Beiträge von Piksieben

    Ich finde es relativ sinnlos, die Eltern und Lehrer bei einem Sponsorenlauf zur Kasse zu bitten. Das bleibt doch alles "in der Familie", was soll das?

    Wenn es eine Firma sponsort: Gut. Aber ansonsten teile ich alle Bedenken bezüglich "auf Pump leben" und der Fluktuation innerhalb der Klassen. All das bringt Aufwand und Schwierigkeiten und raubt Zeit und Nerven. Und es gibt genug Leute in klammen finanziellen Verhältnissen. Schule ist ganz schön teuer!

    Und nach wie vor stört mich das "Ich möchte". Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz der Geräte ist, dass auch alle Lehrer das nutzen. Die Existenz von Lernprogrammen allein nutzt noch nichts. Die müssen ja auch in den Unterrichtsablauf passen. Das müssen die Lehrkräfte sich gut überlegen und mitziehen.

    Bei uns war das nicht der Fall. Will sagen: Sowas kann auch floppen.

    Fabian, verrätst du uns noch, an was für einer Schule du bist und in welchem Bundesland?

    Was heißt das "Ich möchte..." - was ist mit der Schulleitung, möchte die auch? Möchten die Schüler (können die entscheiden, ob sie wirklich möchten)? Möchten die Eltern? Sowas entscheidet man doch nicht allein?!

    20 Euro im Monat zu erarbeiten für ein Notebook finde ich das falsche Signal (mal abgesehen davon, dass es zu viel ist). Die Schüler sollen was lernen, damit sie später Geld verdienen können. Nicht umgekehrt.

    Vielleicht kann man ja wirklich einen Sponsor finden, also ein paar Firmen in der Gegend fragen.

    Natürlich darf jeder staatliche Förderung in Anspruch nehmen. Dafür ist sie ja da.

    Ich finde es nur so enttäuschend, dass junge Väter diese zwei Monate nehmen und danach ist wieder alles wie gehabt. Der Mann geht arbeiten und die Frau bleibt zu Hause oder macht Teilzeit. Dabei wäre es gerade für beamtete Lehrer ein Leichtes, eine Zeitlang die Stunden zu reduzieren. Das ist in der freien Wirtschaft oft viel schwieriger und karriereschädlicher.

    Und da war ich neugierig, wie das beim TE ist, da kam ja überhaupt keine Info dazu.

    Mir war schon klar, dass ich jetzt Haue kriege, aber ich spreche auch nur aus, was die betroffenen Kollegen, die auf einmal Prüfungen abnehmen müssen bei Schülern, die sie nie unterrichtet haben, wohl denken werden - wenn es ist, wie ich vermutete.

    Aber vielleicht ist es ja ganz anders. Ich hätte gern Aufklärung darüber.

    Bist du Papa und es handelt sich um das "Wickelvolontariat"? Und wird deine Frau in der Zeit vollzeit arbeiten? Oder wie ist das geplant?

    Es klingt halt nicht sonderlich geschickt, zwei Monate zu unterbrechen, wenn Abiprüfungen sind (ob du die Zeit genießen kannst?). Und du hast immerhin 6 Wochen Sommerferien und kannst dann viel Zeit mit deinem Kind verbringen. Es geht wohl vorrangig darum, die staatliche Förderung abzugreifen. Danach geht es dann weiter wie üblich: Du arbeitest vollzeit und deine Frau kümmert sich um das Kind. Ist das so?

    Was für eine antiquierte Diskussion. Wie wäre es, wenn wir über Anschnallpflicht und Tempolimit in Wohngebieten diskutieren? Das hat auch lange gedauert....

    Also für mich genügt der Blick aus dem Auto, um zu entscheiden, dass ich einen gut beleuchteten Radfahrer mit Warnweste besser sehe als einen in schwarzer Jacke ohne Licht und Reflektoren. Was die Helme angeht, so würde ich mich lieber an die derzeit vorherrschende Meinung anschließen, dass Kinder einen Kopfschutz tragen sollten, und dann würde ich die Radtour machen.

