Beiträge von Moebius

    Stimmt, das ist mir auch nicht bewusst. Hast du dazu nähere Infos (gerne auch per PN)? Auf FAQs- moin.schule (niedersachsen.cloud) findet sich (noch?) lediglich die Aussage: "Der Anmeldedienst moin.schule ist ein freiwilliges und kostenloses Angebot des Niedersächsischen Kultusministeriums. Sie können selbstverständlich Ihr bestehendes System (auch zusätzlich!) weiter betreiben und finanzieren."

    Wir sind bereits angewiesen, uns an zu melden und unsere Schüler haben das ebenfalls bekommen. Das Problem ist, dass das Land diverse landesweite Lizenzen für Online-Dienste erworben hat, der Login für diese Angebote läuft über das Portal und alternative Möglichkeiten sollen wohl weg fallen. Was ist, wenn man einfach gar keines dieser Angebote nutzen will, kann ich dir nicht sagen, von unserer Schulleitung weiß ich, dass es wohl schon den deutlichen Wunsch gibt, das auch zu nutzen, denn in die Lizenzen ist einiges an Geld geflossen.

    Aktuell gibt es den Zugang zur Bildungscloud, binogi, Classtime, edumaps, eKids, Lichtblick, Matheretter und Navigum über das Portal, bettermarks soll noch integriert werden. Vor allem die Bildungscloud könnte zum Problem werden, wenn man sich irgendwann nicht mehr anderweitig Einlogen kann, denn das ist wiederum ein Landesangebot, um das man möglicherweise irgendwann nicht mehr herum kommt.

    (Interessant finde ich tatsächlich Classtime, in jüngeren Jahrgängen kann man damit tatsächlich Arbeiten so schreiben lassen, dass sie automatisch korrigiert und benotet werden, bei älteren zumindest Tests.)

    Hättest du das auch 1942 geschrieben?

    Die gleichen Leute, die 2014 und Anfang 2022 erklärt haben, der Gedanke, dass Russland die Ukraine militärisch angreift wäre ja völlig absurd und reine Panikmache und Kriegstreiberei des Westens erklären einem jetzt, dass ein Angriff auf das Baltikum oder Polen völlig absurd sei.

    (Bestes Beispiel ist Frau Wagenknecht, die sich in ihrer Selbstgerechtigkeit durch nichts erschüttern lässt.)

    Das beschriebene Szenario ist schon deswegen nicht realistisch, weil es ziemlich sinnlos ist, dass wir aus der Ferne theoretische Überlegungen über einen möglichen Frieden führen, wenn die beteiligten Parteien kein Interesse daran haben. Die Russen nicht, weil sie den Krieg ganz offensichtlich weiter führen wollen, so lange sie sich weitere Vorteile davon versprechen, die Ukrainer nicht, weil sie - völlig zu recht - nicht den erste Präzedenzfall für die militärische Verschiebung von Grenzen in Europa nach dem 2. Weltkrieg schaffen wollen.

    Wir haben, wenn überhaupt, nur Einfluss auf die Ukraine und jede Verringerung von Unterstützung dort oder Druck auf Friedensverhandlungen macht es für die russische Seite attraktiver, den Krieg weiter zu führen.

    Es gibt nur zwei mögliche Enden für diesen Konflikt:

    1. Die militärische Niederlage Russlands

    2. Die Niederlage der Ukraine inklusive Wiederbesetzung weiter Teile des Landes durch Russland und geschätzten zusätzlichen 10-20 Millionen Flüchtlingen, davon wahrscheinlich 5 Millionen nach Deutschland.

    Stimme ich dir zu. Vorher im Klassenbuch stand aber z.B. drin "Max 10 Min Verspätung". Das hat man dann registriert und gut ist. Wenn es gehäuft vorkommt, Elterngespräch.

    Hier sammelt sich das aber.

    Das ist z.B. eine von drei offenen Seiten meiner Klasse in WebUntis bei Abwesenheiten nur der aktuellen Woche:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Stimmt, das liegt aber zum Teil auch an der sehr detaillierten Darstellung. Ich pflege als Klassenlehrer diese Daten nicht (heißt: ich lasse sie einfach stehen und setzte sie nicht auf entschuldigt oder unentschuldigt, im Bedarfsfall kann ich bei einzelnen SuS genauer hin gucken), letztlich brauche ich die Daten nur für die Fehlzeiten auf dem Zeugnis und da wähle ich beim Bericht die Option "nur ganze Tage", dann wird es wesentlich übersichtlicher.

