Beiträge von Anja82

    Ich habe heute Maskengutscheine vom Bund über meine private Krankenversicherung bekommen, allerdings an mein Kind adressiert ... Da ist doch was schief gelaufen? Die haben sich wohl beim Geburtsjahr verguckt...

    Hat das Kind einen alten Vornamen? Ich habe letztens bei Lanz gehört, der Bund konnte keine Daten besorgen und hat daher nach den Vornamen geschaut und wer einen alten hat wurde genommen. *duck*

    Ja, bis auf die fehlende Maskenpflicht finde ich es tatsächlich gut, da es an sinnvollen Alternativen fehlt. Wenn man Betreuungen für alle Kinder organisieren könnte, wäre das Wechselmodell für alle der beste Weg für mich. Da dies realistisch gesehen nicht möglich sein wird, ist es so eine gute Lösung für mich, insbesondere, wenn es tatsächlich die Übergangswoche gibt.

    Also die Eltern kriegen das größtenteils sehr gut hin. Voller Präsenzunterricht? Das würde ich auskämpfen. Was ist mit dem Motto so weit es geht zu Hause zu bleiben

    Natürlich kann man das nicht :rolleyes:

    Die Eltern erwarten, dass ihre Kinder zugeschaltet werden. Da hocke ich vorm Tablet, muss auf mögliche Meldungen reagieren und gleichzeitig mit den anwesenden Schülern Unterricht machen.

    Nein, funktioniert hier nicht. Entweder ganz oder gar nicht, aber bitte nicht wieder die Eltern entscheiden lassen.

    Naja was man halt anbietet. Sek 1 ist sicher auch nochmal was anderes. Ich würde sagen Zuschalten gerne. Reaktionen nicht möglich. Wem das nicht passt, kann sein Kind ja in die Schule schicken.

    Die Eltern entscheiden zu lassen ist das letzte, was ich möchte! Die Woche vor den Ferien war furchtbar: 9/25 waren in der einen Klasse da, in der anderen 23/26. So kann man nicht vernünftig unterrichten.

    Warum nicht? Natürlich kann man das. Die Kids zu Hause kriegen dieselben Aufgaben die wir in der Schule machen. Aber es sind weniger Kinder dafür mehr Abstand.


    Übrigens in HH, zumindest bei uns, ist es zu Hause lernen oder Notbetreuung. Mit unter Umständen fremden Lehrern und ständig Mundschutz tragen. So attraktiv ist das nicht.

    In HH sind übrigend 20% der Grundschule in Notbetreuung las ich heute. Erfahrungsgemäß wäre zumindest bei uns im Ort die Quote in Niedersachsen niedriger. Aber gut, dann eben Wechselunterricht und ich muss schauen ob ich vorspreche. Meine Tochter möchte sicher zur Schule.


    Naja man muss jetzt eh abwarten. Das muss ja alles nicht so bleiben. Man wird die weiteren Zahlen abwarten müssen.

    Anja, das war Niedersachsen, oder?

    Wenn ich die Ankündigung richtig lese, wird es dort ab dem 18. Wechselunterricht geben. Damit ist die Präsenzpflicht natürlich aufgehoben - hier sogar in der Form, dass die Präsenzpflicht von oben her und nicht auf freiwilliger Basis durch die Eltern aufgehoben ist. (Den Wechselunterricht hat Nymphicus übrigens unterschlagen.)

    Ja entschuldige, Niedersachen bei meinen Kindern. Hamburg bei mir. Hamburg verlängert bis Ende Januar, dass die Eltern entscheiden können. Das finde ich vernünftig. In meiner Klasse kommt eine Schülerin in die Notbetreuung.


    Ich verstehe die Pressemitteilung schon so, dass es ab dem 18.1. mit Szenario B, also Wechselunterricht los geht. Klar die ständige Präsenzpflicht ist aufgehoben, aber eben nur bei der Hälfte. Ich als Mutter kann nicht entscheiden ob mein Kind präsent sein muss. Verstehst du, was ich meine?


    Ich bin Risikopatient und muss derzeit keine Notbetreuung machen, meine Große (8. Klasse) ist scheinbar bis Ende Januar zu Hause und die Kleine muss hin? Ich weiß nicht so richtig ob ich das möchte. Aber verhindern kann ich es wohl nicht. Mir wäre sowas wie in HH lieber.

    Nymphicus:

    Ich kann dich ja verstehen, aber es wurde in deiner Liste nichts von dem heute nachmittag verabredeten gebrochen. Es war explizit, dass hast du auch so geschrieben, die Rede davon, dass auch die Präsenzpflicht aufgehoben werden kann. Das passiert. Also alles so, wie besprochen.

    Wenn meine Grundschülerin ab dem 18.1. alle zwei Wochen in die Schule muss, ist doch nicht die Präsenzpflicht aufgehoben. *grübel*

    Ich wohne in Hamburg und hab trotz täglichem Kontakt mit Menschen erst zwei Begegnungen mit geringem Risiko. Und ich hab die App seit dem Anfang auf dem Handy.

    Habe die App auch seit Beginn, arbeite in Hamburg und hatte bisher noch keine einzige Begegnung.

    Tun sie das oder sind sie nur fortlaufend am Klagen wie schlimm nicht alles ist?

    Meine Güte, was ist dein Problem?


