Beiträge von Sissymaus

    Also grundsätzlich bin ich der Meinung, dass VZ im Lehramt möglich ist, ich find es aber deutlich entspannter, wenn ich die 26 Stunden nicht ausschließlich unterrichte, sondern einige Stunden anders verbringen kann, i.e. irgendwelche Sonderaufgaben qm Schreibtisch erledigen kann.

    Ja klar. Ist es für mich auch. Muss aber 1. nicht für alle gelten und 2. verstehe ich den Zusammenhang mit Vollzeit und Belastbarkeit/Familie/topfit nicht.

    Noch entspannter finde ich übrigens, wenn man mir meine Besoldung direkt überweisen würde, ohne dass ich unterrichte. Alle Bemühungen meinerseits, das Land dazu zu bewegen, waren aber bisher erfolglos.

    Mal so ne Frage: Gibt es außer dem Lehrerberuf noch andere Berufe, bei denen man wie selbstverständlich davon ausgeht, dass nur der eine volle Stelle nur schafft, der gesundheitlich topfit und sehr belastbar ist und keine anderen Probleme (Familie o.ä.) hat?

    Wieso? Ich würde sagen, dass das alles auf mich zutrifft. Eine volle Stelle hab ich aber trotzdem. Wieso sollte das nicht gehen?

    Ich hab die BASS durchsucht, aber ich habe keine gedruckte BASS zuhause und die Online-BASS treibt mich in den Wahnsinn. Sie schickt mich von A nach B und nirgendwo finde ich die gesuchten Infos. Ich mag aber nicht noch eine Woche warten, daher frage ich mein Schwarmwissen:

    Wo finde ich Bestimmungen für den Abschluss am GYM in NRW nach der 10. Klasse? Gibt es dort eine ZAP, die bestanden werden muss, um den mittleren SA zu bekommen? Oder reicht (wie früher) die Versetzung in die EF, um den mittleren SA mit Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe zu erlangen?

    Ideal wäre noch der LINk zur BASS, damit ich mal selbst nachlesen kann.

    Herzlichen Dank und frohes neues Jahr 2024!! :party:

    Man könnte auch als Gegenfrage nach Modelabels fragen die für Fair produzierte und nachhaltige Kleidung stehen. 😉

    Meins ☺️ ich nähe fast ausschließlich selbst und kaufe Stoff, der in Deutschland hergestellt wurde.

    Meinen Stundenlohn rechne ich mir aber auch lieber nicht aus. Ist für mich jedoch gleichzeitig etwas Therapie.

    In Informatik wird an Fachschulen sicher nicht bis zum (Uni) Bachelorniveau unterrichtet. Das Abschlüsse den selben Level im DQR/EQR haben, heißt nicht, dass sie gleich oder gleich anspruchsvoll sind.

    Das zeigt sich bspw. darin, dass der Abschluss kein Studium ersetzt, sondern an manchen FHs bestenfalls ein paar Leistungen angerechnet werden, an Unis wird, zu Recht, in der Regel gar nichts angerechnet.

    Teilweise hatte ich die Inhalte des staatlich geprüften Informatikers im Studium gar nicht. Bis einschließlich dem Master hatte ich zum Beispiel nichts mit Netzwerken und Betriebssystemen zu tun. Das macht aber nichts. Ein Studium, auch "nur" zum Bachelor, reicht vollkommen, um sich innerhalb seines Fachs in Neues einzuarbeiten.

    Dann wundere ich mich aber sehr über die oftmals fallenden Aussagen hier, dass man sein Fach vertieft studiert haben muss, um es auf bestimmten Niveaustufen unterrichten zu können. In der Fachschule sitzen Leute mit Berufserfahrung und manchmal echt viel Ahnung. Ich bleibe bei meiner Aussage von oben.

    Hast du denn schon mal Fachschule unterrichtet? Wir haben viele Kollegen, die man in diesen Bildungsgängen nicht einsetzen kann. Aus Gründen…

    Dass die Anrechnung nicht funktioniert, ist für die Uni auch richtig, für die FH aber sicher teilweise möglich. Liegt aber auch am Standesdünkel, dass die Hochschulen teilweise nicht ablegen können.

    Ich meine aber auch gehört zu haben, dass sich da in NRW gerade was tut. Muss ich mal nachforschen.

    Ketzerisch könnte man dann ergänzen:

    Wenn ausschließlich das Ref auf den Unterricht vorbereiten soll, dann müssten doch die Quereinsteigenden, die das Ref machen, die besseren Lehrkräfte sein. Sie haben i.d.R. im Studium mehr Creditpoints für die einzelnen Fächer erworben, haben Berufserfahrung und das Ref. (jetzt fehlt mir der "Abhausmiley- ich nehm dann man den hier:teufel:)

    Insbesondere in der Berufsbildung ist das sicher auch keine Ausnahme. Ich bin der Meinung, dass man zB Maschinenbau nur nach einem Maschinenbau-Studium unterrichten kann. Kommt ein zweites Fach dazu und dann auch noch Bildungswissenschaften und Didaktik, dann fehlen meines Erachtens wichtige fachliche Grundlagen.

    Für andere Fächer fehlt mir die Ahnung. Ich vermute aber, dass es auf einige berufliche Fachrichtungen zutrifft.

