Schlecht wäre es, wenn es um schlechte Sitten geht.
Was gute Sitten sein sollen erschließt sich mir bis heute nicht.
Das Gegenteil von 'schlechten Sitten'? ![]()
Schlecht wäre es, wenn es um schlechte Sitten geht.
Was gute Sitten sein sollen erschließt sich mir bis heute nicht.
Das Gegenteil von 'schlechten Sitten'? ![]()
Hier ist gerade einmal ca. ein halbes Dutzend Perspnen aktiv und ich als offensichtlich als 'Störenfried' empfundene ausschl. Gegenstimme... die allerdings doch erfahrunsgem. (anekdotische Evidenz) in der echten Welt deutlich verbreiteter als hier ist. Der 'Diskurs' hier ist schon äußerst speziell (alleine dessen Homogenität, Hermetisierungsversuche und Fluten an roten Heringen) und nicht repräsentativ (es hilft vielleicht, mal mit Menschen außerhalb der eigenen Blase über derartiges zu kommunizieren - deshalb bin ich hier). Es sind Themen, die durcaus öfter diskutiert werden (müssen), auch weil sie (wie dieser Thread denonstriert) extrem sozio-kulturell und -polit. aufgeladen sind und unser professionelles Handeln betreffen.
Ne, mein Eindruck ist, dass du das Internet nur mit deiner Meinung fluten willst. Damit's dann dasteht.
Und dir wird widersprochen. Freundlich und bestimmt.
Hier ist gerade einmal ca. ein halbes Dutzend Perspnen aktiv und ich als offensichtlich als 'Störenfried' empfundene ausschl. Gegenstimme... die allerdings doch erfahrunsgem. (anekdotische Evidenz) in der echten Welt deutlich verbreiteter als hier ist. ...
In meiner Fachschaft, die aus ca. 25 Englischlehrkräften besteht, ist das kein Thema, obwohl die Ansichten zum Gendern im Deutschen durchaus unterschiedlich sind.
Persönlich akzeptiere ich es, wenn Menschen keine gendergerechte Sprache verwenden. Aber dann sollten sie einfach dazu stehen, dass sie es nicht für notwendig halten oder meinetwegen sogar einfach nicht mögen, anstatt die wildesten Diskussionen anzuzetteln.
Ich sehe die Problematik übrigens so: Bestimmte Interessensgruppen haben sich des Themas angenommen und es dermaßen gehyped, dass es gefühlt in der echten Welt präsenter erscheint als es das tatsächlich ist.
Da ich nicht nur nur mit Lehrkräften, die ähnliche Ansichten wie ich vertreten, verkehre, sondern mit sehr unterschiedlichen Menschen Kontakt habe, kann ich sagen, dass das Thema nur zur Sprache kommt, wenn jemand es selbst als vermeintliches Problem in die Runde wirft.
Dass das Thema immer wieder gezielt von Gegner*innen gendersensibler Sprache aufgebracht wird, ergibt aber Sinn, denn das ist mMn. ein geeignetes Mittel einfacher gestrickten Menschen einzureden zu versuchen, dass der Gebrauch ein ganz, ganz großes Problem wäre und dass wir ohne diesen "Unfug" viel weniger Probleme hätten.
Hier ist gerade einmal ca. ein halbes Dutzend Perspnen aktiv und ich als offensichtlich als 'Störenfried' empfundene ausschl. Gegenstimme... die allerdings doch erfahrunsgem. (anekdotische Evidenz) in der echten Welt deutlich verbreiteter als hier ist. Der 'Diskurs' hier ist schon äußerst speziell (alleine dessen Homogenität, Hermetisierungsversuche und Fluten an roten Heringen) und nicht repräsentativ (es hilft vielleicht, mal mit Menschen außerhalb der eigenen Blase über derartiges zu kommunizieren - deshalb bin ich hier). Es sind Themen, die durcaus öfter diskutiert werden (müssen), auch weil sie (wie dieser Thread denonstriert) extrem sozio-kulturell und -polit. aufgeladen sind und unser professionelles Handeln betreffen.
