Beiträge von Moebius

    Notizen, die ohne dass klar war, dass es sich um ein bewertungsrelevantes Protokoll gehandelt hat, nebenbei angefertigt wurden, gehören für mich nicht in die Hand eines Schülers. Sie sind aber so auch keine Bewertungsgrundlage, sondern nur eine Gedächtnisstütze für die anschließende Besprechung.

    Bei jeder mündlichen Prüfung ist ein Protokoll anzufertigen, aus dem sich anschließend die Note ergibt und bei dem auch dem Protokollanten vorher klar ist, dass dies Protokoll auch eingesehen werden kann. Mit der entsprechenden Sorgfalt hat er das Protokoll zu führen.

    Der Pöbel muss ja nicht alles verstehen, darum hat der Klerikus damals Latein gesprochen.

    Tschuldigung, ich meine natürlich:

    Das vulgäre Plebejertum muss keineswegs jede Semantik vollständig apprehendieren; aus diesem Grund artikulierte der Klerikus seinerzeit seine Liturgie bevorzugt in lateinischer Diktion.

    Oder diejenigen, die Schwierigkeiten haben, beenden das Studium nach dem Bachelor.

    Nach meiner Wahrnehmung ist die Grundidee, den Bachelor als kleinen Berufsabschluss zu etablieren, in den meisten Bereichen kaum aufgegangen. Zumindest in den Mint-Fächern sind reine Bachelor Absolventen wenig gefragt.

    Soweit ich weiß, gab es sogar Gerichtsprozesse zu dem Thema, wo Leute gegen eine Zulassungsbeschränkung zum Master geklagt haben, mit der Begründung, dass der reine Bachelor faktisch nicht als abgeschlossene Berufsausbildung anerkannt wird (ich weiß aber nicht, wie die ausgegangen sind).

    Verrätst du auch die Quelle dazu? oder muss ich zum Beispiel 114 Seiten der Publikationsliste des WR mit dem Suchwort "Abschlüsse" durchgehen?

    https://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/2627-12.pdf

    Ab Seite 52 stehen die Noten. (Medizin habe ich mit Kunst verwechselt, Medizin hat 40% sehr gut)

    Ist gut 10 Jahre alt, im Umfang gibt es aber sonst nichts annähernd vergleichbares.
    In erster Linie zeigt die Auswertung aber, dass durch die Umstellung auf Bachelor/Master die Inflation guter Noten zugenommen hat, auch in den Fachbereichen, die vorher damit deutlich sparsamer waren (zB Mathe). 90% der Noten im Master sind gut oder sehr gut.

    Wir reden hier von einem Einstellungstermin in ungefähr sechs Jahren. Niemand weiß wirklich, welche Fächer dann gefragt ist.

    Die genannten Fächer sind seit 25 Jahren eher im Überschuss und die Pensionierungswelle flacht in vielen Bundesländern ab. Wenn kein mysteriöses Virus auftritt, das aus irgendeinem Grund nur Erdkundelehrer befällt, wird es auch zukünftig mehr als genug von denen geben.

    hm.. bitte..
    Hast du bitte Belege für die Aussagen?

    Im Bereich der Sprachwissenschaften schließen ca. 50% im Master mit sehr gut ab, etwa genau so viel, wie in Mathematik und etwas weniger als in Medizin (ca. 60%). In Mathe landen aber sehr viel weniger im Master und in Medizin sitzen fast nur Leute, die ein 1er-Abi gemacht haben. (Es gibt eine 900-Seitige Analyse des Wissenschaftsrates zu dem Thema.)

    Deutsch, Geographie und WiPo sind alles Katastrophenfächer, was den zukünftigen Lehrkräftebedarf angeht, von daher wäre Kunst schon die deutlich bessere Alternative. Allerdings muss man dafür in der Regeln eine Aufnahmeprüfung bestehen.

    Die rote Warnlampe geht bei mir persönlich auch an, wenn jemand schon in Deutsch "gar nicht durchblickt", denn eigentlich ist das ein Fach, in dem an den meisten Universitäten kaum jemand abbricht und praktisch jeder mit sehr gut abschließt, da würde ich als allererstes mal selbstkritisch hinterfragen, was die Ursachen der Probleme sind.

    Auf jeden Fall liegt die dienstfreie Zeit immer am Ende des Bewilligungszeitraums, auf keinen Fall wirst du also im August dieses Jahres raus sein, wenn du das ernsthaft meinst.

