Ich hoffe es! Wir machen alle doppelt so viele Stunden, da die Klassen geteilt sind.
Dann macht ihr was falsch!
Ich hoffe es! Wir machen alle doppelt so viele Stunden, da die Klassen geteilt sind.
Dann macht ihr was falsch!
Was denkt ihr denn, wie es nach dem 7.3 weitergehen wird?
Wie aktuell auch. So geht es bis zu den Osterferien. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da viel mehr dazukommt.
Für den Verbleib im ausschließlichen Distanzunterricht gibt es keine Rechtsgrundlage - die Schule wird wieder in (Teil)Präsenz beschulen müssen.
Am BK geht das. Da ist glücklicherweise von „können“ die Rede bzgl Präsenz. Unsere Schule beginnt da auch sehr vorsichtig.
Schade, dass die anderen Schulen da keine Wahl haben.
Selbst wenn man nur einen Freund hat, darf man sich doch mit dem treffen. Nie and Ist gezwungen, alleine Zuhause zu hocken, außer er ist in Quarantäne. Wenn sich die Freunde nicht treffen möchten, dann muss man das akzeptieren. Man kann dann ausweichen auf Telefonate, Videochats... Ich möchte nur nicht, dass hier so getan wird, als wäre man im Lockdown eingesperrt. Das ist man einfach nicht.
Wenn man niemanden hat, der sich treffen möchte, dann kann man immer noch alleine rausgehen. Man kann mit Nachbarn über den Garten/Balkon kommunizieren...
Ich weiß ja nicht, welches Leben du vor Corona geführt hast. Meins war jedenfalls sehr viel anders. Wir treffen uns mit vielen verschiedenen Leuten, hauptsächlich Familie. Aber auch oft Freunde und Kollegen. Wir machen Spieleabende, wir gehen zum Fußball, wir brunchen, wir machen Kurztrips übers Wochenende, wir haben regelmäßig Treffen unserer Mädelstruppe, im Freundeskreis wird jeder Geburtstag gefeiert, wir gehen klettern und schwimmen, treffen uns spontan mit den Nachbarn.... Ich könnte noch ewig so weitermachen, Mein Leben war sehr sehr viel anders. Das stört mich. Und ein Plausch mit dem Nachbarn reicht mir da nicht als Ersatz.
Aber ich sehe schon: ich stelle mich an. Stimmt ja auch, denn für meine Kinder fällt im Grunde der ganze Lebensinhalt weg. Denen gehts noch schlechter.
@Wollsocken80 was läuft denn dann in Deutschland so falsch, dass es wieder hoch geht mit den Zahlen? Wenn ich dich lese, hab ich immer das Gefühl, wir wären alle blöd, dass wir diese Maßnahmen akzeptieren, da in der Schweiz die Zahlen auch ohne das Ganze runtergehen.
Klar, dann ist das aber deine freie Entscheidung. Es macht wenig Sinn, sich darüber zu beschweren, wenn man sich selbst dafür entscheidet.
Ach so ich bin also selbst schuld.
Na dann.
Wir haben meine gerade im Lockdown fertig gemacht, liegt seit fast zwei Jahren angefangen bei meiner Schulleitung auf dem Schreibtisch, war die erste überhaupt nach dem Ref und ehrlich gesagt habe ich sie letztendlich dann nicht mal mehr wirklich gelesen bevor wir sie zum Personalrat geschickt haben. Wir haben die Kreuze gemeinsam festgelegt, es gab Punkte da waren wir uns nicht wirklich einig, aber darüber wollte ich mich nicht mehr ärgern, also habe ich sie dann ungelesen unterschrieben.
Du unterschreibst eine Beurteilung über dich, ohne sie zu lesen?
das würde ich niemals tun! Niemand weiß, wozu die nochmal gut ist. Und du weißt nicht mal was drinsteht. ![]()
Du darfst dich andere Leute treffen. Nur halt einen pro Haushalt. Niemand muss im Lockdown vereinsamen.
Mache ich aber nicht! Weil ich will, dass bald alles wieder normal ist. Und im LK die inzidenz hoch ist. Nicht alles, was erlaubt ist, sollte man auch tun.
Wenn die Alternative akute selbst- und Fremdgefährdung ist können wir das verantworten, ja. (Also die Maßnahmen im Allgemeinen, man sollte halt schauen keine unnötigen Härten aufzubürden, was durch schludriges Pandemiemanagement aber gerade droht).
