BL, wann als Angestellte*r gearbeitet (vor oder nach dem 2. Staatsexamen?), Schulart der Vertretung mit der Schulart des Studiums und der Planstelle übereinstimmend?
Beiträge von chilipaprika
-
-
Also der niedergelassene Arzt bei mir am Wohnort macht immer zum Quartalsende seine Praxis zu und schickt das Personal in Urlaub, wenn er das Budget der (gesetzlichen) Krankenkasse ausgeschöpft hat. Er kommuniziert aber auch ganz offen, daß er es nicht einsieht ohne Bezahlung zu arbeiten und dann lieber den Angestellten den bezahlten Sonderurlaub gönnt. Entsprechend ist die Praxis immer 10-14 Tage am Ende eines jeden Quartals geschlossen.
Geht sowas?!
Darf man als niedergelassener Arzt mit Krankenkassenlizenz 40-60 Tage im Jahr zu haben und die medizinische Versorgung einstellen?
Ich meine, die Versorgung ist eh mies, macht fast keinen Unterschied, aber wenn das 2-3 Ärzte in einer Stadt machen, dann hat man gar keine Versorgung...
(und ja, ich verstehe die Individualargumentation, aber wir sind in einem System, und ich hätte gedacht, die Praxislizenz sei an einigen Bedingungen verknüpft, es irritiert mich gerade sehr) -
Ich weiß, für viele Leute ist das Wegschmeißen oder das kreative Verarbeiten von Büchern generell ein Sakrileg, aber ich würde sie einfach isn Altpapier geben, es sei denn, die Kunstfachschaft braucht die Bücher für irgendwelche Projekte.
Ich gehör(t)e zu diesen Menschen und es hat mir sehr gut getan, auch weiterzudenken...
Als ich in die Abordnung ging, wusste ich, dass 80% meiner Schulbücher 4 Jahre später obsolet sind. Ich habe ALLES verkauft bzw. verschenkt, oder gegen Gummibärchen zb. getauscht. Es ging quasi alles an Reffis. Genauso wie ich vorher auch gesammelt habe.
Spracherwerb: bringt nichts, ein zweites Lehrwerk zu haben.
Sachunterricht/Sachfächer: ich habe auch unglaublich viel schon digitalisiert bzw. die Sachen, die ich eh "verarbeiten" wollte, in Arbeitsblätter gesteckt.
ca. 10 Jahre Praxis Deutsch sind letzten Monat zum Papierwertstoffhof gefahren.
Jetzt werden ganz viele alte Romane bzw. auch fachdidaktische Bücher entsorgt. Deren Wert steigt leider nicht mit den Jahren (außer natürlich den Artikel von Menzel &co).
Wenn du einen Keller hast und sie dort eh nicht stören: noch ein Jahr behalten und dann bei der Planstelle wegwerfen.
Wenn sie stören: Hol dir Gummibärchen
-
Ja.
Wir hatten diese Woche auch Corona im Haus, es sieht so aus, dass ich gut und ohne Infektion durch kam, mein Mann wiederum hatte eine echt heftige Woche und ich hatte zeitweise sehr Angst („lustigerweise“ zu dem Zeitpunkt, wo es nur eine Grippe war, der erste Test zu Beginn war abgelaufen und/oder falsch negativ.
Ob Grippe oder Corona, ist uns auch egal: was er da bei 30Grad Außentemperatur erlebt hat, war zwar ‚mild‘ aber nicht schön. Hohes Fieber, fast nur Schlaf, durchgehend Kopfschmerzen, kaum Essen einbehalten, einige Kilos verloren. Ihm geht es jetzt wieder gut, ich bin zuversichtlich, dass er wieder zulegt, er hat auch genug Puffer ;-), aber beeindruckend, wenn man bedenkt, dass eine solche Grippe/Corona auch wesentlich länger als 4 Tage dauern kann.
-
Oh sorry. In sowas bin ich leider sehr schlecht.
Ich drücke dir trotzdem die Daumen.