    Natürlich kann ich auch eine Diskussion über Fahrradhelme mit den Eltern lostreten oder die Radtour halt bleiben lassen, weil ich alle diese Sicherheitsvorkehrungen furchtbar finde. Aber ich weiß nicht, warum es einen beeinträchtigen soll, wenn man einen Helm trägt und ein verkehrstüchtiges Fahrrad hat. Mag sein, in zehn Jahren hat man eine andere Meinung zum Helm. Na und. Dann sind die Kinder längst groß. Und können womöglich wirklich nicht Fahrrad fahren, weil das niemand mit ihnen geübt hat.

    - es sei denn, es fahren Kollegen als Betreuende mit, denen der Ruf vorauseilt, hier sehr "nachsichtig" zu sein.

    Von denen scheint es so einige zu geben. Das ist mit ein Grund dafür, dass ich mich bisher erfolgreich um Klassenfahrten gedrückt habe. Mir ist einfach schrecklich unwohl bei dem Gedanken, dass sich Schüler in meinem Beisein in Gefahr bringen (wobei ich weniger an gepanschte Getränke, sondern eher an Unfälle denke, im Schnee steckenbleiben oder in unwegsamen Gelände dumm stürzen...). Vermutlich wäre ich Spaßbremse :haudrauf: - auch eine blöde Rolle.

    Andererseits ist ein Alkoholverbot bei Volljährigen, die abends ohne Lehrer raus dürfen, doch unrealistisch. Soll man denen in die Kneipe hinterherlaufen und das Bier wegnehmen? Oder die ganze Nacht aufbleiben und gucken, wer besoffen zurückkommt?

    Und natürlich kann man nachher Ärger machen. Aber Schüler an Berufskollegs machen oft nur eine Klassenfahrt, so dass es kein "nächstes Mal" gibt, und die Wirkung auf die anderen Klassen dürfte auch eher gering sein. Einzige Chance wäre ein wirklich rigoroses und einheitliches strenges Vorgehen. Aber da ist dann die Sache mit den oben erwähnten Kollegen, die eher "wegschauen" - damit wird es wohl auch eher nichts.

    Meine beiden Kinder haben in der Grundschule einen "Fahrradführerschein" gemacht. Dabei wurden auch die Räder auf Verkehrstüchtigkeit überprüft. Vielleicht wäre so ein Ausflug ein guter Anlass, Kenntnisse und Fahrradcheck aufzufrischen (Fahrradübungsplatz, Polizeibesuch o. ä.)?

    Ich habe schon zweimal an Radtouren mit dem Kollegium teilgenommen und es beide Male sehr genossen. Die Kinder haben am Radfahren doch auch auch mehr Spaß als am Wandern. Es gibt doch auch immer mehr ausgewiesene Radstrecken (Trassen), auf denen man sicher unterwegs ist. Wenn man die Strecke umsichtig plant und möglichst viel Begleitpersonal dabei hat, ist das doch eine tolle Sache.

    Die Helmdiskussion finde ich an dieser Stelle völlig überflüssig. Die Kinder dieser Generation sind den Helm gewöhnt und man muss weder sie davon überzeugen, einen Helm zu tragen noch ihre Eltern, einen Helm zu kaufen.

    Wie groß ist denn das Kollegium? Und trinken die denn alle Kaffee? Der Aufwand scheint doch recht hoch zu sein. Ich kann deinen Ärger verstehen.

    Bei uns gibt es eine Kaffeekasse und einen Zuständigen für ebendiese. Kaffee kocht, wer gerade da ist, und der Stecker bleibt drin. Und die Schulleitung kümmert sich auch nicht drum. Die holen sich den Kaffee im Sekretariat.

    Ich trinke selbst keinen Kaffee und beteilige mich also auch nicht an der Kasse, null problemo.

    Liedbegleitung ist nicht so schwierig, da dürfte ein Kurs in einer Gruppe (Volkshochschulen bieten das auch gelegentlich an) reichen, und bei täglichem Üben bist du, ein wenig Fingerfertigkeit und Musikalität vorausgesetzt, recht bald soweit, zumindest die einfachen Lieder begleiten zu können.

