Pseudolink aber langweilig. Chilli und conni können das besser.

    Das ist wahrscheinlich auch echt schwierig. Ich hatte kurz überlegt, einen Vorschlag zu machen. Hatte keine Idee. (Nicht mal passende Eisrezepte würden mir bei diesem Thema einfallen.) Man erkennt an einem gekonnten Pseudolink vielleicht die wahren Künstler(?).

    Nach etwas mehr Überlegung: Vielleicht kann man die Mechanismen des Internets nutzen, um etwas Gutes zu tun? Zum Beispiel mit Links zu gemeinnützigen Organisationen wie https://unicef.at/shop/ oder https://www.drk.de/spenden/als-privatperson-spenden/ ? Da gibt es doch verschiedenste Produkte/Inspirationen, die zum Thema von Werbelinks passen könnten.

    ist der artikel ernst gemeint??

    Man erstelle eine Internetseite. Da verfasse man längere Texte zu einem Thema. Diese Texte sind meist oberflächlich, erscheinen aber auf den ersten Blick so, als ob sie vertrauenswürdig sind. (Weshalb unsere SuS immer wieder mal auf sie hereinfallen und sie als Quelle für schulische Referate etc. angeben.)

    In diesem langen Text wird ein Link zu einer Seite untergebracht, der zum Thema des Textes passt. (Die verlinkte Seite verfolgt meist kommerzielle Interessen.)

    Suchmaschinen wie Google "lesen" den Text. Da ist viel zum Thema, der Link (bzw. die verlinkte Seite) erhält somit ein "hohes Gewicht", einen höheren Stellenwert. Sucht jemand nun nach dem Thema des Textes, nach dem Thema der kommerziellen Seite, dann wird die besagte Shopping-Seite weiter oben in den Suchergebnissen angezeigt.

    Der Vorgang (seichter Text mit Link) wird in verschiedenen Blogs etc. wiederholt.

    Damit diese Blogs dann auch ein besseres "Standing" (Ranking) bei Google etc. haben, platziert man diese Links z.B. in verschiedenen Foren.

    Administratoren in diesen Foren übersehen so etwas vielleicht (denken sich die Linkpatzierer). Ich finde es hier im Lehrerforum immer wieder spannend, zu welchen obskuren Ecken des Internets die ursprünglichen Links dann "umgeleitet" werden. (Wir dürfen also gespannt bleiben.)

    Distanzunterricht ist vom Kultusministerium untersagt

    Dazu ein "interessantes" Internetfundstück von gestern: NDR: Schulausfall wegen Schnee und Eis: Nicht alle freut das

    Der Text wechselt zwischen:

    • die Schulen haben keine ausreichende technische Ausstattung ("Dass er nun oft nicht stattfindet, liege daran, dass es den Schulen teils an technischen Voraussetzungen fehle. Das hatte das niedersächsische Kultusministerium im Januar erklärt.")
    • sie dürfen das nicht - aber das MK schafft bald die rechtlichen Rahmenbedingungen ("Das Land bereite gerade alle rechtlichen Voraussetzungen vor, damit Schulleiter einen Distanzunterricht anordnen können, sagte Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) am Donnerstag.")
    • die Schulen können das nicht / die Schulen haben keine Konzepte (sagt die Kultusministerin und "Christine Winter vom Landeselternrat sieht hier die Schulen in der Pflicht zum Nachbessern. 'In den Schulen müssen Konzepte erstellt werden, wie mit der Situation umgegangen wird'")

    Ist doch immer wieder gut, wenn man einen (Un)Schuldigen an dieser Stelle findet, der die Verantwortung übernehmen darf.

    dass ältere Kolleg*innen durch Glatteis wesentlich gefährdeter sind

    Das hatte ich überlesen - und beim schnellen Durchscrollen der letzten Seiten nicht finden können. (Man verzeihe mir, falls ich bereits gesagtes wiederholen sollte.)

    Kolleg*innen mit einem entsprechendem GbB haben bei Schulausfall etc. ebenfalls einen anderen Status. (Ebenso wie bei Pausenaufsichten.)

    Wie ist es denn in folgendem hypothetischen Fall?

    Aufgrund von Glatteis fällt die Schule aus. Eine Lehrkraft hat einen Fahrtweg von 45 Minuten mit dem Auto über Landstraße. Sie soll die Notbetreuung übernehmen. Sie möchte bei dem Wetter aber nicht mit dem Auto fahren. Fühlt sich damit sehr unwohl und unsicher.

    Mein Erfahrungswert aus diesem Winter:

    Glatteis. Eine Lehrkraft hat einen Fußweg von 20 Minuten (bergab). Fußwege sind vor 8 Uhr in der Regel noch nicht geräumt. Das bedeutet bei Schnee durchaus ein sicheres, aber kaltes Laufen (wenn der Schnee in die Winterschuhe "schwappt"). Bei Glatteis bedeutet das, nun ja, Glätte. Wie gut, dass die Lehrkraft Spikes hat, um auf Schnee und Eis sinnvoll laufen zu können.

    Ganz dumm: Wenn selbst die Spikes an den Füßen versagen. (An der Stelle wünscht man sich vier (statt nur zwei) Kontaktpunkte mit dem Boden (aka Räder), mindestens einen Airbag und eine Knautschzone. Und eine Heizung gegen die Kälte.)

    man müsste es nutzen, damit es populärer wird

    Es Lehrkräfte sind wir doch fast so etwas wie "IT-Influencer" ;)

    SuS müssen sich nicht für viel Geld (oder im Sonderangebot) Micro$oft Office kaufen. LibreOffice ist kostenlos und hat auch einige Funktionen, die z.B. Word nicht hat. Wenn SuS also nach Textverarbeitung fragen (oder auch: wenn sie nicht fragen), erhalten sie von mir immer diesen Tipp.


    (Wero würde ich auch gern nutzen, das bietet meine Bank aber immer noch nicht an.)

    Übrigens: Humblebee ist dran ;)

    Denn: Es stehen nur noch zwei Namen zur Auswahl ("Ucra", die in Ueckermünde liegt, und "Wissemara", die in Wismar). Wird beim Raten der richtige Name genannt, dann ist das entschieden. Wird der falsche genannt, ist die richtige Antwort ebenfalls bekannt :)

    Man kann es erkennen. Habe sofort einige Bilder des Schiffs im Internet entdeckt. Aber keinen mit Schiffsname.

    Es muss ja nicht unbedingt der Schiffsname sein. Das Schiff befindet sich typischerweise im Hafen in einer Stadt. Wobei man es recht häufig auch in einer anderen Stadt in der Region gesehen hat. Ich denke, solche Städtenamen wären als Auflösung gut genug. (Nur "Meck-Pomm" allein ist dann aber doch noch zu unpräzise.)

    Humblebee , kleiner gruener frosch und Quittengelee machen schon eine gute Gruppenarbeit :)

    Meck-Pomm ist richtig. Hansekogge stimmt auch irgendwie.

    Die Sonne scheint ja so ein wenig durch das Segel, man sieht (fast), was auf der anderen Seite aufgemalt ist. Diese "Bemalung" ist, soweit ich weiß, nur bei einer Kogge vorhanden.

    (Falls die Bemalung doch nicht ausreichend zu erkennen ist, stelle ich noch einmal ein "helleres" Foto zur Verfügung.)

    Bei diesem Bild ist es vielleicht möglich, verschiedene richtige Orte zu benennen. Ist offensichtlich eine "bewegliche" Sehenswürdigkeit.

    Trotzdem ließen sich eine Region oder ein Name benennen.

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