Glatteis - Notbetreuung

  • Ich empfinde die Wettervorhersagen als übertriebener als früher.

    Beinahe wöchentlich wird mittlerweile vor irgendwelchen Kältewellen, Polar-Eisluft, möglichem Jahrhunderhochwasser, Monstersturmzellen oder auch Rekordhitze gewarnt, dann werden noch bedrückend klingende Worte wie "Blutschnee" eingestreut, die man erstmal googeln muss. Jetzt mal überspitzt ausgedrückt. Irgendwelche vermuteten Prognosen werden stets als absolut reißerische Schlagzeile genutzt, so als wären Wetterphänomene früher nie aufgetreten.

    Klar schneit es im Winter und wird teilweise auch glatt. Klar ist es im Sommer mal heiß. So viel, wie diesen Winter aber gewarnt wurde, so wenig ist bei uns im Süden aber tatsächlich eingetroffen. Im Norden sieht es anders aus dieses Jahr, das stimmt. Und sinnvolle, realistische Warnungen sind wichtig. Reißerisches Schlagzeilenkreieren gibt es leider auch zuhauf, und das nervt mich.

  • Reißerisches Schlagzeilenkreieren gibt es leider auch zuhauf

    Stimmt, das gibt es und dort tauchen immer wieder u. a. die von dir genannten Begrifflichkeiten auf. Als seriöse Wettervorhersage würde ich das aber wirklich nicht bezeichnen. Der DWD bspw. - und an deren Vorhersage und (Un-)Wetterwarnungen halte ich mich - verwendet derartige Begriffe meines Wissens nicht (zumindest habe ich dort so etwas noch nie gelesen).

    to bee or not to bee ;) - "Selbst denken erfordert ja auch etwas geistige Belichtung ..." (CDL)

  • hatten wir mehrere Tagen mit fiesem Eisregen; das ist m. E. doch ungewöhnlich für unsere Region.

    Ich fand es ungewöhnlich. Eisregen ist hier sonst ein 2-Stunden-Ereignis, es friert vorher, der Boden ist noch gefroren, der Wind dreht, der Regen trifft auf den kalten Boden 7nd gefriert dann dort, ABER nach 2 Stunden taut es und dann ist der Spuk vorbei.

    Das war dieses Mal nicht so, es war sehr viel länger kalt und frostig, es fiel mehrere Tage Eisregen, der alles glasiert, es blieb kalt und die Glasur blieb bestehen.

    Die Autobahn war etliche Stunden gesperrt und die Salzvorräte sind vielerorts nahezu aufgebraucht oder deutlich reglementiert, es wurde mehrfach darauf verwiesen, dass Salz bei Extremwetter erlaubt ist.
    Bei der Wetterlage ist es besser, wenn möglichst wenige Menschen unterwegs sind, für die, die es nicht vermeiden können, bleibt es gefährlich, für die Rettenden dann aber übersichtlicher.

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