schriftliche Arbeiten besser als Mündlich - Zeugnis???

  • Hallo ihr LIeben,


    sitze total ermüdet vor einem Haufen Physik und Chemiearbeiten meiner 9. KOmischerweise haben es die Mädels, die im Untericht in Physik keine ahnung haben, schriftlich auf 2,9 geschafft. Mündlich liegen sie aber zwischen 5 und 6. Meiner Meinunge nach ist eine 4 gerechtfertigt, da ich bei der Notenberecxhnung auf 3,7 oder 3,8 komme.


    Eigentlich können mir die Eltern ja nichts anhaben, wenn ich ihnen meine Notenbrechnung erkläre.


    Es sieht halt schon komisch aus, schriftlich 3, Zeugnis 4. Aber sie können ja nichts, gucken mich an wie ein Auto wenn ich sie über Eltromagnete oder Motor abfrage...


    Etwas frustriert.
    dani, die viel schoko braucht

  • Hi du,


    Noten raufsetzen durch gute mündliche Leistungen lässt sich bestimmt leichter verkaufen. Wenn du runtersetzt und Proteste erwartest, würde ich aufpassen, dass ich mündliche Leistungen irgendwo ordentlich schriftlich belegt habe, mit Datum und kleiner Notiz, das macht sich besser.


    LG
    Tina

    Ein Hund denkt: "Sie kümmern sich um mich, sie versorgen mich, sie müssen Götter sein!" Eine Katze denkt: "Sie kümmern sich um mich, sie versorgen mich, ich muss ein Gott sein!"

  • Zitat

    Aber sie können ja nichts


    Wie können sie dann schriftlich auf 2,9 kommen?

    Die Wälder wären sehr still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen - HEnRy vAn dyKe


  • Wenn ich das richtig sehe, bewertest du das Mündliche mit etwa 50%. Meines Wissens ist das für die Naturwissenschaften relativ hoch...
    Die Frage ist wirklich, wie deine mündliche Note zustande kommt. Mündlich ist nicht gleich Mitarbeit. Wenn die Mädels aber - wie du geschrieben hast - nicht mitarbeiten und nach Aufruf nichts wissen, geht die Note okay.
    Mag sein, dass du sie ein paar Mal auf dem falschen Fuß erwischt hast; aber wer sich nicht meldet, geht eben die Gefahr, dass er gerade dann aufgerufen wird, wenn er nichts weiß.
    Also ich denke, nach deinem Vorgehen und wenn du die Gewichtung am Schuljahresanfang so genannt hast, geht die Note in Ordnung.

    Erziehung ist die organisierte Verteidigung der Erwachsenen gegen die Jugend.

    Einmal editiert, zuletzt von Timm ()

  • hallo,


    wenn auch nicht wirklich nützlich, möchte ich nur kurz anmerken, dass ich damals im chemie-leistungskurs in keiner einzigen klausur weniger als 13 punkte hatte und im unterricht oft nur bahnhof verstand. ich habe immer nur vor den klausuren gelernt und es dann auch wirklich in der klausur gekonnt...
    es ist durchaus möglich, schriftlich gute noten zu erreichen, ohne ständig auf dem laufenden zu sein...

  • es ist die erste schriftliche arbeit, aber mündlich abgehört bzw. versuche auswerten lassen habe ich seit anfang des schuljahres und da war wirklich nichts da an wissen.


    und meine noten setzen sich schriftlich mündlich 2:1 zusammen.

    • Offizieller Beitrag

    Hallo dani,


    hast du den Mädchen ihre mündlichen Noten denn auch aktuell schonmal mitgeteilt? Oder fallen sie aus allen Wolken, wenn sie jetzt ihre Zeugniszensur erfahren?
    Ich finde prinzipiell die 4 ok unter den von dir angegebenen Umständen.


    Grüße,
    Conni

    SCHOKOEIS!


    Ich lese und schreibe nach dem Paretoprinzip.

  • <pre>und meine noten setzen sich schriftlich mündlich 2:1 zusammen </pre>
    Ich habe die mündlichen bzw. die "sonstigen" Leistungen immer viel stärker bewertet als die schriftlichen Abfragen. Meinen Schülern habe ich zu Beginn des Jahres meine Notengebungsphilosophie an die Tafel geschrieben (Prozentsatz was wie gewichtet wird) und ab dann hieß es mitarbeiten. Ich will ja keine Schüler, die nur stumpf für Tests lernen. Aufwendiger ist es natürlich schon, denn "sonstige" Leistungen zu bewerten und das Ganze transparent zu halten ist schwieriger als Punkte zu zählen.
    Selbst in Englisch hatte ich keinerlei Bedenken einem Schüler bei drei 4en in den Arbeiten eine 3 oder aber auch eine 5 zu geben. Probleme hat es bei meiner Zensurengebung nie gegeben - jeder ist seines Glückes Schmied, das haben sogar Schüler UND Eltern verstanden .
    snoopy64

  • Wenn ihr schreibt "meine Notengebung", komme ich immer ein wenig ins Grübeln:


    Ist bei euch die prozentuale Zusammensetzung der Note nicht durch einen Beschluss der entsprechenden Fachkonferenz geregelt?


    Verwirrte Grüße,
    das_kaddl.

  • Auch mir ist wichtig, dass der Unterricht läuft. Es kann nicht sein, dass man an zwei Klassenarbeitstagen Leistung bringt und sonst im Unterricht 'schläft' und nichts vor- oder nachbereitet. Wichtig ist dabei die schon erwähnte Notentransparenz zum Beginn des Schuljahres.
    Ich mache mir grundsätzlich nach jeder Stunde Kurznotizen über die Leistungen der Schüler und gebe nach jedem Monat 'Zwischenstände' bekannt, dass jeder Schüler weiß, wie er steht. (Bei einer Klasse, die ich neu übernehme gibt es den ersten Zwischenstand nach zwei Monaten)


    Bei mit ist die Gewichtung 50/50 und das ist meine pädagogische Entscheidung, manche Kollegen gewichten ebenso, andere 2:1 oder gar 80:20

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