Kris24 , danke für den Hinweis noch, dass ältere Kolleg*innen durch Glatteis wesentlich gefährdeter sind. Hab ich noch nie drüber nachgedacht. Wir haben zwar noch nie Notbetreuung wegen Winter gehabt, aber grundsätzlich eine wichtige Anmerkung, die man auf dem Schirm haben sollte.
Glatteis - Notbetreuung
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dass ältere Kolleg*innen durch Glatteis wesentlich gefährdeter sind
Das hatte ich überlesen - und beim schnellen Durchscrollen der letzten Seiten nicht finden können. (Man verzeihe mir, falls ich bereits gesagtes wiederholen sollte.)
Kolleg*innen mit einem entsprechendem GbB haben bei Schulausfall etc. ebenfalls einen anderen Status. (Ebenso wie bei Pausenaufsichten.)
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Das hatte ich überlesen - und beim schnellen Durchscrollen der letzten Seiten nicht finden können. (Man verzeihe mir, falls ich bereits gesagtes wiederholen sollte.)
Kolleg*innen mit einem entsprechendem GbB haben bei Schulausfall etc. ebenfalls einen anderen Status. (Ebenso wie bei Pausenaufsichten.)
Es gibt auch ältere Kollegen ohne GdB. 😉
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Und ältere Kolleginnen, die weiter weg wohnen...?
Sorry, der musste sein.
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wer könnte nachweisen, ob derjenige übelkeit/panikattacken etc. verspürte beim gedanken an einen unfall auf den vereisten straßen oder ob ihm aufgrund eines infekts schlecht war? bei einem tag muss man ja noch nicht zum arzt.
Menschen sind nicht immer unbedingt körperlich krank, das verdient mehr Aufmerksamkeit.
Ich bin über den Eifer und die Einsatzfreude einiger KuK (Survivalkits etc.) sehr erstaunt und positiv beeindruckt. Für mich ist jedoch klar, dass ich definitiv nicht wie ein Prepper mir irgendwelche Plan A, B, C - Szenarien zurechtlege für solche Extremsituationen oder sogar noch Geld dafür ausgebe.
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Und ältere Kolleginnen, die weiter weg wohnen...?
Sorry, der musste sein.
Die laufen auch zur Schule?
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Die laufen auch zur Schule?
Glaubst du etwa, Kapa wird im Alter nicht mehr zur Schule laufen?

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Die laufen auch zur Schule?
Ne, aber die fahren schlechter Auto

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Menschen sind nicht immer unbedingt körperlich krank, das verdient mehr Aufmerksamkeit.
Ich bin über den Eifer und die Einsatzfreude einiger KuK (Survivalkits etc.) sehr erstaunt und positiv beeindruckt. Für mich ist jedoch klar, dass ich definitiv nicht wie ein Prepper mir irgendwelche Plan A, B, C - Szenarien zurechtlege für solche Extremsituationen oder sogar noch Geld dafür ausgebe.
Decken im Auto (so viele wie mitfahren), Getränke und Essen sollte man im Winter dabei haben, wenn alles steht dank Glatteis funktioniert die Autoheizung nur begrenzt.
Warum empfiehlt dies wohl der ADAC? Weil er es oft genug anders erlebt und Hilfe leisten muss. Familien mit kleinen Kindern stundenlang auf Autobahn, weil nichts mehr geht. Ich wohnte damals in Bielefeld, als wenige Kilometer weiter 72 Stunden auf der A2 nichts mehr ging. Darunter waren Familien, die nur schnell wenige Kilometer zur Oma wollten.
Ich finde es verantwortungslos, im Winter nichts dabei zu haben.
Zuhause habe ich soviel, dass ich eine Woche Krankheit ohne Einkaufen überstehe. Mehr auch nicht.
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Ne, aber die fahren schlechter Auto