    Ich kann das selbst, also meine bisher zu erwartende Pension, beim lbv online unter dem Punkt Service ausrechnen, aber vllt. geht das bei den "Jungen" noch gar nicht... :D

    Für Niedersachsen gibt es auch einen Rechner, der funktioniert aber leidlich und so als Laie weiß ich gar nicht genau, was ich als Anrechnungszeiten etc. eingeben muss.

    Die Verbände bieten vieles als Service für ihre Mitglieder an, rechtlich relevant ist aber nur die Auskunft desjenigen, der dafür auch zuständig ist und der hinterher auch zahlt. Man ist grundsätzlich berechtigt in so einer Situation eine Auskunft von der Bezügestelle zu kriegen, auch wenn man manchmal hartnäckig sein muss, weil die das nicht gerne machen.

    Dafür sind die Verbände nicht zuständig, aber die Versorgungsstelle macht das, wenn die Gefahr einer DDU ernsthaft gegeben ist. In vielen Fällen genügt es aber schon, wenn man einfach die Mindestversorgung googlet.

    und das Argument gilt dann nicht für die Kassiererstelle bei ALDI?

    Nein, gilt es nicht. Es ist doch nicht wirklich schwer nachvollziehbar, dass es einen merkwürdigen Eindruck macht, wenn jemand als Lehrkraft durch die Arbeitsbedingungen in der Schule DDU ist, gleichzeitig aber wieder an anderer Stelle in Schule arbeiten möchte. Hier wäre dann eher die Prüfung einer anderweitigen Verwendung der naheliegende Weg, etwa durch einen dauerhaften Einsatz im Bereich der Inklusion.

    Das Ländertauschverfahren besteht aus zwei Schritten:

    Zunächst brauchst du die Freigabe vom abgebenden Bundesland. Die erhältst du in der Regel, wenn die Bilanz von abgegebenen und aufgenommenen Lehrkräften neutral ist, das genaue Verfahren ist aber intransparent.

    Dann muss das aufnehmende Bundesland dich auch wollen und annehmen, da kann es dann noch zu einer Ablehnung kommen, wenn NRW feststellt, dass du nur in eine Ecke willst, in der sie dich nicht brauchen können. Das hat aber nichts mit den Stellen zu tun, die die Schulen im regulären Lehrereinstellungsverfahren bekommen.

    "Ich habe zuhause genug zu tun" oder "Ich kann mal die Sammlung aufräumen" interessiert übrigens nicht, keine Minusstunden gibt es nur, wenn man für den Tag eine individuelle Aufgabe von der Schulleitung übertragen bekommt, die außerhalb der allgemeinen dienstlichen Aufgaben jeder Lehrkraft liegt, also eine Zusatzaufgabe.
    Ich habe am letzten Freitag 6 Minusstunden bekommen, obwohl ich in der Schule war und den Vormittag zum Aufräumen der Sammlung genutzt habe.

    Ich habe das BL (NDS) ergänzt. In NRW haben wir Distanzunterricht, Punkt. Ich hoffe sehr, dass keine SL auf eine andere Idee kommt.

    Der Gipfel ist übrigens, dass wir natürlich seit Corona funktionierende Konzepte und auch die notwendige technische Ausstattung für Distanzunterricht haben und den seitdem auch immer durchgeführt haben, so dass kein Minusstunden angefallen sind - bis zum letzten Jahr, im letzten Sommer wurde Schulen im Sekundarbereich ausdrücklich und ohne irgendeine Erklärung der Distanzunterricht bei witterungsbedingtem Schulausfall untersagt.

    Unterricht entfällt, alle kriegen Minusstunden, Ende der Durchsage.

    Tatsächlich kann es rechtlich problematisch werden, wenn Beamte von dienstlich getroffenen Entscheidungen privat finanziell profitieren. Ich persönlich würde mich in der Situation aus der Diskussion über die Einführung eines neuen Buches heraus halten und der Stimme enthalten. (Und das auch im Protokoll vermerken lassen.) Wenn das von mir geschriebene Buch das beste ist, werden die anderen Kollegen das schon erkennen.

    Die Gruppe ist seit 15 Jahren bekannt und wird beobachtet, es gibt bekannte Kanäle und eine bekannte Art des Anschlags. Der ganze Anschlag und die Täterzuschreibung ist konsistent und wird auch von allen Behörden, seriösen Medien und weiteren Beteiligten so beurteilt.

    Die Unschuldsvermutung gilt im Strafrecht für einzelne Personen, hier möchte die Gruppe ja, das alle wissen was und warum sie es getan haben, da sehe ich jetzt aktuell keinen Grund von irgendwas anderem auszugehen.

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