Beiträge von Valerianus

    Das war nicht als Vorwurf an dich gedacht, der durchschnittliche Kollege ist juristisch gerade fit genug, dass Zeugnisnoten meistens ohne Widerspruch/Beschwerden ablaufen, für sowas hat man eigentlich die Schulleitung, falls die blockt MAV/Personalrat oder den allen bekannten Kollegen (den es in jedem Kollegium gibt), der fit im Schulrecht ist.

    Wie Dr. Rakete sagt, das ist ein Fehler in der Ausbildung.

    2 Tage bekommst du bezahlt frei beim Tod naher Angehöriger, du kannst auch mehr unbezahlte freie Tage beantragen, falls die Schulleitung das ablehnt: Arzt und Z63 oder F43.2, in dem Fall nimmt der Arzt dich dann zwei Wochen raus, herzlichen Glückwunsch an die Schulleitung die so dämlich ist.

    Trauzeuge sein würde bei uns auch durchgehen, da nervt man den Stundenplaner (nach Absprache mit der Schulleitung) und der blockt den Tag frei, dann arbeitet man das nach/gibt Aufgaben/das findet sich.

    Mein Lateinlehrer hat den Notenspiegel angeschrieben und dann die nach Note sortierten Klassenarbeiten von sehr gut an rückwärts zurückgegeben. Bei Vokabelabfragen mussten alle aufstehen und sobald man eine richtig hatte, durfte man sich setzen, die letzten fünf die standen haben Extraaufgaben bekommen. Das Problem ist nicht das Fach, sondern wie Lehrer damit umgehen. Und Bemerkungen über Leistung von Kollegen gibt es auch heute immer noch, zumindest hat die Zahl der Beschwerden darüber durch Schüler nicht nachgelassen.

    Und auch heute noch sind Schüler sehr investigativ unterwegs um rauszufinden wer besonders gute oder besonders schlechte Noten hat.

    Der Wettbewerb in Mathe heißt Klassenarbeit, der Titel der Teilnehmerurkunde ist "mangelhaft". Ich verstehe das Herumhacken auf den Bundesjugendspielen nicht, wir bewerten in jedem Fach. Weiter vorne kam ein "aber da wurde direkt mein Körper bewertet". In welcher Welt ist das schlimmer als Schülern über Noten ob direkt wie früher oder indirekt wie heute das Gefühl zu geben "du bist dumm". Und man kann da als Lehrer noch so feinfühlig mit umgehen und noch so viel supporten, wenn jemand in der fünften Klasse in Mathe mehrere 5en in Folge hatte, dann packt er die Arbeit ungesehen ein.

    Und ausgerechnet im Sport ist der Leistungsgedanke dann problematisch?

    P.S.: die deutsche Nationalmannschaft war auch in der Gruppenphase schon schlecht, der Gruppensieg ist allein Infantinos Erweiterung der WM zu verdanken gewesen. Argentinien ist mit furchtbarem Fußball bis ins Finale gekommen. Gut sein und beliebt sein, hängt nicht immer direkt zusammen...

    Was meinst du damit?

    Falls die Eltern kooperativ sind (Regelfall bei uns): unterstützen bei der Suche nach psychologischer Hilfe

    Wenn die Eltern unkooperativ sind: Ab 15 Jahre können Jugendliche ohne Wissen der Eltern psychologische Hilfe in Anspruch nehmen, geht realistisch aber nur in der GKV. Die Erziehungsberatungsstellen helfen da auch bei der Vermittlung. Bei jüngeren Kindern muss man übers Jugendamt gehen, ist Gott sei Dank selten, die sind so überlastet und haben für so "Kleinigkeiten" selten viel Zeit.

    Meer es geht nicht um "hat mir nicht geschadet", sondern um "schadet mit >99% niemandem hier im Klassenraum" (und hat für die meisten einen positiven Nutzen). Das ist vermutlich eine bessere Quote als regulärer Mathematikunterricht in den 90ern. Du kannst nicht alle retten und um alle vor allem zu beschützen manche Dinge nicht mehr machen. Das ist eher eine ethische Frage, ob man auf alles Rücksicht nehmen sollte...