    Manche Leute tun sich allerdings schwer. Wenn du schon mal Geige gespielt hast, ist das natürlich von Vorteil. Lass dir doch von jemandem, der Gitarre spielt, mal ein paar Griffe zeigen und probier es mal aus. Vielleicht bist du ja ein Naturtalent :)

    Nachschlagen? Na, was denn? Die Bundesländer vielleicht oder welche Getreidesorten es gibt. Aber wie man sich durchs Leben schlägt - wo bitte kann man das "nachschlagen"? Wo schlägt man nach, wie man ein Problem formuliert? Wie man es löst, bevor es einem jemand anders vorgekaut hat?

    *kopfschüttel*

    Ich dachte, da seien wir schon sehr viel weiter ... Reines Reproduzieren ist gar nicht ausreichend als Prüfungsleistung.

    Den Artikel über den Hüther habe ich mit Vergnügen gelesen. Diese selbstgefällige "Diskussion" mit Precht hat mich wirklich auf die Palme gebracht. Und was mich auch beruhigt ist, dass niemand alles können kann, auch nicht der Hüther. Der kann offenbar schön daherreden. Das ersetzt aber weder Kompetenz noch Erfahrung.

    Würdet ihr zwei Letztposter doch bitte mal *lesen*, was oben geschrieben wurde?

    Ausprobieren bezog sich unter anderem auf genau dies: auf handyfreie Zonen.

    Nebenbei ging es auch auf das Abfotografieren eines Tafelbilds. So ein Forum ist doch eigentlich dafür da, dass man Erfahrungen austauscht, oder habe ich da etwas missverstanden?

    Um etwas dazuzulernen, würde ich lieber lesen, was andere für Erfahrungen gemacht haben. Nicht, dass sie irgendwas einfach aus Prinzip doof finden. Ich habe das mit der Entschleunigung im Zusammenhang mit dem Tafelbild sehr wohl verstanden, finde es aber eben nur in bestimmten Situationen stichhaltig, und es finden sich Gegenargumente. Da entlang zu diskutieren fände ich sehr viel interessanter.

    Klar kann man immer ohne Ausprobieren sagen "Nein, nein, das wird nicht funktionieren, weil...". Man kann es aber auch einfach mal ausprobieren. Und dann den Gegebenheiten des eigenen Unterrichts oder der eigenen Schule anpassen. Rein theoretische Vorwegverweigerung ist halt nicht so mein Weg. Da wunder ich mich immer so ein bisschen über die Verweigerungsvehemenz.

    *zustimm*

    Und wie ich schon schrieb: Manchmal ist Abschreiben sinnvoll - aus meiner Sicht: Wenn eine komplizierte Rechnung an der Tafel steht, ist es besser, sie wird Schritt für Schritt abzuschreiben mit den entsprechenden Schreibpausen, die den Verstehensprozess, wie ich hoffe, fördern.

    Geht es aber um ein in Gemeinschaftsarbeit erstelltes Diagramm z. B. zur Modellierung einer Datenbank, dann möchte ich die Energie der Schüler lieber dafür haben, dass sie ihre eigenen Ideen einbringen und in der Gruppe diskutieren. Da brauche ich am Schluss keine Abschreibpause, das nervt nur, und die elektronische Version nachher wird eh schöner. Ich habe viele Situationen gehabt, wo das gut funktioniert hat.

    Wie Meike schreibt: Das muss man eben ausprobieren - einfach nur aus Prinzip ablehnen ist mir zu einfach.

    Und das mit dem Lärm ist für meine Schule kein Argument, bei uns ist es in den Pausen nicht laut. Und an den lauten Schulen, die ich kenne, ist es nicht wegen der Handys laut, sondern weil es voll ist und schlecht lärmgedämmt. Ich denke, da gibt es wirklich keine allgemein gültige Lösung.

    Nun ja. Man kann sich das natürlich beliebig kompliziert machen und möglichst viel verordnen und regeln.

