Eine Umfrage zum Thema "Digitale Medien in Schule und Unterricht - Nutzung und Einstellungen"

    • Offizieller Beitrag

    Im Lexikon ist eine Umfrage gelandet - ich stelle sie hier einmal ein.


    kl. gr. frosch, Moderator


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    Eine Umfrage zum Thema "Digitale Medien in Schule und Unterricht - Nutzung und Einstellungen"

    Hallo,


    ausgehend von der aktuellen Situation der pandemiebedingten Schulschließungen und der darauffolgenden Umstellung auf digitale Lehre wurde von mir eine Umfrage im Rahmen meiner Bachelorarbeit mit dem Thema "Digitale Medien in Schule und Unterricht - Nutzung und Einstellungen" erstellt.

    Als Lehrende der weiterführenden Schulen bilden Sie die Zielgruppe dieser Umfrage.

    Daher lade ich Sie gerne ein, an meiner Umfrage teilzunehmen. :)


    Hier ist der Umfragelink: https://www.umfrageonline.com/s/925608d


    Bei Fragen stehe ich Ihnen natürlich gerne zur Verfügung.


    Vielen Dank!


    Liebe Grüsse

    Seda Gevorgyan

  • Wie auch bei vielen anderen Umfragen in letzter Zeit wiederholen sich die Fragen gefühlt ständig. Da vergeht mir die Lust und ich breche ab.

  • Sorry, mir ging es auch zu lang. Ist vielleicht echt Pech für dich, dass Umfragen auch zu dieser Debatte hier gerade wöchentlich hochgeladen werden. Meiner Meinung nach bringt es uns auch nicht weiter, rauszufinden, dass wir alle unzufrieden mit der Ausstattung sind und 1,2 oder 10 Fortbildungen zu "digitalen Medien"

    absolviert haben. Ich hab z. B. an Fobis zu unserem Landesportal teilgenommen und kann es nicht nutzen, weil unsere Familien im Schnitt mehr Kinder als Computer haben und oft genug funktionale Analphabeten sind. Alles andere wurde aufgrund Datenschutz untersagt. Da gibt's sicher Themen, über die der eine oder andere reden möchte, Realität vs. Wünsche und so. Gibts eigentlich im digitalen Zeitalter noch qualitative Forschung?


    Nun denn, viel Erfolg beim Abschluss jedenfalls, der ist unter Pandemie-Bedingungen sicher auch nicht ganz leicht zu erreichen...

  • Mal ne doofe, aber ernstgemeinte Frage: Bestehen Bachelorarbeiten im Lehramtstudium eigentlich nur aus dem Erstellen und Auswerten von Umfragen? Ständig bekommt man Umfragen präsentiert (nicht nur hier, auch in Facebook-Gruppen oder im Retweet auf Twitter), die den Dreiklang "Medien", "Inklusion" oder "Differenzierung" behinhalten.


    Als ich damals meinen Bachelor für Science (eben nicht im Lehramt, sondern als Ingenieur) gemacht habe, bestand meine Thesis zumindest in Teilen daraus, etwas "neues" zu basteln. Hier erscheint mir zu oft das zusammenbasteln von Umfragen aus bereits bekannten Fragen. Meistens sind das auch keine guten Umfragen - was nicht verwundert, wer soll das auch jemandem beigebracht haben. Aber eine Umfrage wird halt nicht dadurch gut, dass man kleinschrittig auf Skalen von 1 bis 10 irgendwelche Dinge abfragt (Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Job?" "Joa, so 7,68, aber ich runde mal auf 8" - das macht doch kein Mensch in solchen Skalen).


    Kann ich das Thema hier kapern und von studierten Lehrämtlern mal erfahren, was die so im Bachelor oder Master als Abschlussarbeit gemacht haben? Interessiert mich wirklich!

  • (Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Job?" "Joa, so 7,68, aber ich runde mal auf 8" -

    :lach: Glückwunsch, 7,68 ist immerhin mehr als 7!


    ... was nicht verwundert, wer soll das auch jemandem beigebracht haben.

    Das ist allerdings eine traurige, aber erstaunlich sicher formulierte Behauptung. Sollte man das nicht an der Uni, besser im Gymi lernen? Aber nein, hab ich auch nicht gelernt. Nur versucht, mir anzulesen. Ich hab damals Interviews an bestimmten Schulen transkribiert, für die ich in die entlegendsten Ecken gefahren bin. Richtig doll wars aber auch irgendwie nicht, ich glaube, weil ich vorher wusste, was rauskommen soll :_o_D


    Ob die Rückmeldung dazu noch existiert? Sollte man mal lesen...

  • ich dachte bis soeben, dass ich diese Umfrage vor einer Woche abgebrochen habe (dasselbe Thema), hatte Froschs Kommentar falsch gedeutet. Jetzt habe ich sie durchgezogen (und fand sie besser als die anderen in der letzten Zeit), dauerte auch nicht lange.


    Nur musste man zwischen externen und internen Fortbildungen entscheiden, beides ankreuzen ging nicht. (Aber ich fand all meine Fächer dank selbem Bundesland.)

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Tablets mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • zu meiner Zeit gab es solche Umfragen (für Gymnasien in Baden-Württemberg) nicht. Mein 1. Staatsexamen war eine wissenschaftliche Arbeit in einem meiner Fächer ähnlich einer Diplomarbeit (ich hatte das Angebot meines Professors danach in diesem Thema zu promovieren, es hatte nichts mit Schule zu tun.)


