Hilfe bei der Zielformulierung

  • Hallo zusammen,

    ich habe schon am 3.12. meine Prüfung zum Erhalt des zweiten Staatsexamens. Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergangen ist. Die neun Hospitationen sind geschafft, nun sitze ich über den zwei Prüfungsentwürfen für esE und Lernen. Meine größte Schwäche ich das Definieren der Grob- und Feinziele. Ich stell mich hier zu doof an. Sie müssen laut Studien- und Fachleitung viel konkreter und kleinschrittiger werden, da sie bisher zu schwammig sind und ich so nicht nachweisen kann, dass ich die Ziele in der Stunde erreicht habe. Wir haben zwar Beispielziele bekommen, aber die gehen teils soweit in den Formulierungen auseinander, dass es mich nur noch mehr verwirrt. Hier hätte ich mal Beispiele für meine Ziele den Bereichen Lernen und esE:

    Grobzielbeispiel:

    GZ 1: Die SuS stärken ihre Merkfähigkeit durch das Erstellen einer Mind-Map zum Thema Comic, indem sie sich zur Partner- und Gruppenarbeit zusammenfinden und sich zu den Merkmalen eines Comics austauschen.

    Feinzielbeispiel:

    K1: Die SuS steigern ihre Merkfähigkeiten durch:

    • das Spielen von „Meine Pizza hat…“ in der Phase der didaktischen Reserve, indem sie sich von den Vorgängern den jeweiligen Pizzabelag merken müssen.

    • das Abrufen ihres Vorwissens zum ritualisierten Stundenablauf, u.a. beim Regelfokus, beim Befindensschiff und beim Spruch „1, 2, 3, 4 - alles schaut zu mir!“.

    • das Strukturieren von Informationen zu Comics innerhalb einer Mind-Map, um Inhalte geordnet festzuhalten und leichter erinnern zu können.

    • das Nutzen der Mind-Map als visuelle Gedächtnisstütze zur Sicherung zentraler Inhalte.

    • das Festigen von Inhalten mittels mehrkanaliger Verarbeitung (lesen, sprechen, hören und visualisieren).


    Und hier für den esE-Bereich aus meiner letzten Hospitationsstunde:

    Grobzielbeispiel:

    GZ 1: Die SuS stärken ihre emotionale Stabilität im Schulalltag, indem sie ruhig bleiben, wenn etwas nicht gleich gelingt, nicht sofort aufgeben und sich trauen, auch bei Schwierigkeiten weiterzuarbeiten.

    Feinzielbeispiel:

    SA2: Die SuS stärken ihre Impulskontrolle und ihre Emotionsregulation durch:

    • das Einhalten von Regeln, wie z.B. den Meldeprozess, bei der Zuordnungsübung des Wimmelbildes.

    • das Beachten der Reihenfolge beim Memory-Spiel und Akzeptieren des Verlierens beim Spiel.

    • Akzeptanz der Entscheidung der Lehrkraft, u.a. bei der Auswahl des Schülers / der Schülerin beim Startritual und der Festlegung der Partner (sowie des Wimmelbildes).

    Ich versteh einfach nicht, wie ich es konkreter machen soll, damit es abrechenbar wird. Vielleicht hat von euch jemand den entscheidenden Tipp, der den Knoten platzen lässt. Ich verzweifeln nämlich langsam. :traenen: Meine Mentoren können hier leider nicht helfen, da sie auch nicht wissen, wie die Entwürfe geschrieben werden sollen.

    Habt lieben Dank.


    Gruß helia

    "Misserfolg ist nur eine Möglichkeit von vorne zu beginnen. Nur dieses mal etwas Intelligenter!" (Denis Waitley)

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