Und vielleicht weckt ein drittes Fach dein Interesse, schon alleine das Anfangen an der Uni erhöht die Glaubwürdigkeit des Interesses (ist aber bis zum Abschluss nur weiterhin nachrangig), oder eine besondere Quali (DaF, Inklusion, Trainerschein…)
-
Man kann als Schule begründen, warum der Kandidat trotz Quali gar nicht passt und man deswegen jemanden ohne passende Quali lieber nimmt.
Da muss sich der Anglizist aber echt was leisten im Gespräch, dass man sich einen Historiker holt…
(oder hast du zb 3 Jahre in den USA studiert und bist sprachlich so gut und hast Zusatzqualis für die Fremdsprachendidaktik?)(Manchmal geht es ja nicht nur um Sympathie sondern auch um die Unterrichtsversorgung
) -
-
wer will das schon? Ich schreibe auch nicht in meinen eigenen Büchern herum.
Ich hätte mir durchaus gewünscht, meine Reffin hätte in ihrem Buch schreiben können bzw. eingesehen, dass sie bitte die Seiten kopiert/abschreibt und die Übungen selbst macht, bevor sie in den Klassenraum geht.
Zu den "Büchern" gehören ja auch die "Workbooks", bzw. in einigen Lehrbüchern sind viele Übungen. Oder zb. in den Sprachtexten die Wörter markieren, die neu eingeführt werden.
Da ich immer das Glück hatte, immer fast alle Jahrgänge in meiner Sprache zu haben, hat sich der private Kauf für meinen Stresslevel gelohnt, weil ich tatsächlich sehr viel reinkritzele (andererseits hätte an meiner Schule kein Hahn gekräht, wenn ich in dem Jahr, wo ich keine 7. Klasse habe, das Lehrwerk trotzdem behalten hätte. Auch in anderen Fächern, wo es im Sinne des Spiralcurriculums Sinn ergibt, alle Jahre im Blick zu haben) -
ach so, so meinst du das.
Nein, die kenne ich nicht. Und ehrlich gesagt käme es mir nicht in den Sinn, zu behaupten, die Frau läge nicht wegen Hirninfarkt im Krankenhaus sondern wegen eines früheren Asthmas.
und bei keinem anderen "Corona-Fall" kenne ich die Vorgeschichte, weil nichts in meinem näheren Umfeld stattgefunden habe. Und wie gesagt, ob jemand wegen der Kombi "Asthma+Corona", "Depression+Corona" oder "Übergewicht+Corona" im Krankenhaus liegt, ist mir egal. Das überlasse ich der medizinischen Forschung. Jetzt gerade war Corona die unmittelbare Variante. -
Wenn du gestattest, werde ich jetzt wieder antworten:
Bei den mir (zum Glück wenigen!, aber leider vorhandenen) bekannten Fällen von Corona- Krnkenhaus-Aufenthalt auf der Intensivstation war immer eine normale Phase (mal kurz mal lang) an ‚X ist krank geschrieben, hat Corona‘ vorher gewesen. Egal ob ‚haben es gemeinsam bekommen‘ bis ‚mein Sohn hat Corona gleichzeitig wie seine Tochter bekommen und jetzt ist er auch krank‘. Es ist nichts, wofür man sich schämen müsste (zumindest nicht in meiner Welt) und dann kommt irgendwann der Krankenwagen, oder die Ehefrau erzählt auf der Straße völlig aufgelöst, dass es sich verschlechtert hat.
Meine Nachbarin liegt übrigens seit Monaten unansprechbar im Krankenhaus (Hirninfarkt, nicht Corona), ich hatte kaum Kontakt zu ihr, mochte/mag sie nicht besonders (ist gegenseitig), aber sowohl sein Sohn, der ab und zu im Haus die Blumen gießt als auch die andere Nachbarin (mit der ich auch wenig zu tun habe) haben es uns erzählt. Einfach nur eine Erklärung, warum sie gerade nicht mehr da ist.
-
Ja, Kranke haben keine Familienmitglieder und Freunde und sind auch von einer Sekunde auf die andere gekippt
-
ja.
Aber als Leihgabe.
Da gibt es ein Urteil dazu.
