Wenn du dir wirklich sicher bist, könntest du formulieren im Antrag auf "Beurlaubung, hilfsweise Entlassung". Damit wäre dann klar, dass ein einfaches Ablehnen des Antrags nicht dazu führen wird, dass du weiterhin der Schule zur Verfügung stehst. Dem Lehrermangel wäre mit der Verweigerung deines Wunsches also nicht geholfen...
Beiträge von Djino
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Gruppenflüge sind manchmal teurer als "normale" Buchungen. Da wird ja das "Servicepaket" (last minute Namensänderungen etc.) mit verkauft. Ich habe hier vor Ort ein Reisebüro gefunden, die "normale" Tickets buchen - ich weiß ja, welche SuS mitkommen sollen & last minute wird sich kaum jemand zum Flug in die USA o.ä. melden...
Die buchen mir dann auch gleich den Bus zum Flug mit (ist meine "Versicherung", für den Fall, dass der Bus doch mal zu spät am Flughafen ankommt. Das Reisebüro und das Busunternehmen wissen sicherlich besser als ich, wann der Bus abfahren muss, damit wir rechtzeitig am Check in stehen.) -
Diabetes kann ein Grund für eine anerkannte Behinderung sein. Mit dem dazugehörigen GbB würde eine Lehrkraft für eine volle Stelle weniger arbeiten müssen und weitere Erleichterungen im Schulalltag erhalten. Analog könnte man das ja mal mit Blick auf Schüler betrachten.
Wenn der Schüler denn tatsächlich wieder halbwegs auf dem Damm ist, aber einfach nicht den Schulweg zurücklegen kann, wäre es vielleicht eine Maßnahme, dass er via WhatsApp (oder E-Mail) die aktuellen Arbeitsblätter / Aufgaben aus dem laufenden Unterricht erhält und während des laufenden Unterrichts seine Bearbeitungen an die Lehrkraft schickt. (Also Foto der Tafel, an der "Buch, S. 192, Aufgabe a-f" steht, der Schüler bearbeitet und schickt ein Foto mit seinen Lösungen.) Das hilft vielleicht, den Verdacht des "der schläft nur lang aus" auszuräumen & den Kontakt zum Unterrichtsstoff zu halten.
(VIelleicht ließe sich über eine anerkannte Behinderung auch eine Schulwegbegleitung oder eine Assistenz während des Schultages beantragen... habe ich auch schon beobachtet bei SuS, die das Gymnasium in Richtung BBS verlassen haben.)
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ich hatte ursprünglich vor, Deutsch und Geschichte zu studieren. Wurde jedoch für Deutsch nicht angenommen.
Glück gehabt! Deutsch und Geschichte ist DIE eine Kombination, die gefühlt am häufigsten vorkommt, in der es die größte Konkurrenz / den niedrigsten Bedarf gibt.
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Mal ein anderer Blick:
In Niedersachsen unterrichtet man mit Philo auch Werte und Normen (was in anderen Bundesländern z.B. Ethik heißt). Und wir suchen händeringend WuN-Lehrkräfte, davon gibt es viel zu wenige, das ist regelmäßig landesweit Mangelfach...
Um ein Fach als Prüfungsfach einrichten zu dürfen, benötigt man in diesem Fach drei ausgebildete Lehrkräfte (bekamen wir bei WuN schulübergreifend / stadtweit in den letzten Jahren nicht hin...)Geschichte allerdings ist echt nicht zu gebrauchen. Mit GE-Lehrkräften kann man die Straße pflastern...
Mein Tipp wäre: Statt Geschichte was anderes...
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Auch hier: Surface Pro. Haben mittlerweile auch so einige Kollegen...
(Hatte vorher IPad, war aber nicht so überzeugend, weshalb ich zum Surface gewechselt bin & mir sicherlich irgendwann eine neuere Version kaufen werde. Und sollte irgendwann das Ende von Surface angekündigt werden, würde ich mir drei davon in den Schrank legen, um für die nächsten Jahre einen Vorrat zu haben...) -
Man spricht auch von "schleppendem Unterricht"...
Wie wär's mit der Anschaffung doppelter / dreifacher Ausrüstung (Atlanten also auf jeder Etage, Gitarre ebenfalls).
Vielleicht als Argumentation für die notwendigen Anschaffungen das hier:
Allein lassen kann man die Kids auch nicht wirklich, wir müssen uns die Klinke in die Hand geben aufsichtstechnisch.
