Ähnliches erlebten wir vor rund 50 Jahren im Geschäft meiner Eltern. Der Einbrecher hatte ein Fenster eingeschlagen und die Angestellte hatte das bemerkt. Als meine Eltern später ins Geschäft kamen, berichtete sie von dem Einbruch und den Scherben am Boden, „aber ich habe alles schon aufgeräumt.“ 😤 Zuerst kippten meine Eltern die Scherben wieder auf den Boden, bevor sie die Polizei riefen.
Beiträge von Sarek
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Bei uns gibt es eine Liste mit Telefonnummern, die die Polizei nacheinander anruft und an der 10. Stelle oder ähnlich, steht auch meine Nummer. Wenn also die 9 davor nicht dran gehen, ... zum Glück ging bisher immer jemand ans Telefon.
Ich bin wohl Nummer 4 auf dieser Liste. Später in der Nacht habe ich dann die Schulleitung aus dem Schlaf geklingelt.
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Bei uns in der Gegend ist gerade eine Einbruchserie in den Schulen. Drei Einbrecher wurden von der Polizei in flagranti erwischt und festgenommen, aber trotzdem gab es eine Nacht später auch noch bei uns einen Einbruch. An der Tür zum Lehrerzimmer hing noch ein Zettel, dass man kein Geld im Lehrerzimmer aufbewahren solle, und tatsächlich wurde es bei unserem Einbrucht verschont, dafür andere Räume durchsucht. Geld haben die Einbrecher nicht gefunden, aber natürlich ist der Sachschaden vorhanden. Bei den Einbrüchen in den anderen Schulen wurden die Lehrerzimmer durchsucht und alle Fächer der Lehrkräfte aufgebrochen und die Einbrecher waren nur auf Bargeld aus.
Update: Am Wochenende wurde - drei Tage nach dem ersten Einbruch - erneut in der Schule eingebrochen. Diesmal das Lehrerzimmer. Die Beute war minimal, aber die Polizei konnte die Einbrecher kurz nach Verlassen der Schule festnehmen.
Ob es in beiden Fällen die selben Täter gewesen sind, wird sich noch zeigen.
Da ich Sicherheitsbeauftragter der Schule bin und die Polizei meine Kontaktdaten hatte, klingelten sie mich mitten in der Nacht aus dem Bett und ich lief mit ihnen und dem laut kläffenden Polizeihund durchs Schulhaus, um zu sehen, welche Räume die Einbrecher aufgebrochen hatten. Das Thema für den Aufsatz "Mein spannendstes Ferienerlebnis" hätte ich schon einmal. -
Bei uns in der Gegend ist gerade eine Einbruchserie in den Schulen. Drei Einbrecher wurden von der Polizei in flagranti erwischt und festgenommen, aber trotzdem gab es eine Nacht später auch noch bei uns einen Einbruch. An der Tür zum Lehrerzimmer hing noch ein Zettel, dass man kein Geld im Lehrerzimmer aufbewahren solle, und tatsächlich wurde es bei unserem Einbrucht verschont, dafür andere Räume durchsucht. Geld haben die Einbrecher nicht gefunden, aber natürlich ist der Sachschaden vorhanden. Bei den Einbrüchen in den anderen Schulen wurden die Lehrerzimmer durchsucht und alle Fächer der Lehrkräfte aufgebrochen und die Einbrecher waren nur auf Bargeld aus.
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Am letzten Tag der Ferien ist man häufig doch etwas trübselig, dass sie nun vorbei sind und man ab dem nächsten Tag wieder startet und ein ganzes Schuljahr wieder vor sich hat.
Gestern Abend habe ich das bewusst umgestellt und mir bewusst gemacht, dass ich nur noch einmal schlafen muss, dann ist der letzte Schultag und Beginn der Sommerferien. Entsprechend beschwingt bin ich heute früh in die Schule gefahren, habe mich auf den letzten Schultag gefreut, der halt so ist wie der letzte Tag vor den Sommerferien. Gottesdienst, Ansprache, Zeugnisse, Verabschiedung, Ferien.
Mit netten Kollegen noch Essen gegangen und dazu das Wissen, dass wir jetzt noch die ganzen Ferien vor uns haben.Und darüber kann ich mich heute sehr freuen.
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Kann mir irgendwer erklären, was der Vorteil davon ist, seinen Stundenplan 8 Wochen bevor ich die erste Stunde unterrichte zu kennen?
