OK, dann kommen wir nicht zusammen
Sehe ich anders, denn es sollte schon daran gemessen sein, was man bekommen würde, wenn man nicht schwanger wäre und genau das passiert in allen anderen Bundesländern und bei Angestellten eh, auch.
OK, dann kommen wir nicht zusammen
Sehe ich anders, denn es sollte schon daran gemessen sein, was man bekommen würde, wenn man nicht schwanger wäre und genau das passiert in allen anderen Bundesländern und bei Angestellten eh, auch.
Dass man es bekommt ist klar. Wie viel man bekommt, sollte aber davon abhängig sein, was man verdient und gearbeitet hat.
Entschuldige, aber was soll denn dieser unmögliche Kommentar, wer meinst du denn zahlt das Geld bei Angestellten?!? Die bekommen ja auch das Vollzeitgehalt im Mutterschutz, wenn sie die Elternzeit beenden?!?
Ja, wenn sie vorher Vollzeit gearbeitet haben. Da spielt auch keine Rolle ob Beamter oder nicht.
Alles anzeigenGuten Morgen,
Also das mit dem Vollzeitgehalt im Mutterschutz klappt tatsächlich in meinem Fall nicht. Vielleicht betrifft es ja auch nochmal eine andere Beamtin, daher poste ich hier das Endergebnis.
Die vorzeitige Beendigung der Teilzeit in Elternzeit um Mutterschutz in Anspruch zu nehmen bringt tatsächlich nur das Vollzeitgehalt im Mutterschutz, wenn man vor der Elternzeit eben auch Vollzeit gearbeitet hat. Das dürfte bei sehr vielen Frauen so sein. Bei mir war es nicht so, weil meine Kinder eben einen größeren Abstand haben und ich dazwischen regulär Teilzeit (außerhalb der Elternzeit) gearbeitet habe. Auf diese Teilzeit würde sich der Mutterschutzlohn beziehen. Die genaue Begründung kopiere ich unten rein. Zu diesem Schluss kommt die Rechtsberatung der Gewerkschaft und auch der Jurist des Regierungspräsidiums. Fairerweise hat man mir erlaubt den Antrag zurück zu ziehen, worüber ich sehr froh bin.
Viele Grüße
„Sie haben uns mitgeteilt, dass Sie wegen einer erneuten Schwangerschaft Ihre El-ternzeit beenden möchten, um Mutterschutz in Anspruch zu nehmen. Sie gehen da-
bei davon aus, dass Ihnen im Mutterschutz das Vollzeitgehalt zusteht und berufen
sich dabei auf eine Regelung des Mutterschutzgesetzes.
Zunächst ist darauf hinzuweisen, dass das Mutterschutzgesetz auf Beamtinnen keine
Anwendung findet (vergleiche § 1 Abs. 3 MuSchG).
Maßgeblich für Sie sind vielmehr die Regelungen zum Mutterschutz und der Eltern-
zeit aus den §§ 32 ff. der Arbeitszeit- und Urlaubsverordnung (AzUVO). Nach § 38 Abs. 4 AzUVO richtet sich im Fall der vorzeitigen Beendigung einer Elternzeit nach § 44 Abs. 1 Satz 3 AzUVO (wie vorliegend) die Höhe der Bezüge nach
dem Beschäftigungsumfang vor der Elternzeit oder während der Elternzeit, wobei die
höheren Bezüge maßgeblich sind.
Laut den uns vorliegenden Unterlagen betrug der Beschäftigungsumfang vor der El-
ternzeit …… Wochenstunden. Seit August 2026 beträgt der Beschäftigungsum-
fang während der Elternzeit x/25 Wochenstunden.
Aufgrund der Regelung des § 38 Abs. 4 AzUVO steht Ihnen während des Mutter-
schutzes somit nicht das Vollzeitgehalt zu, sondern ein Gehalt im Umfang von x/25
Wochenstunden.“
„
Nach juristischer Auffassung besteht hier kein Anspruch auf Zahlung der vollen Bezüge während des Mutterschutzes.Die ursprünglich bis zum 13.09.2026 bewilligte Teilzeitbeschäftigung aus familiären Gründen begründet durch das Enddatum keine Aufnahme einer vollen Bezügezahlung ab dem 14.09.2026, da nach Genehmigung dieser Teilzeitbeschäftigung weitere Genehmigungen mit abweichendem Beginn- und Enddatum erfolgt sind.“
Es tut mir leid, aber als Steuern zahlende Angestellte finde ich das auch vollkommen richtig.
