Beiträge von chilipaprika

    Als Ergänzung: Wenn die Straße ganz voll ist, ist mir fast egal, dass es nur Männer sind.
    Mein Problem ist eher, wenn es auf Straßen nur wenige Menschen gibt / weniger werden und es nur Männer sind.

    mmm... Dass Frauen aufpassen müssen, ist nicht unbedingt neu.
    Dass die Angst irrational ist, lasse ich eher deine Wertung sein.
    Dass diese Angst der Berichterstattung geschuldet sei, vergisst, dass sie bei Vielen auch der Erfahrung geschuldet ist.

    ja, ist es.
    Aber hoffentlich keine Neuigkeit für dich.

    Weswegen es als Mann auch nett ist, mitzudenken und zum Beispiel selbst die Straßenseite zu wechseln, oder aufzupassen, dass man nicht genau das selbe Tempo über eine lange Zeit behält, wenn man hinter jemandem läuft, usw..

    ja. Und es tut mir total leid.
    (wirklich).
    Aber ja, ich wechsle nachts die Straßenseite, wenn ein Mann hinter mir läuft. Ja, ich hole mein Telefon raus und telefoniere mit jemandem (ggf. als Fake). Ja, ich vermeide es überhaupt.

    Ich zeige ja nicht die Person an, ich sperre sie nicht ein, ich vermeide nur, selbst in die Situation zu kommen.
    Und damit dürfte ich für ziemlich viele Frauen repräsentativ sein.

    Ich war gerade noch spät (mit dem Auto) unterwegs und habe, wertungsfrei, auch nur Männer auf der Straße gesehen. Was machen Frauen um die Uhrzeit? Es werden ja am Wochenende nicht alle bereits schlafen.

    sie sitzen in einem Taxi oder nur als Gruppe, weil sie auf Straßen, wo "nur Männer" sind, NICHT SICHER sind!

    Aber zusätzlicher Impuls für Schulen, die Lernzeiten implementieren wollen: Seht als Kollegium zu, dass die Stunden voll angerechnet werden und dass diese nicht nur - erst recht bei hälftiger Anrechnung - einzelnen KuK gegeben werden, oder eben nur mit Konzept (Klassenleitung oder Fachkollege der Klasse zum Beispiel und nicht "Auffüllen des Deputats")

    Bolzbold : Meinst du das selbstgesteuerte Lernen oder die Lernzeit?
    Die Lernzeit haben wir (leider!) seit Jahren und ich würde (aus "Arbeitnehmersicht") jeder Schule vom Ganztag und Lernzeiten abraten, egal wie sehr es nach Bildungsgerechtigkeit klingt.
    Selbstgesteuertes Lernen (im Unterricht) wäre durchaus interessant, steht aber nicht auf unserem Plan, ich würde mich gerne für den eigenen Unterricht weiterbilden.

    Wie viele Stunden machst du gerade? Es hört sich nach 10-12 Stunden an.
    50% (wegen Teildienstfähigkeit) wären 12,75 bzw. 13 Stunden. Wären sie für dich machbar? (Also weiterhin auf drei Tagen). Davon dürfte eine Stunde wegen Schwerbehinderung abgezogen werden können (und ggf. mehr bei höherem Grad, zuzüglich vielleicht auch zusätzliche, nach Entscheidung der SL).
    Ich habe leider keine Tipps, nur dasselbe / ein ähnliches Problem, auch nächste Woche zwei volle Tage zum Einstieg, ich weiß nicht, wie ich es schaffen werde, ich habe an 90% der Tage der letzten 5 Wochen am Nachmittag (kurz) geschlafen, die Wochen davor (Schulzeit) auch. Ich werde aber auch schauen, dass meine Pausen nicht mit allen KuK sind, egal wie sehr ich mich erstmal auch "freue", KuK wiederzusehen.
    Zum allgemeinen Stundenplan: Schau vielleicht tatsächlich in Richtung Online bzw. Versetzung. Du dürftest als Schwerbehinderte mit aktueller Symptomatiksverschlechterung bei einer Versetzung Vorrang auf Nähe haben.