    Anders die 2. Staatsexamenarbeit im Referendariat. In der habe ich einen (neuen) Unterrichtsgang durchgeführt, beschrieben und ausgewertet. Gut, da gab es eine (kleine) Umfrage meiner Schüler wie sie meine Ideen im Vergleich zu anderen fanden.


    (Für das Gymnasium war in Baden-Württemberg damals ein ganz normales Studium vorgesehen. Wir studierten zusammen mit Diplomern. Erst im Referendariat schieden sich die Wege. Erst da musste ich mich entscheiden. Lehrer der anderen Schularten gingen und gehen immer noch an die PH.)

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Tablets mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • Kann ich das Thema hier kapern und von studierten Lehrämtlern mal erfahren, was die so im Bachelor oder Master als Abschlussarbeit gemacht haben? Interessiert mich wirklich!

    Ich habe nen Kombi-BA und nen Master of Education gemacht und trotzdem zwei fachwissenschaftliche Arbeiten geschrieben. Man findet meinen Namen in einigen Papern und ich habe an einer Sache mitgearbeitet, die nun auf dem Markt ist.

    Von daher, geht es auch anders. Die meisten meiner Mitstudenten haben sich für die Didaktik entschieden, weil sie meist gar nicht so mit ihrem Fach verwurzelt waren (ich liebe die Chemie und will mir immer noch den Weg offen lassen in Richtung Forschung/Promotion).

    Und ein Didaktik-Prof hat auch den Studenten weiß gemacht, dass man als Lehrämtler in den Bildungswissenschaften schreiben müsste. Vieles dort war auch sehr einfach, wenig Eigenleistung, daher auch durchaus eine nachvollziehbare Wahl.

    Ich hätte, trotz verdammt viel Arbeit, nicht tauschen wollen. Wurde aber auch für meine Arbeit am Lehrstuhl bezahlt und mag den Mehrwert, den ich durch die Arbeit habe.

  • Sollte man das nicht an der Uni, besser im Gymi lernen?

    Das erstellen von Umfragen mit validen Daten kann man denke ich nicht mal so nebenbei lernen. Man kann vermutlich lernen, keine Suggestivfragen zu stellen. Aber damit habe ich noch lange nicht abgefangen, dass Leute in ellenlangen Umfragen mit Rastern von 1 bis 10 oder von "trifft gar nicht zu" bis "trifft voll zu" nicht einfach immer nur die Ränder wählen.


    Ich versuche zumindest den Suggestivfragenteil im Matheunterricht zu behandeln. Wenn eine Umfrage aber der Hauptbestandteil einer Abschlussarbeit sein soll, muss da schon mehr drin sein. Just my 2 Cents.

  • Kann ich das Thema hier kapern und von studierten Lehrämtlern mal erfahren, was die so im Bachelor oder Master als Abschlussarbeit gemacht haben?

    Ich habe eine "ganz normale" Abschlussarbeit geschrieben, wie sie jemand ohne Lehramt auch hätte schreiben können. In den Geisteswissenschaften. Ohne Umfrage. Und auf dem Niveau, dass ich nach Abschluss des Studiums für bezahlte Vorträge wieder an die Uni eingeladen wurde.

  • zu meiner Zeit gab es solche Umfragen (für Gymnasien in Baden-Württemberg) nicht. Mein 1. Staatsexamen war eine wissenschaftliche Arbeit in einem meiner Fächer ähnlich einer Diplomarbeit (ich hatte das Angebot meines Professors danach in diesem Thema zu promovieren, es hatte nichts mit Schule zu tun.)


    Anders die 2. Staatsexamenarbeit im Referendariat. In der habe ich einen (neuen) Unterrichtsgang durchgeführt, beschrieben und ausgewertet. Gut, da gab es eine (kleine) Umfrage meiner Schüler wie sie meine Ideen im Vergleich zu anderen fanden.

    Bei mir war's ganz ähnlich. Die Arbeit für das erste Staatsexamen war eine wissenschaftliche, die sogar eine Diplomarbeit war (ich bin nämlich Diplom-Handelslehrerin ;)). Die für das zweite Staatsexamen bezog sich auf eine von mir im Englischunterricht durchgeführte Unterrichtsreihe, die mit einer Auswertung eines Feedbackbogens der Klasse, in der ich den Unterricht durchgeführt hatte, endete.

    to bee or not to bee ;) - "Selbst denken erfordert ja auch etwas geistige Belichtung ..." (CDL)

  • ich dachte bis soeben, dass ich diese Umfrage vor einer Woche abgebrochen habe (dasselbe Thema), hatte Froschs Kommentar falsch gedeutet. Jetzt habe ich sie durchgezogen (und fand sie besser als die anderen in der letzten Zeit), dauerte auch nicht lange.


    Nur musste man zwischen externen und internen Fortbildungen entscheiden, beides ankreuzen ging nicht. (Aber ich fand all meine Fächer dank selbem Bundesland.)

    Hallo,

    vielen Dank für deine Rückmeldung :)

    Ich habe die Frage mit externen und internen Fortbildungen soeben geändert. Jetzt ist Mehrfachauswahl möglich.

    Vielen Dank :)

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