Meine letzte Klassenfahrt war im Juni. Grundschule, 78 Kinder, 3 Klassen, 5 Lehrer, 1 Schulsozialarbeiter. Keiner (!) von uns hatte die Möglichkeit, eine halbe Stunde Mittagspause zu machen, geschweige denn, einen Vor- oder Nachmittag frei zu nehmen. Nachts waren wir bis mindestens 1 damit beschäftigt, Heimweh zu trösten, Wehwehchen zu versorgen, Zimmerparties zu beenden, Streit zu klären usw. Wenn man Glück hatte, würde man nachts nicht geweckt. Ich hatte das in einer von 4 Nächten. In allen anderen Nächten haben die Kinder wegen diverser Dinge (Übelkeit, Heimweh...) an meine Tür geklopft. Ich fahre wirklich gerne auf Klassenfahrten, aber sie sind ultra anstrengend und ich jedenfalls bin 24 Stunden im Dienst, nachts auf Bereitschaft. Vielleicht liegt's an unseren Schülern, aber Freizeit hatte ich auf Klassenfahrten noch nie. Wenn ich Glück hatte, könnte ich Mal 5 Minuten mit meinem Lebensgefährten telefonieren.
@Tobbe , was macht dich außer dem Glück deines Geburtslandes besser als Menschen, die aus extrem unwirtschaftlichen, armen Ländern kommen? Ich finde es wirklich schlimm, zu lesen was du da schreibst. Natürlich kann man nicht die ganze Welt retten, aber aus den von dir geschriebenen Zeilen trieft so viel Abwertung und Egoismus, mir läuft es kalt den Rücken runter!
In meinem Kollegium sind von mehr als 30 Kolleg:innen nur noch 11 grundständig ausgebildet. Alle anderen sind Vertretungskräfte, teilweise Lehramtsstudenten, teilweise aber auch völlig schulfremd ( vorher). Grundschule, NRW, Sozialindex 8, da will kaum ein ausgebildeter Kollege hin, bei uns wird jeder eingestellt, der nicht schnell genug weg ist. Und dann auch überall eingesetzt. Ob das jetzt gut ist, sei mal dahin gestellt.
Ich habe durch KI die Zusammenhänge zwischen Wissensbereichen viel intensiver begriffer als im Studium. Wie oft hatte man schon Zeit, die Dozenten etwas wirklich Schwieriges zu fragen, in dem Moment wo einem einfiel und hat sich dann auch noch getraut?
und ich habe - in Bereichen in denen ich mich auskenne- festgestellt, dass die KI sehr oft ziemlich oberflächlichen Unsinn schreibt.
Bei uns ist in den ersten Wochen Klassenlehrerunterricht. Fachlehrer werden Klassen zugeteilt. Den finalen Einsatzplan gibt erst 3-4 Wochen nach Schulbeginn😶. Allerdings Grundschule.
Von welchem Geld? (In dem Fall)
Unsere Kommune ist auch pleite. Aber das Nutzen der Hausdruckerei ist wohl günstiger als das Kopieren in der Schule ( das geht noch an einem von 2 Standorten, ist aber fraglich, wie lange noch). War ja auch nur ein Gedanke, vielleicht gibt es die Möglichkeit bei RosaLaune ja auch, ist nur noch nicht bekannt.
Bei uns können wir Hefte u.ä. in der städtischen Druckerei drucken lassen. Das braucht zwar etwas Vorlauf, so könnte man sich aber ein eigenes Arbeitsheft zusammenstellen. Vielleicht gibt es die Möglichkeit bei euch auch? Vorteil ist, man kann auch direkt heften und/ oder lochen lassen.
Das hat aber nichts mit der Beamtenbesoldung generell zu tun. Das hat etwas damit zu tun, dass die Bezahlung als Angestellte zu niedrig ist. Hätten wir nur noch Angestellte, hätten wir wahrscheinlich auch einen deutlich größeren Lehrermangel.
Ich habe mich hier auf die Aussage bezogen, dass nach Qualifikation bezahlt werden soll.
In der Regel verdient man als Beamter weniger als jemand mit vergleichbarer Qualifikation. Wir hatten vor Kurzem Klassentreffen. Meine ehemaligen Schulkameraden sind Ingenieure, Ärzte, Selbstständige... die grinsen nur. Häuschen am Chiemsee etrcpp...
Aber ich beklage mich nicht.
Entschuldige, aber ich habe genau die gleiche Qualifikation wie meine verbeamteten Kollegen und erledige exakt den gleichen Job. Meine Rente wird deutlich niedriger ausfallen, als deren Pension. Fair ist das nicht.
Ich würde definitiv wieder Sonderpädagogik studieren, wahrscheinlich aber andere Fachrichtungen ( LE und ESE). Und an der Förderschule bleiben und nicht in die Grundschule gehen, auch, wenn mir die Arbeit eigentlich Spaß macht. Ich wäre gerne (wieder) Klassenlehrerin.
