Beförderungsstellen NRW 2026

  • Hi, danke dir. Das haben wir so eingestellt mit den Raumgruppenringen bzw. - Ketten. Unterrichtskürzungen haben wir, seit ich dabei bin, vielleicht zweimal gemacht. Da hält mein Direktor als Ganztagsschule nicht viel von.

    Ich denke das 60 Minuten System ist dann schon ein Unterschied zum 45 Minuten System mit Doppelstunde, da bei uns der Plan aussortiert wird, wenn eine Doppelstunde in Sport, Kunst, nw usw. Auseinandergenommen wurde.

    Bei pedav war ich ebenfalls mehrfach, die sagen einfach dass das System an der Stelle an seine Grenzen kommt. Die wundern sich das wir bei so einem System überhaupt einen Studnenplan bekommen. Die meinen eigentlich müsste der Schulträger etwas an den Rahmenbedingungen ändern, z. B. Mehr Hallenzeiten für Grundschule, benachbartes Gymnasium und uns schaffen. Oder es müsste auch mal Unterricht in der Oberstufe nach der 8. Stunde statt finden, damit das Programm irgendwo mal Leerstunden kreieren und tauschen kann.


    Edit: 22.08. 6.42 Uhr

    Und ein 6-zügiges System ist mit einem 4-zügigen in meinen Augen auch nicht so ganz vergleichbar. Untis schreibt selbst in der Anleitung, dass die Dauer des Optimierungslaufs stark von der Schulgröße, der Anzahl der zu rechnenden Pläne, den Optimierungsschritten und der Leistungsfähigkeit des Computers abhängt und durchaus auch „Übernacht“ dauern kann.
    Ich glaube auch nicht, dass der Aufwand mit jedem zusätzlichen Zug einfach nur entsprechend ein bisschen größer wird. Je mehr Klassen, Kurse, Räume und andere Bedingungen zusammenkommen, desto mehr Möglichkeiten muss Untis berücksichtigen und desto mehr Dinge beeinflussen sich gegenseitig. Das kann dann schnell deutlich komplizierter werden.
    Ganz grob kann man sich das vielleicht ähnlich wie beim Traveling-Salesman-Problem vorstellen: Wenn ein paar Orte dazukommen, gibt es plötzlich sehr viel mehr mögliche Kombinationen. Natürlich ist ein Stundenplan kein TSP, aber das Prinzip, dass der Suchaufwand nicht einfach linear mit der Größe wächst, ist vergleichbar.
    Bei uns kommen zu den sechs Zügen dann noch Doppelstunden, zahlreiche Kurskopplungen, die nahezu vollständige Auslastung der Stundentafel, knappe Raumressourcen und die Oberstufe hinzu. Deshalb finde ich den Vergleich mit einer vierzügigen Gesamtschule nur bedingt aussagekräftig.

    Einmal editiert, zuletzt von Lilo85 (22. August 2026 06:43)

  • Unterrichtskürzungen haben wir, seit ich dabei bin, vielleicht zweimal gemacht. Da hält mein Direktor als Ganztagsschule nicht viel von.

    Ja gut, wir halten da auch nicht viel von, aber geht halt nicht anders häufig. Wenn man nur 90% Personal zur Verfügung hat, kann man nicht 100% des Unterrichts anbieten.

    Die meinen eigentlich müsste der Schulträger etwas an den Rahmenbedingungen ändern,


    Ja gut, ihr könnt ja auch viel an den Rahmenbedingungen ändern. Vieles, was du geschildert hast, liegt ja in eurer Verantwortung und nicht in der des Schulträgers, beispielsweise:

    • Abschaffung Doppelstundenmodell und Wechsel zu einem anderen Stundenmodell
    • Abschaffung bzw. Reduktion der äußeren Differenzierung
  • Und ein 6-zügiges System ist mit einem 4-zügigen in meinen Augen auch nicht so ganz vergleichbar.

    Das möchte ich übrigens unterschreiben. Mein Beispiel war auch eine 6zügige Schule.

    Übrigens heißt schnelles Rechnen gar nichts. Untis rechnet bei uns sehr schnell (nur 4 Züge und weniger Jahrgänge/Räume/Klassen, weil Aufbau), aber der entstehende Stundenplan ist gar nicht schön. Völlig zerfetzt bei manchen Kollegen, weil wir ein relativ kleines Kollegium haben.

  • Das möchte ich übrigens unterschreiben. Mein Beispiel war auch eine 6zügige Schule.

    Übrigens heißt schnelles Rechnen gar nichts. Untis rechnet bei uns sehr schnell (nur 4 Züge und weniger Jahrgänge/Räume/Klassen, weil Aufbau), aber der entstehende Stundenplan ist gar nicht schön. Völlig zerfetzt bei manchen Kollegen, weil wir ein relativ kleines Kollegium haben.

    Ja, das Thema hatten wir auch lange. Maximal 5 Springstunden war dann auch Langezeit ein Ziel der Schulleitung, was wir dann aber irgendwann verwerfen mussten, da es nicht wirklich möglich war.


    Es wird besser, wenn die Schule komplett ist.

    Ja gut, ihr könnt ja auch viel an den Rahmenbedingungen ändern. Vieles, was du geschildert hast, liegt ja in eurer Verantwortung und nicht in der des Schulträgers, beispielsweise:

    • Abschaffung Doppelstundenmodell und Wechsel zu einem anderen Stundenmodell
    • Abschaffung bzw. Reduktion der äußeren Differenzierung

    Ja, das wäre ein Ansatz.

    Einmal editiert, zuletzt von Lilo85 (22. August 2026 09:30)

Werbung