Gängelungen durch die Schulleitung

  • Helmut Schmidt hätte aber auch niemand ans Bein gepisst, wenn er irgendwo 4 Minuten zu spät gekommen wäre. Ist halt mal wieder irgendeine Großstadt abgesoffen oder ein Flugzeug entführt worden. Der hat auch einfach überall geraucht. Und deshalb hinkt der Vergleich ;)

    Ob der überall geraucht hat oder nicht hat mit der Pflichterfüllung doch gar nichts zu tun.

    Entropy is a bitch, embrace her.

  • D.h., wenn ich pünktlich im Klassenzimmer bin, kann ich mir dort erstmal ne Kippe anszünden?
    Vielleicht sind das genau die vier Minuten, die manche Kollegen zu spät kommen, weil sie erst noch fertigrauchen müssen, bevor sie das Schulgelände betreten...

    [Disclaimer: Natürlich nicht ernst gemeint]

  • Wenn ich es richtig verstanden habe, hat die Schulleitung im Ausgangspost ala erstes gerade keine Meldung an die übergeordnete Behörde geplant, sondern ein Gespräch mit der betroffenen Lehrkraft.

    Wenn die Verspätungen aus gesundheitlichen Einschränkungen resultieren, sollten diese seitens der Lehrkraft spätestens in diesem Gespräch angesprochen werden.

    Es kann doch niemand ernsthaft erwarten, dass eine Schulleitung so etwas errät. Und niemand wünschen, dass sie nur aufgrund von Vermutungen agiert Ein Gespräch zu initiieren, finde ich sehr passend.

    Ein Großteil der Diskussion geht am eigentlichen Anliegen vorbei.

    Wenn ich mich als Schulleitung nicht komplett vom Kollegium entkopple, bekomme ich eine Menge Dinge mit und kann dann beispielsweise auch KollegInnen mit gesundheitlichen Einschränkungen gezielt ansprechen und fragen, welche Unterstützung sie benötigen oder ggf. direkt konkrete Angebote machen. (Und nein, man fällt selbstredend nicht mit der Tür ins Haus sondern initiiert das Gespräch entsprechend behutsam...)

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • Ein Großteil der Diskussion geht am eigentlichen Anliegen vorbei.

    Wenn ich mich als Schulleitung nicht komplett vom Kollegium entkopple, bekomme ich eine Menge Dinge mit und kann dann beispielsweise auch KollegInnen mit gesundheitlichen Einschränkungen gezielt ansprechen und fragen, welche Unterstützung sie benötigen oder ggf. direkt konkrete Angebote machen. (Und nein, man fällt selbstredend nicht mit der Tür ins Haus sondern initiiert das Gespräch entsprechend behutsam...)

    ... auch wenn die Mehrheit der gesundheitlichen Einschränkungen nicht sichtbar sind und es also als Kolleg*in wichtig ist, das selbst anzusprechen (WENN man möchte, dass darauf Rücksicht genommen wird).

  • Oder wirken so, dass der Kollege sich dann als Ausgleich erstmal für 4 Wochen einen Krankenschein holt. Die Schule kann zusehen, wer die Abiprüfungen macht etc.

    Mich wundert, dass diese Fälle offenbar von der geschilderten Schulleitung gar nicht bedacht werden. Sie begibt sich damit doch auf sehr dünnes Eis, denn die Arbeit hat sie letztlich auch selbst.
    Einfacher wäre es, die Kollegen gewähren zu lassen.

    Die Schulleitung begibt sich auf dünnes Eis? Sorry, aber du spinnst.

  • Das betonst du ja nun mehrfach. Offenbar lohnt es aber doch, denn der TE bekommt wiederholt Zuspruch von anderen.

    Zuspruch wegen der vermeintlichen Gängelung - ja.
    Dann kommt die unproduktive Diskussion über Zuspätkommen, wo sich alle einig sind, dass das nicht geht.

    Mir ist nicht so ganz klar, wie sich Schulleitung nun verhalten soll, damit

    a) die Zuspätkommenden ihr Fehlverhalten abstellen, weil das ja nach der hier geäußerten Ansicht nicht ginge, und

    b) dies und das Monieren einer in meinen Augen objektiv unzureichenden logistischen Vorbereitung der Vorabiturklausur nicht als Gängelung empfunden wird, weil dann ja KollegInnen sich womöglich vier Wochen krankschreiben lassen könnten. (Letzteres bewusst überspitzt von mir formuliert.)

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

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