Bei allem, was aktuell an Speichern gemacht wird, geht es darum kurzfristige Schwankungen auszugleichen um das Netz zu stabilisieren. Auch bei gesunkenen Preisen ist es so, dass ein Speicher einige 1000 male komplett geladen und entladen werden muss, bevor er sich amortisiert, damit ist schon klar, dass es nicht realistisch ist, elektrische Energie zu speichern, um sie dann in der nächsten Woche oder im Winter abzurufen.
Für Dunkelphasen gibt es einen europäischen Strommarkt und Gaskraftwerke als Backup.
Wichtiger als Batterien sind übrigens Pumpspeicherkraftwerke. Diese Speichern tatsächlich größere Mengen und kosten ca. 1/10 von dem, was Batteriespeicher bei gleicher Größe kosten würden, so weit werden die Batteriepreise in absehbarer Zeit nicht fallen. Aktuell kommen jeden Morgen und jeden Abend für einen Zeitraum von 1-2 Stunden ca. 10% unseres elektrischen Energieverbrauches aus Pumpspeicherkraftwerken.