Ich denke gerade an die Zeit vor einem Jahr zurück, während des ersten Lockdown, den ich als viel strenger empfunden habe als den jetzigen, weil da gar keine Kontakte erlaubt waren. Und trotzdem war ich legal fast jeden Tag im Frühjahr draußen unterwegs. Zum Einkaufen, eine Radtour gemacht etc. und dabei tolle Plätze bei mir in der Nähe entdeckt.
Stichwort Glückstagebuch: Das habe ich letztes Jahr auch gemacht. Jeden Tag eine schöne Sache, über die ich mich gefreut habe, auf einen Zettel geschrieben und diesen in ein Glas gestopft. Das ganze Jahr lang. Kürzlich habe ich an einem Abend die Zettel herausgeholt und gelesen. Da waren viele schöne Erlebnisse, an die ich mich auch so noch erinnere, aber auch nette Kleinigkeiten, die ich total vergessen hatte. Und das alles zu Corona-Zeiten. Vielleicht hilft auch das den Kindern bewusst zu machen, dass es auch in der jetzigen Situation immer wieder schöne Momente gibt, die man häufig für selbstverständlich sieht.
Sarek