Wahlen in Sachsen/Brandenburg - Riesenmehrheit gegen die AfD

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  • Wahlen in Sachsen/Brandenburg - Riesenmehrheit gegen die AfD

    Die Wahlen in Sachsen und Brandenburg sind gelaufen. Eine Riesenmehrheit der Bürger (jeweils rund 3/4 der Wahlberechtigten) hat sich in beiden Bundesländern gegen die AfD entschieden. Es ist ohnehin klar, dass sie in keinem dieser Länder mitregieren wird.

    welt.de/politik/deutschland/li…rg-SPD-CDU-verlieren.html

    Wie sind eure Einschätzungen zu den Wahlergebnissen?

    Was erwartet ihr vor allem auf bildungspolitischem Gebiet von den möglichen neuen Landesregierungen?
    "Aus Niederlagen kann man auch gestärkt hervorgehen." (AUS: Günter Görlich: Eine Anzeige in der Zeitung)

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Tayfun Pempelfort ()

  • Ist der Titel nicht ein bisschen reißerisch? Mal von Bayern abgesehen kommt es bei allen Wahlen über Kommunalebene gar nicht mehr vor, dass eine Partei über 50% erhält. Daher ließe sich automatisch immer schließen, dass sich die "Riesenmehrheit" gegen eine Partei entscheidet. Ich glaube aber, dass die Wahl für Partei A nicht immer automatisch eine Wahl gegen Partei B ist...
    In der Politik läuft es häufig auf ein "Weiter so!" hinaus, daher würde ich meine Erwartungen in Bezug auf politische Forderungen und Ziele eher gering halten.
    I am vulnerable, I am raw;
    I am human, I have flaws.
  • Lehramtsstudent schrieb:

    Ist der Titel nicht ein bisschen reißerisch? Mal von Bayern abgesehen kommt es bei allem über Kommunalwahlen gar nicht mehr vor, dass eine Partei über 50% erhält. Daher lässt sich automatisch immer schließen, dass sich die "Riesenmehrheit" gegen eine Partei entscheidet. Ich glaube aber, dass die Wahl für Partei A nicht immer automatisch eine Wahl gegen Partei B ist... In der Politik läuft es häufig auf ein "Weiter so!" hinaus, daher würde ich meine Erwartungen in Bezug auf politische Forderungen und Ziele eher gering halten.

    Hm, weiß nicht, eigentlich nicht, sonst wird ja eher das Gegenteil behauptet: "Der Osten wählt (mehrheitlich) AfD".

    Interessant ist, dass die Wahlbeteiligung in beiden Bundesländern stark gestiegen ist.

    Ja, in beiden Bundesländern scheinen die bisherigen Ministerpräsidenten auch die neuen zu sein, wenngleich die Koalitionspartner dahinter wohl "vielfältiger" werden. Bin mal sehr gespannt, was im Bereich Schule dabei herauskommt. Die Grünen werden ja eventuell in beiden Ländern mitmischen.
    "Aus Niederlagen kann man auch gestärkt hervorgehen." (AUS: Günter Görlich: Eine Anzeige in der Zeitung)
  • Sachsen wählen zu einem Drittel AfD und zusammen mit CDU mehr als die Hälfte mitte-Rückschritt-rechts. Was soll man daran gut finden?

    Tayfun Pempelfort schrieb:

    ...Es ist ohnehin klar, dass sie in keinem dieser Länder mitregieren wird.
    Versprichst du das? Eher unwahrscheinlich, dass es in Sachsen eine Regierungsbildung ohne AfD geben kann.

