Beiträge von Susannea

    Ich bekomme jedes mal das Kopfschütteln wenn ich hier sowas lese. Muss es wirklich "von oben" angeordnet sein, dass gemeinsames Frühstücken mit Grundschülern im Moment eher uncool ist oder könnte man da von selber drauf kommen? Ich mache auch längst nicht mehr alles, was ich sonst so täte. Mit halben Klassen kann man gerade noch so vertreten eine Tasse Tee zu trinken, da können alle weit genug auseinander sitzen, die Fenster sind offen und die Masken sind nicht länger als 5 min am Stück unter dem Kinn. Wohlgemerkt mache ich das mit Jugendlichen (!) die ich lange genug kenne um zu wissen wie sie sich verhalten.

    Warum sollten sie nicht gemeinsam frühstücken, wenn sie auch gemeinsam Mittag essen und nirgends Abstand halten müssen im Unterricht?!?

    Und der "Überblick wer mit wem" ist auch utopisch. Ist in der Klasse schon schwierig, aber spätestens im Hort ist es dann völlig aussichtslos.

    Naja, das geht bei uns, es wird in der Regel nur noch in Kohorten, die vormittags auch ein Team bilden bei uns betreut, geht aber nur, weil die Eltern im Notfall eben die Kinder direkt nach Unterrichtsschluss (bei uns aktuell immer nach der 5. Stunde) abholen.

    Aber spätestens in den Pausen ist es eben vorbei.

    Die Kinder können sich auch im privaten Umfeld anstecken. In der Schule habt ihr immerhin ein Auge darauf, wer mit wem und so. Im Privaten, wo die Kids keine Maske tragen, wird es schnell unübersichtlich.

    In der Schule tragen die Kinder eben genau keine Maske und haben keinen Abstand, das gibt es sonst nirgends und die haben sich nachweislich in der Klasse angesteckt und nicht im privaten Umfeld.

    Ich habe von Anfang an gesagt, dass es die privaten Treffen sind. Wollte mir keiner glauben. Auch die Schulschließungen werden nichts bringen, aber auch da werden wieder irgendwelche Gründe erfunden angeführt, warum es ohne sie noch soooo viel schlimmer wäre.

    Nunja, wir hatten insgesamt schon 8 von 18 Klassen in Quarantäne, 6 gleichzeitig, eine mehrmals, weil immer mindestens ein Kind, wenn nicht sogar mehrere infiziert waren. Bei Schulschließung passiert das nicht, denn bei der letzten Klasse sind nun wohl 10 Kinder mit Symptomen, da haben sich also welche angesteckt.

    Hat dir deine Schulleitung das so angeboten? Damit du dabei dein Kind betreuen kannst? Das wäre allerdings sehr entgegenkommend.

    Nein, die PCs betreue ich immer (im Rahmen meiner Schulstunden mit entsprechender Stundenzahl dafür) bisher hat die Schulleitung nur abgefragt, wer überhaupt zur Notbetreuung für die Schüler zur Verfügung steht und eigentlich hat der Hort mitgeteilt, dass sie das alleine stemmen können (aber das war vor dem Brief von der Senatsverwaltung, dass die Notbetreuung zu teilen ist).
    Ich gehe also eigentlich davon aus, dass ich nicht eingesetzt bin und eben die PC-Sachen dann in der Zeit wo niemand das System nutzt, machen kann.

    Aber du hast doch selbst auch Anspruch auf Notbetreuung... (oder warst du das, deren Kinder in Brandenburg zur Schule gehen und da keinen Anspruch haben?)

    Genau, selbst wenn wir den diesmal gleich durchgesetzt bekommen machen sie dort keine Schulsachen bzw. geben den Kindern täglich maximal 60 Minuten Zeit diese alleine zu erledigen, das klappt mit einem Erstklässler leider gar nicht und somit macht dann Notbetreuung wenig Sinn, außer ihn evtl. mal ein paar Stunden zum Spielen hinzuschicken. Da werde ich ihn eher mit in meine Schule nehmen, wenn ich hinfahren sollte (wobei ich dann eher PCs als Schüler betreue ;) ) und da ihn gleichzeitig betreuen.

    Manchmal frage ich mich, wie oft die Senatsverwaltung Schrieben ohne Inhalt oder mit selben Inhalt oder ohne SInn rausgeben will. Gerade kam ein Schreiben, wie es ab 4.1. weitergeht, genaue Auflistung mit allem möglichen und unten drunter,

    Zitat

    Die Regelungen dieses Schreibens zur Schulorganisation gelten vorbehaltlich der Beschlussfassung des
    Senats ab Dienstag, den 15. Dezember 2020.

    Wir mögen es aber bitte schon mal an die Eltern weitergeben.

    Ja was denn, dass es noch nichts konkretes gibt?!?

    Oder das der Brief den selben Inhalt hat, wie der von Mitte der Woche (bis auf die Weihnachtsgrüße und die Festlegung, dass "nichtpädagogisches"-Personal die Woche vor Ort sein muss und über den Rest die Schulleitung entscheidet und sich Lehrer und Erzieher die Notbetreuung teilen sollen, weil die Aufgaben mit Lehrerunterstützung zu machen ist.

