Tipps: SuS präsentieren Ergebnisse...

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    • Tipps: SuS präsentieren Ergebnisse...

      ...und der Rest der Klasse ist nicht wirklich mit den Gedanken bei der Sache! Was tun?
      Beobachtungsauftrag erteilen - gezielte Nachfragen stellen, um Mitdenken zu "überprüfen"!

      Welche Erfahrungen habt ihr gemacht und wie geht ihr damit um?
      Bei mir ist das total klassenabhängig, aber ich hätte gerne Möglichkeit(en), wie ich bei einer Ergebnispräsentation von Gruppen die Anderen "aktiv wach" halte ;-)

      Ideen? Danke ;)
      "Alles wird gut..., sprach die Kuh und aß genüsslich weiter Gras" :)
    • Ich habe Beobachtungsaufträge und zwar in Gruppen aufgeteilt.
      Ein Teil der Schüler muss sich z.b. mit dem Medieneinsatz beschäftigen, ein Teil mit der Gestik&Mimik, etc
      Für jede Gruppe gibt es eine Farbe und jeder Schüler erhält eine Nummer.
      Im Anschluss wird gewürfelt welcher Schüler sein Feedback zum besagten Auftrag geben muss.
      So müssen alle Schüler jederzeit Feedback geben können aber eben für einen ganz speziellen Bereich.

      Andere Möglichkeit ist es als Teil des Referats/Vortrags ein interaktives Handout zu verlangen (Lückentext, Tabelle zum vervollständigen,...) Dies ist dann Grundlage für den nächsten Test/Arbeit
    • Magda_T schrieb:

      ...und der Rest der Klasse ist nicht wirklich mit den Gedanken bei der Sache! Was tun?
      Beobachtungsauftrag erteilen - gezielte Nachfragen stellen, um Mitdenken zu "überprüfen"!

      Welche Erfahrungen habt ihr gemacht und wie geht ihr damit um?
      Bei mir ist das total klassenabhängig, aber ich hätte gerne Möglichkeit(en), wie ich bei einer Ergebnispräsentation von Gruppen die Anderen "aktiv wach" halte ;-)

      Ideen? Danke ;)

      Sei nicht sauer über das, was ich gleich schreibe: Ich denke, am besten fesselt ein fesselnder Vortrag die Schüler, will sagen, konsequent gemeinsam an der Verbesserung der Vorträge arbeiten, also hinterher immer besprechen - aber das macht sicher jeder - , was gelungen war und was nicht und wie man es besser machen könnte.

      Ich kann sagen, dass durchschnittlich katastrophale Vorträge somit von Mal zu Mal besser werden (was nicht heißt, dass sie alle irgendwann super sind). Es kommt wie immer sicherlich auch aufs Thema an, ob es das Potenzial hat, die Schüler zu fesseln. Und alle erreicht man nie.

      "Nebenbei-Aufgaben" gebe ich nicht. Gelegentlich gebe ich aber eine gute Note für eine tolle Einschätzung seitens der Schüler.
      Für alles gibt es ein Publikum und für jede Meinung das passende Argument.

      Wir sind gewohnt, dass die Menschen verhöhnen, was sie nicht verstehn... (Johann Wolfgang Goethe: Faust I )
    • panthasan schrieb:

      Ich habe Beobachtungsaufträge und zwar in Gruppen aufgeteilt.
      Grundsätzlich finde ich dies auch gut! Wenn jedoch am Ende der Stunde im Zuge der "Sicherung" nicht mehr die Zeit vorhanden ist, um noch über die Beobachtungsaufgaben zu sprechen?
      Diese sollten dann ja auch nicht im "Sande verlaufen"...
      Vielleicht auch "nur" einen x-beliebigen Schüler das Präsentierte mit einem Satz zusammenfassend wiedergeben lassen?!

      Kippelfritze schrieb:

      Sei nicht sauer über das, was ich gleich schreibe: Ich denke, am besten fesselt ein fesselnder Vortrag die Schüler, will sagen, konsequent gemeinsam an der Verbesserung der Vorträge arbeiten, also hinterher immer besprechen - aber das macht sicher jeder - , was gelungen war und was nicht und wie man es besser machen könnte.
      Yes! Das stimmt, bei regulären Vorträgen ist das wohl das "wirksamste Mittel" -> "Fesselung der Mitschüler" ;) Jedoch wenn es rein um eine (kurze) Präsentation von Ergebnissen nach einer Arbeitsphase geht?
      "Alles wird gut..., sprach die Kuh und aß genüsslich weiter Gras" :)
    • Bei der eher relativ kurzen Präsentation von Arbeitsergebnissen, meinst du? Da handelt es sich ja oft um 5 - 10 Minuten, oder? Jedenfalls halte ich solche Phasen in unruhigen Klassen eher kurz. Es stimmt, sie driften sonst zu sehr ab.

      Manchmal mache ich es so, dass immer einer aus der Klasse eine Antwort als richtig oder falsch einschätzen muss - ggf. mit kurzer Begründung (die Qualität dieser Antwort kann dann in die Mitarbeitsnote einfließen). Letzteres setze ich immer eher positiv ein, also für gute und richtige Einschätzungen gute Noten verteilen.
      Für alles gibt es ein Publikum und für jede Meinung das passende Argument.

