• Sammeln wir Wissen, das vermutlich kaum jemand kannte.

    Hier z.B. ein Bericht über die Stadt Tenochtitlán, die auf einer Karte aus dem jahr 1524 dargestellt ist. Diese wurde auch das "Venedig der Atzteken" genannt. Sie wurde von Cortez und seiner Truppe zerstört.
    Heute befindet sich an dieser Stelle Mexiko-Stadt.
    https://www.geo.de/wissen/weltges…g-37109652.html

    Meine Beiträge können Spuren von Ironie und Sarkasmus enthalten. "Tippfehler" sind beabsichtigt und dienen dem reflektierten Umgang mit Rechtschreibung und Sprache durch die werte Leserschaft. Wer einen Rotstift besitzt, darf diesen behalten und anderweitig nutzen.
    «Wissen – das einzige Gut, das sich vermehrt, wenn man es teilt.» (Marie von Ebner-Eschenbach)

  • Den Begriff "Underdog" kannte ich bislang nur als Bezeichnung für einen unterschätzten Menschen oder einen Fußballverein, der plötzlich doch gewinnt.
    Es ist jedoch auch die "Berufsbezeichnung" für einen Nutzhund, der in der Küche "gearbeitet" hatte. Er arbeitete im "Hamsterrad".

    Zitat

    Als Turnspit Dog (englisch für „Drehspießhund“) wird ein Hundetyp bezeichnet, der speziell zum Drehen eines Bratenspießes mittels einer Tretmühle gezüchtet wurde. Andere Namen für den Turnspit Dog sind Kitchen Dog, Cooking Dog, Underdog, Vernepator und Küchenhund (deutsch). Im allerersten englischen Hundebuch von 1516 wird er unter dem Namen Turnespete geführt.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Turnspit_Dog


    Meine Beiträge können Spuren von Ironie und Sarkasmus enthalten. "Tippfehler" sind beabsichtigt und dienen dem reflektierten Umgang mit Rechtschreibung und Sprache durch die werte Leserschaft. Wer einen Rotstift besitzt, darf diesen behalten und anderweitig nutzen.
    «Wissen – das einzige Gut, das sich vermehrt, wenn man es teilt.» (Marie von Ebner-Eschenbach)

  • Die Tonaufzeichnung wurde nicht von Thomas Edison erfunden, sondern bereits 1857 in Frankreich durch Édouard-Léon Scott de Martinville.

    Hier die Geschichte des ältesten Tondokumentes der Welt - und von dessen Rekonstruktion.

    https://www.swr.de/swrkultur/wiss…a-lune-100.html

    Meine Beiträge können Spuren von Ironie und Sarkasmus enthalten. "Tippfehler" sind beabsichtigt und dienen dem reflektierten Umgang mit Rechtschreibung und Sprache durch die werte Leserschaft. Wer einen Rotstift besitzt, darf diesen behalten und anderweitig nutzen.
    «Wissen – das einzige Gut, das sich vermehrt, wenn man es teilt.» (Marie von Ebner-Eschenbach)

  • Den „Lehrerinnen-Zölibat“ führten Baden im Jahr 1879 und Preußen 1880 ein. Die Begründung lautete: Eine Beamtin sei dem Staat die „volle Berufshingabe“ schuldig, was mit Ehe und Familie als unvereinbar galt. Nach damaliger Vorstellung gehörte die verheiratete Frau ausschließlich in Haushalt und Kindererziehung. Der Beruf als Lehrerin galt nur als Übergangsphase bis zur Ehe. Der Lehrerinnen-Zölibat sparte dem Staat zudem Geld. Bei Entlassung wegen Heirat verloren die Lehrerinnen häufig ihre erworbenen Pensionsansprüche.

    Mit Artikel 128 der Weimarer Reichsverfassung wurden am 11. August 1919 alle Ausnahmeregelungen für weibliche Beamte aufgehoben – Frauen erhielten formal die gleichen staatsbürgerlichen Rechte wie Männer.

    In der Wirtschaftskrise 1923 / 1932 wurde infolge der Hyperinflation und Wirtschaftskrise die Regelung über die "Personalabbauverordnung" wiederbelebt. Verheiratete Beamtinnen galten als „Doppelverdienerinnen“ und wurden erneut entlassen, um Arbeitsplätze für männliche Familienernährer zu schaffen.

    Im Nationalsozialismus wurde ab 1937 im Deutschen Beamtengesetz die Pflicht zur Entlassung verheirateter Frauen im Paragrafen 63 zwingend verankert. Das traditionelle Frauenbild "Mutter" wurde staatliche Doktrin.

    Nach dem 2.Weltkrieg und trotz Artikel 3 des Grundgesetzes 1949: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ bestanden diese Sonderregeln weiter. Erst mit dem Bundesbeamtengesetz 1951 entfiel die Regelung im Bund - blieb jedoch in Bundesländern bestehen. In Baden-Württemberg bestand der Lehrerinnenzölibat bis 1956. Erst im Jahr 1957 erklärte das Bundesarbeitsgericht Zölibatsklauseln endgültig für verfassungswidrig und nichtig. Die Lehrerin etablierte sich bis dahin (und darüber hinaus) jahrzehntelang als eigenständiger, oft isolierter Frauen-Typus („Fräulein Lehrerin“), der lebenslang unverheiratet blieb.

