Man müsste einfach mal akzeptieren, dass man so hohe schülerzahlen Nicht mehr erreichen kann und daher auch kleinere Kurse einrichten ohne dass das auf Kosten noch größerer anderer Kurse ginge. Aber dafür fehlt der Wille. Geld ist ja gemäß dem Billionen Sonderschulden Projekt genug da, aber nicht für diese Fremdsprachen!
Hier werden wieder Dinge miteinander verknüpft, die überhaupt nicht zusammen gehören. Aber für den Stammtisch reicht das natürlich aus.
Nein, man muss als Schule einfach mal erkennen, dass bei zu wenig Schülern nicht das volle Fachangebot im eigenen Haus möglich ist. Wir kooperieren dafür mit Nachbarschulen und sprechen uns mit unseren Fachangeboten ab, um den Schülern dann dennoch eine breite Wahl bei vernünftigen Kursgrößen zu ermöglichen. Die Stundenpläne sind dafür aufeinander abgestimmt und die Schüler können hier in der Region am Ende so ziemlich jede nur denkbare Kurskombination auch wirklich anwählen....wenn sie dafür zwischendurch mal mit dem Rad zur Nachbarschule radeln. Möchten sie das nicht, dann müssen sie halt mal damit leben, dass es z.B. statt dem Physik Leistungskurs "nur" den Chemie Leistungskurs gibt, statt Latein "nur" Spanisch oder statt Erdkunde "nur" Politik-Wirtschaft.
PS: Wie du siehst, betrifft diese Frage alle Aufgabenfelder und nicht nur die Sprachen. Es geht hier nicht um fehlenden Willen, sondern um den verantwortungsvollen Umgang mit den eigenen Ressourcen.