      Wir sind gewohnt, dass die Menschen verhöhnen, was sie nicht verstehn... (Johann Wolfgang Goethe: Faust I )

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Kippelfritze ()

    • Magda_T schrieb:

      ...und der Rest der Klasse ist nicht wirklich mit den Gedanken bei der Sache! Was tun?
      Beobachtungsauftrag erteilen - gezielte Nachfragen stellen, um Mitdenken zu "überprüfen"!
      Mit welchen Methoden/Medien lässt du präsentieren?

      Beobachtungsaufträge zu verschiedenen Aspekten der Präsentation wurden schon genannt.
      Was ist mit verschiedenen Präsentationsmedien (PPT, Pinnwand, Flipchart,...)?
      Was ist mit verschiedenen Präsentationsmethoden (Vortrag, Jahrmarkt, ...)?
      Planung ersetzt Zufall durch Irrtum. :_o_P

      8_o_) Politische Korrektheit ist das scheindemokratische Deckmäntelchen um Selbstzensur und vorauseilenden Gehorsam. :whistling:
    • Kippelfritze schrieb:

      Manchmal mache ich es so, dass immer einer aus der Klasse eine Antwort als richtig oder falsch einschätzen muss - ggf. mit kurzer Begründung (die Qualität dieser Antwort kann dann in die Mitarbeitsnote einfließen). Letzteres setze ich immer eher positiv ein, also für gute und richtige Einschätzungen gute Noten verteilen.
      Gute Idee :) Kann man im Vorfeld ja auch ankündigen und mitteilen, dass von jedem x-beliebigen Gruppentisch ein "Zuhörer" kurz die Antwort als richtig/falsch - samt Begründung - einschätzt oder "einfach nur" den Inhalt nochmals zusammenfassend kurz wiedergibt. Somit sollte eigentlich auf Aufmerksamkeit geachtet werden!


      SteffdA schrieb:

      Mit welchen Methoden/Medien lässt du präsentieren?
      Entweder ganz "oldschool" mit Plakat samt Vortrag o.ä. - aber auch via Whiteboard und somit medial unterstützt :)
      "Alles wird gut..., sprach die Kuh und aß genüsslich weiter Gras" :)
    • Klar ist:
      Wenn die Ergebnisse der präsentierenden Schüler nicht relevant sind, hört keine Sau zu. Wieso auch?
      Sprich, wenn jedem klar ist, dass maximal die präsentierenden Schüler bewertet werden und was die Zuhörer machen, grade keine bewertbare Leistung ist, kann man sich ja ruhig zurücklehnen und/oder mit dem Nachbarn quatschen.
      Ein Eigentor, das sich Referendare bei mir auch schon mal selbst schießen, ist die nette Ankündigung "Ich kopier' euch die Ergebnisse dann auf die nächste Stunde, damit sie jeder hat" (und damit den Schülern geradezu garantieren, dass die folgenden Präsentationen langfristig keine Relevanz besitzen.

      Daher je nach Lernziel und Klassenstufe:

      Bei Lernziel "Präsentieren lernen/üben" (d.h. Inhalte der Präsentationen sind weniger wichtig als die Präsentation selbst)- Beobachtungsaufträge geben und besprechen. Dann muss, wie du schon selbst geschrieben hast, aber auch genügend Zeit zur Auswertung bleiben.

      Wenn die (je nach Gruppen unterschiedlichen) Ergebnisse wichtig sind die auch gesichert werden sollen, und die Schüler alt genug sind, sollen die nicht präsentierenden Schüler die Ergebnisse selbstständig aufschreiben.
      Wer da nicht aufmerksam ist, hat die Ergebnisse nicht im Heft.
      Bei genügend Zeit hinterher einen vorlesen lassen, was er notiert hat.
      Wenn du das ein paar Mal gemacht oder vorher angekündigt hast, ist da ganz schnell Ruhe bei den Präsentationen.

      Wichtig dabei ist auch, die Ergebnisse der Gruppen hinterher nicht nochmal (zusätzlich) zu wiederholen, das führt nur dazu, dass die Schüler lernen, dass letztendlich nur das wichtig ist, was der Lehrer sagt. Wenn tatsächlich mal ein Schüler was Wichtiges sagen sollte, sagt's der Lehrer dann hinterher ja nochmal für alle.
    • Ummon schrieb:

