Beiträge von chemikus08

    @Dr. Caligiari

    Zur Beantwortung Deiner Frage. Man hat seiner Zeit (ist glaube ich jetzt schon bestimmt 30 Jahre her) die allgemeine Krankenversicherungspflicht eingeführt. Danach muss jeder, der in Deutschland seinen Hauptwohnsitz hat eine Krankenversicherung haben. Im Zweifel ist dies die GKV , die ja letztlich auch die meisten Sozialhilfeempfänger übernimnen hat. Genauso gehört da m.E. auch jeder Asylbewerber oder sonstige Fküchtling zu solange der seinen Wohnsitz hier hat. Was nicht geht, ist jedoch, dass derzeit die Sozialämter beispielsweise einen viel zu geringen Satz für jeden Versicherten an die KV zahlen. Und zwar zahlen sie wohl ungefähr die Hälfte dessen was sie eigentlich zahlen müssten. Das geht zu Lasten alker gesetzlich Versicherten . D.h. de facto subventioniere ich die Sozialhilfeempfänger mit meinen Beiträgen.Meine verbeamteten Kollegen beteiligen sich aber nicht daran. Gerechterweise müsste man also Privatversicherte mit einer Sonderabgabe belegen oder aber verdammt nochmal den Satz aus Steuermitteln bezahlen den jeder freiwillig Versicherte ohne eigenes Einkommen auch bezahlen muss

    Normalerweise hast Du bei dieser Konstellation ja bereits eine feste Stelle mit der PE. Wenn Du dann OBAS drauf setzt und die Orüfung versemmelst, fällst Du in Deinen alten PE Vertrag zurück. Verstehe daher die Problematik nicht ganz?

    Frist bist zum Finden eines neuen Arbeitsplatzes, danach Ausreisepflicht. Keine Sozialleistungen.

    Das sollte dann aber auch die vollständige Befreiung von DRV Beitrag und Arbeitslosenversicherung bedeuten. Was ist mit Krankenversicherung, Krankengeld?

    (Bitte nur als ergänzende Fragestellung zu sehen, wenn man sich auf die Sichtweise einlässt. Da habe ich allerdings meine Probleme mit)

    Und die Vertretungslehrkräfte bekommen ja wirklich nichts an die Hand. Die PE Kräfte erhalten ja immerhin am Zsfl durchaus eine Forbildung, die einem Referendariat schon sehr nahe kommt, zwar verkürzt und ohne Prüfungsdruck, aber wer will, kann da schon Futter ziehen (und das sollte man auch tun!) . Aber die Kollegen die als reine VT Kräfte zu uns kommen, denen hat ja noch nicht mal jemand erklärt wie Noten gebildet werden. Und die sitzen dann möglicherweise zwei Monate später beim Elternsprechtag und sollen den Eltern Rede und Antwort stehen. Ich finde diese Vorgehensweise einfach nur schrecklich. Und wenn man dann auch noch eine Kollegium hat, das überwiegend aus diesen Lehrkräften besteht. Wie sollen die was besser machen? Von wem sollen sie lernen. Das führt natürlich zu einem Qualitätsverlust an Schule. der Ruf der Schule singt und irgendwann ist man, ich mag den Namen auch nicht aber es ist die Realität, eine sogenannte Resteschule. Und da will dann wirklich niemand mehr hin. Medardus die Kreise schließen sich.

    Also in NRW passiert das ständig. Sowas wie mobile Vertretungen bekommen wir nicht zugewiesen. Fällt eine Lehrkraft längere Zeit aus, dann wird die Vertretungsstelle ins Netz gesetzt und jeder kann sich drauf bewerben. Es ist auch nicht nötig, dass die Lehrkraft das zu vertretende Fach unterrichtet. Man kann auch (das ist etwas aufwendiger und man muss dringend darauf achten, dass es da keinen logischen Bruch gibt) eine Vertretungskette bilden. D.h. die Vertretungskraft ist beispielsweise ein Chemielehrer, die zu ersetzende Lehrkraft unterrichtet aber Biologie. Da kann der nicht kranke Chemielehrer ggf. für ein Schuljahr fachfremd den Biologieunterricht übernehmen und der Chemielehrer unterrichtet dann tatsächlich Chemie im Rahmen der Vertretungskette. Wenn man die Vertretungskraft schon kennt, dann greift man als SL gerne auf solche Konstruktionen zurück, bevor man einen vollkommen neuen Kandidaten einstellt.

    Das ist in NRW keine Seltenheit. Bezahlt werden die Kollegen ganz normal nach Lehrerentgeltordnung. Da sitzen Vetretungskehrkräfte, PEler und entfristete ehemalige Lehrkräfte bezahlungstechnisch in einem Boot. Insoweit haben wir in den Lehrerzimmern eine Fünf Klassengesellschaft deren Durchlässigkeit sehr beschränkt ist. Das sieht allgemein im öffentlichen Dienst durchaus anders aus.

    Die Homeofficepauschale wird immer durchgehen, dem Finanzamt liegen keine Daten über Krankentage vor.

    Da muss ich leider rein grätschen und auf die Situation der Tarifbeschäftigten verweisen. Sobald diese über sechs Wochen sind erhalten die Krankengeld und diese Information bekommt das Finanzamt und dann fragen die auch tatsächlich an wenn man 230 Arbeitstage angibt

    Falls hier jemand betroffen ist. Alle Altkollegen, die vor 2015 angefangen und nie einen Antrag auf Überführung in die Lehrerentgeltordnung gestellt haben.

    Ihr habt ab diesem Monat genau ein Jahr Zeit den entsprechenden Antrag zu stellen.

    Für Vollerfüller bedeutet dies Überführung von Eg11 in die Eg 13

    Für Seiteneinsteiger mit PE bedeutet dies Überführung von Eg 11 oder Eg10 jeweils eine Stufe höher.

    Falls diese Frist erneut verpennt wird, dann bleibt Ihr in der alten Entgeltgruppe-

    Gruenfink

    Ich hasse es. Ab 25 Grad wird das bei sehr schwierig. Aufgrund meiner Medikamente fange ich spätesten bei der Temperatur so stark an zu schwitzen, dass ich ab da keine Klassenbucheinträge mehr machen kann ohne ein Handtuch dabei zu haben. Ansonsten kann man das Klassenbuch danach nämlich zum Trocknen aufhängen. Bin froh, dass ich derzeit mit meinen Stunden raus aus dem aktiven Unterricht bin.

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