    Grundschüler lernen nunmal noch ganz anders. Die Erstklässler kommen gerade aus dem Kindergarten und müssen so vieles erstmal lernen. Viele sind heutzutage, zumindest bei uns in HH, nicht mal schulreif. Mimik ist ein sehr wichtiger Bestandteil. Sprachliches Lernen mit Mundschutz ist einfach fast unmöglich. Du hast einfach keine Ahnung von der Arbeit in der Grundschule. Ich habe selbst ein Grundschulkind und eine 13-Jährige und natürlich sind das eklatante Unterschiede was die Persönlichkeitsentwicklung angeht.

    Eigentlich Off Topic, doch zum Thema kein Frühstück und Jugendamt: Unser Jugendamt vor Ort ist so überlastet, dass da nichts passiert. Ein Gespräch, zwei Hausbesuche - das war’s. In Klasse 5 haben wir uns als JA gewandt, mittlerweile ist der Schüler in Klasse 9. Die alleinerziehende Mutter hat Depressionen, dann macht sie nichts zu essen und kauft nichts ein. Mittlerweile ist der Schüler ja groß, aber ohne Taschengeld -und kleine Geschwister hat er auch..Er frühstückt zuhause nichts, hat kein Frühstück, meist kein Geld mit und kein Mittagessen in der Schule bestellt. Er bekommt oft von uns Lehrern Frühstück oder von seinem besten Freund, wir bringen eben ein Brot mehr mit. Unsere Sozialpädagogin ist immer noch an der Sache dran, aber die Gespräche mit der Mutter führen zu nichts. Und das Jugendamt...O-Ton der Mitarbeiterin: „Da haben wir ganz andere Fälle.“

    Eine Schülerin (aus einer bereits bekannten Familie) hatte Maden im Frühstücksbrot und trug die Klamotten auf links, da alles andere schmutzig. Das Jugendamt Hamburg sagte mir ernsthaft, dass sie erst bei Anzeichen von Misshandlung und Gewalt tätig werden, sind sind für alles andere zu überlastet.

    Interessant! Wir mussten wirklich immer nach draußen und durften im Klassenraum nicht essen. Das kenne ich auch von Bekannten so, die auf andere Grundschulen gegangen sind.

    An und für sich finde ich die Idee des gemeinsamen Frühstücks ja gut, denke aber, da müsste man sich jetzt zu Corona-Zeiten und mit Maskenpflicht eben was anderes überlegen.

    Ich will dir wirklich nicht zu nahe treten, aber sicher, dass du dich verlässlich dran erinnern kannst, also an deine Grundschulzeit? Oft erinnert man sich doch eher an die Zeit ab der weiterführenden Schule. Ich habe auch schon Ende der 80er im Klassenraum gefrühstückt.

    Ich bekomme jedes mal das Kopfschütteln wenn ich hier sowas lese. Muss es wirklich "von oben" angeordnet sein, dass gemeinsames Frühstücken mit Grundschülern im Moment eher uncool ist oder könnte man da von selber drauf kommen? Ich mache auch längst nicht mehr alles, was ich sonst so täte. Mit halben Klassen kann man gerade noch so vertreten eine Tasse Tee zu trinken, da können alle weit genug auseinander sitzen, die Fenster sind offen und die Masken sind nicht länger als 5 min am Stück unter dem Kinn. Wohlgemerkt mache ich das mit Jugendlichen (!) die ich lange genug kenne um zu wissen wie sie sich verhalten.

    Warum sollen wir nicht mehr zusammen frühstücken? Wir sitzen mit 25 Kindern in einem Winzklassenraum, halten keinen Abstand, tauschen Material aus und tragen keine Maske. Vorm Essen werden die Hände desinfiziert oder gewaschen.

    Das ist so ein Grundschultrend, den es seit ein paar Jahren gibt. Ich sah es auch schon mehrfach in den Schulen - es gibt eine Frühstückspause und eine explizite Bewegungspause. Hat vlt. damit zu tun, dass bei manchen Kids sowohl die Ernährung und die Bewegung im Argen liegt und die Lehrer darauf stärker einen Blick haben.

    Seit einigen Jahren? Ich bin jetzt 15 Jahre Grundschullehrerin und seitdem wird in den Klassen vor der großen Pause gemeinsam gefrühstückt. Die Kleinen haben Brotdosen dabei die draußen einfach verloren gehen würden oder sie würden das essen schlicht vergessen, weil sie spielen wollen. Es ist eine Übergangsphase vom Kindergarten kommend. Zur Klasse 4 hin verlagert sich dann das Frühstück auch eher in die Pause.

    Ein Lob an meine Schulleitung. In HH dürfen nur 12erGruppen als Betreuung gebildet werden. Da aber so wenig Kinder kommen haben wir nur 4 Gruppen. Die Betreuung übernehmen nun Honorarkräfte, Erzieher etc. Die Lehrer sind für das Distanzlernen zuständig und können das von zu Hause machen.

    In Niedersachsen das gleiche. Die Schulen bleiben bis Freitag geöffnet für alle, die gern kommen möchten. Möglichst sollen aber alle zu Hause bleiben. Irre...

    Wie formulierte die Schulleitung meiner 3.Klässlerin (Niedersachsen) "Wir gehen davon aus, dass sie ihr Kind ab Mittwoch nicht mehr zur Schule schicken."

    Letztlich ist es aber normal, dass es beim Klassenlehrer viel besser funktioniert. Das ist bei uns in der Grundschule ganz genauso. Kinder wollten dann austesten und klar, je nach Klarheit und Konsquenz der Vertretungskraft kann es gut laufen oder eben nicht. Ich würde auch mal bei der Klasse nachfragen was los war und v.a. beim nächsten Mal vorher daran erinnern.

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