Das Gerenne & Geschleppe führt nunmal zu Lücken in der Aufsicht. Ist das notwendige Arbeitsmaterial auf der Etage vorhanden, verkürzen sich die unbeaufsichtigten Momente deutlich.
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Das ganze im 45-min.-Takt.
Wäre hier vielleicht "Entspannung" möglich? Also ab und zu mal eine Doppelstunde vom Stundenplaner wünschen? Wir machen das jetzt (nach Testphase) schulweit fast ausschließlich so.
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Das/Der (?) Zei von Timeular würde mir gleich gefallen, auch wenn ich eigentlich kein Geld für die Zeiterfassung ausgeben möchte. Wo hast du ihn gekauft und wie viel hast du dafür bezahlt?
Ist kein sehr billiges Spielzeug gewesen... Habe 115 € inkl. Versand bezahlt, gekauft im Internet direkt beim Anbieter (https://timeular.com/ ).
(Habe mal nachgesehen: Der erste Tag, an dem ich den/das Zei genutzt habe, war der 25. September 2017. Jetzt, am 4. September 2018, habe ich 1998 Stunden und 29 Minuten "auf der Uhr"... (ich bin übrigens (auch schon im letzten Schuljahr) dabei, ein Arbeitszeitkonto abzubummeln, weshalb ich 2 Stunden weniger unterrichte als eigentlich eine Vollzeitstelle ausmachen würde...).)
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Ich habe mir als "Spielzeug" einen Zei von Timular zugelegt. Liegt auf dem Schreibtisch und ermöglicht das unkomplizierte Erfassen von verschiedenen Aufgabenbereichen im "Handumdrehen". Die dazugehörige App funktioniert auch ohne den Würfel. Nutze ich jetzt seit fast einem Jahr.
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Innerhalb des Unterrichts ist das "lebensnaher" und praktischer und motivierender als normaler Unterricht. Innerhalb von Arbeitsgemeinschaften auch.
Für beides erhältst du mehr als einen feuchten Händedruck. -
Man kann der Schulleitung gegenüber ja durchaus signalisieren, dass man in einem Fach möglichst wenig eingesetzt werden möchte. Wenn es die Umstände zulassen, wird das vielleicht auch umgesetzt (wobei man darauf achten sollte, nicht so komplett den Kontakt zum Fach zu verlieren...). Die "Umstände" sind nicht nur diktiert durch die Anzahl der Physiklehrkräfte an einer Schule, sondern auch durch deren Zweit-/Drittfächer (die vielleicht noch intensiver Mangelfächer sind, so dass bei denen der Einsatz vornehmlich im anderen Fach erfolgen muss).
Die einzige mir bekannte Möglichkeit, ein Fach "loszuwerden", ist eine vorliegende Erkrankung. Das geht dann sicher über den Amtsarzt und ist oft genug verbunden mit einer Behinderung. (Z.B. der Sportlehrer, der nach Unfall nicht mehr Sport unterrichten kann, weil er keine Hilfestellungen mehr leisten kann. Oder der Chemielehrer mit einer Atemwegserkrankung.)
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Wer keinen aktuellen Vertrag hat, ist nicht versichert, wenn es in der Schule / auf dem Weg zur Arbeit zu einem Unfall kommt...
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Ich vertrete immer noch die Auffassung, dass jeder ordentliche Gymnasiallehrer mindestens als Oberstudienrat in Ruhestand gehen sollte.
In Niedersachsen gibt es schon seit *einigen* Jahren keine Regelbeförderung mehr. (Ich vermute, dass diese "automatische" Beförderung mit dem "Treppenmodell" gemeint ist.)
Es stehen für ca. 1/4 eines Kollegiums A14-Stellen zur Verfügung. Erst dann, wenn jemand dauerhaft das Kollegium verlässt (Versetzung oder Pensionierung oder "Aufstieg" in A15(Z)/A16), wird der Schule eine neue A14-Stelle zugewiesen. Die jeweiligen Dezernenten verwalten ihren "A14-Stellen-Vorrat" mit Blick auf das Gesamtsystem ihrer Region - verändern sich die Proportionen von Lehrerschaft und Schülerschaft an den einzelnen Schulen, verändern sich auch die Zahlen an A14 Stellen an den Schulen entsprechend (so dass eine wachsende Schule vielleicht durch die A14-Pensionierung an einer anderen Schule profitiert).
