Stress und Streit mit der OGS

  • bitte jetzt nicht wieder die GS-Diskussion

    Ach, Abinadi gibt GS mit als Schulform an.

    An den kleinen GS (zweizügig) gibt es eine SL, fertig.

    Wenn es um „erweiterte SL“ geht, muss es also um ein größeres System gehen, ältere Schüler:innen, Funktionsstellen und Entlastungen, so dass man die SL überhaupt erweitern kann.

  • Wenn es um „erweiterte SL“ geht, muss es also um ein größeres System gehen, ältere Schüler:innen, Funktionsstellen und Entlastungen, so dass man die SL überhaupt erweitern kann.

    Wie kommst du darauf?!?

    Bei uns gibt es außer dem Konrektor (der im Moment die Schulleitung die Schulleitung ersetzt) keinerlei Funktionsstellen, die wurden jetzt für den Fachbereich Deutsch erstmalig ausgeschrieben und trotzdem gibt es Fachbereichsleiter ohne Entlastung, ohne mehr Geld und und und (die sitzen bei uns aber auch nicht in der erweiterten Schulleitung). Bei uns gibt es außerdem "Stufenteams" für 1-3 und 4-6, die jeweilige Leitung dieser Stufenteams sitzt auch mit in der erweiterten Schulleitung (auch da keine Funktionsstelle, keine Entlastung), genau wie die Leitung der Sonderpädagogik.

  • Guten Morgen,

    Danke für die Erklärungen. Gestern hat die OGS-Leitung verlangt, dass ich meine Hausaufgabengruppe woanders mache. Ich habe gemeint, dass ich dann dafür extra zwischen den Gebäuden laufen muss. Ich meinte, dass ich es nicht für sinnvoll halte und sie dann nur,dass sie di OGS-Leitung sei.

  • Hm,

    die OGS-Leitung entscheidet über die Nachmittags-Abläufe. Ggf. zusammen mit der Schulleitung.

    Sprich: wenn sie sagt "Klasse x macht die Hausaufgaben heute da und dort" kannst du das als Lehrerin zwar doof finden. Aber im Endeffekt ist es ihr Bereich und faktisch bist du als Lehrerin dann der OGS-Leitung untergeordnet. Sie kann die Räumlichkeiten einteilen, wie sie will.

    Schule ist schön ... und macht Spaß.

  • Sprich: wenn sie sagt "Klasse x macht die Hausaufgaben heute da und dort" kannst du das als Lehrerin zwar doof finden. Aber im Endeffekt ist es ihr Bereich und faktisch bist du als Lehrerin dann der OGS-Leitung untergeordnet. Sie kann die Räumlichkeiten einteilen, wie sie will.

    Und ich bin aber nicht ihr untergeordnet, sondern weiterhin ist mir nur die Schulleitung weisungsbefugt und solange die nicht anders einteilt, bleibe ich da, wo ich bin.

  • Guten Morgen,

    Danke für die Erklärungen. Gestern hat die OGS-Leitung verlangt, dass ich meine Hausaufgabengruppe woanders mache. Ich habe gemeint, dass ich dann dafür extra zwischen den Gebäuden laufen muss. Ich meinte, dass ich es nicht für sinnvoll halte und sie dann nur,dass sie di OGS-Leitung sei.

    Seit wann besteht diese Gruppe? Gab es das Problem zum ersten Mal mitten im Jahr?

    Möglicherweise gibt's ein Kompetenzgerangel an anderer Stelle, mit dem du gar nichts zu tun hattest.

  • Und ich bin aber nicht ihr untergeordnet, sondern weiterhin ist mir nur die Schulleitung weisungsbefugt und solange die nicht anders einteilt, bleibe ich da, wo ich bin

    Zum Einen:

    Die Schulleitung teilt dich für die OGS-Hausaufgaben ein. Maximal noch für die Klasse / den Jahrgang, wo du Hausaufgaben machst (wobei ich die Verteilung der Hausaufgaben-Gruppen auf die Lehrer / Mitarbeite immer der OGS-Leitung überlasse würde.)

    Aber sie teilt dir definitiv nicht einem konkreten Raum zu. Das ist Sache der OGS-Leitung

    Zum anderen: wo ist das Problem, wenn man der OGS-Leitung diese Entscheidung Fällen lässt.

    Schule ist schön ... und macht Spaß.

  • Aber sie teilt definitiv nicht einem konkreten Raum zu.

    Wie kommst du darauf? Bei uns teilt die Schulleitung auch die Räume ein und das auch für den Nachmittag.

    Zum anderen: wo ist das Problem, wenn man der OGS-Leitung diese Entscheidung Fällen lässt.

    Es steht ihr einfach nicht zu, über mich zu entscheiden, sie kann vorschlagen, aber nicht entscheiden. Evtl. gibt es ja auch eine gute Begründung, aber die Begründung der Lehrkraft hat sie ja scheinbar einfach weggewischt.

