Beförderung als did. Leiter

  • Guten Abend,
    ich kann euch mitteilen, dass mein Revisionstag erfolgreich war und ich nun auf die Versetzung warte.

    Der Tag selber war die Hölle und ich muss ihn tatsächlich noch verarbeiten. Es ist spannend, dass für mich nun ein längeres Kapitel zu Ende geht und ich bin sehr gespannt und umso mehr motiviert auf die neue Schule und meine Funktion als Mitglied des Schulleitungsteams.

    Zu gegebener Zeit möchte ich noch etwas zu den Gründen und meinen Erfahrungen schreiben, da der Revisionstag tatsächlich noch gar nicht so lange her ist, warte ich aber etwas ab…

    Vielen Dank für die hilfreichen Tipps!

    Viele Grüße

  • Update: Obwohl die Stelle zum 01.08 (laut Stella) besetzt werden sollte, warte ich immer noch auf DEN Bescheid (endgültige Versetzung) aus der Bezirksregierung. Es gab Ende September eine Abordnung an die neue Schule. Dennoch muss noch immer die alte Schule aufgesucht werden. Es ist für die Aufnahme der Arbeit unter der neuen Stelle sehr suboptimal und bis heute (02.11) gab es auch keine weiteren Neuigkeiten.

  • Was meinst du mit "die alte Schule aufsuchen"?
    Dass Förderungsstellen WIRKLICH zum ausgeschriebenen Zeitpunkt besetzt werden, sollte die Ausnahme sein, oder?

  • Das bezieht sich auf die Abordnung, einige Tage an der neuen Dienststelle und einige an der alten. Wie die Stimmung dabei ist, möchte ich lieber nicht schreiben, muss aber zugeben, dass der Spagat mit der Arbeit an zwei Schulen von mir unterschätzt wurde...

  • den Spagat kann ich sehr gut nachvollziehen, die Stimmung nicht unbedingt. Die neue Schule hat dich schon ein paar Stunden, es hätte sein können, dass du gar nicht abgeordnet wirst, in der alten Schule beendest du wahrscheinlich Kurse, da können sie auch froh sein (aber vielleicht bin ich zu naiv und verstehe nicht, warum manchmal eine schlechte Stimmung entsteht).
    Ich drücke dir die Daumen, dass es bald soweit ist. Immerhin weißt du, dass du die Stelle bekommst (sonst würde man dich ja nicht abordnen?).

  • Ja, ich sollte mich mehr freuen, denn mein Ziel ist bald erreicht. Ich werfe mal einfach ein paar Aspekte in den Raum, die für schlechte Stimmung sorgen: Einsatz als Vertretungskraft in zig Lerngruppen, die Mitarbeit und Anwesenheit an pädagogischen. Tagen, Fachkonferenzen und Gesamtkonferenzen an zwei Schulen, "alte" KuK, die sich plötzlich ganz anders einem gegenüber verhalten...

  • Die weitere Teilnahme an Konferenzen der alten Schule ist nur schwer nachzuvollziehen, der Einsatz mit einigen Stunden zur Beendigung alter Kurse hingegen oft Standard als Teil des Deals zwischen Schulen, einen Einstieg möglichst zeitnah hinzubekommen. Hast du mal mit beiden Schulleitungen sprechen können, wie dieser Spagat gelingen kann?

  • der Einsatz mit einigen Stunden zur Beendigung alter Kurse hingegen oft Standard als Teil des Deals zwischen Schulen, einen Einstieg möglichst zeitnah hinzubekommen.

    Mit der Versetzung zum 1. August, also zum Schuljahresbeginn hätte es einen sauberen Schnitt gegeben. Deshalb dürfte der Termin so gewählt worden sein.

    „Fakten haben keine Lobby.“

    (Sarah Bosetti)

  • Mit der Versetzung zum 1. August, also zum Schuljahresbeginn hätte es einen sauberen Schnitt gegeben. Deshalb dürfte der Termin so gewählt worden sein.

    Ja, schon klar. Nicht immer aber klappen diese anvisierten Zeiten und das kann verschiedenste Gründe haben. Sei es nun aufgrund einer verzögerten Bearbeitung des Verfahrens (Krankheit des Sachbearbeiters, Terminverzögerungen bei den Beurteilungsbeiträgen usw.) oder gar eine noch abzuwartende Konkurrentenklage. Bei unterjährigen Wechseln kommt es dann in der Praxis öfter einmal zu oben erwähnten Deals, um eine möglichst pragmatische Lösung zu finden. Hier klingt sie aber gerade nicht pragmatisch, wenn neben der Einarbeitung an der neuen Schule und Unterricht in bisherigen Kursen auch noch die ganzen Sitzungen an der alten Schule anfallen sollen.

  • Ich kenne es, dass man zwar mit Wirkung der Beauftragung versetzt wird, dann aber noch rückabgeordnet wird bis zum nächsten Halbjahr. Die Konstellation hier finde ich für beide Schulen und die betroffene Lehrkraft dämlich.

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