Klar kann man immer ohne Ausprobieren sagen "Nein, nein, das wird nicht funktionieren, weil...". Man kann es aber auch einfach mal ausprobieren. Und dann den Gegebenheiten des eigenen Unterrichts oder der eigenen Schule anpassen. Rein theoretische Vorwegverweigerung ist halt nicht so mein Weg. Da wunder ich mich immer so ein bisschen über die Verweigerungsvehemenz.
*zustimm*
Und wie ich schon schrieb: Manchmal ist Abschreiben sinnvoll - aus meiner Sicht: Wenn eine komplizierte Rechnung an der Tafel steht, ist es besser, sie wird Schritt für Schritt abzuschreiben mit den entsprechenden Schreibpausen, die den Verstehensprozess, wie ich hoffe, fördern.
Geht es aber um ein in Gemeinschaftsarbeit erstelltes Diagramm z. B. zur Modellierung einer Datenbank, dann möchte ich die Energie der Schüler lieber dafür haben, dass sie ihre eigenen Ideen einbringen und in der Gruppe diskutieren. Da brauche ich am Schluss keine Abschreibpause, das nervt nur, und die elektronische Version nachher wird eh schöner. Ich habe viele Situationen gehabt, wo das gut funktioniert hat.
Wie Meike schreibt: Das muss man eben ausprobieren - einfach nur aus Prinzip ablehnen ist mir zu einfach.
Und das mit dem Lärm ist für meine Schule kein Argument, bei uns ist es in den Pausen nicht laut. Und an den lauten Schulen, die ich kenne, ist es nicht wegen der Handys laut, sondern weil es voll ist und schlecht lärmgedämmt. Ich denke, da gibt es wirklich keine allgemein gültige Lösung.