    Ich habe gar kein Smartphone, ich nutze privat und in der Schule die Ausstattung des Rudels, in dem ich gerade so unterwegs bin. Frage also meine Kinder, ob sie bitte rasch mal eine Bahnverbindung oder den Verkehrshinweis aufrufen. Oder bitte einen Schüler, das Tafelbild zu fotografieren und mir als E-Mail zu schicken oder selbst für die anderen hochzuladen (was die Schüler oftmals auch schon selbst organisieren). Wenn die Information nachher allen zur Verfügung steht, sehe ich da kein Problem.

    Und es bleibt ja jedem unbenommen, das Tafelbild abzuschreiben, was in Mathe meist unumgänglich und ja auch sinnvoll ist, in Informatik dagegen Zeitverschwendung - das ist in der Regel nur eine Gedankenstütze und wird später elektronisch umgesetzt. Diese Option, flexibel zu handeln, möchte ich mir nicht durch irgendwelche Verordnungen nehmen lassen.

    Ich kenne ein paar Schulen wo das problemlos klappt und die Schüler es schätzen glernt haben - als medienungestörten face-to-face Kommunikationsraum und um gemütlich zu essen - ohne Handy am Ohr/vor der Nase. Wer virtuell kommunizieren will, geht woanders hin. Auch gut. Nach einer Weile musste auch gar nicht mehr allzusehr kontrolliert werden - Cafta betreten, Handyausmachen war relativ selbstverständich: ist halt so.

    Ach, das klingt schön. Leider gibt es immer mehr Leute, die ständig ihr Handy neben sich liegen haben und draufgucken und tippen. Gemütlicher Schwatz geht anders.

    Bei uns gibt es leider noch nicht einmal eine Cafeteria...

    Es beruhigt das Elterngewissen, wenn angenommen werden kann, wenigstens an der Schule würde nicht gedaddelt. Und die Schüler gehen sich mit der Fotografiererei, Angeberei etc. vermutlich selbst (und gegenseitig) auf die Nerven.

    Die Schule soll's dann mal wieder richten. Aber dass Lehrer keine Lust haben, in den Pausen auf Handyjagd zu gehen, kann man doch nachvollziehen? Wir reden ja nicht vom Unterricht.

    Ich habe langsam auch den Eindruck, dass es keine wirklich zwingenden Argumente für ein generelles Handyverbot gibt. Es ist noch nicht einmal klar, was darunter zu verstehen ist: Darf man das Handy gar nicht erst mitbringen, so wie man Flüssigkeiten nicht mit ins Flugzeug nehmen darf, oder darf man es nur nicht nutzen, so wie im Krankenhaus, oder soll es einfach nur nicht klingeln, so wie im Kino?

    Macht ihr euer Handy aus, wenn ihr in eine Tankstelle einfahrt oder eine Arztpraxis betretet? Da hängen doch auch immer so niedliche Schildchen, bei denen man nachsinnen müsste: Abgeben? Ausschalten? Flugmodus? Oder einfach nur nicht telefonieren, weil das nervt?

    Ich habe ja das Gefühl, dass sich die Handynutzung im allgemeinen schon ganz gut reguliert hat. Es ist peinlich, wenn ein Handy im Kino klingelt, und viele Leute stecken ihr Gerät in die Hosentasche und haben es immer auf lautlos. Dann vibriert es eben ab und zu am Hintern, aber das merkt ja keiner und man bekommt trotzdem alles mit. Ich kann mich überhaupt nicht erinnern, dass ich im Unterricht jemals ein Handy habe klingeln hören. Und was die Schüler unter den Tischen so machen - Himmel, jeder weiß doch, dass da ein paralleles Universum ist, von dem wir meist nichts mitkriegen (ich habe mal einen lo-net-chat mitgeschnitten, das mir klar machte, wie sehr sich die Wahrnehmungen dessen unterscheiden, was im Unterricht so passiert...).