    Meine Cousine hat auch heute ihr erstes Kind bekommen.

    Kommentar meiner Frau: „Was für ein blöder Termin. Sie wird ihren Geburtstag nie feiern können, weil alle Gäste am Abend des 24. Dezembers in ihren eigenen Familien etwas Besseres zutun haben werden anstatt auf diese Geburtstagsfeier zu gehen. Meine Cousine hat am 31. Dezember Geburtstag und konnte auch mangels Gästen an dem Tag nie feiern.“

    Freut euch doch einfach, dass die Familie Zuwachs bekommen hat. ♥️

    Da kann man ruhig lachen Kieselsteinchen, aber im Kern hat Firelilly Recht, wenn sie sagt, dass das außenunterrichtliche Überhand nimmt und man auf dem Dienstherrn kein Geld schenken darf, indem man auf seine Arbeitszeit achtet und nicht Material aus eigener Tasche kauft.

    Trotzdem ist für mich klar, dass ich durch das Achten auf meine eigene Arbeitszeit mit dem Sold, den ich bekomme, ganz gut bezahlt bin, wenn ich das mit meinem Mann vergleiche. Seine Verantwortung und seinen Aufwand möchte ich nicht haben.

    Eine Kollegin von mir hat Recht als Fach. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie es studiert hat und keine Quereinsteigerin ist. Ich weiß aber nicht, wann, was und wo sie studiert hat.

    Stellenwert bei uns (gewerblich-technische Schule): Nur im WP-Bereich des beruflichen Gymnasiums. Die Kollegin unterrichtet stattdessen viel Wirtschaft- und Betriebslehre. Dort ist ja auch ein größerer Anteil Rechtskunde enthalten.

    Ich glaube, auch Sissymaus hat mal ein ähnliches Vorgehen angedeutet, falls ich das richtig in Erinnerung habe. Eine gleiche äßige Arbeitsbelastung macht ja auch für die meisten Menschen Sinn, wenn man seine Arbeitskraft bis zum Pensionseintritt erhalten möchte.

    Unbedingt!

    Ich lehne ab bzw. vertage auf später, wenn ich was nicht mehr geschafft hab. Ich werde für 41 Wochenstunden bezahlt und bekomme keinen Cent mehr, wenn ich das überschreite.

    Hallo liebe Forumsgemeinde,

    ich bin mittlerweile an einer anderen Schule, komme dort bestens klar, aber nun ist mir eine Frage gekommen. Ich habe in den letzten Wochen eine kranke Kollegin in meiner Springstunde vertreten. Jede Woche einmal, insgesamt 4 Wochen lang. Ich habe dem Vertretungsplaner beim ersten Mal noch gesagt, dass ich meiner Ansicht nach aufgrund meiner Beschäftigungssituation keine Vertretung halten dürfte, er hat das aber mit "Dienstpflicht" abgewatscht und mich eingetragen. Ich habe die Stunden dann gehalten. Meine Frage ist nun: kann ich die auch ausgezahlt kriegen, obwohl ich sie erst gar nicht habe halten dürfen?

    Du bist Vertretungslehrkraft, oder? Da sieht die Sache nochmal anders aus, aber das wissen andere besser als ich.

    Sobald Du pro Monat 6 Stunden (oder mehr) zusätzlich zusammen bekommst, kannst DU Dir die Stunden in NRW auszahlen lassen. Aber beachte, daß die Entfallstunden aus deinem kompletten Stundenplan, z.B. weil eine andere Klasse im Praktikum oder auf Klassenfahrt war, als Minusstunden gegengerechnet werden.

    Es wird bereits ab der 4. Stunde und dann alle Stunden bezahlt.

    Danke, das wusste ich nicht. Wie ich bereits schrieb, bin ich nur sehr selten im Berufsschulbereich eingesetzt (höchstens mal ein paar Doppelstunden mit Englisch) und kenne mich nicht wirklich in dem Bereich aus. Daher dachte ich, dass die Ausbildungsordnungen mit den vorgegebenen Berufsschulstundenzahlen für alle BL gelten und war mir nicht bewusst, dass es nochmal BL-eigene Lehrpläne gibt.

    Ausbildungsordnung: Das ist die Vorschrift für die Betriebe.

    Wie gesagt: Hier in NDS wird es augenscheinlich anders geregelt (obwohl wir ja dieselben Ausbildungsordnungen haben müssten, oder? - Ich bin wenig im Berufsschulbereich unterwegs, daher weiß ich es nicht genau). Bei uns sind die Azubis an vielen - wenn nicht den meisten - BBSn im ersten Ausbildungsjahr 16 Unterrichtsstunden, ab dem zweiten acht Stunden in der Schule.

    Aber es gibt doch jeweils wieder eigene Lehrpläne für die Bundesländer. Bei uns sind da jeweils die Stunden drin, die unterrichtet werden müssen und da kommt man auf 12/Jahr.

    Wie ich oben schon schrieb, machen wir das nicht so mit diesen halben Tagen. Das ist für die Betriebe so ungünstig, dass wir es dann eben anders lösen. Schon allein wegen der Anfahrtswege wäre das mit einem halben Tag völliger Blödsinn.

    Einige Bildungsgänge lösen es auch so, dass der zweite Tag alle 14 Tage stattfindet.

Werbung