    Also mir reicht es, auf offener Straße im Dunkeln / in der Nacht einen oder zwei Männer zu sehrn, die in meine Richtung oder hinter mir laufen, um mich unwohl zu fühlen. Egal welcher Nationalität (auch wenn ich zugebe, dass das gleichzeitige Hören einer mir unverständlichen Fremdsprache den Stressfaktor stark erhöht). Männer.

    Klar ist es nicht einfach!!
    Aber ich spreche vom Ziel und Idealzustand und dafür muss man halt arbeiten.
    Wenn man als Kolleg*in ernst genommen werden will, sowie die selben Rechte (die man durch OBAS erlangt!), dann muss man dieselben Maßstäbe an sich anlegen.)

    Von ein paar Larifari-Stunden stirbt das Schulsystem nicht, aber wenn alle ziel- und strukturlos sind, gibt es ein Problem.
    Dasselbe gilt für die Sprache.
    Weder darf ich als NaWi-Lehrkraft alles auf die Deutschlehrkraft abschieben, noch als Muttersprachlerin davon ausgehen "Ist doch egal, die deutschen Kolleg*innen retten es" (Wenn ich mir die Rechtschreibung oder Sprache einiger deutscher KuK anschaue, sowieso nicht).

    Das ist doch wohl alles Vermitteln von Sprache? Wenn man da kein ausreichendes Gefühl für die Semantik hat, bei Begriffen strauchelt, selbst nur 2 Synonyme kennt oder komplexe Fragen nicht beantworten kann, ist es problematischer als mal zu sagen, oh, ihr habt Recht, bei Gletscher müsste es "ein" heißen.

    Jein.
    Es ist keine richtige Vermittlung. Ich gebe meinen Schüler*innen keine Vokabellisten mit Synonymen, die sie lernen sollen.
    Okay, ich gebe solche Listen auf, aber eben mit den Fachbegriffen (erläutern, wiedergeben, auf etwas hinweisen, erklären, betonen, unterstreichen, usw..), genauso wie ich es von meinen KuK in den Sachfächern erwarten würde (und besagte Liste(n) verteile ich auch in meinen Sachfächern.
    Ich bringe in Politik die Fachbegriffe bei, die über den natürlichen Alltagswortschatz hinausgehen, muss aber auch im Rahmen einer Phase zur Urteilsbildung aufpassen, dass der Wortschatz differenzierter ist
    Und ja, ich habe genug SuS, die eigene Sprachfehler mitbringen (Artikel, Endungen...), wo ich selbst ins Zweifel komme und nachschlagen muss (im Unterricht, aber insbesondere bei Korrekturen...).

    Ich bin wirklich die Letzte, die im normalen Unterricht 100%ige Sprachrichtigkeit erwartet (ich habe genug Imposter-Probleme, das gehört dazu aber ich versuche eben, das pragmatisch zu sehen), aber ALLE Lehrkräfte ALLER Fächer sollen sich der Verantwortung bewusst sein, dass die Bildungssprache für ALLE ein Auftrag ist.
    Ich bringe in Deutsch nicht mehr bei, dass der Artikel im Akkusativ "den" oder "einen" heißt, es muss aber genauso in Deutsch und in Chemie angestrichen werden, wenn in einem Text "ich esse ein Apfel" oder "man nehme ein Behälter" heißt.
    (und leider gibt es viele NaWi- und Sachfachkolleg*innen, die es nicht als ihren Auftrag sehen. Weder das konsequente, strukturierte Beibringen von Fachbegriffen, inklusive dem "Hilfswortschatz", noch das Korrigieren von Fehlern)

