Bei uns sind die geschilderten Verhältnisse in einigen Kursen ähnlich. Wir haben Dienstag Notenschluss und natürlich waren auch beim Nachschreibtermin am Freitag nicht alle anwesend und mir fehlen immer noch 2 Klausuren.
Meine Notengebung fußt mittlerweile auf der Frage, ob und inwiefern ich mir in den ggf. wenigen Stunden Anwesenheit ein Bild zur Versetzungsgähigkeit machen kann oder halt nicht. Es gibt Leute, die extrem selten auftauchen, aber es irgendwie hinkriegen, dann konstruktiv und gewinnbringend mitzuarbeiten. Denen kann ich auch bescheinigen, dass sie ausreichende Kompetenzen mitbringen, um im nächsten Semester klarzukommen. Bei anderen sieht das anders aus, da braucht es dann eben eine Feststellungsprüfung. Was mich nervt, sind die Kandidaten, die sich von vornherein auf die Feststellungsprüfung einstellen und meinen, das sei unterm Strich weniger Aufwand, als zum Unterricht zu kommen und/oder die volle Anzahl Klausuren mitzuschreiben.