Sammeln wir Wissen, das vermutlich kaum jemand kannte.
Hier z.B. ein Bericht über die Stadt Tenochtitlán, die auf einer Karte aus dem jahr 1524 dargestellt ist. Diese wurde auch das "Venedig der Atzteken" genannt. Sie wurde von Cortez und seiner Truppe zerstört.
Heute befindet sich an dieser Stelle Mexiko-Stadt.
https://www.geo.de/wissen/weltges…g-37109652.html![]()
Man lernt nie aus!
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Das wurde mir heute auch auf die Firefox-Startseite gespült.
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Den Begriff "Underdog" kannte ich bislang nur als Bezeichnung für einen unterschätzten Menschen oder einen Fußballverein, der plötzlich doch gewinnt.
Es ist jedoch auch die "Berufsbezeichnung" für einen Nutzhund, der in der Küche "gearbeitet" hatte. Er arbeitete im "Hamsterrad".ZitatAls Turnspit Dog (englisch für „Drehspießhund“) wird ein Hundetyp bezeichnet, der speziell zum Drehen eines Bratenspießes mittels einer Tretmühle gezüchtet wurde. Andere Namen für den Turnspit Dog sind Kitchen Dog, Cooking Dog, Underdog, Vernepator und Küchenhund (deutsch). Im allerersten englischen Hundebuch von 1516 wird er unter dem Namen Turnespete geführt.
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Die Tonaufzeichnung wurde nicht von Thomas Edison erfunden, sondern bereits 1857 in Frankreich durch Édouard-Léon Scott de Martinville.
Hier die Geschichte des ältesten Tondokumentes der Welt - und von dessen Rekonstruktion.
https://www.swr.de/swrkultur/wiss…a-lune-100.html -
Den „Lehrerinnen-Zölibat“ führten Baden im Jahr 1879 und Preußen 1880 ein. Die Begründung lautete: Eine Beamtin sei dem Staat die „volle Berufshingabe“ schuldig, was mit Ehe und Familie als unvereinbar galt. Nach damaliger Vorstellung gehörte die verheiratete Frau ausschließlich in Haushalt und Kindererziehung. Der Beruf als Lehrerin galt nur als Übergangsphase bis zur Ehe. Der Lehrerinnen-Zölibat sparte dem Staat zudem Geld. Bei Entlassung wegen Heirat verloren die Lehrerinnen häufig ihre erworbenen Pensionsansprüche.
Mit Artikel 128 der Weimarer Reichsverfassung wurden am 11. August 1919 alle Ausnahmeregelungen für weibliche Beamte aufgehoben – Frauen erhielten formal die gleichen staatsbürgerlichen Rechte wie Männer.
In der Wirtschaftskrise 1923 / 1932 wurde infolge der Hyperinflation und Wirtschaftskrise die Regelung über die "Personalabbauverordnung" wiederbelebt. Verheiratete Beamtinnen galten als „Doppelverdienerinnen“ und wurden erneut entlassen, um Arbeitsplätze für männliche Familienernährer zu schaffen.
Im Nationalsozialismus wurde ab 1937 im Deutschen Beamtengesetz die Pflicht zur Entlassung verheirateter Frauen im Paragrafen 63 zwingend verankert. Das traditionelle Frauenbild "Mutter" wurde staatliche Doktrin.
Nach dem 2.Weltkrieg und trotz Artikel 3 des Grundgesetzes 1949: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ bestanden diese Sonderregeln weiter. Erst mit dem Bundesbeamtengesetz 1951 entfiel die Regelung im Bund - blieb jedoch in Bundesländern bestehen. In Baden-Württemberg bestand der Lehrerinnenzölibat bis 1956. Erst im Jahr 1957 erklärte das Bundesarbeitsgericht Zölibatsklauseln endgültig für verfassungswidrig und nichtig. Die Lehrerin etablierte sich bis dahin (und darüber hinaus) jahrzehntelang als eigenständiger, oft isolierter Frauen-Typus („Fräulein Lehrerin“), der lebenslang unverheiratet blieb.
Das „Pfarrerinnenzölibat“ in den Landeskirchen bestand noch länger. In der evangelischen Kirche durften Frauen ab der Mitte des 20. Jahrhunderts zwar schrittweise Theologie studieren und als Vikarinnen oder Pastorinnen arbeiten, allerdings galt jahrzehntelang: Mit der Eheschließung schieden sie aus dem Dienst aus. Es hieß, eine verheiratete Frau müsse sich ganz ihrer Familie und dem Haushalt widmen, was sich nicht mit der „vollen Hingabe“ an den Pfarr- oder Seelsorgedienst vereinbaren lasse. Dasselbe galt für kirchliche Religionslehrerinnen und Katechetinnen.
Erst in den 1960er- und 1970er-Jahren schafften auch die evangelischen Landeskirchen diese Regelungen nach und nach ab - manche norddeutschen Landeskirchen Ende der 1960er-Jahre, Bayern 1970 und die Landeskirche Baden erst 1971.
Mehr hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Lehrerinnenz%C3%B6libat -
Bolzbold
3. August 2026 00:14 Hat den Titel des Themas von „Man lern nie aus!“ zu „Man lernt nie aus!“ geändert.
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