    Beim digitalen Klassenbuch (von WebUntis, gibt es andere?) habe ich zwar eine bessere Übersicht, effizienter finde ich es aber nicht wirklich. Die Kollegen tragen bei uns z.B. sämtliche Verspätungen ein, was auch sinnvoll ist, allerdings generiert das haufenweise offene Abwesenheiten, wo man dann erstmal gucken muss, was das eigentlich ist.

    Das sind aber nun mal offene (=unentschuldigte) Abwesenheiten, die auch nachgehalten werden müssen. Wenn der Mehraufwand dadurch entsteht, dass die KuK nun gezwungen sind ihre Arbeit zu machen, bei Dingen, die sie vorher aus Bequemlichkeit haben unter den Tisch fallen lassen, ja, dann führt das tatsächlich zu "Mehraufwand".

    Mühsam finde ich das Eintragen der Hausaufgaben am Stundenende, wenn alles andere schon eingetragen ist und man dafür noch ein zweites Mal an den Rechner muss.

    Webuntis lässt sich nur mit der App über Tablet oder Handy effizient verwenden, da ist das eine Sache von Sekunden. Der Zugang per Rechner ist nur für das Berichtswesen sinnvoll oder um sich vergessene Stunden anzeigen zu lassen.

    Wer flächendeckende Bombardements mit Taurus auf russischem (Nachschub-)Gebiet fordert, will die Büchse der Pandora öffnen.
    Actio erzeugt Reactio. Und schafft Legitimation für die russische Seite, die Bombardierungen der Städte zu forcieren.

    Dass war du hier schreibst ist so dermaßen quer zur Realität und eine völlige Schuldumkehr der tatsächlichen Situation, dass ich eigentlich nicht mehr inhaltlich darauf eingehen möchte, weil ich zunehmend den Eindruck habe, dass das ganze "Hauptsache Friede!" -Gerede nur vorgeschoben ist und du in Wirklichkeit einfach mit Russland und seinen Ambitionen, sich eine neue militärische Einflusssphäre zu schaffen, sympathisierst.

    Kleiner Zusatz für Niedersachsen:

    Das Land arbeitet gerade an einer zentralen und einheitlichen Lösung, die wird dann bei uns vermutlich sowieso verbindlich für alle kommen. Ob das allerdings eine gute Nachricht ist, bin ich mir nicht so sicher, die Erfahrungen mit zentralen Lösungen des Landes sind nicht unbedingt immer die besten, zumal es bereits gute "privatwirtschaftliche" Lösungen gibt.

    Niedersachsen hat nach meinem Gefühl gerade einen Ambitionsschub in Sachen "Digitalisierung in Schulen", ob die Sachen dann alle so funktionieren, wird man sehen. Dass "moin.schule" bei allen verbindlich implementiert werden soll, ist in vielen Schulen auch noch nicht angekommen.

    Ob man nun die Daten händisch in ein Programm oder eine Excel-Datei oder direkt ins Zeugnis einträgt, ist im Grunde kein Unterschied.

    Ich mache weder das eine, noch das andere, ich öffne ich sitze zu hause auf der Couch, öffne das iServ unserer Schule, und tippe unter Noteneingabe die Zensuren für meine Kurse ein und die Sache ist erledigt. Nach der Abgabefrist überträgt der Admin die Daten automatisch in die Schuldatenbank, generiert die Zeugnisse und druckt sie aus.

    Um nur mal ein paar Punkte zu nennen, die - abgesehen vom Druckprozess - digitalisiert mit einer vernünftigen Software effizienter sind:

    - eine Software vergleicht automatisch mit den Noten der Vorjahre und zeigt Notensprünge an, die in Niedersachsen begründet werden müssen

    - Halbjahresdaten werden automatisch zum Ganzjahr übernommen

    - gängige Bemerkungen können aus einem Dropdown-Menu ausgewählt werden, dadurch gibt es da keine Tippfehler mehr

    - kein händisches hin- und her Tragen von USB-Sticks oder Versenden per Email, Eingabe ist webbasiert

    Wenn es vernünftig gemacht ist, ist der Effizienzgewinn bei einem digitalen System (erst recht beim digitalen Klassenbuch) dermaßen groß, dass es überhaupt keine ernsthafte Diskussion mehr geben kann, bei uns bin ich mir sehr sicher, das kein einziger von 100 KuK gerne zu an analogen Varianten zurück möchte.