      Wenn die (je nach Gruppen unterschiedlichen) Ergebnisse wichtig sind die auch gesichert werden sollen, und die Schüler alt genug sind, sollen die nicht präsentierenden Schüler die Ergebnisse selbstständig aufschreiben.
      Wer da nicht aufmerksam ist, hat die Ergebnisse nicht im Heft.
      Bei genügend Zeit hinterher einen vorlesen lassen, was er notiert hat.
      Wenn du das ein paar Mal gemacht oder vorher angekündigt hast, ist da ganz schnell Ruhe bei den Präsentationen.
      Perfekt! Dies werde ich zeitnahe in die Tat umsetzen und einmal antesten! Klingt sehr logisch und insofern man diesbezüglich am Ball bleibt, werden die Schüler wohl auch recht schnell einen "Nutzen" daraus ziehen! Danke :)
      "Alles wird gut..., sprach die Kuh und aß genüsslich weiter Gras" :)
    • Je nachdem, wie viel Zeit ich aufwenden will ... aber ich hatte mehrfach sehr gute Ergebnisse mit dem Auftrag an die Gruppen, sich gut zu überlegen WIE sie ihre Ergebnisse präsentieren wollten und sich da auch etwas einfallen zu lassen. Ich habe klar gemacht, dass ich nicht einfach eine PP Präsentation will, oder einen Vortrag ... oder ein Plakat. Natürlich gebe ich Hilfestellung (spielt Theater, zeichnet einen Comic ... etc.).

      Wie gesagt, das kostet Zeit, aber ich denke, dass die SuS nicht bestimmte Dinge nicht mehr so schnell vergessen
      - Kaiser Wilhelm II, Zar Nikolaus, Kaiser Franz Joseph, Poincare und Lloyd George auf einer Wolke bei einem Glas Bier ... darüber diskutierend, wer denn nun die Verantwortung für den Ersten Weltkrieg hat (9. Klasse)
      - Ein Journalist landet in einem mittelalterlichen Dorf und befragt die Bauern über ihr Leben (7. Klasse)
      - zum gleichen Thema (Leben im Mittelalter) bastelte eine Gruppe ein kleines Dorf (aus Papier, aber z.B. mit echtem Stroh auf dem Dach) und ließ dort bei der Präsentation einen Playmobil-Figur mit entsprechendem Kommentar durchlaufen - mit der Dokumentenkamera war das dann für alle sichtbar.
      - Ein 5 Minuten Video über die Grundlagen des amerikanischen Schulwesens - in Trickfilmtechnik (natürlich etwas primitiv, also kein großer Animationsfilm, Playmobil-Figuren halt) (10. Klasse)
      - Ein alter Mann erzählt aus seiner Vergangenheit (ging um den Sklavenaufstand des Spartakus), in seiner Geschichte verbergen sich aber 10 Fehler (dabei hatte ich der Gruppe geholfen). Diese Fehler waren für die Mitschüler durch den vorausgehenden Unterricht theoretisch erkennbar - wer findet alle?

      usw.


      Wenn keine Zeit und nur "Kleinkram": siehe oben: SuS machen sich Notizen und müssen die auch vortragen können (ggf. sogar Abfrage in der nächsten Stunde).
    • DeadPoet schrieb:

      Wie gesagt, das kostet Zeit, aber ich denke, dass die SuS nicht bestimmte Dinge nicht mehr so schnell vergessen
      - Kaiser Wilhelm II, Zar Nikolaus, Kaiser Franz Joseph, Poincare und Lloyd George auf einer Wolke bei einem Glas Bier ... darüber diskutierend, wer denn nun die Verantwortung für den Ersten Weltkrieg hat (9. Klasse)
      - Ein Journalist landet in einem mittelalterlichen Dorf und befragt die Bauern über ihr Leben (7. Klasse)
      - zum gleichen Thema (Leben im Mittelalter) bastelte eine Gruppe ein kleines Dorf (aus Papier, aber z.B. mit echtem Stroh auf dem Dach) und ließ dort bei der Präsentation einen Playmobil-Figur mit entsprechendem Kommentar durchlaufen - mit der Dokumentenkamera war das dann für alle sichtbar.
      - Ein 5 Minuten Video über die Grundlagen des amerikanischen Schulwesens - in Trickfilmtechnik (natürlich etwas primitiv, also kein großer Animationsfilm, Playmobil-Figuren halt) (10. Klasse)
      - Ein alter Mann erzählt aus seiner Vergangenheit (ging um den Sklavenaufstand des Spartakus), in seiner Geschichte verbergen sich aber 10 Fehler (dabei hatte ich der Gruppe geholfen). Diese Fehler waren für die Mitschüler durch den vorausgehenden Unterricht theoretisch erkennbar - wer findet alle?
      Total super und bestimmt effizient gewinnbringend!
      Wenn ich das "nächste Mal" mehr Zeit habe, werde ich dies auch antesten - doch wahrscheinlich wird für den kommenden Präsentations-Block eine "Notiz-Überprüfung" herhalten müssen - die liebe Zeit halt :(
      "Alles wird gut..., sprach die Kuh und aß genüsslich weiter Gras" :)
    • Hallo,

      bei mir hat es gut funktioniert, wenn die SuS sich zu ihren Präsentationen eine Reihe von Quizfragen überlegt haben oder alternativ eine weiterführende Fragestellung zur Diskussion im Plenum. In einigen Klassen habe ich natürlich auch mit Beobachtungsbögen gearbeitet. Die haben aber viele nicht ausgefüllt. Es hängt sicherlich von der Lerngruppe ab, was am Besten funktioniert. Hauptsache, es gibt irgendwas Konkretes, durch das die SuS auch wirklich zum Zuhören angeregt werden und nicht Aufträge wie "schreibt das Wichtigste mit" oder so etwas.