    Könnte es sein, dass man sich mit dem Verbot einfach nur Arbeit macht, die man sich auch ersparen könnte? Da muss man sich ja erst wieder einigen, einen Beschluss erwirken, die Schulordnung neu ausdrucken und vor allem die Umsetzung kontrollieren. Und ob sich wirklich so viel ändert-?

    ... der nicht dazu gedacht ist, Lehrern einen Freifahrtsschein zu geben Schülern ihre persönliche Lebensvorstellung aufzuzwingen. Der Erziehungsauftrag der Schule hat zum Ziel, die Grundlagen für ein vernünftiges Miteinander sicherzustellen. Er ist weder dafür gedacht, dass die vegetarische Lehrerin täglich die Fleischwurst von den Pausenbroten ihrer Schüler einsammelt, noch dafür, dass der Kollege, der eher technikskeptisch ist und sich persönlich von dem ständigen Rumgetippe seiner Schüler in den Pausen gestört fühlt, meint seinen Schülern die Handynutzung alleine deshalb untersagen zu müssen.

    Genau. Und der Erziehungsauftrag erstreckt sich auch nicht auf die Eltern.

    Das Problem bei den Handys ist, anders als bei Rockmusik und Privatfernsehen, dass es eben kein reines Unterhaltungsmedium ist, sondern eben auch ein Arbeitsgerät. Man kann nicht über die Einführung von Laptop- oder Tabletklassen und die Nutzung von IPhones durch Lehrer diskutieren, graphische Taschenrechner einführen und im gleichen Atemzug das Handy an der Schule verteufeln. Eigentlich würden wir uns vermutlich alle wünschen, die Schüler würden ihre Geräte ausschließlich *sinnvoll* einsetzen, im Unterricht also entweder nicht oder nur zielführend (Vokabel nachschlagen, Funktion plotten, Tafelbild festhalten). Also sozusagen statt Flugmodus "Arbeitsmodus". Wenn mir Schüler sagen, dass sie sich das abfotografierte Tafelbild auf dem Handy eher anschauen würden als in ihrem Heft, dann ist das wohl so, und dann muss man sich dieser veränderten Lebenswirklichkeit stellen. Auf jeden Fall aber ist das Ergebnis dokumentiert. Und so gibt es viele gute Anwendungen - das ist wiederum wie Fernsehen, das kann man so oder so nutzen. Deshalb werden die Handyverbote wohl immer irgendwie windelweich bleiben (anders als Prügeln oder Beleidigen oder Mobben hat die Handynutzung an sich ja auch nichts Kriminelles, das ein Verbot außerhalb von Prüfungen unbedingt erforderlich machen würde). Dem Erziehungsauftrag entsprechen z. B. Projekte, bei denen die Schüler ihr Handy freiwillig für eine Woche hergeben.

    So ein Quark. Vielmehr haben sich einige Eltern einfach daran gewöhnt, ständig mit ihren Kindern in Kontakt zu stehen. Die Kinder übrigen auch. Das erspart verbindliche Absprachen und ist einfach bequem. Ob das schon ein berechtigtes Interesse ist, wage ich zu bezweifeln.
    ...
    Und vielleicht täte es den Kindern auch Mal ganz gut, wenn sie nicht ständig an der elektronische Leine der Eltern hingen, sondern diese sich einfach Mal darauf verließen, dass die Kinder zwischen Schulende und Abendessen irgendwann zu Hause aufschlügen.

    Mir scheint, dass du nicht viel Erfahrung mit der modernen Familienorganisation hast und wie vertaktet das oft ist mit Terminen, Sport etc. Musst du ja auch nicht. Als Lehrer geht es dich schlicht nichts an, wie die Eltern sich mit ihren Kindern verständigen. "Kann ich nach der Schule mit zu xy?" ist eine wichtige Info - spart mir die Zubereitung eines Mittagessens. Mit einer elektronischen Leine hat das nichts zu tun.

    Und zur Rechtslage tragen solche persönlichen Meinungen ja auch nichts bei.

    Mich nervt das Handygedaddel auch, aber wie ich mit meinen Kindern kommuniziere, das ist - außerhalb des Unterrichts - bitteschön nicht Sache der Schule.

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