Ich hatte Lehrer, die älter als 75 Jahre sind?
Darunter fahren sie besser, mehr Erfahrung und weniger Ablenkung.
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Ich würde vermuten, dass es andersrum ist. Wer weit weg wohnt, fährt früh los, da die Person bei der aktuellen Witterung nicht weiß, wie lange sie braucht. Kommt die Person dann einigermaßen gut durch, ist sie als erstes da. Ich wohne verhältnismäßig nahe an der Schule, bin aber oft einer der letzten (sofern keine Notwendigkeit besteht früher da zu sein). Wenn es glatt ist, habe ich teilweise schon Kollegen, die schon vor Ort sind bevor ich überhaupt losfahre.
Oder sie kommen halt nicht durch, weil die Straßen nicht passierbar sind. Wegen Glätte oder Unfällen.
Zu Fuß kommt man halt meistens noch wo durch, wo ein Auto keine Chance hat (unsren Berg bin ich zu Fuß hochgekommen, nicht aber mit dem Auto).
Einmal gab es Eisregen, da kam man weder zu Fuß noch mit dem Auto irgendwo hin.
Letztes mal war schneefrei, da konnte man laufen (stapfen), aber nicht fahren.
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Klar, passieren kann alles. In Niedersachsen komme ich mit dem Auto im Winter eigentlich immer gut durch. Gute Winterreifen, gutes Auto und ein bisschen Wissen. Wenn es in Bayern die Berge hoch und runter geht, ist das sicherlich was anderes.
Aber ich denke, dass das auch die Fälle sind, wo jeder sofort versteht, dass man nicht kommt. Wenn Straßen nicht passierbar sind, sind es halt auch nicht. Aber das werden in der Regel Einzelfälle sein.
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Moin!
Selbst wenn man nicht krank ist oder denkt, man könnte improvisieren, zeigt eine blockierte Autobahn im Winter, wie wichtig ein bisschen Vorbereitung sein kann. Der ADAC hat völlig recht, Decken, Getränke und Essen mitzunehmen, denn selbst ein kleiner Stau kann Stunden dauern, und mit Kindern wird es schnell kritisch. Ich plane auch keine A-, B-, C-Pläne wie manche Survivalisten, aber ich habe immer ein paar Vorräte zu Hause und im Auto, um nicht unvorbereitet dazustehen. Es geht nicht um Angst, sondern um Pragmatismus: ein paar einfache Maßnahmen reichen, um in unerwarteten Situationen sicher und ruhig zu bleiben.
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Bettdecke, Kissen, auf dem Boden in meinem Büro.
Da würde ich kein Auge zutun! Nicht, weil ich Angst hätte, sondern weil das extrem ungemütlich klingt. Mein armer Rücken!
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OT: Was mich diesen Winter gestört hat: Durch die Panikmache in den Medien vor Schnee und Glatteis hatte ich im Januar zeitweise richtig Angst/Panik, wie ich wohl in die Schule komme. Bin morgens erst einmal vor die Tür und habe die Lage gecheckt. Dabei war gar nichts, zumindest nichts Ungewöhnliches. Es ist halt Winter und vor 20 oder 30 Jahren hat sich niemand darüber gewundert. Was sollen die Leute sagen, die im Allgäu wohnen?
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Also, hier im Nordwesten der Republik hatten wir diesen Winter schon viel mehr Schnee als in den Vorjahren. Zuletzt kann ich mich in den Wintern 2009/10 und 10/11 an ähnlich viel Schnee erinnern. Und vor allem hatten wir mehrere Tagen mit fiesem Eisregen; das ist m. E. doch ungewöhnlich für unsere Region.
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Durch die Panikmache in den Medien vor Schnee und Glatteis
ich würde es nicht als "Panik-Mache" bezeichnen. Eher als Wettervorhersage.
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ich würde es nicht als "Panik-Mache" bezeichnen. Eher als Wettervorhersage.
Wenn Schulen geschlossen bleiben, hört es sich schon nach Extremwetter an. Kann mich nicht erinnern, dass hier mal die Schule wegen winterlichen Straßenverhältnissen geschlossen war, aber womöglich habe ich es vergessen.
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Ich empfinde die Wettervorhersagen als übertriebener als früher.
Beinahe wöchentlich wird mittlerweile vor irgendwelchen Kältewellen, Polar-Eisluft, möglichem Jahrhunderhochwasser, Monstersturmzellen oder auch Rekordhitze gewarnt, dann werden noch bedrückend klingende Worte wie "Blutschnee" eingestreut, die man erstmal googeln muss. Jetzt mal überspitzt ausgedrückt. Irgendwelche vermuteten Prognosen werden stets als absolut reißerische Schlagzeile genutzt, so als wären Wetterphänomene früher nie aufgetreten.
Klar schneit es im Winter und wird teilweise auch glatt. Klar ist es im Sommer mal heiß. So viel, wie diesen Winter aber gewarnt wurde, so wenig ist bei uns im Süden aber tatsächlich eingetroffen. Im Norden sieht es anders aus dieses Jahr, das stimmt. Und sinnvolle, realistische Warnungen sind wichtig. Reißerisches Schlagzeilenkreieren gibt es leider auch zuhauf, und das nervt mich.
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Reißerisches Schlagzeilenkreieren gibt es leider auch zuhauf
Stimmt, das gibt es und dort tauchen immer wieder u. a. die von dir genannten Begrifflichkeiten auf. Als seriöse Wettervorhersage würde ich das aber wirklich nicht bezeichnen. Der DWD bspw. - und an deren Vorhersage und (Un-)Wetterwarnungen halte ich mich - verwendet derartige Begriffe meines Wissens nicht (zumindest habe ich dort so etwas noch nie gelesen).
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