    Dissoziationen an sich sind super häufig, da fallen schon Tagträume oder intensives Lesen drunter. Dissoziative Störungen (ICD-10 F44) (es ging ja weiter vorne darum, dass ich jemanden reorientieren können soll) haben eine Inzidenz von 1:10.000, nur mal als Vergleich, Depressionen sind um den Faktor 500 häufiger. Ich bleibe bei der Aussage, dass die meisten Psychiater und Psychologen in ihrem Berufsleben niemanden reorientieren müssen. Wenn man eine deutliche dissoziative Episode mitbekommt, dann ruft man den Notruf, allein schon aufgrund der ganzen potentiellen neurologischen Differenzialdiagnosen.

    Ich bin zwar keine Beratungslehrkraft, aber reicht der Abschluss in Psychologie als Qualifikation dafür, dass ich weiß wovon ich rede? Das ist wieder der Punkt, der mich so ärgert. Beratungslehrkräfte sind in NRW im Bereich systemische Beratung und Coaching weitergebildet, ungefähr im Umfang eines Übungsleiter-C in Sport, das entspricht 4-5 SWS im Studium und nicht ein Inhalt da drin qualifiziert im geringsten im Bereich psychologischer Diagnostik (Fortbildungsdetails). Wenn eine Lehrkraft einen begründeten Verdacht auf eine psychologische Störung hat (und die Eltern nix machen), holt euch Profis. Die probatorischen Sitzungen bekommt man bei Schülern auch gut über die Erziehungsberatungsstellen der Städte vermittelt.

    Die Todesmühlen sinnig aufarbeiten geht am Besten in der Q2, da kannst du dann auch gleich noch Re-Education mit behandeln, in der SI schicke ich aus persönlichem Stilempfinden immer vorab eine Elterninformation raus, mit der man sein Kind da rausnehmen lassen kann, da kamen aber bisher nie negative Rückmeldungen, weil ich es da immer nur dann nutze, wenn in der Klasse vorher Nazischeiße gelaufen ist. Der Film hat übrigens kein FSK-Problem, zu alt und dann auch noch eine Dokumentation im schulischen Kontext, da ist man auch rechtlich auf der sicheren Seite.

    Wie soll den eine Leko Planer dazu erziehen die Pläne asap zu veröffentlichen?

    §68 Absatz 3 Satz 1 SchulG NRW Beschlussvorlage zur Abstimmung:

    "Die Unterrichtsverteilung wird in der Regel x Wochen vor den Sommerferien den Fachschaftsvorsitzenden zur Kontrolle übersandt und dann innerhalb von 2 Wochen im Kollegium bekanntgegeben. Die Stundenpläne sind vor den Sommerferien fertig zu stellen und auszugeben."

    Dann kann der Stundenplaner jammern, dass es aber doch immer Änderungen geben kann (die darf es auch geben), aber erst einmal ist das einzuhalten. Das ist auch einer der wenigen Sätze wo nicht steht "auf Vorschlag des Schulleiters", d.h. das kann jede Lehrkraft problemlos zur Abstimmung bringen. Wie gesagt, jede Lehrerkonferenz bekommt die Leitungsebene die sie sich erzieht.

    P.S.: ich möchte nochmal sagen (wie Bolzbold auch schon schrieb): es kann Schulen geben, bei denen das anders läuft, bzw. nicht möglich ist, weil die Bedingungen unterschiedlich sind. Aber bisher ist die einzige Bedingung die ich finden kann eine unfähige Personalverwaltung (Krankheit/Schwangerschaft geschenkt, aber alles andere kann man vorab ordentlich planen).

    Was denken wir Planenden denn uns Böses dabei?

    Immer dieser Humbug, der von Kolleg*innen außerhalb der Planungsebene verbreitet wird.