Welches Management schlägst Du denn vor? Alles zu lassen kann ja nicht die Lösung für immer sein.
Wenn die Alternative akute selbst- und Fremdgefährdung ist können wir das verantworten, ja.
Und ich sage: Wenn solche Maßnahmen die Jahresgrenze überschreiten, dann Nein. Einige Monate halten das alle durch. Jahre? Eher nicht.
Ich sitzen seit Dezember in meinen 4 Wänden fest, habe seitdem keine Freunde getroffen, konnte meine Oma kurz vor ihrem Tod nicht besuchen, habe einen depressiven, lustlosen 11-jährigen hier sitzen und eine demotivierte einsame Studierende. Ich glaube, ich schaffe das nicht mehr noch ein halbes Jahr. Und dabei gehts mir wirklich nicht besonders schlecht, aber es nagt an meiner Psyche. Wie mag es da Leuten gehen, die alleine leben?
Der Tipp ist ernst gemeint:
https://www.rnd.de/gesundheit/zwe…5QLUADQ7AU.html
Aber jede verhalte sich nach den Regeln und darüberhinaus nach den Experten seines Vertrauens.
Todsicher ist übrigens ein hermetisch verschlossener Gefriebeutel über dem Kopf. Hat dann nur leider andere Nebenwirkungen.
Es wird so nicht weitergehen, wenn man Corona kontrolliert statt fröhlich weiter Mutationsbingo zu spielen. So weitergehen, wird es nur wenn wir aufgrund völlig ins blaue spekulierter Pseudogründe weiter jedes Lockdownergebnis vor die Wand fahren. Zahlen die die psychischen Schäden seriös beziffern und von der allgemeinen Ansteckungsangst und Pandemie abzugrenzen gibt es eh nicht, aber ich frage pro Forma trotzdem mal danach, ob solche vorliegen?
Keine Ahnung. Nur wenn ich von Menschen in Altenheimen lese, die wochenlang im Zimmer eingesperrt sind und das Essen nur durch die Tür geschoben bekommen, treibt es mir die Tränen in die Augen. Wäre ich in dem Alter würde ich sagen: Scheiß drauf, dann erwischt mich eben, aber so ist das Leben für mich nicht lebenswert.
Können wir DAS verantworten?
Außerdem geht es nicht nur um die Bezifferung psychischer Schäden (das dürfte m. E. schwierig werden), sondern auch um die Bezahlung der Kurzarbeit, der Sozialleistungen für pleitegegangene Einzelhändler, die Zuschüsse an Lufthansa, Tui und wie sie alle heißen, die kostenlosen Tests etc.
Naja schon allein wenn man den Entscheidungen ne knappe Woche vor Schulbeginn Ende August nicht immer so ausgeliefert ist, trägt das sehr zur Zufriedenheit bei denk ich mal.
Wichtig bei Mitbestimmung ist halt echte Mitbestimmung, also so wie ihr das erlebt, und nicht: "Herr MarPhy, sie dürfen für ihren Vorbereitungsraum die Wandfarbe aussuchen!"
Oder: "Einlagiges Klopapier von Werra-Krepp oder Saale-Schmirgel?"
OT: Aus irgendeinem Grund dachte ich immer, Du wärst Frau MarPhy.
Also, diese Mitbestimmung von Wandfarben etc hab ich leider auch nicht. Da ist unser Schulträger ein bißchen...naja....speziell. Auch wenn ich genaue Zeichnungen abliefere, wie ich die PC-Tische verbaut haben möchte, wird darüber einfach hinweggegangen. ![]()
Aber dafür darf ich an der Schulentwicklung mitarbeiten. Das ist eindeutig wichtiger für mich, als die Wandfarbe, obwohl ich gegen ein Mitspracherecht dahingehend auch nichts hätte ![]()
Dass es so nicht weitergehen kann und eine Generation mit psychischen Störungen heranwächst, ist aber auch klar, oder?
Danke! Das lag mir beim Lesen der ganzen Beiträge auch auf der Tastatur, Du warst schneller.
Ich hab mal eine Frage an alle die, die den Lockdown, wie er aktuell ist. noch bis zum Sommer haben wollen:
Wie genau soll sich davon eine Gesellschaft und die Wirtschaft davon erholen und wer bezahlt das alles?