    Es ist ein logisches Grundprinzip, das jede komplexe administrative Tätigkeit von möglichst wenig Personen mit möglichst guten Kenntnissen in der Tätigkeit erledigt werden sollte.

    Bei uns werden die Zeugnisse als Kopie in der Akte gesammelt und später archiviert. Das reicht so.

    Bei jedem Schritt der Digitalisierung wird in Schule die gleiche Abwehrdiskussion geführt, während gleichzeitig immer über den Arbeitsaufwand von Verwaltungstätigkeiten gejammert wird. Ich führe jetzt aber 2024 keine Diskussion mehr über die Vor- und Nachteile von kopierten Dokumenten und Aktenschränken. Auch in NRW wird das Thema irgendwann gelöst werden, dadurch dass eine digitale Schülerverwaltung vorgeschrieben wird.

    Das ist doch eine Nonsens-Diskussion, niemand hat ernsthaft pauschal behauptet, den Russen würde die Munition ausgehen, dass die Russen auf Bergen alter Militärgüter aus dem kalten Krieg sitzen war doch schon immer hinlänglich bekannt. Es ist halt nur alles alt und die Russen kompensieren mangelnde Qualität mit Masse (inzwischen vor allem Massen an Soldaten).

    Das ist tatsächlich auch die größte Gefahr. Aktuell wird so getan, als ob von Russland nicht mehr in der Lage sein wird, weitere Staaten militärisch zu gefährden. Russland wird aber auch Polen oder das Baltikum einfach mit einer Masse an Menschen angreifen und kann und wird auch eine Millionen eigene Tote hinnehmen und gleichzeitig darauf bauen, dass die Unterstützung der westlichen Verbündeten aus bleibt, wenn auch nur geringe eigene Opfer zu erwarten sind.

    Das ist für mich auch der Hauptgrund, warum wir die Ukraine mit allem unterstützen sollten, was wir an Material haben - aktuell bleibt es beim Material und erspart uns die innenpolitische Diskussion, ob wir unseren Bündnisverpflichtungen wirklich nachkommen sollen, wenn es um Polen oder das Baltikum und das Leben deutscher Soldaten geht.

    Nein, ist es nicht. (Grundschule, Klassenlehrerprinzip)

    Als KL sammle ich die Noten von allen in der Klasse umterrichtenden Lehrkräfte ein.

    Und selbst im Klassenlehrerprinzip ist die Verwendung einer passenden Software trotzdem sinnvoll, da die Noten per Schnittstelle dann auch in der Datenbank der Schule landen, wo sie hin gehören, und ein Layout automatisch an die Zeugnisvorlage der Schule angepasst wird.

    Vermutlich läuft es an den meisten bayerischen GS und MS so.

    Dann läuft es schlecht.

    Das Zeugnisse über Word-Dateien geschrieben werden, ist anachronistisch, auch für textlastige Zeugnisse gibt es inzwischen Softwarelösungen mit webbasierter Eingabe für alle KuK, da muss kein Klassenlehrer irgendwelche Noten sammeln.


    Mach mal einen kleinen Selbstversuch. Such dir eine verletzte Katze und ärgere sie. Dann merkst du, welche Kräfte sie mobilisieren kann.

    Dieser Meta-Schwachsinn ist nichts als Verschleierungstaktik um ein diffuses Angstgefühl zu erzeugen. (Und damit genau das, was der Kreml macht.)

    Niemand will und wird in Russland einmarschieren oder Bombenteppiche über Moskau abwerfen, es geht darum zu verhindern, dass Russland einen territorialen Expansionskrieg gewinnt und Gebiete seiner Nachbarn annektiert. Und das ist möglich.

    Frage mal andersrum, wer glaubt, dass die Ukraine die Krim, alle Ostgebiete der Ukraine und gleichzeitig einen Nato-Beitritt bekommt, ohne dass die Russen zur Atombombe greift?

    Ich.