    Bei mir haben in der Woche vor den Ferien 2 Kolleg*innen trotz Vertragsangebot ihre befristeten Stellen nicht verlängert. Wenn dir 50 Stunden fehlen und du nicht weißt, ob du die Stellen mit derselben Fächerkombi neu besetzen kannst, ist nix mit Stundenplan rechnen.

    Ich hab weiter oben schon geschrieben, dass das bei uns sowohl vom Stundenplaner (der sitzt direkt neben mir im Büro, so ganz wenig bekommt man dabei mit) und von der Personalabteilung (Ersatzschule) gut läuft. Er schafft es jedes Jahr zuverlässig vor dem Sommerferien. Es ist möglich und es gab bisher nicht einen Fall wo der ganze Plan neu gemacht werden müsste, trotz Beschäftigungsverboten/Krankheit/etc.

    Bei uns sind aber auch schon in die UV die Fachschaftsvorsitzenden und der Lehrerrat eingebunden, um Fehler zu finden oder zu gucken wo noch geschoben werden sollte und die Fachschaften werden auch bei jedem Ausfall angesprochen, ob es Ideen gäbe wie man das lösen kann. Maximale Transparenz und wie gesagt: auch bei uns sind nachher Leute unzufrieden, du machst nie alle glücklich, aber ich sehe immer noch keinen Grund für späte Pläne, außer Probleme im Personalmanagement und Unwillen bei den Planenden. Jede Lehrerkonferenz bekommt die Leitungsebene, die sie sich selbst erzieht.

    Das ist doch ein fächerübergreifendes Problem: wenn ein Schüler in Mathematik Äquivalenzumformungen absolut nicht kann, wären das früher in jeder Aufgabe konsequent 0-1 Punkte gewesen. Heute gibt es den CAS und "wenn mehr als 75% der Aufgabe richtig gelöst sind, sind alle Punkte gemäß EWH zu vergeben"-Vorgaben. Ich würde darauf wetten, dass die Hälfte der SuS einer Sek I Klasse, die z.B. das Thema Bismarck und die Reichsgründung gerade behandelt hat, eine Abiturklausur zum Thema Dank Erwartungshorizont bestehen könnte, wenn man sich vorher ein-zwei Stunden zum Thema "was gehört in eine Analyse" genommen hätte. Zum Zentralabitur in Biologie gibt es dazu sogar eine Studie, wo alles von "sehr gut" bis "mangelhaft" dabei war.

    Erwartungshorizonte nehmen dir die Freiheit zu sagen: das ist einfach so schlecht, das ist nicht besser als mangelhaft. "Thema verfehlt" ist noch so ein Ding was du mit EWH in keinem Fach mehr abgebildet bekommst.

    Was ich in den Sprachen (auch in Deutsch) sinnvoll fände, wäre eine Vetowirkung der sprachlichen Leistung. Sprachlich mangelhaft kann insgesamt nicht besser sein als ausreichend, egal wie gut das Inhalttuch ist. Der sprachliche Fokus steckt doch schon im Namen der Fächergruppe...

    Du hast nie im Schichtdienst gearbeitet oder? Wenn ich während meiner Zeit im Kinderheim einen Arzttermin oder einen Geburtstag hatte, dann hab ich vorher Bescheid gesagt und hatte den Tag dann frei oder bin von regulärem Nacht/Frühdienst auf den Spätdienst gesetzt worden.

    Wenn jemand krank geworden ist, war man oft kurzfristig am Arsch, aber da ist oft mehr Flexibilität möglich, weil da nicht jedesmal Räume/Schüler/Fächer/etc. dran hängen.

    Und ich erwähne es gerne nochmal: es ist möglich, wenn ihr es nicht braucht ist doch toll für euch, aber es gibt Kollegen die es gerne so haben und es hat ja niemand einen Nachteil dadurch, auch nicht die Kollegen die es erst spät haben wollen. Falls ihr hingegen für die Erstellung des Stundenplans zuständig seid und dagegen argumentiert... Ein Schelm wer Böses dabei denkt.