Ist der Zusammenhang der Überlegung eine
Versetzung mit Hindernissen
dann würde ich mit Blick auf die erschwerte Versetzung von A14-Kollegen davon abraten, das "Projekt" A14 in Angriff zu nehmen, wenn man plant, sich in sehr bald versetzen zu lassen. (Mein Hinweis auf das einträglichere Burger-Flippen im 400-Euro-Job (statt A14) mag ein wenig polemisch sein, aber manchmal ist Lebensqualität genau eine solche Gehaltseinbuße / nicht vorhandene bzw. evtl. spätere Beförderung wert.)
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Du bekommst zur Zeit ja auch nicht nur A13, sondern A13Z. Das Z fällt weg, stattdessen gibt's dann A14. Für das Geld, das du mehr bekämst, könntest du auch einen 400 Euro Job machen & Burger flippen gehen... (wäre vom Stundenumfang her wahrscheinlich deutlich weniger).
A14 ist ungünstig (aber nicht unmöglich), wenn man sich versetzen lassen möchte. Dann muss die aufnehmende Schule einen mit A14 unterbringen (und hatte eigentlich ganz andere Kandidaten auf der Warteliste). Habe das schon mehrfach bei Kollegen beobachtet, die dann in ihrer "Verzweiflung" sich auf A15-Stellen beworben haben, um die Schule wechseln zu können... Abordnung mit A14 ist durchaus/problemlos möglich...
Wenn man sich umrechnet, was eine Entlastungsstunde in "echten" Stunden im gesamten Schuljahr ergibt (das sind knapp 70 Zeitstunden, wenn ich mich nicht verrechnet habe), dann ist das schon eine Menge. Da Gymnasien in NDS aber herzlich wenig Entlastungsstunden zur Verfügung haben, haben Schulleitungen verständlicherweise das Bestreben, möglichst viele Aufgaben in A14 zu entlohnen und nicht in Entlastungsstunden. (Pro Vollzeit-Kollege stehen der Schule für alle Aufgaben ca. 0,5 Entlastungsstunden zur Verfügung. Wenn du derzeit drei bekommst, gibt es fünf andere ohne eine einzige Entlastungsstunde... [der Schlüssel für Entlastungsstunden ist natürlich ein anderer, aber mit einer solchen Näherung ist das vielleicht am schnellsten gedanklich "greifbar"])
Wenn du abwägst, wer im Kollegium noch mit "deiner" Stelle konkurriert / wie sie personenscharf für dich ausgeschrieben wird, solltest du auch beachten, dass es immer wieder mal externe Bewerbungen gibt (von anderen Gymnasien oder Gesamtschulen). Das könnte rein theoretisch auch dazu führen, dass dann jemand "deinen" derzeitigen Job übernimmt, weil da jemand die bessere Ausgangsposition hatte. [An der Stelle ist es dann wichtig, sehr präzise auszuschreiben, also nicht nur: "Übernahme einer Fachleitung im Aufgabenfeld A", sondern "Fachleitung Latein" etc.].
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Wie gesagt - Äpfel mit Autos.
Man muss ja gar nicht die verschiedenen Kulturen / Mentalitäten / Schulsysteme genauestens analysieren & vergleichen.
Wichtig ist an der Stelle wahrscheinlich die Einstellung des Elternhauses zu Bildung, Schulbesuch & Anstrengung für selbige. In D empfinden Eltern die Hausaufgaben nach dem Halbtagsunterricht (Mo-Fr) oftmals als Zumutung (überspitzt formuliert) und stehen so ihren Kindern bei, wenn diese die Vokabeln nicht mehr lernen können, weil die Tanzstunde am Nachmittag ja auch eine Stunde dauert. In anderen Ländern / Kulturen bemisst sich die Qualität von Schule und Unterricht daran, wie lange Schüler benötigen, um nach der (durchaus auch Ganztags-)Schule Inhalte aufzuarbeiten etc. Und dafür muss man nicht bis nach Asien blicken, ähnliches habe ich auch schon von verschiedensten Lehrkräften in Italien gehört (wo die meisten Schulen auch ganz regulär samstags Unterricht haben). -
... was folgerichtig die Notenvergabe infrage stellt. Ich war bisher strikt dagegen, auf Noten zu verzichten. Es kommt aber wohl auch auf die Bedingungen an.