    Klingt interessant, zumal ja Erzieher 8h Arbeitszeit pro Tag haben, die sie in der Regel im Gegensatz zu den Lehrern nicht von zuhause ausführen können. Nunja, ich bin eh raus aus der Notbetreuung, ich betreue meine Kinder ob mit oder ohne Freistellung ist mir mal wieder egal.

    Man kann also der Politik gerade nur mit Kopfschütteln entgegen gehen!

    Ich habe mich nicht getraut, das zu schreiben, weil ich es so pietätlos fand. Ich darf für die Woche nach den Ferien 4 verschiedene Unterrichte vorbereiten: 1. für die Kinder, die zu Hause bleiben und an Videokonferenzen und anderen Onlineangeboten teilnehmen können, 2. für Kinder, die zu Hause bleiben und das digital nicht können, 3. für Kinder, die in die Notbetreuung gehen und 4. für Kinder, die das Lernen zu Hause im Frühjahr gar nicht gebacken bekommen haben. Die gehen in die Schule und werden in Kleingruppen beschult. Dafür darf ich dann zu Hause auf mich aufpassen lassen.

    Hm, also Notbetreuung und zuhause ist bei mir definitiv gleich (muss beides nicht digital gehen), gibt dann noch die digitalen dazu und die Kinder die in der Schule betreut werden sind bei uns glaube ich komplett mit in der Notbetreuung, also nur zwei Varianten und bei mir wird digital vermutlich nur Zusatz sein.

    Ich bin jedenfalls definitiv nicht in der Schule, sitze nämlich mit drei Kindern im Homeschoolung zuhause und werde mal gucken, ob dann HO überhaupt geht, wenn nicht, so what, ich habe 7 Woche bezahlte Freistellung zu bekommen! Aber ich glaube, das was einige Kollegen im letzten Lockdown oder der Quarantäne geleistet haben, das bekomme ich noch während des Homeschoolngs meiner Kinder (ein Erstklässler dabei) hin!

    Susannea: Gelten die Regelungen bzgl. Abständen und Masken bei euch in Berlin etwa nicht? Also so wie bei uns in der Schule auf die Maßnahmen geachtet wird, kann ich mir nicht vorstellen, dass die Kids oder deren Eltern außerhalb der Schule im gleichen Maße darauf achten. Irgendwo müssen die Ansteckungen ja herkommen.

    Ich zitiere mal kurz aus dem Stufenplan und das sogar aus der Stufe orange, wo wir heute erstaunlicher Weise gelandet sind:

    Zitat

    Wo immer es möglich ist, soll der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden, außer im Unterricht und in der ergänzenden Förderung und Betreuung.(=Hort)

    Also bei uns wird es genau so laufen, wie vermutet, Notbetreuung, angeleitetes Lernen von zuhause und jeder Lehrer hat seinen Arbeit anzutreten, von wo, wird erst kurzfristig mitgeteilt.

    Also auf Grund solcher Sachen würde ich zumindest nichts längeres buchen, wenn du dann nicht rechtzeitig zurück bist, falls du dich in der Schule persönlich zeigen musst.

    Ich traue den Kollegen zu, dass sie darauf achten, dass im Unterricht die Abstände einigermaßen eingehalten werden und die Maske wenigstens irgendwo im Gesicht sitzt. Glaubt jemand jedoch, dass sich ein Großteil der Kids und Jugendlichen außerhalb der Schule wirklich an die Regeln hält? Wo kein Kläger da kein Richter passt da leider ganz gut...

    Hm, außerhalb der Schule gibt es Regel mit Begrenzungen auf zwei Haushalte und Abstand usw. in der Schule gibt es keinen Abstand, keine Masken usw. Also ist für mich klar, was ungefährlicher ist. Nicht umsonst hatten wir gerade gestern 6 Klassen in Quarantäne, immerhin ein Drittel der Schule!

    Wieso, bisher haben wir das gut die ca. 30 Minuten draußen aushalten können, das war kein Problem. Einfach eben in voller Montur raus auf den Hof, entweder direkt vor oder nach der Hofpause, das geht alles.

    Nochmals, die Maschinen sind voll bis zum 6.1.

    Über Remote kann ich überall auf der Welt Fernunterricht halten. Deswegen war der Begriff verlängere Ferien etwas unglücklich von mir gewählt.

    Aber mit dem Berliner Beispiel habe ich dir ganz schön aufgezeigt, dass es eben auch sein kann, dass kein Fernunterricht dort gewünscht ist, sonern Präsenzpflicht der Lehrer besteht (und das ohne Notbetreuung).

    Ne, hier nicht mehr. Absolutes Singverbot, egal ob Drinnen oder Draussen. Ich weiss unterdessen sogar von einem Fall eine kleinen Spreadings beim draussen Singen. 80. Geburtstag der Oma im Wald inkl Geburtstagsständchen. Am Ende waren 9 von 10 Personen infiziert, nur die Person, die das Foto geschossen hat blieb verschont. Die Oma hat es zum Glück gut überstanden.

    WAs bin ich froh, dass wenigstens das bei uns in der Schule noch erlaubt ist, Singen auf dem Schulhof.

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