7-jähre beißt und verprügelt Lehrerin

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    • Deswegen bin ich für eine Kindergartenpflicht. Erzieher sind zwar auch überfordert, aber zumindest guckt mal vorher jemand nach diesen Kindern und schaltet im besten Falle einen Arzt ein. Das Schlimmste ist, wenn man die Misshandlung nicht nachweisen kann und die Eltern so aggressiv reagieren, dass sich keiner mehr traut, dem nachzugehen. Möge dem Mädchen endlich Hilfe zuteil werden.
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      madhef schrieb:

      Man erkläre mir mal, was falsch gelaufen ist, wenn sich eine Lehrkraft nicht selbständig gegen eine durchgeknallte 7-jährige wehren kann.

      focus.de/panorama/welt/rostock…nkenhaus_id_11032147.html

      Zum einen geistert immer noch in der Allgemeinheit ganz undifferenziert herum, dass Lehrer Schüler nicht schlagen dürfen, bis hin zum reinen Anfassen (dürfen wir aber!). Zum anderen hätte ich vermutlich auch Hemmungen, einem so jungen Kind wehzutun. Die Verhältnismäßigkeit der gewählten Abwehr spielt ja immer eine große Rolle.

      Es ist sicher ein Beispiel, wie verunsichert viele Lehrer heutzutage sind.
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      Iossif Ritter schrieb:


      Es ist sicher ein Beispiel, wie verunsichert viele Lehrer heutzutage sind.
      Woran erkennst du eine Unsicherheit? Das Kind hat getreten, die Kollegin (möglicherweise? wir wissen es nicht), versucht, das Kind festzuhalten. Am Ende dieser Szene hat es gebissen. Um zu beißen muss man ja sehr nah ran an einen Menschen. Zudem geht es schnell, damit rechnet man als Grundschullehrer oder allgemein als Mensch, der keine Psychiatrieerfahrung hat, bei einem Kind im Grundschulalter nicht.

      Außerdem hat sie sich angemessen Hilfe geholt, hätte sie stattdessen zurückgetreten- auweia, da wär was los gewesen.
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      Freakoid schrieb:

      Krabappel schrieb:

      ... damit rechnet man als Grundschullehrer oder allgemein als Mensch, der keine Psychiatrieerfahrung hat, bei einem Kind im Grundschulalter nicht. ...
      Die zukünftige Lehrergeneration sollte sich intensiv mit solchem Verhalten auseinandersetzen. Da kommt noch mehr.
      Also es gefällt mir natürlich nicht, aber es wird definitiv noch schlimmer werden. Das sehe ich schon als Erzieher im Kindergarten.
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      madhef schrieb:

      wenn sich eine Lehrkraft nicht selbständig gegen eine durchgeknallte 7-jährige wehren kann
      Ich wage mal zu behaupten: Die Lehrkraft kann sich schon wehren, sie darf es nur nicht. Bzw. denkt sie, daß sie es nicht darf ohne ihre Pension zu gefährden.

      Krabappel schrieb:

      Außerdem hat sie sich angemessen Hilfe geholt, hätte sie stattdessen zurückgetreten- auweia, da wär was los gewesen.
      Genau das meine ich. Es wäre nämlich in Anbetracht der Geschwindigkeit, in der sich das alles abspielt, nämlich eine durchaus übliche Reaktion des "sich wehrens". Daher frage ich mich warum das "auweia"?

      Als ich selber in der Grundschule war, meinte einer in der 2. Klasse, er könne die Lehrerin mit einem Bambusstock vermöbeln, den er von zuhause mitgebracht hatte und an dem man normalerweise Blumen anbindet. Was meint ihr, was da die Reaktion war. Die Lehrerin ist auf den Typ los, hat sich im Nahkampf ;) den Bambusstock geschnappt und damit dann noch dem Schüler eins übergezogen.
      Die gute Frau war aber auch in den 1980ern kurz vor der Pensionierung und daher wohl im Lehrerseminar in den späten 1940ern noch gelernt, wie man sich durchsetzt. Antiauthoritär gab es da jedenfalls überhaupt nicht. :teufel:

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      Berufsschule93 schrieb:

      Also es gefällt mir natürlich nicht, aber es wird definitiv noch schlimmer werden. Das sehe ich schon als Erzieher im Kindergarten.
      Ich habe ja immer noch leise die Hoffnung, daß irgendwann das Pendel kippt, auch die Otto-Normal-Bürger einsehen, daß es so nicht weitergeht, und es dann doch wieder in die andere Richtung geht, was das Einhalten von Regeln etc. angeht.

      Wie an anderer Stelle schon einmal gesagt, kenne ich andere Erziehungsstile aus dem angelsächsischen Bereich. Dort lassen sich die Pauker und auch die Eltern wesentlich weniger gefallen als hier. Die Kinder wollen halt Grenzen austesten und je länge man sie gewähren läßt, desto weiter verschiebt sich die Grenze. Die Kleinen werden mit dem Verschieben aber nicht aufhören, so lange sie keinen Widerstand gegen ihr Handeln spüren.
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      plattyplus schrieb:

      Berufsschule93 schrieb:

      Also es gefällt mir natürlich nicht, aber es wird definitiv noch schlimmer werden. Das sehe ich schon als Erzieher im Kindergarten.
      Ich habe ja immer noch leise die Hoffnung, daß irgendwann das Pendel kippt, auch die Otto-Normal-Bürger einsehen, daß es so nicht weitergeht, und es dann doch wieder in die andere Richtung geht, was das Einhalten von Regeln etc. angeht.
      Wie an anderer Stelle schon einmal gesagt, kenne ich andere Erziehungsstile aus dem angelsächsischen Bereich. Dort lassen sich die Pauker und auch die Eltern wesentlich weniger gefallen als hier. Die Kinder wollen halt Grenzen austesten und je länge man sie gewähren läßt, desto weiter verschiebt sich die Grenze. Die Kleinen werden mit dem Verschieben aber nicht aufhören, so lange sie keinen Widerstand gegen ihr Handeln spüren.
      so ist es leider
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      plattyplus schrieb:

      Ich habe ja immer noch leise die Hoffnung, daß irgendwann das Pendel kippt, auch die Otto-Normal-Bürger einsehen, daß es so nicht weitergeht, und es dann doch wieder in die andere Richtung geht, was das Einhalten von Regeln etc. angeht.
      ich erlebe es momentan bei einigen Kindern so, dass im Zweifel immer die anderen Schuld sind, aber sicher nicht das Kind. Da hilft es dann nur hartnäckig zu bleiben.

      Und ja Kinder suchen ständig Grenzen und fordern diese ein.

      Manche Kinder brauchen sehr lange bis sie einfachste Regeln einhalten können. Bei uns im Kanton ist der Kindergarten obligatorisch. Verhaltensauffällige Kinde gibt es zur Genüge. Allerdings wird einem da oft einiges klar, wenn man die Eltern kennt.