Beiträge von Valerianus

    Die Entlastungsstunden hängen ganz zentral von der Größe der Schule ab (okay, Oberstufe bringt deutlich mehr, aber der SI/Primar-Unterschied ist minimal) und die Leitungszeit hängt für fast alle Schulen ausschließlich von der Größe der Schule ab. Es macht halt einen Unterschied, ob man die Medien/Bücher/etc. für 200 Leute oder für 1000 Leute verwaltet. Aber ja, ist bestimmt furchtbar ungerecht.

    Quelle für NRW: VO zu § 93 Abs. 2 SchulG

    So mancher will so erscheinen, als wäre er ein Lehrer und macht sich dann nicht einmal die Mühe bei Wikipedia die Mobbing Definition nachzulesen. Ist schon irgendwie bezeichnend. ;)

    Wobei die A12 Lehrer meistens in der Überzahl sind. Gibt ja viel mehr Grundschulen. Dass es mehr A12 Lehrer gibt, erklärt auch die mangelnde Bereitschaft zur Anpassung. Soooo viele Beamte auf einen Schlag auf A13 setzen, macht dem Finanzminister Angst....


    Ich gehe jede Wette ein dass A13 in NRW wenn überhaupt erst vor Gericht kommt. Aber die Klagen der GS-Lehrerinnen wird ja ewig schon rausgezögert. Allein die Widerspruchsbescheide des LBV brauchten ewig. Ein Schelm wer da Absicht vermutet

    Alle Schüler besuchen in der Regel vier Jahre die Grundschule und danach 8-9 Jahre eine andere Schulform. Die Anzahl der (oft doch eher überschaubar großen) Grundschulen ist kein Argument für eine vermutet größere Anzahl an A12 Lehrkräften. Aus Gleichbehandlungsgründen müssten Lehrkräfte mit einem 6+4 (BA/MA) Studium auch A13 bekommen (den Trick mit 6+2+2 BA/MA/Ref kannte ich noch gar nicht, das dürfte juristisch vermutlich sauber auf A12 halten, ist aber schon eine Sauerei.)


    Die Aussage, dass die Anzahl der Credit Points eine Aussage darüber erlaubt, ob die Studiengänge annähernd gleich anspruchsvoll seien, ist dann aber doch eher absurd und sollte jedem klar sein, der mehrere Fächer studiert hat. Allein in ESL gab es bei uns so himmelweite Unterschiede zwischen Pädagogik und Psychologie und wie viel Lernaufwand das mit sich gebracht hat, bei gleicher SWS-Zahl. Von den Fächern her...ich war sehr dankbar, dass ich mit Mathe und Geschichte tatsächlich Semesterferien hatte (erste Woche waren Klausuren, danach die Hausarbeiten auf einer Arschbacke absitzen) und nicht die gesamte "vorlesungsfreie Zeit" im Praktikum stand wie die Naturwissenschaftler...

    Dies ist eine zusätzliche Benachteiligung ggü. allen anderen Lehrämtern, welche den Masterabschluss auf dem "traditionellen" Weg erreichen können.

    Das ist allerdings keine zusätzliche, sondern eine traditionelle Benachteiligung. Mit dem Staatsexamen Lehramt Grundschule wird man in der Regel nicht zu Promotionsstudiengängen zugelassen ohne weitere Studienleistungen zu erbringen, um auf entsprechendes Niveau gehoben zu werden (das gilt nicht nur für die "Fächer", sondern auch für Pädagogik/Psychologie/etc.).

    Such hier mal nach Schulleitungsfortbildung, da ist aktuell aber nur eine einzige Fortbildung von Seiten der Bezirksregierungen (Münster) dabei:
    https://suche.lehrerfortbildung.schulministerium.nrw.de/


    Die Bezirksregierungen haben aber alle auch eigene Seiten, auf denen die Ausschreibungstermine für deren eigene Fortbildungen (schnell ausgebucht) genannt werden, hier z.B. die der Bezirksregierung Münster:

    https://www.bezreg-muenster.de…ngsfortbildung/index.html


    Die Verbände bieten auch teilweise Fortbildungen in die Richtung an, hier z.B. der Philologenverband:
    https://www.phv-nw.de/leistung…ngen-und-seminare/termine

    Ich habe solche Bilder aus Deutschland noch nicht gesehen. Es ist wirklich furchtbar. Vor allem, dass so viele Menschen vermisst werden! Und dass Leute, Erwachsene, gesunde Schwimmer einfach mitgerissen werden und ertrinken, ich finde das wirklich schwer fassbar.