    Tayfun Pempelfort schrieb:

    Was erwartet ihr vor allem auf bildungspolitischem Gebiet von den möglichen neuen Landesregierungen?
    Keine Gemeinschaftsschule, kein Abschaffen der Kopfnoten, Überarbeitung der Lehrpläne (Nachhaltigkeit wieder rausstreichen, die gerade Einzug gehalten hat, Vati-Mutti-Kind-Familie wieder propagieren), Inklusion einschlafen lassen, bisschen Minderheiten ausgrenzen... alles was in den 30ern und 50ern mal modern war halt.
  • Ich kann Lehramtsstudent nur zustimmen. Ebenso könnte ich jetzt sagen. Es hat sich eine noch größere Mehrheit GEGEN die Grünen, SPD (Sachsen) bzw. CDU (Brandenburg) und andere Parteien wie Linke, FDP etc. entschieden. Klingt nicht gerade gut.
    Das sich jetzt eine Riesenmehrheit GEGEN die AFD entschieden hat, stimmt mich angesichts der erschreckend hohen Stimmen FÜR die AFD nicht gerade glücklich.
    Und bei den meisten Menschen (meine Person eingeschlossen) kommt nur rüber:
    - Riesenbeben in Brandburg / Sachsen
    - AFD in beiden Ländern zweitstärkste Kraft
    - Rechtsruck
    - Massive Zuwächse (gegenüber der letzten Landtagswahl) für die AFD, Riesenverluste für SPD, CDU & Co.

    In England gibbet auch ne Riesenmehrheit der Bevölkerung GEGEN diese Zwangspause des Parlaments. Bringen tut's nur keinem was.
    Es gibt gewiss auch ne Riesenmehrheit der Lehrer, der FÜR bessere Arbeitsbedingungen ist. Toll? Und was bringt's uns?
    Nee! Ich bleib dabei: Die Message, die bei der Bevölkerung rüberkommt, ist ne andere als die, die du genannt hast. Leider
  • Flipper79 schrieb:

    - AFD in beiden Ländern zweitstärkste Kraft
    Naja, aber das ist schon mal ein Sieg für uns, ganz ehrlich, hier wurde befürchtet, dass die AFD stärkste Partei wird und bei nur einem Prozent bzw. 2 aktuell Unterschied ist das schon ein Grund zu feiern.
    Eigentlich auch für Sachsen, denn die AFD hat nicht gewonnen, der Rest ist sicher nicht das gelbe vom Ei, aber besser als AFD als stärkste Partei.
    Edit: Ok, aktuell im Landkreis nur 0,1% und 2%.

    Also wir werden wohl noch etwas zittern müssen!
  • Flipper79 schrieb:

    Ich kann Lehramtsstudent nur zustimmen. Ebenso könnte ich jetzt sagen. Es hat sich eine noch größere Mehrheit GEGEN die Grünen, SPD (Sachsen) bzw. CDU (Brandenburg) und andere Parteien wie Linke, FDP etc. entschieden. Klingt nicht gerade gut....

    Das verstehe ich gut, Flipper79! Die Zuwächse für die AfD sind massiv (Hochrechnung Sachsen gerade 28%). Früher nannte man Verluste von 5% schon erdrutschartig. Jetzt feiern sich die mit den erdrutschartigen Verlusten (CDU, SPD und Linke) sogar mal wieder noch als "Gewinner der Wahlen". Wie absurd ist das denn?

    Sonst werden jedoch die 20-30% für die AfD in der medialen Berichterstattung als "100% im Osten" dargestellt. Da die Parole ja eher war, demokratische Parteien vs. (tatsächlich oder vermeintlich) undemokratische Parteien, scheint es mir doch mal angebracht, darauf hinzuweisen, dass im Osten bzw. Brandenburg und Sachsen IMMER NOCH in übergroßér Mehrheit die etablierten demokratischen Parteien gewählt werden.
    "Aus Niederlagen kann man auch gestärkt hervorgehen." (AUS: Günter Görlich: Eine Anzeige in der Zeitung)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tayfun Pempelfort ()

  • Tayfun Pempelfort schrieb:

    Flipper79 schrieb:

    Ich kann Lehramtsstudent nur zustimmen. Ebenso könnte ich jetzt sagen. Es hat sich eine noch größere Mehrheit GEGEN die Grünen, SPD (Sachsen) bzw. CDU (Brandenburg) und andere Parteien wie Linke, FDP etc. entschieden. Klingt nicht gerade gut....
    Das verstehe ich gut, Flipper79! Die Zuwächse für die AfD sind massiv (Hochrechnung Sachsen gerade 28%). Früher nannte man Verluste von 5% schon erdrutschartig. Jetzt feiern sich die mit den erdrutschartigen Verlusten (CDU, SPD und Linke) sogar mal wieder noch als "Gewinner der Wahlen". Wie absurd ist das denn?