Da Problem, das ich sehe, ist einfach, dass Inklusion ausschließlich als Sparmodell gedacht wird. Schule muss sich verändern, auch für viele Regelkinder. Ich arbeite seit 2009 im Gemeinsamen Lernen und es ist frustrierend, zu beobachten, wie sich in den 17 Jahren genau gar nichts verändert hat. DAS ist in meinen Augen das Problem. Inklusion ist nicht, das Kind muss in die Schule passen. Inklusion ist, was muss die Schule verändern damit es für das Kind passt? Es gibt Kinder, die eine kleine Gruppe brauchen, aber warum das z.B. nicht in Form von Klein Klassen an Regelschulen passieren kann, verstehe ich nicht. Naja, vielleicht doch. Das kostet Geld. Und so schließt sich der Kreis
Das klingt so, als hätte man als gesetzlich Versicherter kaum eine Überlebenschance. In meinem hier hatte ich bisher nie ein Problem einen passenden Arzt oder auch einen MRT- Termin zu bekommen. Ich würde vor zwei Jahren operiert, größere OP über mehrere Stunden. Ich würde nicht vom Chefarzt behandelt, sondern von Assistenzärzten, die ihre Arbeit wunderbar gemacht haben und dabei durch den Oberarzt auch kontrolliert wurden. Vielleicht wird einer dieser Assistenzärzte ja Mal Chefarzt, wer weiß. Ich bin gesetzlich versichert, war aber im Referendariat privat versichert und habe darum auch die andere Seite kennengelernt ( gut, das liegt jetzt ein paar Jährchen zurück). Ich habe ganz ehrlich keine gravierenden Unterschiede festgestellt. Ja, manchmal wartet man länger auf einen Termin, aber nicht dann, wenn es dringend ist. Dann gibt es entweder Akutsprechstunden oder eine Notüberweisung durch den Hausarzt.
Gut, ich wohne in einer größeren Stadt, die Versorgung mit Ärzten ist ganz ok.
Welche Qualifikationen als Bundesbeamtin hast du denn, die einen Quereinstieg an die Grundschule überhaupt möglich machen könnten? Ich kann mir ehrlicherweise gar nicht vorstellen, was da passen könnte.
Ich weiß es nicht, aber ich denke nicht, dass man als Bundesbeamter als Landesbeamter an eine Grundschule versetzt werden kann. Ich denke, du müsstest aus dem Dienst austreten und dich neu bewerben.
Es ist ja fraglich, welche Akten überhaupt zur Verfügung stehen. Meiner Erfahrung nach gehen Erziehungsberechtigte, die ihre Kinder ohne Grund nicht in die Schule schicken eher keinen Weg in Richtung z.B. medizinischer Diagnose. Und damit ist die Akte vermutlich eher dünn. Wahrscheinlich bestehend aus Berichten der Schule. Daraus ein wasserdichtes AOSF- Gutachten zu erstellen erscheint mir nicht möglich. Auch wenn ich inhaltlich bei Palim bin. Zuerst Mal muss Schule so gestaltet sein, dass das Kind gerne kommt, damit es eben wieder kommt. Da ist Leistungsdruck natürlich kontraproduktiv. Ggfls. könnte man Richtung ESE gehen und im zieldifferenten Bildungsgang LE unterrichten, damit Schulangst (falls sie denn da sein sollte) abgefedert werden kann.
In meinem Hier, wäre übrigens unter solchen Umständen die Beantragung eines Inklusionshelfers ganz sicher nicht erfolgreich. Würde wegen nicht vorhandener ( vermutlich) medizinischer Diagnosen abgelehnt. "Nur" LE würde auch nicht ausreichen.
Ich kann von sowas nur abraten. Vielleicht ist das an anderen Schulformen anders, aber an meiner Schulform (und ich bin nicht an einer Brennpunkt-Gesamtschule) ist das ganz klar ein Zeichen von Respektlosigkeit und es wird faktisch nur bei den Kolleginnen und Kollegen gemacht, wo man weiß, dass sie Autoritätsprobleme haben.
Nur meine Meinung, aber ich denke, Respekt bekommt man nicht durch Machtdemonstration. Respekt als Lehrkraft bekommt man durch Fairness und Berechenbarkeit. Auch und gerade im Brennpunkt.
Ich glaube, du tust dir selbst keinen Gefallen, wenn du versuchst, da einen Machtkampf draus zu machen. Du nimmst dir damit selbst die Autorität. Wichtiger als die Demonstration von Macht ist es in meinen Augen, zu versuchen an der Beziehung zu den Schülern zu arbeiten. Je mehr du darauf reagierst, desto mehr zeigst du Hilflosigkeit. Versuch, das gelassen zu sehen. Augenbrauen heben und weitergehen. Oder mit Humor reagieren, dich verbeugen und huldvoll winken.
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