Und ich glaube, nur die Schülerfassung? also das Buch, das in der Schule eingeführt ist UND in der Klasse benutzt wird, die du gerade unterrichtest. -
Ein Partizip als Wortart
Als Satzteil ein Modaladverbwoher kann du den Satzteil ohne den Satz bestimmen?
-
-
Ich bin ja aktuell Beamter auf Widerruf. Und privat versichert. 315,- zahle ich im Monat für die PKV.
900,- sind die Differenz, nachdem ich die PV bezahlt habe.
Kann jeder nachrechnen: Verheiratet, zwei Kinder mit Kindergeldbezug, zwei Kinderfreibeträge, Niedersachsen.
und es bleibt bei den 315 Euro?
Ich frage nicht wegen mir (ich frage mich, warum du schreibst "Kann jeder nachrechnen"), es war nur ein Impuls, weil ich eben in Erinnerung habe, dass du nicht der jüngste bist und damit die Beiträge nicht gering sein werden. -
Appellohr ausschalten, Sachohr einschalten.
Du hast zu wenig SuS einbezogen? Es ist ein Fakt, es wird dir rückgemeldet, jetzt lernst du daraus (und es wird noch sehr viele Stunden dauern.)
Du warst zu präsent und hibbelig/in Bewegung? Es ist ein Fakt, es wird dir rückgemeldet, jetzt lernst du daraus (und auch das wird noch sehr viele Stunden dauern)und so weiter...
Vielleicht hat der Lehrer zu wenig positives Feedback genannt, vielleicht hast du nur das negative gehört?Du bist im Studium, es ist deine erste Stunde, es wäre vielleicht vermessen (von dir selbst, vom Lehrer) zu erwarten, dass du fehlerfrei unterrichtest, oder?
Also: Mutig sein, auf den Lehrer hingehen und GENAU das sagen: du möchtest gerne noch mal eine Stunde halten, um genau das umzusetzen (1-2 Punkte aussuchen, MEHR NICHT!), er soll das auch beobachten und dir dann konstruktive Kritik formulieren. -
- Respizienz
- Probearbeiten vor jedem neuen Aufgabenformat.
- Ausrechnen von Noten- komische Wörter für verschiedene Leistungsnachweise
- mündliche Abfragen vor der Klasse
Ich vermute, wenn man von außen kommt, hat man es schwer (bzw. schwerer als in einzelnen anderen Regionen).
-
Bavaria-Einträge im Forumslexikon lesen.
-
Ich muss zugeben, ich bin ein bisschen irritiert.
8.-Klässler*innen sind Babys. Klar sind sie größer als Grundschüler*innen und Kids der Orientierungsstufe. Aber sie sind mitten in der Pubertät, ich habe eine pädagogische Verantwortung (vgl. "Holschuld" der mündlichen Mitarbeit). Natürlich muss ich keine Arbeitsblätter selbst ins Heft kleben und so weiter, aber ich kann doch nicht sagen "wer es noch nicht kann, Pech".
Wer es noch nicht gelernt hat, bekommt von mir die Werkzeuge, um es zu lernen. Und wenn es mir Zeit "nimmt", dann ist es wertvoll eingesetzte Unterrichtszeit, den SuS Lern- und Strukturiertechniken einzutrichten. Und darauf zu bestehen, dass alle Unterlagen dabei sind, ist auch ein wichtiger Baustein der Arbeitshaltung. Klar, mir ist bewusst, dass es oft größere Hürden gibt, aber ich kann nicht _nur_ mit "dann mache ich mir das Leben mit losen Blättern einfacher" oder "bleibt alles in der Schule".
Ich bin/war auch je nach Fach total unstrukturiert und habe mal am Ende des Semesters plötzlich alle Blätter des College-Blocks in große Ordner in die richtige Reihenfolge gebracht. Aber ich kann nicht aus meiner schlechten Arbeitsweise schließen, dass es egal ist.Und das sagt die Gymnasiallehrerin mit angeblich nur Lämmchen im Unterricht. Nein, bis in die Oberstufe hinein bestehe ich regelmäßig auf vollständige Unterlagen im Unterricht.
-
Werbung