    Sonst werden jedoch die 20-30% für die AfD in der medialen Berichterstattung als "100% im Osten" dargestellt. Da die Parole ja eher war, demokratische Parteien vs. (tatsächlich oder vermeintlich) undemokratische Parteien, scheint es mir doch mal angebracht, darauf hinzuweisen, dass im Osten bzw. Brandenburg und Sachsen IMMER NOCH in übergroßér Mehrheit die etablierten demokratischen Parteien gewählt werden.
    Eine wirklich große Mehrheit, denn zumindest bei uns im Landkreis liegt die Wahlbeteiligung aktuell nur bei ca. 50%. Echt krank!
  • ...ein Wahlergebnis "gegen die AfD" wäre eines, wo diese Möchtegernpartei an der 5% Hürde scheitert.
    Da dies nicht der Fall ist, frage ich mich langsam, wer will da eigentlich noch leben...
    Der Zyniker ist ein Schuft, dessen mangelhafte Wahrnehmung ihn Dinge sehen lässt wie sie sind, nicht wie sie sein sollten. (Ambrose Bierce)
    Die Grundlage des Glücks ist die Freiheit, die Grundlage der Freiheit aber ist der Mut. (Perikles)
    Wer mit beiden Füßen immer felsenfest auf dem Boden der Tatsachen steht, kommt keinen Schritt weiter. (Miss Jones)
    Wenn der Klügere immer nachgibt, haben die Dummen das Sagen - das Schlamassel nennt sich dann Politik (auch Miss Jones)
  • Tayfun Pempelfort schrieb:

    Was erwartet ihr vor allem auf bildungspolitischem Gebiet von den möglichen neuen Landesregierungen?
    Die CDU wird in Sachsen nun die Grünen mit in die Regierung holen. Was das bildungspolitisch bedeutet, kann man überall sehen, wo die Grünen an Landesregierungen beteiligt sind.

    Die AfD wird dadurch noch mehr gestärkt, weil die CDU noch weiter nach links rücken.
  • Farbenfroh schrieb:

    Tayfun Pempelfort schrieb:

    Was erwartet ihr vor allem auf bildungspolitischem Gebiet von den möglichen neuen Landesregierungen?
    Die CDU wird in Sachsen nun die Grünen mit in die Regierung holen. Was das bildungspolitisch bedeutet, kann man überall sehen, wo die Grünen an Landesregierungen beteiligt sind.
    Die AfD wird dadurch noch mehr gestärkt, weil die CDU noch weiter nach links rücken.
    ...Stammtischparolen.
    Umgekehrt wird ein Schuh draus - Grüne, die mit der CDU kolaborieren, werden immer unglaubwürdiger.
    Aber das ist Sachsen... da sind wohl vor allem die bildungsfernen Frustrierten übriggeblieben, und die, die kurz vorm Krematorium stehen...
    Gibts das zu erwartende Gefälle, je ländlicher, desto AfDumm? Ggf auch in der Altersstruktur?
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  • Miss Jones schrieb:

    Da dies nicht der Fall ist, frage ich mich langsam, wer will da eigentlich noch leben...
    Naja, das hast du ja überall.
    Und ja, ich finde unseren Wahlkreis zum Fremdschämen, weil der AFD-Kandidat dort gewonnen hat, aber hej, in dem sind eben Einfamilienhäuser und daneben Plattenbauten und ja, auch wenn du sagst Stammtischparolen, die Antworten von dort sind immer die selben, die Ausländer müssen weg, weil sie uns die Arbeitsplätze klauen.
    Dann aber ein Angebot bekommen und sagen, warum soll ich arbeiten gehen, ich bekommen doch ALGII, da lohnt sich arbeiten doch gar nicht, also gehe ich nicht arbeiten.