    Das „Pfarrerinnenzölibat“ in den Landeskirchen bestand noch länger. In der evangelischen Kirche durften Frauen ab der Mitte des 20. Jahrhunderts zwar schrittweise Theologie studieren und als Vikarinnen oder Pastorinnen arbeiten, allerdings galt jahrzehntelang: Mit der Eheschließung schieden sie aus dem Dienst aus. Es hieß, eine verheiratete Frau müsse sich ganz ihrer Familie und dem Haushalt widmen, was sich nicht mit der „vollen Hingabe“ an den Pfarr- oder Seelsorgedienst vereinbaren lasse. Dasselbe galt für kirchliche Religionslehrerinnen und Katechetinnen.

    Erst in den 1960er- und 1970er-Jahren schafften auch die evangelischen Landeskirchen diese Regelungen nach und nach ab - manche norddeutschen Landeskirchen Ende der 1960er-Jahre, Bayern 1970 und die Landeskirche Baden erst 1971.

    Mehr hier:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Lehrerinnenz%C3%B6libat

    Meine Beiträge können Spuren von Ironie und Sarkasmus enthalten. "Tippfehler" sind beabsichtigt und dienen dem reflektierten Umgang mit Rechtschreibung und Sprache durch die werte Leserschaft. Wer einen Rotstift besitzt, darf diesen behalten und anderweitig nutzen.
    «Wissen – das einzige Gut, das sich vermehrt, wenn man es teilt.» (Marie von Ebner-Eschenbach)

  • Bolzbold 3. August 2026 00:14

    Hat den Titel des Themas von „Man lern nie aus!“ zu „Man lernt nie aus!“ geändert.
  • Erst in den 1960er- und 1970er-Jahren schafften auch die evangelischen Landeskirchen diese Regelungen nach und nach ab - manche norddeutschen Landeskirchen Ende der 1960er-Jahre, Bayern 1970 und die Landeskirche Baden erst 1971.

    Für Bayern stimmt das nicht. Dort wurde die Frauenordination erst 1975 eingeführt.

    https://www.bayern-evangelisch.de/kirche-feiert-frauen-10221.php

    Es könnte alles so einfach sein - ist es aber nicht.

  • Wozu Menschen trotz Handicap in der Lage sind, zeigen die Hensel-Zwillinge. Sie sind nun seit 46 Jahren unzertrennlich und arbeiten gemeinsam als Mathematiklehrerinnen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Abigail_und_Brittany_Hensel
    https://onedaily.com/trending/zwei-…chaft-und-gluck

    Meine Beiträge können Spuren von Ironie und Sarkasmus enthalten. "Tippfehler" sind beabsichtigt und dienen dem reflektierten Umgang mit Rechtschreibung und Sprache durch die werte Leserschaft. Wer einen Rotstift besitzt, darf diesen behalten und anderweitig nutzen.
    «Wissen – das einzige Gut, das sich vermehrt, wenn man es teilt.» (Marie von Ebner-Eschenbach)


  • Ich habe hier ein Homöopathisches Arzneimittel Cantharis C30.

    Nun frage ich die KI:
    "Wie viele Milligramm der Ursprungssubstanz sind bei einer homöopathischen "Potenz" von C30 noch auf einem Globuli vorhanden? "

    Antwort:
    Bei einer homöopathischen Potenz von C30 ist die Verdünnung astronomisch: Es ist physikalisch absolut ausgeschlossen, dass sich auch nur ein einziges Molekül der Ursprungssubstanz auf dem Globulus befindet. Die Masse der Ursprungssubstanz beträgt somit 0 mg*.

    Schritt-für-Schritt-Rechnung

    1. Bedeutung der Potenz C30:
    * „C“ steht für *Centesimal* (Verdünnungsverhältnis 1 : 100 pro Schritt).
    * Die Zahl 30 gibt die Anzahl der Potenzierungsschritte an.
    * Das Verdünnungsverhältnis berechnet sich als 1:10030 = 1 : 1060
    * Das entspricht einer 1 mit 60 Nullen (1 zu einer Sexdezillion).


    2. Rechnerische Masse auf einem Globulus:
    * Ein Standard-Globulus wiegt etwa 8 mg.
    * Selbst wenn der gesamte Globulus aus reiner C30-Lösung bestünde, betrüge die rechnerische Masse der Ursprungssubstanz:

    8 mg * 10-60 mg

    3. Vergleich mit der Avogadro-Grenze und dem Universum:
    * Die Avogadro-Grenze (ab der im Durchschnitt kein einziges Molekül mehr enthalten ist) wird bei C-Potenzen bereits ab **C12** überschritten.
    * C30 ist um den Faktor 1036 (1 Milliarde Billionen Billionen) stärker verdünnt als die Avogadro-Grenze.
    * Anschaulicher Vergleich: Im gesamten beobachtbaren Universum gibt es schätzungsweise etwa 1080 Atome. Um statistisch gesehen ein einziges Molekül der Ursprungssubstanz einzunehmen, müsste man eine Masse an C30-Globuli schlucken, die etwa einem Drittel der Masse unseres gesamten Sonnensystems entspricht.

    Fazit

    Bei einer C30-Potenz befindet sich exakt 0 mg des Wirkstoffs auf dem Globulus.

    Dafür kostet es jedoch auch nur 8,47 €
    :spritze:

    Meine Beiträge können Spuren von Ironie und Sarkasmus enthalten. "Tippfehler" sind beabsichtigt und dienen dem reflektierten Umgang mit Rechtschreibung und Sprache durch die werte Leserschaft. Wer einen Rotstift besitzt, darf diesen behalten und anderweitig nutzen.
    «Wissen – das einzige Gut, das sich vermehrt, wenn man es teilt.» (Marie von Ebner-Eschenbach)

    Einmal editiert, zuletzt von Wolfgang Autenrieth (24. September 2026 10:58)

Werbung