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Ich nehme es seit 25 Jahren hin, dass ich meinen Stundenplan drei Tage vor Unterrichtsbeginn erhalte, aber tatsächlich wäre es schön, würde ich vorher wissen, an welchen Tagen ich Nachmittagsunterricht habe. Im Schnitt sind es bei mir zwei bis drei Tage in der Woche, manchmal bis 17 Uhr. Ich kann eigentlich keine Termine für den September oder Oktober ausmachen, solange ich meine Stundenplan nicht habe, weil ich nicht weiß, an welchen Tagen ich Nachmittagsunterricht habe.
(Was vor über 20 Jahren skurril war: Wir hatten damals einige Klassen an ein benachbartes Gymnasium ausgelagert, weil wir nicht genügend Räume hatten. Das erhöhte die Komplexität des damaligen Stundenplans so sehr, dass er bis zum Beginn des Schuljahres nicht fertig war und wir zwei Wochen lang immer den Stundenplan für die nächsten drei Tage bekamen. Das führte dazu, dass ich eine meiner Klassen diese zwei Wochen lang überhaupt nicht hatte, weil sie im Stundenplan der nächsten drei Tage nicht vorkam.) -
Für meinen zukünftigen Beruf wünsche ich mir langfristig:
- abwechslungsreiche und möglichst sinnvolle Aufgaben,
- eine klare Trennung zwischen Beruf und Freizeit,
- ein eher ruhiges Arbeitsumfeld,
- Möglichkeiten für Homeoffice und flexibles Arbeiten,
- gute Entwicklungs- und Aufstiegschancen,
- langfristig ein mit dem Lehramt vergleichbares Einkommen,
- eventuell die Möglichkeit, zeitweise ortsunabhängig oder aus dem Ausland zu arbeiten,
- ein Tätigkeitsfeld, das durch künstliche Intelligenz eher unterstützt als vollständig ersetzt wird.
Ich bin diese Punkte in Gedanken durchgegangen und habe gemerkt, dass der Lehrerberuf viele dieser Punkte erfüllt. Problematisch ist es z.B. bei der Trennung von Beruf und Freizeit oder bei der Arbeit aus dem Ausland, aber andererseits widersprechen auch Homeoffice und flexibles Arbeiten der Trennung von Beruf und Freizeit.
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Ich habe in all den Jahren die Erfahrung gemacht, dass ich häufig dazu neige, mich zu überschätzen. Ich war krank (nach einer OP, fiebrigem Infekt oder sonst etwas in der Art) und habe mich nach einigen Tagen daheim soweit wieder fit gefühlt. Aber sobald ich aktiver wurde, merkte ich, dass ich doch noch nicht gesund und belastbar bin. In solchen Fällen bin ich für die Krankschreibung doch sehr dankbar, dass der Arzt mich da zurückpfeift, weil ich ohne Krankschreibung häufig doch zu bald wieder in die Schule gehe. Dieses Jahr hatte es mich tatsächlich zweimal erwischt, erst Corona, etwas später noch eine Grippe.
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Wir haben noch eine Woche Unterricht, aber ich werde schon diese Woche genießen, da ich nur noch eine Handvoll Stunden habe (nein, keine Filme gucken), Schulfest und Kollegenfest etc. anstehen und ich mich die ganze Woche schon auf die kommenden Sommerferien freuen werde. Es kommt eine recht entspannte Woche mit vielen schönen Momenten.

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Vorläufige Unterrichtsplanung mittlerweile am letzten Schultag des Vorjahres. Früher haben wir sie in der letzten Ferienwoche erfahren.
Stundenplan derzeit zum Ende der letzten Ferienwoche. Früher einen Tag vor Unterrichtsbeginn.
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Ich sitze gerade an der Erstellung der mündlichen Prüfungsaufgaben, bei uns ist erst Ende nächster Woche mündliche Prüfung. Ihr seid schon fertig?
Ja, der Termin gestern war bayernweit. (Und die Halle - allen Gottheiten sei Dank - klimatisiert.)
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Auf der Abiturfeier gestern erhielt eine Schülerin das Abiturzeugnis, die schon als Fötus an meinem Unterricht teilgenommen hatte. ☺️
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Mir wurde im Lauf der Zeit bewusst, dass es kein bestimmtes Rezept für bestimmte Situationen gibt, sondern vieles über Ausprobieren läuft. Was in der einen Klasse/Situation etc. funktioniert hat, ging bei der anderen daneben. Man sammelt in den ersten Jahren viele Erfahrungen, reibt sich an manchen Klassen und Situationen und wird dadurch eingeschliffen. Im Lauf der Zeit wird die Arbeit entspannter, weil man zunehmend Routine bekommt und auch gelassener wird, wenn man merkt, welche vielen gedachten schlimmen Dinge nicht geschehen. Ich habe mich in den ersten Jahren mit manchen Klassen auch schwer getan, habe dieses und jenes ausprobiert, bis ich nun weiß, was zu mir passt und was nicht.
