Beiträge von Wolfgang Autenrieth

    Wer versetzt wurde, erhält doch kein Abgangszeugnis sondern ein ganz "normales" Zeugnis, oder? Zumindest hier in NDS ist das so. Da steht auf einem Zeugnis, das ein/e Schüler*in bspw. als Versetzungszeugnis nach der 9. in die 10. Klasse Realschule erhält, ganz einfach "Zeugnis" drauf. Ein "Abgangszeugnis" erhalten diejenigen, die erfolglos - also ohne Abschluss bzw. Versetzung - von der Schule abgehen.

    Gibt es hier in NDS meines Wissens ebenfalls nicht; habe ich zumindest bei SuS, die sich an unserer Schule beworben haben, noch nie gesehen. Die Zeugnisse sind alle "lose" im DIN A4-Format.

    Da hast du aber die ganz präzise Haarspalter-Axt gezückt :rofl:

    Es ist das letzte Blatt im aus abgehefteten Blättern bestehenden A5-Zeugnis-Hefter der Hauptschule, mit dem man von der Hauptschule in eine andere Schule abgeht. In Ba-Wü nennt man das eben so. Das einzige A4-Zeugnis, dass ausgegeben wird, ist das "Abschlusszeugnis" nach bestandener Prüfung. Daher kennen die Handwerksmeister und Betriebe in Ba-Wü den (Qualitäts-)Unterschied sehr genau.

    Frage an Gemini:
    "Wurde in Kalifornien ein Gesetz verabschiedet, in dem festgelegt wird, dass an Schulen in Kalifornien nur physische Menschen als Lehrkräfte arbeiten dürfen und keine AI?"

    Antwort:

    Zitat

    Ja, genau das ist in Kalifornien passiert. Der Bundesstaat hat hier eine absolute Vorreiterrolle eingenommen und zieht mittlerweile klare rechtliche Grenzen, um sicherzustellen, dass künstliche Intelligenz menschliche Lehrkräfte nicht ersetzen darf.

    Hier sind die wichtigsten gesetzlichen Entwicklungen dazu:

    Die kalifornischen KI-Gesetze im Bildungsbereich

    • Für Community Colleges (Gesetz AB 2370): Bereits im Juli 2024 hat der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom dieses Gesetz unterzeichnet. Es legt fest, dass der sogenannte „Instructor of Record“ (also die offiziell hauptverantwortliche Lehrkraft für einen Kurs) formelle Mindestqualifikationen für Dozenten erfüllen muss. Da ein Softwareprogramm oder eine generative KI diese Qualifikationen einer natürlichen Person nicht erbringen kann, schiebt das Gesetz dem Versuch, Dozenten durch KI zu ersetzen, einen Riegel vor.
    • Für öffentliche Schulen / K-12 (Gesetzentwurf AB 2148): Im Frühsommer 2026 haben sowohl der kalifornische Senat als auch die Assembly diesen Entwurf einstimmig verabschiedet. Das Gesetz formuliert unmissverständlich: Angestellte an öffentlichen Schulen, die als Lehrkräfte fungieren, müssen „natürliche Personen“ sein, keine künstlichen Intelligenzen.
    • Für staatliche Universitäten (Gesetzentwurf SB 928): Ähnliche und stark von Gewerkschaften unterstützte Initiativen laufen aktuell auch für das Universitätssystem der California State University (CSU). Auch hier soll gesetzlich verankert werden, dass Kurse von echten Menschen geleitet werden müssen.

    Der Grundgedanke: Assistenz statt Ersatz

    Diese Gesetze bedeuten kein generelles KI-Verbot an kalifornischen Schulen. Im Gegenteil: Der Einsatz von KI als Lernhilfe (z. B. als Tutor für Schüler, zur Unterrichtsvorbereitung oder zur Reduzierung von Verwaltungsarbeit für Lehrer) wird durchaus befürwortet.

    Die Gesetzgeber und Bildungsbehörden betonen jedoch, dass eine KI keine Empathie, kein moralisches Urteilsvermögen und keine echte menschliche Fürsorge bieten kann. Der Kern des Unterrichts, die emotionale Entwicklung der Schüler und die Letztverantwortung sollen durch diese Gesetze fest in der Hand physischer Menschen bleiben.

    Bin gespannt, wann in der BRD /EU etwas ähnliches verabschiedet wird.

    BTW: Bei dieser Gelegenheit habe ich mehrere "tote Links" wieder zum Leben erweckt ;)
    Falls ihr irgendo auf nicht mehr funktionierende Linkverweise stoßt - z.B. auch hier im Forum:
    https://archive.org aufrufen, den Link in die Suchmaske eingeben - ein früheres Jahr anwählen - das Datum anklicken und dort (wichtig!) die Uhrzeit anklicken. Stayin' alive! https://www.facebook.com/reel/2255187588238562 - hier als Komposition zerlegt ;)

    Aber Wolfgang ist ja auch aus BW, da hat er sicher eher Schüler geprüft, die vorher in BW zur Schule gegangen sind. Und ich kenne das wirklich nicht, dass Schülern mit Hauptschulabschluss durch Versetzung in BW eine Schulfremdenprüfung an der Hauptschule empfohlen wird. (Mehr könnten wir als Lehrer ja nicht machen, anmelden müssen die Eltern.)