Also ursprünglich ging es um einen angeblichen "massiven Punktabzug" in einer Klausur, in der ein falsches Pronomen verwendet wurde. Die TE gab ferner an, ein Problem mit der Genderdebatte zu haben.
Die Frage der Bewertung der Klausur ist isoliert betrachtet ein völlig triviales Problem und hätte unter anderen Prämissen auf einer ganz formalen Ebene abgehandelt werden können. Da hätte es vielleicht zehn Beiträge gebraucht, also statt aktuell 27 (mit diesem Beitrag nun 28) Seiten gerade einmal eine.
Mir scheint jedoch, dass die (selbsternannte) geistige Elite dieses Landes keine anderen Probleme sieht, als solche Themen wie die Frage nach Pronomen bei nicht binären Personen zur Frage des Wohl und Wehes des Abendlandes zu stilisieren. Wer regelmäßig die ZEIT liest, muss zwangsläufig zu diesem Ergebnis kommen.
Du erachtest Dich als Gegenstimme, siehst den Diskurs hier als zu homogen und nicht repräsentativ und hättest gerne, dass wir mal mit Menschen außerhalb unserer Blase diskutieren, weswegen Du hier bist. Das kann man als anmaßend erachten, insbesondere - und das schrieb ich ja bereits, wenn Dein Duktus dazu geeignet ist, Deinem Gegenüber die vermeintliche diskursive Unterlegenheit zu demonstrieren. Auch wenn das nicht Deine Absicht ist, so kristallisiert sich dennoch immer stärker das so genannte Geisterfahrersyndrom heraus.
Was hier hilft oder nicht hilft und worüber es sich hier lohnen würde zu diskutieren oder nicht, wird letztlich von den UserInnen hier bestimmt. Dieses Forum dient als Austausch innerhalb einer Blase - und das ist in weiten Teilen genau SO gewollt. Ich unterstelle einmal, dass die meisten UserInnen sich in ihrem Privatleben auch außerhalb dieses Blase bewegen und in einer persönlichen Diskussion anders auftreten. Träfe ich hingegen außerhalb meiner Blase - beispielsweise auf einer Party - in einer Diskussion auf eine Person, die ähnlich aufträte wie Du, dann überlasse ich es der Imagination der UserInnen hier, wie intensiv, wie lang und wohin sich diese Diskussion entwickeln würde. Das Ganze hat in meinen Augen auch einen missionarischen Charakter - und ich mag nicht missioniert werden.
Fazit:
Ich glaube, hier passen Angebot und Nachfrage nicht zusammen. Wenn wir nun einmal lautere Motive unterstellen, dann stellt sich für mich dennoch die Frage cui bono?
Ne, mein Eindruck ist, dass du das Internet nur mit deiner Meinung fluten willst. Damit's dann dasteht.
Und wieder ein ad hominem... Seite über Seite über Seite. Bedauerlich auch, dass du Sachargumente und Meinungen nicht nur nicht differenzieren willst oder kannst, sondern damit auch (mglw.. deinerseits unbemerkt) einen I'm entitled to my opinion-Fehlschluss deinerseits bedienst. Aber OK.
ZitatUnd dir wird widersprochen. Freundlich und bestimmt.
Zählst du dein Kommentar- und Likeverhalten dazu? ![]()
Gegen Widerpsruch ist auch nichts einzusetzen, mit reinen Meinungsäußerungen ohne hinreichende Elaboration ist das aber so 'ne Sache...
In meiner Fachschaft, die aus ca. 25 Englischlehrkräften besteht, ist das kein Thema, obwohl die Ansichten zum Gendern im Deutschen durchaus unterschiedlich sind.
Persönlich akzeptiere ich es, wenn Menschen keine gendergerechte Sprache verwenden. Aber dann sollten sie einfach dazu stehen, dass sie es nicht für notwendig halten oder meinetwegen sogar einfach nicht mögen, anstatt die wildesten Diskussionen anzuzetteln.
