Frust über Ablehnung von Stundenplanverbesserung

  • Hallo!

    Ich möchte gern was los werden und mich interessieren eure Meinungen dazu.

    Und zwar habe ich heuer 3x bis 16 uhr Unterricht, was bei uns schon sehr ungewöhnlich ist. Darum habe ich nach Optimierungsmöglichkeiten gesucht und sogar eine gefunden! Ich könnte eine 9. Stunde gegen eine 2. tauschen, und die Schüler hätten damit eine Freistunde sinnvoll genutzt (wegen anderer Religion) und könnten nachmittags früher nach Hause gehen - genau wie ich. Also eine win win Situation. Es ist auch niemand anders von dem Tausch betroffen - aber wurde abgelehnt wegen einer fadenscheinigen Begründung.

    Ein zweites Beispiel: ich habe 2 IT-Stunden in meinem Plan, in denen ich unabhängig von allen anderen an meinen IT Aufgaben arbeite. Nun wurde mir eine solche Stunde aber so gelegt, dass ich dafür extta früher kommen muss und danach noch 1 Stunde auf meinen Unterricht warten muss. Ich habe gefragt ob ich diese Stunde in eine meiner (ohnehin zahlreichen) Hohlstunden legen darf - abgelehnt, weil "das bleibt jetzt so".

    Ist es normal, dass solche Verbesserungsvorschläge abgeschmettert werden, auch wenn das gar keine weiteren Verschiebungen zu Folge hätte, sondern einfach nur den 1 Lehrer betreffen und ihm das Leben erleichtern würden?

    Ich bin gerade einfach frustriert und kann nicht nachvollziehen, warum das alles abgelehnt wird (geht von 1 speziellen kollegin aus, die anderen hätten nichts dagegen. Die eine kollegin ist aber stellvertretende direktorin und wenn sie etwas sagt dann ist es so und die Direktorin ist ihrer Meinung).


    Lg

  • Ich habe gefragt ob ich diese Stunde in eine meiner (ohnehin zahlreichen) Hohlstunden legen darf

    Wie viele Hohlstunden hast du denn?

    Gibt es bei euch ein Konzept dazu? Zum Beispiel Vertretungskonzept? Da steht drin, wie viele Hohlstunden ggf. vorliegen sollten, damit in diesen Stunden Lehrkräfte zur Verfüfung stehen für adhoc Vertretungen.

    aber wurde abgelehnt wegen einer fadenscheinigen Begründung.

    Wie lautete diese denn? So ganz ist mir deine Erklärung nicht klar und ohne das Gesamtkonzept des Stundenplans und der Konzepte der Schule zu sehen, kann man auch nur schwer urteilen.

  • Puh, wenn Du hier nicht schon geschrieben hättest, würde ich das glatt für einen Schülerbeitrag halten vom Duktus her.

    Ja, Verbesserungsvorschläge können "abgeschmettert" werden - über die Gründe kann man sicherlich streiten. Es gibt solche und solche Schulen. Vielleicht wäre es hilfreich, sich die Gründe für die Gestaltung Deines Stundenplans erklären zu lassen. Bei uns gibt es immer systemische Gründe.

    Denkbar wäre natürlich, dass der Stundenplaner es nicht besser hinbekam und man nun keine nachträglichen indirekten Hinweise darauf haben möchte, wie es denn besser ginge.

    Der letzte Satz mit den Direktorinnen klingt für mich sehr kindisch formuliert. Nur so viel: Dass eine Schulleiterin nicht ihrer Stellvertreterin in den Rücken fällt, sollte selbstverständlich sein - und wie die beiden das dann im stillen Kämmerlein klären, ist eine andere Sache.

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • Ich habe 6 Hohlstunden bei 14 gehaltenen Stunden. Das sind also fast die Hälfte meiner Stunden.

    Es handelt sich um eine Instrumentalstunde (wir sind eine Schule mit Musikschwerpunkt) Für den Tausch müsste man zwei Schüler mit nicht katholischer Religion in eine Gruppe geben, und die eine hat Klavier und die andere Gitarre. Da die Schüler aber hintereinander kommen und jeder eine halbe Stunde Unterricht hat, ist das egal. Die Begründung war, dass keine "gemischten" Instrumentalstunden gemacht werden. Ich darf nur 2 Gitarrenschüler hintereinander haben und nicht 1 Gitarrenschüler und 1 Klavierschüler hintereinander.

  • Für mich klingt es zunächst nach Änderungswünschen, die bei uns problemlos möglich wären.

    Aber ich kenne ja auch nicht die ganz konkrete Situation an deiner Schule und den Ablehnungsgrund. Daher erlaube ich mir für genau deinen Fall kein Urteil.

    Ergänzung (Überschneidung mit deiner letzten Antwort.):

    Bei den Instrumentalgrupoen bin ich raus. Aber ich würde mal nachfragen, wann denn von wem beschlossen wurde, dass gemischte Paarungen pädagogisch oder didaktisch oder verwaltungstechnisch nicht möglich sind. Vielleicht ist es ja auch nur ein "haben wir noch nie so gemacht". Oder wird bei den Klassen immer absichtlich darauf geachtet, dass es für jedes Instrument eine gerade Schülerzahl gibt?

    LG DFU

  • Vielleicht ist das Ablehnen der Vorschläge legitim, vielleicht ist es das nicht. Es gibt unfähige und größenwahnsinnige Studenplaner, die sich kein bisschen "reinreden" lassen. Es gibt hervorragende Stundenplaner, die Vorschläge nur aus guten Gründen ablehnen. Das zu beurteilen geht aus der Ferne nicht. Bei deinem ersten Vorschlag kann es durchaus sein, dass du zu wenig Einblick hast, um beurteilen zu können wie viel Einfluss er tatsächlich auf den Ablauf hat. Bei deinem zweiten Vorschlag mit dem Verschieben der einen IT Stunde tendiere ich dazu, dass der Stundenplaner grundlos nein gesagt hat. Aber wie gesagt, ohne Details lässt sich das nicht beurteilen.

    Puh, wenn Du hier nicht schon geschrieben hättest, würde ich das glatt für einen Schülerbeitrag halten vom Duktus her.

    Es hat nicht jeder einen Stock im Allerwertesten und/oder versucht grundsätzlich geschwollen daher zu reden um sich selbst etwas zu beweisen. An dem Beitrag von OP ist wenig auszusetzen.

    Denkbar wäre natürlich, dass der Stundenplaner es nicht besser hinbekam und man nun keine nachträglichen indirekten Hinweise darauf haben möchte, wie es denn besser ginge.

    Ja, manche Menschen sind kindisch.

    Der letzte Satz mit den Direktorinnen klingt für mich sehr kindisch formuliert. Nur so viel: Dass eine Schulleiterin nicht ihrer Stellvertreterin in den Rücken fällt, sollte selbstverständlich sein - und wie die beiden das dann im stillen Kämmerlein klären, ist eine andere Sache.

    Du verwechselst "in den Rücken fallen" und "vermitteln, klären und eine vertretbare eigene Position einnehmen". Das sind individuelle Erwachsene, die auch ertragen müssen, wenn nicht in ihrem Sinne entschieden und/oder ihnen widersprochen wird. Aber so ein kindisches Cliquen-Verhalten ist ja offenbar verbreitet.

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