    Schülern, die durch Versetzung in Klasse 10 an GY oder RS den Hauptschulabschluss erhalten haben, wird die HS-Abschlussprüfung per Schulfremdenprüfung nicht nahegelegt, sondern empfohlen, falls diese sich für eine betriebliche Ausbildung entscheiden. Die Handwerksmeister kennen sehr wohl den Unterschied zwischen einem Abgangszeugnis per Zeugnisheft und dem HS-Abschlusszeugnis, das als A4-Dokument mit farbigem Landeswappen, Stempel und Unterschriften überreicht wird. Das Prüfungszeugnis besitzt in Ba-Wü eine höhere "Wertigkeit".
    Ob Schüler, die sich zur Schulfremdenprüfung anmelden die 9.Klasse erfolgreich abgeschlossen haben oder nicht, entzieht sich meiner Kenntnis, da diese Information weder übermittelt noch abgefragt werden darf. Sie ist für die Zulassung zur Prüfung unerheblich.
    Hier sind die Möglichkeiten für den Erwerb des HS-Abschlusses aufgeführt:
    https://www.service-bw.de/zufi/lebenslagen/5001104

    Edit: Lese gerade im Link: Wer bereits durch Versetzung nach Klasse 10 an RS oder GY den HS-Abschluss erhalten hat, darf sich nicht zur Schulfremdenprüfung anmelden:
    "Beispiel: Sie haben bereits den Hauptschulabschluss? Dann dürfen Sie nicht erneut an einer Hauptschulabschlussprüfung teilnehmen (zum Beispiel um eine bessere Note zu bekommen)."

    Jede Schulform kann Hauptschulabschlüsse erteilen, das macht sie nicht zu Hauptschulen.

    Den "Hauptschulabschluss" erhält man automatisch mit Bestehen der 9.Klasse einer weiterführenden Schule (HS,RS,GY,GMS). Den "qualifizierten Hauptschulabschluss" allerdings nur mit Bestehen der HS-Prüfung. Diese muss an einer HS mit landeseinheitlichen Aufgaben abgelegt oder durch HS-KuK auf diese Weise an anderen Schularten (wie RS) durchgeführt werden. So ist die Regelung in BaWü.
    Ich habe schon mehrfach "Schulfremdenprüfungen" mit Schülern von RS und GY durchgeführt, die dort ohne "Qualifizierten Abschluss" abgegangen sind.

    Deshalb schrieb ich "reine" Hauptschulklassen. Werkrealschule ist keine Hauptschule, auch wenn die Werkrealschulen aus den Hauptschulen hervorgegangen sind.

    Doch. Werkrealschulen in Ba-Wü sind beides. Sie führen bis Klasse 9 zum Hauptschulabschluss und mit dem 10. Schuljahr für geeignete Schüler zur mittleren Reife. Wobei diese Möglichkeit durch den neuen CDU-Kultusminister nun wieder Geschichte ist.

    Sind sie auch. Lass dich nicht von Leuten verunsichern, die ständig ihre eigene überladene und unstrukturierte Website bewerben wollen.

    Ich bewerbe nichts. Ich sammle auf meinen Webseiten Infos und gebe die Infos kostenfrei weiter. Das nennt sich Kollegialität.
    Wer die Fülle der Infos "überladen" nennt, muss das ja nicht lesen - zumal die Inhalte weder an dich, an Ratatouille oder Quittengelee adressiert sind. So what. Die Seite von Probst bietet keinen signifikanten Mehrwert - außer dem Geschäftsgedanken, der dahinter steht, aus der Not der Leute den eigenen Lebensunterhalt zu finanzieren.

    Aber wenn du kein Förderschullehrer bist, testest du nicht.

    Was nicht bedeutet, dass ich die Tests nicht kenne und mir kein Urteil darüber erlauben dürfte.
    In 90% der Fälle mögen sie zuverlässige Daten liefern. Aus meiner langjährigen Tätigkeit am SBBZ ESENT kenne ich jedoch auch soziale Einflussfaktoren, die den IQ überlagern und die Ergebnisse verfälschen. @PablosPlace ist dafür ja beispielhaft. Es wurde sicher mehrfach getestet - sonst wäre er nicht an der FöS Lernen gelandet.

    Wolfgangs ewige Arroganz ist auch zum Abstandhalten. Ratatouilles Beitrag war durchdacht und hilfreich, kein Grund, darüber zu lachen und stattdessen den eigenen Wust ins Leere laufender Links zum 1000. Mal zu posten.

