Krankenversicherung fürs Kind - PKV oder GKV?

  • Lieber Primarlehrer,


    Quellen habe ich keine, sondern Erfahrungen. Beispiel Schmerzmittel - es gibt welche, die eher Magenbeschwerden verursachen als andere, z.B. Diclofenac vs. Etoricoxibe. Die zweiteren sind teurer, aber oft (nicht immer) etwas besser verträglich. Die ersteren bekommt mein Mann verschrieben(GKV), die zweiteren ich (PKV). Auf Nachfrage meines Mannes meinte sein Arzt, wenn er denn Magenprobleme bekommen würde, könne man nochmal reden, vorher nicht.


    Das ist nicht das einzige Besispiel.


    Beim Tema Ärzte gibt es Unterschiede: Beim Hausarzt kommen Kinder und alte Menschen schneller dran, PKV und GKV-patienten warten gleich lang. Beim Orthopäden wurde ich mit Junior 1 (PKV) durchgewunken, Mann und Junior2 (GKV) mussten (lange warten). Beim Zahnarzt: ohne Wartezeit, beim Chirugen: ohne Wartezeit, beim HNO: gleiche wartezeit.


    Mein Gynäkologe hat sogar in der Telefonanlage eine Schaltung (bitte drücken sie die 1, wenn sie PKV sind, die 2, wenn sie GKV sind), ebenso der Kieferorthopäde...

  • Danke für eure Antworten - gerade die, die zwei Kids unterschiedlich versichert haben, weren sehr hilfreich!


    Wie gesagt, das soll kein GKV/PKV vergleich an sich sein, da gehen viele Ärzte unterschiedlich um...


    Wie ist es, wenn mein Mann mehr/weniger verdienen würde, dann will die Familienversicherung jährlich Nachweise über mien einkommen und wir müssen das Kind evtl. umversichern?


    Und wie ist es, falls wir den Nachwuchs in der PKV versichern, dann kommt er erst raus, wenn er sozialabgabenpflichtig beschäftigt ist?

  • Wie ist es, wenn mein Mann mehr/weniger verdienen würde, dann will die Familienversicherung jährlich Nachweise über mien einkommen und wir müssen das Kind evtl. umversichern?

    Solange dein Mann mehr als du verdient, ist das kein Problem, wenn du (weil PKV) mehr verdienst, ist das nur interessant, wenn du über der Jahresgrenze liegst (und diese beiden Punkte müsst ihr eben jährlich bei der GKV nachweisen). Und nein, ihr müsst dein Kind dann nicht unbedingt "umversichern", sondern evtl. dann auch in der GKV für das Kind zahlen.
    Also Familienversicherung geht nur, wenn dein Mann mehr verdient oder du unter der Bemessungsgrenze liegst.

    Und wie ist es, falls wir den Nachwuchs in der PKV versichern, dann kommt er erst raus, wenn er sozialabgabenpflichtig beschäftigt ist?

    Genau oder versicherungspflichtig ist (sprich z.B. ein Studium beginnt).

  • spielt die bemessungsgrenze bei mir als beamtin eine Rolle?


    Hm, Kind in der GKV ist ja eher in der Familienversicherung interessant, in der GKV freiwillig wäre ja nicht so optimal (nehme an, dass die Beiträge ähnlich sind...)

  • spielt die bemessungsgrenze bei mir als beamtin eine Rolle?


    Hm, Kind in der GKV ist ja eher in der Familienversicherung interessant, in der GKV freiwillig wäre ja nicht so optimal (nehme an, dass die Beiträge ähnlich sind...)

    Ja natürlich spielt die Bemessungsgrenze bei dir als Beamtin eine Rolle, die spielt immer bei dem Partner in der PKV eine Rolle, um festzustellen, ob eine Familienversicherung noch zulässig ist.

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