    Ich bezog mich vielleicht zu sehr auf die weiterführende Schule und ich hätte ein "nur" einfügen müssen (habe ich sogar beim Schreiben überlegt).
    Ja, wir bringen im Deutschunterricht die richtige Rechtschreibung und die richtige Grammatik bei, aber eigentlich heißt es hauptsächlich "Reflexion über Sprache", daneben gibt es so viele andere Themen, dass man nach der 5. Klasse keine Tests oder Arbeiten hat, die sich mit der Sprache beschäftigen, sondern nur mit sprachlichen Gegenständen (schriftlicher und mündlicher Gebrauch, Redenanalyse / politische Sprache, Vorgangsbeschreibung, Berichte, Gedichte / Lyrik produzieren und analysieren, Ganzschriften lesen, untersuchen, besprechen, Rezensionen, verschiedene Formate wie auch Lebenslauf und Motivationsbriefe, sprachliche Manipulation erkennen, usw...).
    Wie hier so oft gesagt: die sprachliche Richtigkeit spielt (n der Leistungsbewertung) eine geringe Rolle, die in allen Fächern ähnlich groß ist (zumindest in denjenigen, die sich hauptsächlich der Sprache bedienen).

    Doch: "Das/Der/Die Gletscher" ist ein Fachbegriff und muss richtig gelernt werden. Ich gehe mit, dass es von ein (paar) Mal nicht zum Untergang kommt, und das wichtigste ist eh, dass die schriftlichen Spuren richtig sind.

    Unsere Erfahrungsschätze kollidieren aber vermutlich in dieser Sache:
    - (ich vermute) Du gehst von der Erfahrung deiner Kinder an einem Gymnasium in einem der bildungstechnisch besten Bundesländer
    - Ich habe 15 Jahre Erfahrung an einem Gymnasium (sozialindex-technisch im unteren Fünftel, habe ich letzte Woche tatsächlich überprüft), wo mehr als die Hälfte der Schüler*innen keine reinen Muttersprachler*innen sind und deutlich deutlich mehr als die Hälfte keine Bildungssprache kennen (egal in welcher Sprache) und durchaus an Spracharmut leiden.
    Und da ist es wichtig, dass sie in Chemie lernen, dass man nicht die Flüssigkeit in das Ding tut, sondern die Verben differenziert und die unterschiedlichen Gefäße kennt (da sind wir wieder bei der Vorgangsbeschreibung, aber es kann nicht meine alleinige Aufgabe im Deutschunterricht sein, da ich die Fachbegriffe von 10 Fächer nicht aktiv verwende und unterrichten kann). Ähnlich in Erdkunde, wo die Nutzung von Fachbegriffen über das Verständnis entscheidet.

    Achso, ist Englisch denn deine Muttersprache? Erdkunde sollte ja nicht das Problem darstellen.

    hier noch mal was von mir, für Alle, nicht Quittengelee: BITTE BITTE nehmt die DURCHGÄNGIGE sprachliche Bildung ernst. In ALLEN Fächern. Es ist nicht unsere Aufgabe im Fach Deutsch, die Sprache beizubringen und eigentlich ist es ein sehr wichtiger Teil des Fachunterrichts, eine differenzierte Bildungssprache beizubringen, wobei auf dem Weg dahin aufgrund der heterogenen, sprachlichen Voraussetzungen eben immer mehr Spracharbeit geleistet werden muss...

    Wie süss… (sorry).

    Man kann in NRW neuerdings mit 2 Fächern in die Grundschule gehen (zb mit Gym-Lehramt), wenn die Fächer übertragbar sind.
    Die Ausbildung wird wahrscheinlich in D, M und E oder SU sein.

    Sorry, ich sehe, die fragenstellende Person ist nicht die TE, so dass es auch bei ihr einen Fehler geben könnte.
    Grundschule könnte zwar noch sein, aber vermutlich eher weiterführende Schule.

    Achso, ist Englisch denn deine Muttersprache? Erdkunde sollte ja nicht das Problem darstellen.

    Aufgrund des Titels dachten wir, dass du an einer Grundschule arbeitest. Und da wird das sprachliche Vorbild wahrscheinlich noch genauer genommen...

    Wie süss… (sorry).