Ja, die Bedingungen sind beim Notenverzicht wichtig. In einer 5-Schüler-Klasse kann sich keiner "verstecken".
Wir haben an unserer Schule ein Fach (nennen wir es "Hilfswissenschaften für alle anderen Fächer") eingeführt, das nicht benotet wird (aber eben Auswirkungen hat auf vieles andere). Gerade in den pubertären Jahrgängen sagt da zu Schuljahresbeginn (deutlich hörbar) ein Schüler zum anderen: "Ey, bist du blöd dich zu melden. Es gibt hier doch keine Noten." (Die verbale Beurteilung im Zeugnis am Ende des Schuljahres ist dann allerdings eine, die keiner in seinem Bewerbungszeugnis haben möchte. Nur sehen die "lieben" "Kleinen" das nicht so "weit" in der Zukunft.)
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Ich habe auch mal in so einem Nachhilfeinstitut gearbeitet. Da war's dann nicht ein Verhältnis von 1:1. Da aber jeder Schüler ein anderes Fach machte, aus einer anderen Klasse oder Schulform kam, war für die SuS abschreiben nicht möglich. (Warum sollte auch Mathe Klasse 8 Gymnasium bei Mathe Klasse 3 oder bei Englisch Klasse 6 Hauptschule abgucken.) War halt wie oben schon erwähnt ein beaufsichtigtes Hausaufgaben machen & die Möglichkeit, nebenbei mal Verständnisfragen klären zu können.
Arbeitstechniken haben die SuS auch lernen müssen (wenn man als "Lehrkraft" eingesetzt wird für eine Fremdsprache Sek II, die man selbst nie gelernt hat, vermittelt man ganz schnell die Bedeutung von Lösungsschlüsseln & wie man mit diesen seine Arbeit selbstständig gestalten kann). -
Der 13-LK bestand ja wohl auch schon im letzten Schuljahr als 12-LK. Im Allgemeinen werden solche Kurse doch so geplant, dass eine Lehrkraft diese durchgängig bis zum Abitur unterrichtet. Wenn nun kurz vor Schuljahresbeginn ein Wechsel der Lehrkraft stattfindet, dann bedeutet das meistens, dass irgendwas schief gegangen ist (Krankheit o.ä. der eigentlich vorgesehenen Lehrkraft).
Und dann sucht die Schule nach jemanden, der das (mit Blick auf das gesamte System!) halbwegs verträglich übernehmen kann. Andere Kollegen können vielleicht aufgrund ihrer Fächerkombination nicht so leicht verschoben werden, sind bereits mit anderen Fächern im Abitur o.ä.
Das ist für einen selbst natürlich eine Belastung - solange solche und ähnliche Belastungen über die Jahre hinweg auf mehrere Schultern verteilt werden, muss man eben auch mal in den sauren Apfel beißen. Du hast mitgeteilt, dass das für dich jetzt eine Belastung ist. Wenn es das nächste mal "Überraschungen" zu verteilen gibt, wirst du wahrscheinlich weiter unten auf der Liste der möglichen Kandidaten stehen.(Dass solche spontanen Belastungen entstehen und durch Kollegen übernommen werden, bekommt man als "normale" Lehrkraft manchmal gar nicht so mit. Es unterliegt ja vieles dem Datenschutz. Z.B. die noch nicht sichtbare schwangere Kollegin teilt mit, dass sie nach den Herbstferien aussteigen wird -> spontaner Fachlehrerwechsel im LK, damit da der Unterricht kontinuierlich stattfindet & die "Staffelübergabe" nicht im laufenden Schuljahr passiert. Kollege hatte Unfall o.ä. & hat jetzt einen entsprechenden GbB mit Verringerung der Stundenanzahl oder Vorgaben bzgl. Einsatz -> Verteilung der jetzt nicht mehr versorgten Klassen. ... Diese Umverteilungen in der Unterrichtsverteilung & die dazugehörigen Begründungen werden sicherlich nicht im Detail im größeren Rahmen vorgestellt und erläutert...)
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...ist wahrscheinlich dasselbe Problem, wie das, warum Lehrer nur "Schrottkarren" fahren und ewig Single bleibe
Willst du behaupten, dass alle Linken nur Schrottkarren fahren und Singles sind?

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