Nicht falsch verstehen: Ich habe durchaus Respekt vor dem Stachel-Virus, aber die Frage ist doch: Wie lange können wir das jetzt noch gesamtgesellschaftlich verantworten? Und was kosten uns die Folgen dieses Lockdowns?
Für viele Aufgaben würde ich das auch bejahen. Ansonsten hat @WillG das auch beschrieben: Die Wahrnehmung von Mitgestaltungsspielräumen kann sogar entlastend wirken. Insbesondere wenn man dadurch wiederum die eigenen Arbeitsbedingungen mitsteuern kann, was gerade im Bereich der Schulentwicklung durchaus möglich ist.
Geht mir genauso. Seit ich mitbestimmen kann, fühle ich mich weniger überlastet. ich bekomme immer alle Infos aus erster Hand und kann dazu immer meine Meinung sagen bzw. auch einfach Sachen entscheiden. Das trägt direkt zu meiner Arbeitszufriedenheit bei.
Unterrichtsplanung ist ohnehin bei mir weniger geworden. Ich bin 1. sehr geübt und dadurch sehr effektiv und 2. habe ich bereits viele Sachen gut vorbereitet da liegen, die nur noch angepasst werden müssen. Die Anpassung geht aus dem Grund 1 auch besonders schnell.
Ich bekomme zudem eine Entlastung, da ich mich aus formalen Gründen noch nicht auf die Koordinationsstelle bewerben darf. Das passt für mich alles zusammen.
Ich würde mir auch gern die goldende Nase verdienen und gönne dem Arzt das wirklich sehr, auch wenn das vielleicht anders klingt. Ich wollte damit nur sagen, dass er kein schlechtes Geld für wenig Aufwand bekommt. Es sei ihm aber absolut gegönnt.
Extra für dich ein Bild von Herrensocken: https://www.berlin.de/special/mode/s…er-maenner.html
Bitte nicht! ![]()
2.5.6 des aktuellen Einstellungserlasses.
Da lese ich aber nur, dass FH-Absolventen an der Ausschreibung teilnehmen dürfen. Heißt für mich, dass für diese Bewerber dann aber trotzdem der übliche Weg des Nachstudiums verpflichtend ist. Oder schaue ich falsch?
Ich habe hier: https://www.schulministerium.nrw.de/BP/LEOTexte/Er…ass_aktuell.pdf nachgelesen
Alles anzeigenBei uns kommen ab Montag die Prüfungsklassen nach regulärem Plan. Größere Klassen werden in zwei Räume aufgeteilt. Dann ist die Lehrerin, die ja für den Präsenzunterricht nicht so wichtig ist, halt mehr auf dem Flur unterwegs.
Kleine Anekdote: Eine Klasse, die zunächst geteilt werden solte, wird jetzt doch als Ganzes unterrichtet, weil man wohl nicht genügend Räume habe. Bingodingo.
Sport gibt es nur als Theorie. Und für Religion werden Klassen gemischt.
Wenn man in Präsenz ist, wird nicht erwartet, dass man von der Schule aus für die übrigen Online-Stunden gibt. Dafür reiche auch die technische Ausstattung nicht.
Den Klassen wurden nach lage der Räume Eingänge zugewiesen, die zu benutzen sind.
Von Masken habe ich nichts gelesen.
Das ist aber ein merkwürdiges "Konzept". Da lobe ich mir meine vorsichtige SL, die uns im übrigen sehr gut auf ein mögliches Distanzlernen seit den Sommerferien vorbereitet hat. Da diese Vorbereitung erheblich dazu beigetragen hat, dass das Distanzlernen bei uns im Großen und Ganzen (Meckerer gibts immer) positives Feedback erzeugt hat, werden nur die absolut notwendigen Klassen in die Schulen geholt. Da hat das BK natürlich das Glück, dass in der Verordnung bei den Präsenzen ein "können" steht. Das haben wir wirklich individuell entschieden und darüber bin ich dankbar.
Mittlerweile ist OBAS geöffnet für Master-Absolventen der FH. Das ging lange Zeit ebenfalls nicht. Die Not scheint groß zu sein. Ob das gut ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Wir haben jedenfalls einen Kandidaten, den ich gern nochmal zur Uni geschickt hätte.
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