Wenn ihr eure Fächerkombi nochmal neu auswählen könntet ...

  • Bei uns können und theoretisch auch müssen im schriftlichen Abitur bis zu 2 Notenpunkte in jedem Fach bei zuviel Fehlern abgezogen werden. Da zuviel nicht definiert ist, habe ich es nur einmal erlebt (ein Fehler Rechtschreibung oder fehlendes Komma pro Satz).

    Ich ziehe daher auch selten Punkte ab.

    Meine Beiträge werden auf einer winzigen Tastatur eines Smartphones mit Autokorrektur geschrieben. Bitte entschuldigt Tippfehler. :mad:

  • die Regel müsste eine der bundesweiten Regeln.
    Aber eben NICHT: "nicht mehr ausreichend".
    Und ich gebe schon regelmäßig 0 Punkte in der Kategorie Rechtschreibung und 1 in Syntax.
    Wenn die inhaltlichen Anforderungen passen, kann ich meine Macht da nicht ausnutzen (klar: oft ziehe ich auch Punkte ab bzw. gebe keine inhaltlichen Punkte, wenn die Wortwahl und Syntax dermaßen sind, dass ich mir zuviel zusammenreimen muss. Aber es gibt SuS, die nicht schreiben können und trotzdem gute Ideen haben und aus Texten das machen, was sie laut AUfgabenstellung machen müssen (zumindest für ausreichend oder befriedigend)

  • chilipaprika : Ich habe doch gar nicht geschrieben, dass wir bzgl. der angesprochenen Punkte etwas selbst entscheiden können, sondern dass die Entscheidungen "von oben" kommen müssen, daher verstehe ich deinen Einwand an der Stelle nicht.

    Mit "sprachlicher Richtigkeit" war übrigens nicht Schönschrift, sondern Rechtschreibung und Grammatik gemeint.

    Wegen deiner Frage bzgl. Mathematik: Ich muss die Antworten grundsätzlich lesen können. Was ich nicht entziffern kann, kann ich nicht bewerten. Fachbegriffe müssen richtig benannt und zumindest annähernd richtig geschrieben werden. Für extreme Fälle behalte ich mir den Abzug von bis zu 2 Notenpunkten bei zu vielen Punkten vor. Das kommt zumindest im Fach Mathrmatik und zumindest bei mir sehr selten vor.

  • Schönschrift war ein Beispiel, weil Schönschrift und Rechtschreibung vor 100 Jahren die wichtigsten Kompetenzen im Deutschunterricht gewesen sein dürften, heute nicht mehr.

    Wenn du weißt, dass alles "von oben" kommen muss: Dann lass es bitte, es unter jedem Beitrag zu schreiben, so dass der Eindruck entsteht, dass die Lehrkräfte es selbst in der Hand hätten und endlich "aussieben" müssen und die Positivkorrektur weglassen sollten. (als Beispiele)

  • die Regel müsste eine der bundesweiten Regeln.
    Aber eben NICHT: "nicht mehr ausreichend".
    Und ich gebe schon regelmäßig 0 Punkte in der Kategorie Rechtschreibung und 1 in Syntax.
    Wenn die inhaltlichen Anforderungen passen, kann ich meine Macht da nicht ausnutzen (klar: oft ziehe ich auch Punkte ab bzw. gebe keine inhaltlichen Punkte, wenn die Wortwahl und Syntax dermaßen sind, dass ich mir zuviel zusammenreimen muss. Aber es gibt SuS, die nicht schreiben können und trotzdem gute Ideen haben und aus Texten das machen, was sie laut AUfgabenstellung machen müssen (zumindest für ausreichend oder befriedigend)

    Danke. Ich verstehe den Fehlerindex außerhalb der Sprachfächer eh nicht. Selbst wir dürfen in den Prüfungen Punkte wegen Rechtschreibung abziehen. Habe ich noch nie und werde ich auch nicht.

    Entropy is a bitch, embrace her.

  • Was wir beeinflussen können, ist den vollen Rahmen der bestehenden Regularien auszunutzen. Da gibt es durchaus Möglichkeiten zum "Sieben". Der Hinweis ist an der Stelle nicht völlig fehlplatziert, auch wenn deine Ergänzungen an der Stelle sinnvoll sind. Ich habe nicht geschrieben, dass die Positivkorrektur in den Ländern, in denen sie vorgesehen ist, weggelassen werden sollte, sondern dass deren Einsatz mal wissenschaftlich evaluiert werden sollte (vielleicht stellt sich ja dabei auch heraus, dass es das Korrekturformat mit dem größten didaktischen Potential ist, und dann muss auch ich das akzeptieren), um auf bildungspolitischer Ebene ein Mittel zu haben, um über Fortsetzung oder Änderung zu reflektieren. Wenn es dich beruhigt, kann ich den Punkt aber im Kopf behalten und dem nächsten Studienpraktikanten (m/w/d) bei uns mit auf den Weg geben - sie sind oft unschlüssig bzgl. der Themensuche ihrer Abschlussarbeiten und sind vielleicht froh über einen Tipp an der Stelle.

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