    Dieses ewige, "wenn Russland den Krieg verliert, greift es zur Atombombe" ist lächerlich, sowohl Russland als auch die USA haben seit dem 2. Weltkrieg jede Menge Kriege verloren ohne zur Atombombe zu greifen. Russland ist zu keinem Zeitpunkt in seiner Existenz bedroht, nur weil es nicht die Möglichkeit hat, Gebiete seiner Nachbarn zu annektieren. Bei einem Atomwaffeneinsatz wäre es definitiv in seiner Existenz bedroht.

    Allerdings frage ich mich auch, wie je wieder ein Vertrauensverhältnis zwischen Russland und Ukraine aufgebaut werden kann, so dass Verträge auch das Papier Wert sind, auf dem diese geschrieben werden.

    Wäre vielleicht mal ein Anfang, dass Russland sich an irgendeinen seiner unterschriebenen Verträge hält.

    Der Krieg dauert schon 2(!) Jahre. Ich frage mich, ob wirklich ernsthaft jemand hier diplomatische Lösungsgespräche mit Putin erwartet, der all seine Fehler eingesteht, die Krim zurückgibt,

    Die Fraktion "Man muss mit Putin sprechen" ist auch der Auffassung "und die Ukraine muss den Verlust ihres Territoriums halt akzeptieren", nur nicht alle von denen sprechen es laut aus. Ich bin auch überzeugt davon, dass vielen von denen klar ist, das Russland mit Polen und dem Baltikum weiter machen wird, nur sie hoffen halt, dass das erst in ein paar Jahren passiert und das sich Russland mit der Einverleibung von Teilen des alten Ostblocks vielleicht irgendwann zu frieden geben wird.

    :?:

    Eine Vorlage (von der Schulleitung jährlich aktualisiert und mit Unterstützung aus dem Kollegium erstellt), die Lehrkräfte füllen diese mit Inhalt und drucken sie in der Schule mit Laserdruckern auf Zeugnispapier. Was ist daran unprofessionell?

    Schon alleine die Tatsache, dass 20 Lehrkräfte sich die Durchführung eines Vorganges aneignen, den nur einer durchführen müsste, wenn man es vernünftig organisiert. Und wer ernsthaft glaubt, dass dabei bei allen 20 KuK vernünftig und identisch aussehende Zeugnisse raus kommen, sollte sich vielleicht einfach mal morgens 15 Minuten neben den Kopierer stellen und seinen Kollegen beim Kopieren zu gucken, das desillusioniert.

    Also Russlands Städte mit Bombenteppichen und Brandbomben dem Erdboden gleichmachen - denn erst nach diesen Angriffen hatte Deutschland kapituliert.

    Auch Nazi-Deutschland würde man heute nicht mehr auf diesem Wege bekämpfen, nach heutigen Standards wären auch die Flächenbombardements der Alliierten Kriegsverbrechen. Und die Ukraine hält sich in diesem Konflikt bisher vorbildlich an das Völkerrecht, im Gegensatz zu Russland.

    Du verkennst, dass Russland Atommacht ist - mit mehrfacher Overkill-Kapazität.

    Das bezweifle ich inzwischen.

    Die Instandhaltung von Atomwaffen ist eine sehr kostspielige Angelegenheit, die USA geben dafür jährlich 60 Mrd $ aus. Praktisch sämtliche neuen Militärprojekte Russlands der letzten 20 Jahre haben sich im aktuellen Konflikt als Potemkinsche Dörfer herausgestellt, weil das Geld in korrupten Strukturen verschwunden ist. Ich gehe davon aus, dass das russische Atomwaffenarsenal da keine Ausnahme ist.

    Die Zeugnisse inhaltlich zu schreiben, ist Aufgabe der Lehrkräfte. Sie vernünftig zu Drucken (und dabei ja auch zu archivieren) hat für mich nichts in der Hand der einzelnen Lehrkräfte zu suchen, schon weil sie dann nicht gleichbleibend qualitativ hochwertig werden, es handelt sich immerhin um ein offizielles Dokument. Jede Lehrkraft druckt seine Zeugnisse irgendwie selber ist für mich unprofessionell.

    Ob das dann das Sekretariat macht, eine Lehrkraft gegen Entlastung oder ein Stelleninhaber im Rahmen seiner Stellenaufgaben hängt von den Ressourcen ab, die man hat, aber es ist definitiv eine notwendige Aufgabe, wenn dafür Ressourcen benötigt werden, ist das eben so und dann wird der Topf für anderes eben kleiner.

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