  • Bei uns heißt das Angebot am Nachmittag anders, aber ich kenne auch alle Konflikte davon, (bis auf die Idee, Noten vergeben zu wollen...)

    M.E. sind es klassische Rollenkonflikte multiprofessioneller Teams und ihr werdet nicht drumrumkommen, das von Leitungsseite aus regeln zu lassen. Räume, Aufgaben, Aufsichtspflicht- alles nur organisatorisch lösbar, wenn es persönlich zu werden droht.

    Thema Elternkommunikation: Schön wäre es, wenn man da an einem Strang zieht. Man kann als Lehrkraft durchaus auch profitieren vom Austausch mit anderen Personen, die anderen Zugang/Sichtweisen haben, oft stimmen diese auch überein. Das allerdings wird man nicht erzwingen können, da bleibt wahrscheinlich nur, auf klarer Trennung zu beharren. Was vormittags gilt ist Schulangelegenheit, was die Betreuung am Nachmittag mit den Eltern ausbaldowert, ist deren Bier. Würde ich dann den Eltern auch so kommunizieren: Frau X kann das für die Angebote am Nachmittag so handhaben, für schulische Belange gilt aber das.

  • Wie kommst du darauf? Bei uns teilt die Schulleitung auch die Räume ein und das auch für den Nachmittag.

    Ich glaube, deine Schulleitung beschäftigt sich mit Aufgaben, die nicht ihre sind.

    Zumindest die Google-KI meint zu den Aufgabe der OGS-Leitung folgendes:

    Zitat

    Sie koordiniert die Nutzung von Räumen innerhalb der Schule und gegebenenfalls außerhalb

    Kann natürlich sein, dass die KI sich irrt. (Sitze im Zug un kann und will jetzt nicht alle Infos dazu im Netz recherchieren. )

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  • Ich glaube, deine Schulleitung beschäftigt sich mit Aufgaben, die nicht ihre sind.

    Doch, in Berlin ist das sicherlich Aufgabe der Schulleitung, weil die für den ganzen Schulablauf ganztägig (nennt sich offener Ganztag) die Verantwortung trägt.

    Das mag bei euch anders geregelt sein, einig waren wir uns aber, dass die OGS-Leitung nicht weisungsbefugt für die Lehrkräfte auch bei euch ist, also mit welcher Begründung will sie diesen Raumwechsel so mit Gewalt durchsetzen und welcher Berechtigung?!?

  • Frau X kann das für die Angebote am Nachmittag so handhaben, für schulische Belange gilt aber das.

    Das finde ich schwierig, es gibt einfach Regeln, die müssen ganztägig gleich sein (kein Kind läuft auf Socken durchs Schulhaus, keine Lutscher, bestimmte Räume dürfen nur mit Hausschuhen betreten werden, im PC-Raum wird nicht gegessen usw.) und das muss auch für alle klar sein.

    Andere Dinge können natürlich unterschiedlich gehandhabt werden, aber das muss auch klar geregelt sein, welche das sind und das das eben für beides anders ist.

  • Weil sie für die Organisation und die organisatorischen Abläufe im Nachmittagsbereich zuständig ist.

    (Btw.: Es ist auch weniger die Frage, ob das in Berlin oder NRW so ist. Wichtig ist die Frage: wer hat in Abinadis Bundesland den organisatorischen Hut auf. )

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  • Das finde ich schwierig, es gibt einfach Regeln, die müssen ganztägig gleich sein (kein Kind läuft auf Socken durchs Schulhaus, keine Lutscher, bestimmte Räume dürfen nur mit Hausschuhen betreten werden, im PC-Raum wird nicht gegessen usw.) und das muss auch für alle klar sein.

    Andere Dinge können natürlich unterschiedlich gehandhabt werden, aber das muss auch klar geregelt sein, welche das sind und das das eben für beides anders ist.

    Was interessiert es dich, ob ein Kind 16 Uhr mit Socken durchs Haus läuft? Wenn, dann müsstet ihr das in die Hausordnung schreiben, die gilt dann für alle. Essensverbot im Computerraum wäre dann sowas.

    Aber es ging im von dir zitierten Satz auch um Elternkommunikation. Ich weiß nicht, was das genau ist bei Abinadi, aber es sollte trennbar sein.

  • Was interessiert es dich, ob ein Kind 16 Uhr mit Socken durchs Haus läuft? Wenn, dann müsstet ihr das in die Hausordnung schreiben, die gilt dann für alle. Essensverbot im Computerraum wäre dann sowas.

    Es steht im Schulkonzept, das gilt für nachmittags und vormittags und natürlich interessiert es mich auch nachmittags, dass sich die Schüler nicht verletzen. Sogar wenn ich sie auf dem Schulweg sehe, sage ich ihnen, dass sie die Jacke zumachen sollen, weil sie sonst krank werden.

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