Ungewollte Dienstunfähigkeit, Erstaunen und neue Einsicht

  • Beitrag von Onoma (12. Juni 2026 11:28)

    Dieser Beitrag wurde vom Autor aus folgendem Grund gelöscht: War missverständlich, versuche es demnach neu zu formulieren (12. Juni 2026 20:05).
  • Ich könnte mir vorstellen, dass der "fürsorgliche Schulleiter" vor allem ein Interesse daran hat, einen neuen (gesunden) Vollzeitlehrer zu bekommen. Dies ginge nur, wenn deine Stelle nicht mehr blockiert wäre.....

  • Hallo Fridolina, ja das ist mir bewusst, aber ich kann es aus seiner Sicht auch verstehen, trotzdem ist unser Verhältnis tatsächlich gut und ich habe auch wirklich kein Problem damit.

  • Beitrag von Onoma (12. Juni 2026 18:34)

    Dieser Beitrag wurde vom Autor aus folgendem Grund gelöscht: War missverständlich (12. Juni 2026 20:04).
  • genau umgekehrt sein könnte, dass ich noch Probleme habe, die aber klein geredet werden und ich gegen Willen reaktiviert werde.


    Nochmals vielen Dank für eure Einschätzung

    Ich verstehe das nicht...
    Ich übersetze, wie es (bei mir) ankommt:

    "Dass ich in ein paar Jahren wieder gesund genug bin zum Arbeiten, ich aber keine Lust darauf habe und man mich aber zwingen würde."

    Wäre es nicht dein Ziel, wieder gesund zu sein, so dass du wieder 50% deiner Tage arbeiten könntest? (und dann natürlich entsprechend arbeiten)

    Ich verstehe den Wunsch der Planung, aber ein Ehrenamt, das dir jetzt hilft, Struktur im Alltag zu haben und zu genesen, lässt sich auch reduzieren und als Hobby ausleben.

    Denn ja, das Risiko besteht natürlich bei Wiedervorstellung.

  • wie kann es sein, dass ich trotz ursprünglichem Wunsch direkt nach den Ferien wieder arbeiten zu können vom Amtsarzt (also dem Land) in die Dienstunfähigkeit geredet werde

    Abweichung von Selbsteinschätzung und Fremdeinschätzung. Ist doch jetzt nichts so ungewöhnliches...

    Haben wir bei den Schülern auch tagtäglich mit zu tun. Als Betroffener ist man oft zu nah dran, um eine objektive Perspektive einzunehmen.

    Und wie schätzt ihr die Wahrscheinlichkeit ein, dass ich später, wenn ich es nicht mehr wollen würde, trotzdem reaktiviert werde. Also sprich, so wie ich jetzt das Gefühl hatte, dass von Amtsarztseite alles viel schlimmer geredet wurde als es ist... Es in 3 Jahren genau umgekehrt sein könnte, dass ich noch Probleme habe, die aber klein geredet werden und ich gegen Willen reaktiviert werde.

    Keine Ahnung, aber ich verstehe das Problem nicht.

    Ich kann verstehen, dass man nicht DU eingestuft werden will. Ich kann auch verstehen, dass es Situationen gibt, wo man die DU nicht wieder aberkannt bekommen will. Wobei es mir schon schwerer fällt, das nachzuvollziehen.

    Aber wie beides zusammen geht, ist mir ehrlich gesagt etwas schleierhaft. "Ich will es nicht haben, aber wenn dann für immer"? Das macht für mich wenig Sinn.

  • Ohne irgend eine Angabe ist es schwierig, etwas Sinnvolles beizutragen. Entweder du bist gesund genug, dann gehst du wieder arbeiten oder nicht, dann geht es nicht. Das ist doch keine Frage von "wollen" i.S.v. "Lust haben".

  • Hmm ich verstehe, dass das alles ziemlich verwirrend klingt, versuche es mal zu erläutern, worum es mir geht, und wenn es dann immer noch unverständlich ist, ist es auch gar nicht schlimm ist ja noch lange hin und wer weiß, was sich bis dahin tut.

    Also an meiner körperlichen Situation wird sich nichts ändern, das ist chronisch und austherapiert. Dh wir reden immer davon höchstens mit 50 Prozent wieder zu kommen.

    Die Selbsteinschätzung ist ja keine von mir alleine getätigte Einschätzung, meine Therapeutin meinte ja dass es wichtig sei nach den Sommerferien zurück zu kehren.

    Deswegen (es ist schwer das zu verstehen, wenn man nicht dabei war) wuchs in mir das Gefühl dass ich von vorne herein aussortiert werden sollte und das verstehe ich nicht ganz und wollte nach Erfahrungen fragen, ob es anderen auch so gegangen ist.

    Bei dem anderen Punkt geht es mir sozusagen um Verlässlichkeit. Ich habe kein Problem damit, mir mein Leben jetzt neu zu sortieren, habe aber das Gefühl für meine Psyche ist es wichtig zu wissen wie es weiter geht. Wenn ich also ganz sicher wüsste, dass ich nach den 2-3 Jahren zurück kehren kann und mir nicht wieder Steine in den Weg gelegt werden (denn ich werde mit Sicherheit weder körperlich noch psychisch so belastbar wie vorher sein) obwohl ich zurück kehren will, dann würde ich jetzt lieber beginnen die guten Seiten der DU zu sehen und mein Leben dementsprechend neu sortieren. Aber auch bei diesem neuen Leben wäre die Verlässlichkeit ein entscheidender Wunsch für mich.

    Garantien gibt es nie, das weiß ich auch, deswegen hier auch nur die Erfahrungsanfrage nach Reaktivierung.

    Ich gebe mich nach der Untersuchung eh dem hin, was entschieden wird, für meine innere Balance wollte ich aber schon mal abschätzen können in welche Richtung es geht.

    Deswegen auch meine erste Frage, denn wenn meine Vermutung mit dem Aussortiert werden stimmt, dann ist ja eine Reaktivierung, selbst wenn ich es wollen würde, sehr unwahrscheinlich und dann würde ich eben neu planen.


    Jetzt verständlicher?


    Wenn nicht wie gesagt, kein Problem, mein Kopf ist ja eh etwas wir :D

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