Ich sehe die Problematik übrigens so: Bestimmte Interessensgruppen haben sich des Themas angenommen und es dermaßen gehyped, dass es gefühlt in der echten Welt präsenter erscheint als es das tatsächlich ist.
Da ich nicht nur nur mit Lehrkräften, die ähnliche Ansichten wie ich vertreten, verkehre, sondern mit sehr unterschiedlichen Menschen Kontakt habe, kann ich sagen, dass das Thema nur zur Sprache kommt, wenn jemand es selbst als vermeintliches Problem in die Runde wirft.
Dass das Thema immer wieder gezielt von Gegner*innen gendersensibler Sprache aufgebracht wird, ergibt aber Sinn, denn das ist mMn. ein geeignetes Mittel einfacher gestrickten Menschen einzureden zu versuchen, dass der Gebrauch ein ganz, ganz großes Problem wäre und dass wir ohne diesen "Unfug" viel weniger Probleme hätten.
So steht anekdotische Evident gg. Anekdotische Evidenz. ![]()
Es ist btw egal, wer in der Henne-Ei-Problematik zuerst da war, ob "[b]estimmte Interessensgruppen [...] sich des Themas angenommen und es dermaßen gehyped" haben, ob "das Thema immer wieder gezielt von Gegner*innen gendersensibler Sprache" oder ihren Gegenpart "aufgebracht wird", einem das Thema als "ganz, ganz großes Problem" oder Marginalität ist - einerseits alles für die (hier verstorbene) Sachdiskussion irrelavant, andererseits ist das Thema so oder so (auch) außerhalb von Schule kontroverses Thema und wir haben (nach meinem Verständis unserer Profession) damit die Pflicht, uns damit auseinanderzusetzen, wenn es unsere fachliche Sphäre betrifft. Ich unterrichte btw in eher ruraler Gegend, hier ist das auch unter Schülern durchaus ein Thema.
[...] weswegen Du hier bist
Weil ich jetzt tatsächlich zur Schule muss, nur das vorab:
Nein, Missverständnis. Ich bin hier um mich(!) anderen Meinungen, Perspektiven, Argumenten etc. auszusetzen. Ich habe nichts davon, in meiner Echokammer immer Zuspruch zu bekommen.
ZitatIch unterstelle einmal, dass die meisten UserInnen sich in ihrem Privatleben auch außerhalb dieses Blase bewegen und in einer persönlichen Diskussion anders auftreten.
Ich bemesse die Kommentatoren hier an ihrem Verhalten hier, nicht an Spekulationen meinerseits, wie sie abweichend davon außerhalb dieses FOrums auftreten könnten.
Sorry, ne, egal, mit welch tollen Sach- und Fachwörtern du auch um dich werfen magst, du wirst hier nicht unwidersprochen bleiben.
Weil's einfach nicht stimmt, was du in Andeutungen behauptest.
Und weil du der einzige bist, der sich nie wirklich zur Sache äußert, dies aber in jedem Post behauptet.
Sorry, ne, egal, mit welch tollen Sach- und Fachwörtern du auch um dich werfen magst, du wirst hier nicht unwidersprochen bleiben.
Weil's einfach nicht stimmt, was du in Andeutungen behauptest.
Und weil du der einzige bist, der sich nie wirklich zur Sache äußert, dies aber in jedem Post behauptet.
Ja, klar... ![]()
... Ich unterrichte btw in eher ruraler Gegend, hier ist das auch unter Schülern durchaus ein Thema.
Das glaube ich sofort, denn die Kids wissen inzwischen bestimmt, dass du das Thema gerne besprichst.;-) Dass das damit zusammenhängt, dass eure Gegend eher ländlich ist, bezweifle ich allerdings.
<Mod-Modus>
Ich mache hier erst einmal dicht.
kl. gr. frosch, Moderator
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