    Das mit dem mitgerissen werden ist nicht überraschend, wir waren gestern spazieren, an einem normalerweise winzigen Bach, der dank der Überflutungsflächen ca. die Breite der Ruhr hatte, im Hauptbachbett eine Strömung schneller als ich joggen würde, von der Tiefe her unter keiner Brücke mehr eine Handbreit Platz gelassen hat und vor jeder Brücke waren angespülte, ausgerissene Bäume. Ohne Komplettsicherung hätte das niemand überlebt, der da reinfällt und selbst mit kompletter Sicherheitsausrüstung...reißt sich einer von den Bäumen los und trifft dich am Kopf, war's das auch. Gesehen hab ich das aber schon ein paarmal (allerdings war es in der Nacht noch einmal 1-2m höher und an die Höhe kann ich mich tatsächlich nicht erinnern).

    Ich hab das irgendwann bei einer Fortbildung des PhV gelernt in Bezug auf Beförderungsstellen...wenn der Träger jemand befördern will, dann wird derjenige (oder diejenige) befördert, völlig unabhängig von irgendwelchen Beurteilungen usw. (obwohl man da natürlich auch schon biegen kann) und es gibt dagegen keinerlei juristische Handhabe (beim Land hättest du dann sofort Konkurrentenklagen).

    Die Begriffe Eignung, Befähigung und fachliche Leistung kannst du an Ersatzschulen aus deinem (juristischen) Wortschatz streichen (auch wenn die Träger sie manchmal benutzen), die beziehen sich auf §33 GG und der regelt den Zugang zu öffentlichen Ämtern und ist ein zentraler Unterschied zwischen Planstelleninhabern an Ersatzschulen und Beamten beim Land. Und nochmal: Die Note bei der Lebenszeitverbeamtung hängt nicht an den Unterrichtsbesuchen, damit jemand nicht auf Lebenszeit verbeamtet wird muss einiges außerhalb der Revisionsstunden schiefgehen, ansonsten wird das nicht einmal ansatzweise in Betracht gezogen.

    Und such dir die Rechtsgrundlagen deines Trägers raus. ;)
    Bei uns wären die "Richtlinien zur dienstlichen Beurteilung von Lehrerinnen und Lehrern an Schulen in der Trägerschaft des Bistums Essen" einschlägig (die sich, wie gesagt, seeeeehr eng an den alten landesrechtlichen Vorgaben orientieren).

    In Bezug auf Revisionen und dienstliche Beurteilungen können Ersatzschulträger eigene Richtlinien erlassen. Frag mal bei deinem Träger nach, ob es da was gibt, die meisten mit bekannten Träger sind da (mit Anpassungen) meistens sehr nah an der alten (!) Landesregelung dran (die mit Textgutachten und ohne Punkte) und sind nicht an die landesrechtlichen Regelungen gebunden. Im Verfahren für die Lebenszeitverbeamtung kommt es den meisten Schulleitungen aber definitiv mehr darauf an nicht mit Schüler- und Elternbeschwerden genervt zu werden, die Stunden sind eher Bonus...

    Die Frage ist doch die nach dem Ziel. Das Ziel ist ein schnelles Ende der Pandemie, weil eine Pandemie das Wirtschaftswachstum empfindlich stört. ;)
    Und um die Forschung ging es gar nicht zentral (das hätte auch viel zu lange gedauert), das zentrale Instrument waren die Abnahmegarantien...

    Das Land ohne Sicherheitsnetz (USA) ist im Impfen gar nicht so weit hinten und manche Staaten mit recht guten Sicherheitsnetzen sind weiter hinten. Das ganze ist keine Frage von Freiheit gegen Sicherheit, sondern allein von Geld. Umgekehrt ist es allerdings auch genau dieses Geld, dass eine Impfstoffentwicklung in Rekordzeit ermöglicht hat. Man kann nicht Kapitalismus ist böse schreien und gleichzeitig ignorieren, dass genau dieses System die besten Anreize zu einer solchen Geschwindigkeit bietet...

    Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen der Jahre 2020/2021 (Statistisches Bundesamt) - da ist nur in den Wintermonaten eine deutliche Übersterblichkeit und die vor allem in den Gruppen die jetzt geimpft sind. Long Covid lässt sich vermutlich ganz gut durch eine Covid-Impfung ausschalten (Quelle), was darauf hindeutet, dass da auch nach überstandener Infektion noch Viren im Körper herumwerkeln.

    Und wenn es mein Kind wäre? Dann würde es zuhause bleiben und wenn sie mir dafür ein Ordnungsgeld aufbrummen wollen, aber ich würde nicht erwarten, dass alle Kinder dafür zuhause bleiben sollen. Welchen Nutzen hätte mein Kind denn davon? o.O


    Susannea: Bei uns impfen alle Kinderärzte, die ich privat und beruflich kenne, einige davon sogar off-label massiv vorerkrankte Patienten unter 12 Jahren und die machen alle ihre eigene Priorisierung innerhalb der Patientenkartei. Die nicht-vorerkrankten Kinder lassen sich beim Frauenarzt impfen...die Impfquote in unserer Q1 dürfte aktuell bei 20% und schnell steigend liegen, seit Anfang Juni geöffnet wurde.

    Wenn tatsächlich alle die wollen geimpft sind im Herbst, halte ich Schulschließungen auch für kaum noch vertretbar, allerdings halte ich eine Aussetzung der Präsenzpflicht für besonders gefährdete Kinder oder Kinder mit gefährdeten Familienangehörigen (die nicht erfolgreich geimpft werden können) für sinnvoll. Warum man auf dem Rücken der - nach bisherigem Kenntnisstand - wenig gefährdeten Kinder, versuchen sollte mit Schulschließungen die wenigen Gefährdeten zu schützen, erschließt sich mir nicht und ganz ehrlich: Wer bis dahin nicht geimpft ist, der wollte in den meisten Fällen auch einfach nicht und muss dann mit den Konsequenzen leben oder halt auch nicht...

    Zitat

    You know another really good business? Teeny tiny baby coffins. You can get 'em in frog green, fire engine red. Really. The antibodies in yummy mummy only protect the kid for six months, which is why these companies think they can gouge you. They think that you'll spend whatever they ask to keep your kid alive. Want to change things? Prove 'em wrong. A few hundred parents like you decide they'd rather let their kid die then cough up forty bucks for a vaccination, believe me, prices will drop REALLY fast.

    Falls es bis dahin noch zu massiven Fluchtmutationen kommt, müsste man das neu bewerten.

    Eingereichte Klassenarbeiten an die Schulleitung kenne ich aus relativ vielen Schulen in NRW...als Rechtsgrundlage könntest du die Qualitätssicherungsaufgabe der Schulleitung heranziehen...muss also nicht, kann aber problemlos. Und wenn es keine Klassenarbeiten gibt, schaust du halt ins Klassenbuch was gemacht worden ist, das wird ja wohl da sein. ;)

    Bei uns macht das in dem Fall (s. O. Meier )der Fachvorsitz oder der stellv. Fachvorsitz...ist auch nicht sonderlich problematisch, die Inhalte kann einem der Kollege zukommen lassen und falls nicht, guckt man halt ins Klassenbuch und in die eingereichten Klassenarbeiten.

    Noch einmal: Welches Versprechen? Es war absehbar, dass die Impfwilligen aus Prio 3 schon im Juni nicht mehr ausreichen, um allen Impfstoff loszuwerden, also wird komplett geöffnet. Wenn daraus jemand ernsthaft ableitet er habe ein Anrecht darauf einen Tag später dran zu sein, dann ist derjenige dümmer als als einige unserer Schüler, die gerade sagen: "Ja, ich dürfte, aber ich warte erst einmal ab bis meine Eltern dran waren, danach melde ich mich dann an, auf die zwei Monate kommt es jetzt auch nicht mehr an."

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