    Man kann in NRW neuerdings mit 2 Fächern in die Grundschule gehen (zb mit Gym-Lehramt), wenn die Fächer übertragbar sind.
    Die Ausbildung wird wahrscheinlich in D, M und E oder SU sein.

    Da mit vielerlei persönlich gestricktem Maß zu messen ist aber schon sonderbar. Also Tafelbilder kann man vorbereiten, das Argument verstehe ich. Aber wer beim Sprechen gravierende Fehler macht in der Sprache, die er unterrichten soll, sollte doch auch inhaltliche Abzüge in Kauf nehmen müssen.

    Finde ich auch.

    Aber: da tun sich einige (!!) Fremdsprachenkolleg*innen schwer, die kein ausreichendes Bewusstsein (und/oder ausreichendes Niveau?) haben.

    Man erinnere sich sn den latenten Vorwurf hier vor Kurzem, Fremdsprachenkolleg*innen würden zu sehr auf Sprachrichtigkeit achten, weil sie selbst so gut seien.

    Ich könnte ohne Drucker nicht leben.
    Auch ohne Kinder und deren spontanen Referatsbedarfe.
    "Beruflich" würde ich nie auf die Idee kommen, erst morgens das Arbeitsblatt zu drucken und ich löse gerne alle Arbeitsblätter selbst, so dass ich in meiner Mappe immer die Kopiervorlage und meine gekritzelte, bunt bemalte Fassung habe. Ich bin eher haptisch und drucke gerne Texte, die ich "privat" lese, bzw. für Weiterbildungen gebraucht habe.
    plus eine Menge an Sachen, die hier genannt wurden. Keine Kochrezepte (mein Mann kocht und er hat eine super App dafür (die Paprika App :D ), aber Schnittmuster, Anleitungen, Paketetiketten, Formulare und Anträge, usw..

    Ich wüsste nicht, dass es bei der Bewertung von Unterricht einen Kriterienkatalog für Aussprache und Grammatik gibt, daher wüsste ich auch nicht, inwiefern man die Muttersprache extra berücksichtigen könnte.

    Doch. Es ist die Allzweckkategorie "Vorbild". Es gibt keine Punkte für positives Verhalten (Freundlichkeit, Pünktlichkeit, gepflegtes Auftreten, Engagement, Sicherheit ... also alles, was selbstverständlich sein sollte aber nicht dazu führt, dass man Punkte sammelt und besteht) aber durchaus Punktabzug.

    oder noch schlimmer, Ich zitiere meine Fachleiterin Französisch "Natürlich darf ich Ihnen (mir) keine bessere Note geben, weil Sie perfekt Französisch sprechen, es wäre ja unfair den Anderen gegenüber. Aber ja, Herr X (Fach 2) kann und soll Punkte abziehen, wenn Sie fehlerhafte Tafelbilder abgeben" (sie bezog sich auf die Inhaltlichkeit, die sprachliche Richtigkeit in der Fremdsprache ist ja inhaltlich)
    (Leider war besagte FL' auch der Meinung, meine Mitreffis, die Fehler in Französisch machten, könnten nicht dafür bestraft werden, weil es Aufgabe des 1. Staatsexamens gewesen...)

    Das geht alles digital oder kann in der Schule gedruckt werden. Ich habe einen Drucker, den nutze ich 1-2 Mal im Monat. In vielen Monaten auch gar nicht oder nur als Scanner.

    Du druckst den ganzen, von Quittengelee genannten ganz offensichtlich privaten Kram in der Schule aus?
    und bezahlst dann den "Privatpreis", so dass ein Billigdrucker nach einem Monat rentabilisiert wäre?
    oder machst du das auf Kosten der Schulgemeinde?
    und die Sachen am Abend für den nächsten Schultag der Kinder machst du auch abends, weil du direkt neben der Schule wohnst und abends reingehst?
    Man kann sagen, dass man keinen Drucker braucht, und/oder die ganzen aufgelisteten Drucke nicht, aber die Antwort verstehe ich nicht

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