    Oh, mein liebstes Beispiel, ganz vergessen: ich nutze mit Vorliebe den Film "die Todesmühlen", sobald in der Sek I irgendeine Pfeife in meiner Klasse den Hitlergruß zeigt und frage dann danach auch nach, ob dass das ist womit er (sind immer Jungen, sind immer Provokationen) sich identifiziert. Damit bringt man auch bequem eine ganze Klasse zur Ruhe und eine Hälfte davon zu Tränen in den Augen. Auch hier: keine Dissoziationen...

    Kannst du SuS im Flashback und oder in einer Dissoziation reorientieren? Was machst du, wenn in deinem Klassenraum, jemand aufgrund der Gewaltschilderungen in einen Flashback gerät und/oder Bewegungsunfähig wird?

    Wie hilft dir da die von dir genannte wertneutrale Rückzugsmöglichkeit?

    Genau darum geht es. Es geht nicht darum, schwierige Themen zu vermeiden. Sie gehören in den Unterricht. Traumasensibler Unterricht bedeutet vielmehr, auf unnötige Explizite Gewaltbeschreibungen oder -darstellungen zu verzichten, Belastungen mitzudenken und Unterricht so zu gestalten, dass möchglichst alle SuS teilnehmen können - auch diejenigen mit belastenden Erfahrungen. Sodass Schule ein Schutzraum ist.

    Wie oft hattest du diese Fälle schon im schulischen Kontext? Ein dissoziativer Anfall ist so selten, das haben vermutlich die meisten Psychologen noch nie gesehen, wenn du möchtest frage ich bei meinen ehemaligen Kollegen nach, die jetzt eine Praxis haben. Du spinnst hier an den Haaren etwas herbei was passieren könnte. Wenn man das für alle Möglichkeiten macht, die passieren könnten, dann darf meine Klasse auch keine Wasserschlacht mit Wasserpistolen auf dem Schulhof machen, irgendwem könnte ins Auge geschossen werden oder irgendwer hat ein Flashback in die Ukraine. Meine zwei ukrainischen Jungs hatten das jetzt nicht, aber irgendwer könnte das ja haben. Genau so haben wir in Geschichte mal den Film 300 mit Thukydides verglichen und uns angeschaut wie die Perser dargestellt werden (grenzwertig rassistisch in Antike und Moderne). Nie was passiert. Das Schulbuch hingehen hat Mal in Jahrgangsstufe 9 ein syrisches Mädchen zum Weinen gebracht, als es um Giftgas ging, weil Familienmitglieder noch in Syrien waren und das gerade durch die Medien ging damals. Interessehalber: bist du in dem Bereich besonders qualifiziert, so dass du damit auch in Schule häufiger zu tun hast?

    Quittengelee : Ich bin mir ziemlich sicher, dass das andere Ansätze sind, als das was man im deutschen zu "traumasensibel" findet

    Hochbegabung braucht nur (therapeutisch) keine Diagnostik, weil Hochbegabung absolut gar nicht mit

    • Psychischen Erkrankungen
    • Auffälligem Verhalten
    • Minderleistung in der Schule

    korreliert. Es gibt keinen sinnvollen Grund das eigene Kind einen Intelligenztest machen zu lassen, außer zu Forschungszwecken oder maximal noch, wenn man Teilleistungsschwächen diagnostizieren will, auch wenn das Diskrepanzkriterium auch eigentlich Blödsinn ist. Wenn ein hochbegabter Schüler nur durchschnittlich Rechtschreibung kann, dann besteht natürlich die Möglichkeit einer LRS (die durch die Hochbegabung maskiert wird) oder er ist einfach faul oder der Unterricht war halt Mist.

    Pädagogisch wäre es vielleicht sinnvoll, dass man regionale Spezialschulen wie in der DDR einrichtet, aber ist das politisch gewollt? Und dann noch mit dem Vorbild?

    So verhält es sich nach Aussage einiger Ärzte, mit denen ich gesprochen habe, auch mit AD(H)S und ASS. Es wird genauer hingesehen, es wird häufiger diagnostiziert.


