Ich habe jetzt zum Ende hin die Beiträge eher überflogen, deshalb ist das jetzt vielleicht ein wenig aus dem Zusammenhang gerissen.
Ich habe es recht gut gelernt, auch mal den Stift fallen zu lassen und Aufgaben so zu erledigen, dass ich mit meiner Arbeitszeit gut hinkomme. Ich habe auch eine Reihe von Zusatzaufgaben, die sozusagen "Verfügungsmasse" wären, wenn es jetzt zu Deputatserhöhungen etc. käme, so dass ich hier auch nicht notwendigerweise über die jetzige Arbeitszeit rutschen würde. Zumal die Expertenkommission ja auch - im kleinen Rahmen - Ausgleichsangebote angedacht hat, bspw. dass organisatorische Dinge von irgendwelchen Verwaltungskräften erledigt werden soll - wenn man denn jemanden findet.
ABER: Abgesehen von der reinen Wochen- oder Jahresarbeitszeit, die man auch bei diesen Vorschlägen irgendwie im Griff behalten kann, würde eine Erhöhung des Stundendeputats auch bedeutet, dass ich zwangsläufig einen höhren Anteil dieser (gleichbleibenden) Arbeitszeit mit Korrekturen verbringen müsste, die ich tatsächlich auf verschiedenen Ebenen als die größte Belastung in meinem Job, mit meinen Fächern in meiner Schulform, wahrnehme.
Das bereitet mir tatsächlich Sorge, da ich nicht sehe, wie wir um eine Deputatserhöhung - und sei sie auch nur zeitweise - herumkommen können, beim jetzigen Mangel. Da ist es für mich persönlich dann auch egal, wie der Dienstherr an anderer Stelle vielleicht für Entlastung sorgt.
Der zweite Punkt, der mich ein wenig umtreibt, ist natürlich die Erhöhung der Pensionierungsgrenze. Das war zwar abzusehen, aber irgendwie hatte ich doch die Illusion, dass ich darum vielleicht noch herumkommen könnte, wenngleich dies angsichtst der 20 Jahre, die ich noch vor mir habe, schon immer unrealistisch war.