    Nunja, was soll man dazu noch sagen. Ich kann ja aber deswegen nicht sagen, macht die Plattenbauten platt und stellt lieber 10 Einfamilienhäuser hin, da kann der Schaden nicht so groß sein, egal welche Einstellung die haben, wie der der Mieter der 80 Wohnungen.
  • ...wenn sie wirklich "Arbeit" ausschlagen - na TOLL.
    Wenn es aber nur Ausbeutung ist, die sich anmaßt, zu behaupten, Arbeit zu sein, ist die Reaktion durchaus verständlich.
    Die Problemursache liegt aber woanders, und da muss angesetzt werden.

    Und... auch hier zum Thema mal wieder das hier - das passt so schön zu den Stammtischparolen:
    youtube.com/watch?v=cIbAiLwhI20
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  • Miss Jones schrieb:

    Gibts das zu erwartende Gefälle, je ländlicher, desto AfDumm? Ggf auch in der Altersstruktur?
    Ich habe vorhin gesehen, dass die AfD bei Rentnern und Jungwähler unterdurchschnittlich abgeschnitten hat. Die grössten Gewinne hat sie bei den Wählern zwischen 29 und 60. Also den Bürgern, die im Arbeitsleben stehen, Familie gründen etc.

    Regional war sie z.B. in der Lausitz (wegen der Kohle), in den Grenzregionen (wegen der Kriminalität) und in den strukturschwachen Gegenden besonders stark.
  • Miss Jones schrieb:

    Gibts das zu erwartende Gefälle, je ländlicher, desto AfDumm? Ggf auch in der Altersstruktur?
    Ich finde diese Diskussion einfach lächerlich.

    Anstatt diese Partei zu verteufeln, deren Wähler als Dumm zu unterstellen ... wie wäre es damit, auf diese Personen zuzugehen und daran zu arbeiten?

    Um je mehr Leute AFD-Wähler für Dumm oder was weiß ich halten, desto stärker wird sie. Die aktuelle Politik nimmt offensichtlich nicht die Sorgen dieser Wähler wahr.

    Das Ausgrenzen dieser Wähler bestätigt sie umso mehr, AFD zu wählen.

    Das Parteiprogramm der AFD entspricht nicht meiner Meinung oder meinen Vorstellungen, jedoch haben sie, wie alle anderen, das Recht, sich wählen zu lassen.
  • CDU und SPD sind in beiden Bundesländern die klaren Verlierer, auch wenn sie NOCH stärkste Kräfte in ihren Bundesländern bleiben können. AFD in beiden Ländern zweitstärkste Kraft, das sind die klaren Wahlgewinner gefolgt von den Grünen, die auch dazugewinnen konnten.

    Da die CDU mittlerweile so weit nach links gerückt ist, dass sie kaum noch Unterschiede zur SPD aufweist, ist für beide Parteien ein Problem. Ein klares Profil Fehlanzeige. Genauso klar ist es, dass die konservativen Wähler der CDU sich von dieser Partei nicht mehr vertreten fühlen. Und da keine Partei (außer AFD) in der Flüchtlingspolitik etwas ändern will bzw Kritik daran äußert, bekommt die AFD natürlich massiv Aufwind. Klar, die Flüchingsthematik ist nur ein Teil der Politik, aber einer, der die Leute bewegt, da dadurch die Zukunft von Deutschland deutlich beeinflusst wird.. Ebenso wie die Klimapolitik der Grünen, die damit kräftig stimmen sammeln konnten.
  • Susannea schrieb:

    Miss Jones schrieb:

    ...wenn sie wirklich "Arbeit" ausschlagen - na TOLL.
    Ja tun sie. Und nein, das war unabhängig von der Arbeit, sondern gleich nur der Blick auf die Höhe des Lohns.
    ...das war ja auch gemeint. Arbeit muss so entlohnt werden, dass du davon leben kannst, ohne "weitere Unterstützung von außen". Ist das nicht der Fall, definiere ich das nicht als "Arbeit", sondern "Ausbeutung", und solche "Möchtegernarbeit" sollte mMn auch niemand tun.
    Der Zyniker ist ein Schuft, dessen mangelhafte Wahrnehmung ihn Dinge sehen lässt wie sie sind, nicht wie sie sein sollten. (Ambrose Bierce)
    Die Grundlage des Glücks ist die Freiheit, die Grundlage der Freiheit aber ist der Mut. (Perikles)
    Wer mit beiden Füßen immer felsenfest auf dem Boden der Tatsachen steht, kommt keinen Schritt weiter. (Miss Jones)
    Wenn der Klügere immer nachgibt, haben die Dummen das Sagen - das Schlamassel nennt sich dann Politik (auch Miss Jones)
  • Miss Jones schrieb:

    Susannea schrieb:

    Miss Jones schrieb:

    ...wenn sie wirklich "Arbeit" ausschlagen - na TOLL.
    Ja tun sie. Und nein, das war unabhängig von der Arbeit, sondern gleich nur der Blick auf die Höhe des Lohns.
    ...das war ja auch gemeint. Arbeit muss so entlohnt werden, dass du davon leben kannst, ohne "weitere Unterstützung von außen". Ist das nicht der Fall, definiere ich das nicht als "Arbeit", sondern "Ausbeutung", und solche "Möchtegernarbeit" sollte mMn auch niemand tun.
    DAs sehe ich etwas anders, wenn Arbeit entsprechend wenig Zeit einnimmt, damit man eben überhaupt wieder reinkommt, dann darf sie eben auch nur entsprechend entlohnt werden und eben evtl. aufstockend noch ALGII. Das hat für mich nichts mit Ausbeutung zu tun.

    Meist lässt sich das ja dann ausbauen, wenn man will und so kommt man ganz davon weg.

    Aber das jemand der schon drei Jahre zuhause sitzt nicht gleich einen 40h Job mit 2500 Euro Netto erhält, ist doch wohl logisch.
  • Susannea schrieb:

    Miss Jones schrieb:

    Susannea schrieb:

    Miss Jones schrieb:

    ...wenn sie wirklich "Arbeit" ausschlagen - na TOLL.
    Ja tun sie. Und nein, das war unabhängig von der Arbeit, sondern gleich nur der Blick auf die Höhe des Lohns.
    ...das war ja auch gemeint. Arbeit muss so entlohnt werden, dass du davon leben kannst, ohne "weitere Unterstützung von außen". Ist das nicht der Fall, definiere ich das nicht als "Arbeit", sondern "Ausbeutung", und solche "Möchtegernarbeit" sollte mMn auch niemand tun.
    DAs sehe ich etwas anders, wenn Arbeit entsprechend wenig Zeit einnimmt, damit man eben überhaupt wieder reinkommt, dann darf sie eben auch nur entsprechend entlohnt werden und eben evtl. aufstockend noch ALGII. Das hat für mich nichts mit Ausbeutung zu tun.
    für mich schon.
    ALG II bekommt jeder.
    Wer wirklich arbeitet, muss also mehr erhalten. Wenn nicht, läuft da was verkehrt, und der "Unmut" ist verständlich.
    §1 GG, Menschenwürde...
    Der Zyniker ist ein Schuft, dessen mangelhafte Wahrnehmung ihn Dinge sehen lässt wie sie sind, nicht wie sie sein sollten. (Ambrose Bierce)
    Die Grundlage des Glücks ist die Freiheit, die Grundlage der Freiheit aber ist der Mut. (Perikles)
    Wer mit beiden Füßen immer felsenfest auf dem Boden der Tatsachen steht, kommt keinen Schritt weiter. (Miss Jones)
    Wenn der Klügere immer nachgibt, haben die Dummen das Sagen - das Schlamassel nennt sich dann Politik (auch Miss Jones)
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