Durchfallen leicht möglich?

  • Als Aufbaustudium für Magister-, Master-, Diplomabsolventen?! 😧

    In NRW gibt es den dualen Master vor allem für FH-Absolventen. Und wird auch gut angenommen.

    Manche studieren so auch ein zweites notwendiges Fach nach.

    Gibt auch Leute, die nach 10 Jahren Industrie Soziale Arbeit studieren und was komplett neues machen. Wo ist das Problem?

  • In NRW gibt es den dualen Master vor allem für FH-Absolventen. Und wird auch gut angenommen.

    Manche studieren so auch ein zweites notwendiges Fach nach.

    Gibt auch Leute, die nach 10 Jahren Industrie Soziale Arbeit studieren und was komplett neues machen. Wo ist das Problem?

    Ganz genau. Nach x Jahren in der Industrie bin ich ja auch in die Schule gegangen, um mit Menschen zu arbeiten :) Tolle Sache, das.

    Tim Finnegan liv’d in Walkin Street
    A gentle Irishman mighty odd.

  • Studieren wir dafür nicht fünf Jahre?

    Ein Hochschulstudium muss zudem auch nicht zwangsläufig ausschließlich theoretische Kompetenzen vermitteln, sondern kann auch praktische Elemente einbinden (hier: Vermittlung von Unterrichtsinhalten) - man denke an Sprachkurse, praktische Kurse in Sport oder Kunst, Laborpraktika/Präparierkurse in den Naturwissenschaften/Medizin, etc.

  • Ganz genau. Nach x Jahren in der Industrie bin ich ja auch in die Schule gegangen, um mit Menschen zu arbeiten :) Tolle Sache, das.

    ja du bist ja auch Ingenieur, kein richtiger Akademiker.

    Entropy is a bitch, embrace her.

  • Zumal das generelle Studium da auch gerne mal Grenzen setzt. Mein Geschichtsdidaktikprof durfte damals in seinem Seminar keine reine Schuldidaktik machen, weil ja auch Nichtlehrämtler das machen mußten. Hat ihn jedesmal wieder aufgeregt, gerade an einer Uni, die vor allem Lehrer ausbildet, aber da waren ihm halt die Hände gebunden.

  • Zumal das generelle Studium da auch gerne mal Grenzen setzt. Mein Geschichtsdidaktikprof durfte damals in seinem Seminar keine reine Schuldidaktik machen, weil ja auch Nichtlehrämtler das machen mußten. Hat ihn jedesmal wieder aufgeregt, gerade an einer Uni, die vor allem Lehrer ausbildet, aber da waren ihm halt die Hände gebunden.

    Da ist wohl etwas organisatorisch schiefgegangen. Im schlechtesten Fall wollte man auf dem Weg Personal einsparen, aber aus einem optimistischeren Blickwinkel heraus betrachtet, könnte es auch so gewesen sein, dass die Zielgruppe für das Seminar bewusst so gewählt wurde, um mehrere Perspektiven zu einem Thema aufzeigen zu können, was in bestimmten Konstellationen durchaus bereichernd sein kann. Anhand deiner Beschreibung (= Veranstaltung, die vom Fachbereich Geschichtsdidaktik organisiert wurde, aber auch für Nichtlehrämtler (m/w/d) zugangsberechtigt war) könnte ich mir das z.B. bei dem Thema "Museumspädaogik" vorstellen, von dessen zentralen Konzepten sowohl angehende Historiker (m/w/d) als auch angehende Geschichtslehrkräfte profitieren können - aber klar, dann muss die Lehrveranstaltungsleitung bereit sein, diesen Mehrwert der Interdisziplinarität für die spätere Arbeit der Kursteilnehmer (m/w/d) bewusst aufzuzeigen, was, so lese ich das hier heraus, scheinbar nicht passiert ist.

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