Deshalb: Kopf hoch! Wie du schreibst, hast du auch schon einiges positives erlebt und davon kannst du zehren, und das wird mit Sicherheit immer mehr.
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Start in die Pfingstferien 😀 und tatsächlich bin ich froh, danach noch acht Wochen Schule zu haben. Die letzten sechs Wochen seit den Osterferien sind für mein Empfinden blitzschnell durchgeflutscht. Ich kann es noch nicht so richtig fassen, wie schnell dieses Schuljahr schon wieder vorüber zieht.
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Ich mag meine Fächer weiterhin und würde sie wieder wählen. Der Korrekturaufwand hält sich in Grenzen und ich freue mich, den Schülern zeigen zu können, wie die Welt und das Leben funktioniert. Bezüglich des Schülerinteresses ist Biologie auch ein recht dankbares Fach. Chemie finde ich schön strukturiert und es ist was feines, wenn der Wasserstoffballon als Feuerball explodiert. 😀
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Auf dem Weg zu meinem Fachraum kürzen manche Schüler den Weg quer durch den Grünstreifen ab, statt den regulären Weg zu gehen, und wenn ich es sehe, rufe ich aus dem Fenster im 1. Stock runter und weise sie entsprechend zurecht. Mittlerweile funktioniert das soweit gut.
Gestern hatte ich am Nachmittag Unterricht in der Oberstufe, das Fenster stand offen und ich hörte von draußen: "Heute sieht Herr Sarek nicht, wie wir über den Grünstreifen laufen."
Sekunden später war ich am Fenster und es kam mein Standardspruch: "Sarek sieht alles, Sarek hört alles, Sarek weiß (fast) alles!"Alleine das Gesicht der Schüler unten im Hof war es wert.
Man arbeitet an seinem Ruf.

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Alles Gute und viel Erfolg bei der Welpenerziehung.
Meine Katzen legen sich meistens nicht auf die Couch, sondern auf mich, wenn ich auf der Couch liege.

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Ich will mich hier auch mal unbeliebt machen: Ich finde Korrigieren gar nicht so schlimm; ehrlich gesagt, korrigiere ich manchmal sogar ganz gern
. Vielleicht sollte ich mich in dem Bereich selbstständig machen?!?
So geht es mir auch. Ich korrigiere lieber als neuen Unterricht vorzubereiten, wobei sich der Korrekturaufwand in meinen Fächern auch in Grenzen hält. Pro Halbjahr habe ich nur ein oder zwei Schulaufgaben aus der Oberstufe, der Rest sind Stegreifaufgaben und die habe ich in der Regel in zwei bis vier Stunden durch. Beim Lesen läuft vieles im Gehirn automatisiert und damit auch recht flüssig und ich empfinde es daher nicht so anstrengend. -
Dann frag mal jemand, wann drei Viertel Fünf ist

Den Teil mit "dreiviertel" hatte ich sogar vorher im Gespräch und hatte es in meiner Schildungerung weggelassen wegen "dreiviertel" und "Viertel vor". Und dann kam "halb?"
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Selbst wenn die Uhrzeit alleine aus dem Elternhaus nicht bekannt sein sollte, bis zur 6. Klasse müsste der Schüler das Ablesen und Benennen von Uhrzeiten mindestens im Mathematik- und im Englischunterricht (auch wenn hier die Halb-Darstellung minimal anders als im Deutschen ist) gelernt haben. Zudem gehe ich auf Basis deiner Profilangaben aus, dass es sich um einen Schüler eines bayerischen Gymnasiums handelt, also auch keine Lernverzögerung o.ä. vorliegt.
Der Schüler wendet vielleicht tatsächlich die Darstellungsform der Uhrzeit als Bruch nicht selbst aktiv im Alltag an, aber dass er bis dato nie zumindest passiv damit konfrontiert war? Den einzigen Erklärungsansatz, den ich da hätte, wäre, dass der Schüler zugezogen ist und in seinem Herkunftsland die Darstellungsform von Uhrzeiten anders unterrichtet wird. Ist dir bekannt, ob das bei diesem Schüler der Fall sein könnte?
Ich kannte den Schüler weiter nicht, das Gespräch war in einer Pausenaufsicht. Er sprach aber akzentfrei Deutsch.
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