Meckerforum, hier darf alles rein, was doof ist

  • Bevor ein Kind sitzen bleibt, hat es zuvor längst Gespräche zum freiwilligen Rücktritt gegeben und davor Gespräche über die Fördermöglichkeiten, Förderung im Rahmen der Möglichkeiten - also knapp an zieldifferent vorbei als Binnendifferenzierung, manchmal auch über Fördergruppen, Leseförderung durch Ehrenamtliche oder Programme etc., Gespräche über Mindeststandards und den Weg dahin/ das Aufholen sowie Beratung hinsichtlich außerschulischer Förderung und Ursachenforschung.

    Wenn das alles verpufft oder nicht ausreicht und die Eltern den freiwilligen Rücktritt ausschlagen, manchmal auch, weil sie meinen, dass das Kind doch noch aufholt und versetzt wird, dann kommt es dazu, dass das Kind die Klasse wiederholt.
    In NDS braucht es am Ende von Klasse 2 dafür keine schlechten Noten, da es Berichtszeugnisse gibt.

    Wenn eine Verbesserung durch Wiederholung völlig aussichtslos erscheint, wird ab Mitte Klasse 2 ein Gutachten LE geschrieben (ab Klasse 3 bei entsprechenden Noten und Arbeitsverhalten), zuvor geht auch GE, dann muss aber wirklich eine sehr deutliche Beeinträchtigung bestehen und extrem gut nachgewiesen werden, welche Förderung bereits erfolgt ist.

    Von „Durchwinken“ kann da keine Rede sein.

  • Bevor ein Kind sitzen bleibt, hat es zuvor längst Gespräche zum freiwilligen Rücktritt gegeben und davor Gespräche über die Fördermöglichkeiten, Förderung im Rahmen der Möglichkeiten - also knapp an zieldifferent vorbei als Binnendifferenzierung, manchmal auch über Fördergruppen, Leseförderung durch Ehrenamtliche oder Programme etc., Gespräche über Mindeststandards und den Weg dahin/ das Aufholen sowie Beratung hinsichtlich außerschulischer Förderung und Ursachenforschung.

    Wenn das alles verpufft oder nicht ausreicht und die Eltern den freiwilligen Rücktritt ausschlagen, manchmal auch, weil sie meinen, dass das Kind doch noch aufholt und versetzt wird, dann kommt es dazu, dass das Kind die Klasse wiederholt.
    In NDS braucht es am Ende von Klasse 2 dafür keine schlechten Noten, da es Berichtszeugnisse gibt.

    Wenn eine Verbesserung durch Wiederholung völlig aussichtslos erscheint, wird ab Mitte Klasse 2 ein Gutachten LE geschrieben (ab Klasse 3 bei entsprechenden Noten und Arbeitsverhalten), zuvor geht auch GE, dann muss aber wirklich eine sehr deutliche Beeinträchtigung bestehen und extrem gut nachgewiesen werden, welche Förderung bereits erfolgt ist.

    Von „Durchwinken“ kann da keine Rede sein.

    Ja, das ist hier auch so. Die meisten Wiederholer tun dies, weil die Lehrkräfte es anraten. Eltern und Kinder sind meist einverstanden, weil sie sich eine Verbesserung der Leistungen erhoffen. Nur in seltenen Fällen kommt es zu einer Nichtversetzung aufgrund der Noten - will heißen, wenn die Eltern trotz schlechter Leistungen das Kind so lange in der Ursprungsklasse lassen, bis es aufgrund der Noten nicht mehr geht.

    Nicht jeder wird es verstehen, und das ist okay!

  • Woher? Wenn sie bei Dir ankommen, haben sie vielleicht wegen einer 5 oder 6 bereits wiederholt und diese ist dann nicht mehr da. Oder landen eben gar nicht erst am Gym.

    Stimmt, die kommen eher nicht ans Gym. Woher ich weiß, dass wenig Fünfen gegeben werden? Na, wenn ich Freigang habe, kriege ich mit, was an anderen Schulformen passiert bzw. nicht passiert. Lebst du nur in deiner Schule?

    Der Wortlaut:

    Wenn Kinder, ohne lesen und rechnen zu können mit 4 in Deutsch und Mathe aus der 4. Klasse entlassen werden, ist das doch ein Appell an die Grundschulen oder verstehe ich das falsch?

    Kinder die in der 4 wiederholen dürften noch seltener als Fünfen auf dem Zeugnis sein. Die sind doch zum Halbjahr schon mit einem Bein an der weiterführenden Schule.

  • Wiederholung in Klasse 4 passiert eigentlich nicht. Wer so schlecht ist, dass er vmtl. in KLasse 4 versetzungsgefährdet ist, dem raten wir, Klasse 3 zu wiederholen, was jedes Jahr auch vereinzelt angenommen wird. Die Kinder müssen sich schon zum Halbjahr, spätestens Anfang März an den weiterführenden Schulen anmelden ( also in BW). Da wir mit den Ferien spät dran sind, liegt da fast noch ein halbes Schuljahr vor denen. Wer schlechte Leistungen hat, dem wird zur Hauptschule oder Gemeinschaftsschule geraten. Gymnasium geht ja nicht mehr ohne Bestehen von Kompass 4 oder Vorlegen der entsprechenden Noten. Realschule geht aber immer noch, auch bei De 4, Ma 4.

    Nicht jeder wird es verstehen, und das ist okay!

  • Kinder die in der 4 wiederholen dürften noch seltener als Fünfen auf dem Zeugnis sein. Die sind doch zum Halbjahr schon mit einem Bein an der weiterführenden Schule.

    Kinder, die in der 4 wiederholen, sind spät dran, oft wiederholen sie schon zuvor ein Jahr und man überlegt sich dann genau, ob eine weitere Wiederholung in der Grundschulzeit dienlich ist.

    Häufiger ist ein freiwilliger Rücktritt von 3 nach 2 oder von 4 nach 3, der kann bei uns auch im laufenden Schuljahr erfolgen, oft im späteren Herbst oder nach den Halbjahreszeugnissen.

    Kinder, die trotz Wiederholung ihre Leistungen nicht verbessern können, können ein Gutachten Lernen erhalten.

    Die sind doch zum Halbjahr schon mit einem Bein an der weiterführenden Schule.

    Es gibt bei uns Beratungsgespräche im Herbst, und wenn gewünscht im Frühjahr. Die Anmeldung erfolgt mit dem Halbjahreszeugnis, die Termine zur Anmeldung liegen zwischen März und Mai.

    Je nach Klasse entwickelt sich dann der Abnabelungsprozess deutlicher oder auch nicht. Ein freiwilliger Rücktritt kann trotzdem erfolgen, eine Wiederholung auch.

  • Von den formalen Vorgaben mal abgesehen, findest du das auf Basis deiner Erfahrungen sinnvoll?

    Natürlich nicht. Vereinzelte Eltern haben ihr Kind sogar mit diesen Noten auf dem Gymnasium angemeldet, daher kam die Änderung seit letztem Schuljahr. Auch weil wir wieder zu G9 zurück sind, wurde ein Run auf die Gymnasien befürchtet.

    Nicht jeder wird es verstehen, und das ist okay!

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