    Hast du den von Ratatoille angegebenen "hilfreichen" Link abgerufen? Scheinbar nicht. Und den von mir geposteten Link auch nicht. Deine "Kritik" ist arrogant und inhaltsleer.

    Ich darf nochmal auf das Gutachten mit dem IQ Test und entsprechendem Ergebnis verweisen.

    Ohne kommt man nicht niemals auf eine Förderschule L.

    Sozialromantik passt hier nicht.

    Den Test kannst du knicken, wenn Kinder aus Familien mit Misshandlungserfahrung mit Angst- und Versagensgefühlen geprüft werden oder ständig nur auf low Level beschult wurden. Das ergibt dann eine self-fullfilling Prophecy.

    Ich sehe dein Beispiel gerade als Beweis an, dass das gegliederte Schulsystem funktioniert. Du wurdest nicht "aussortiert", sondern es wurde erkannt, dass zum damaligen Zeitpunkt ein gewisses Anforderungsniveau für dich das Geeignetste darstellte.

    Es ist das Zeichen dafür, dass ein einzelner Mensch erkannt hat, dass die Förderschule für @PablosPlace der falsche Ort war. Das System an sich ist dadurch nicht gerechter. Das Problem am System ist das "Gefangensein" von manchen Schülern in der Peer Group, die damit unter Ihren Möglichkeiten bleiben. Wichtig wäre imho ein offenes Schulsystem, in dem der Wechsel von einer Schulart in die andere leichter vonstatten geht - oder gar nicht notwendig wäre, weil es eine Schule für alle gäbe. An einer privaten SFE, an der ich mehrere Jahre tätig war, gibt es sowohl eine Fö-, als auch eine Hauptschulstufe. Hier können Wechsel durch Absprache der KuK und der SL auch testweise einfach und unbürokratisch erfolgen. In unserem bestehenden Schulsystem wird schnell "abgeschult" - der "Aufstieg" wird durch Notenhürden und Prüfungen stark erschwert.
    Ein Schüler, der damals durch Empfehlung einer Kollegin aus der Fö in meine HS-Klasse 7 kam, war dort erst nach einem Jahr seelisch und leistungsmäßig angekommen, hatte dann viel nachgeholt und war durchgestartet. Ihm ging es ähnlich wie @PablosPlace - sogar mit noch besserem Abschlusszeugnis. Dieser leichte Wechsel sollte Standard sein. Das funktioniert jedoch nur in einem System der Gemeinschaftsschule.

    @PablosPlace: In der Psychologie gibt es das Prinzip vom "geheilten Heiler" - eines Menschen, der sich aufgrund eigener Erfahrung in die Klienten einfühlen und sie dadurch fördern und "heilen" kann. Ich wünsche dir auf deinem Weg alles Ggute und zahlreiche Erfolge!

    Alice in Wonderland ist hier als Hörtext eingesprochen und kann im englischen Original, sowie in deutscher Übersetzung gelesen werden.
    Kostenlos. Für den Unterricht oder zum eigenen Vergnügen. Folgt dem weißen Kaninchen!

    Disclaimer: Nein. Das Bild habe ich nicht selbst gemalt. Der Hörtext startet, wenn ihr auf die Taschenuhr klickt ...

    Dieser Link führt zu einer Coaching-Agentur, die Beratung und Begleitung zum Ausstieg anbietet. Die wollen sicher nur dein Bestes :teufel:

    Das Thema taucht ja schon seit vielen Jahren auf. Hier habe ich Infos und Linktipps zum Thema "Alternativen zum Lehrerberuf" gesammelt - u.a. auch Links zu mehreren Threads auf lehrerforen.de, die sich damit befassen:
    https://autenrieths.de/lehrerberuf.html
    Ohne Honorargebühren, Blink-Blink-Werbung oder Abfrage deiner Mailadresse ;)

    Der Steuerberater erschafft mir doch auch eine Steuererstattung, die ich für Garten und Urlaub nutzen kann. Zusätzlich weißt er mich auf steuerliche Vorteile hin, die ich ausnutzen kann. Er übernimmt die komplette Korrespondenz mit dem Finanzamt, prüft Steuerbescheide, legt ggf. Einspruch ein, berät mich beim Thema Erben/Schenken/Immobilienkauf, erklärt mir sämtliche Neuerungen (Thema Grundsteuerreform), sagt mir, ich soll mit meinem Vorhaben XY lieber noch ein Kalenderjahr warten, da es dann für mich steuerlich mehr bringt, etc...

    ... und das macht er für Umme. Toll. Dann hast du es ja richtig gemacht.
    Meine Korrespondenz mit dem Finanzamt erledige ich in Elster. Aber viel kommt da nicht zusammen. Den Widerspruch lass' ich mir mit KI vorformulieren und dann gibt's Copy-Paste. :teufel:

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