    Das stimmt nicht ganz, von DSM IV zu V (Psychologen) und von ICD 10 zu 11 (Mediziner) wurden die Kriterien so aufgeweicht, dass du jeweils locker ein Viertel der Menschheit damit diagnostizieren kannst, wenn der Verdacht aufkommt. Die hätte es vor 100 Jahren aber auch gegeben, damals waren die aber Zappelphilipp oder Außenseiter.

    Quittengeleein Mathe ist das eigentlich kein Problem, in Geschichte weise ich am Anfang des Schuljahres einmal darauf hin, dass man bei Themen die man belastend findet auch rausgehen darf, aber dann danach darüber sprechen soll, was das Problem war. Hatte ich bisher eigentlich nur bei Kriegsflüchtlingen einmal bei häuslicher Gewalt gegen die Mutter, da stehst dann auch doof da als Lehrkraft, wenn das ein Fall ist, wo von Nachbarn manchmal die Polizei gerufen wird und selbst die fast nix machen können. Dann vertraut sich dir jemand an und du kannst trotzdem nicht helfen.

    Hochbegabung war ja immer schon gerne dabei, wie viele Kinder bei uns hochbegabt sind, ist schon beeindruckend.

    ASS und ADHS sind die Psychologen auch selbst dran schuld, das ist im DSM-V deutlich häufiger zu diagnostizieren als zuvor, weil es jetzt eher eine übermäßig ausgeprägte Persönlichkeitseigenschaft ist, die zur Belastung wird, als ein klar definiertes Krankheitsbild.

    Hochsensibilität ist einfach ausgedacht, da gibt's gar keine klaren Kriterien.

    Eine allgemeine Zunahme gibt es seit Corona, am meisten gelitten unter den Maßnahmen gegen Corona haben nachweislich Kinder und Jugendliche, aber thematisieren muss man viele Dinge trotzdem.

    Anderes Beispiel - Essstörungen haben massiv zugenommen, natürlich spreche ich Schülerinnen nicht vor der Klasse auf ihr Gewicht an, das wäre nicht sensibel, aber genauso natürlich kümmere ich mich darum, dass irgendwer (falls es passt auch ich) 1:1 mit ihr spricht und wenn da keine gute Erklärung für andere Gründe kommt, auch die Eltern informiert. Kann ich das therapieren oder sicher diagnostizieren? Nein, das wäre massiv übergriffig. Muss ich ein Auge darauf haben? Ja (übrigens auch leitlinienkonform). Inzwischen gibt es so viele Kolleginnen (vor allem) die ihren Klassen nichts mehr zu essen mitbringen, weil ja jemand allergisch reagieren könnte oder eine Essstörung getriggert werden könnte. Das ist nicht die Antwort auf mehr psychische Probleme. Andererseits sorgt unsere Bundesregierung ja gerade auch dafür dass es absehbar zu wenig Therapieplätze geben wird, also vielleicht ist es ökonomisch sinnvoller Weg.

    Wir sind nicht für die Therapie da, sondern quasi die erste Linie der Diagnostik. Wenn uns was auffällt, dann müssen wir Profis holen (habt ihr ausgebildete Beratungslehrer an der Schule an die man verweisen kann, die müssten eigentlich ein Netzwerk haben). Aber halt echte Profis, keine Coaches oder Heilpraktiker. Das sind wir qua Job auch schon für Kindeswohlgefährdung und sexuellen Missbrauch (siehe Schutzkonzeptsentwurf der KMK).

    Bei uns an der Schule wird in letzter Zeit halt oft Hochsensibiliät, ASS und Hochbegabung im gleichen Gespräch in den Topf geworfen als Erklärung warum beim Kind irgendwas nicht läuft, manchmal noch mit etwas ADS gewürzt und wenn du dann die Diagnostik sehen möchtest, gucken die alle doof.

    Intelligenz korreliert eigentlich fast gar nicht mit dem Charakter, beim Humor gibt es einen leichten Schlag Richtung Ironie, Sarkasmus und schwarzer Humor. Der Erklärungsansatz kommt aber bei Eltern auch oft "mein Kind stört den Unterricht nur weil es hochbegabt und gelangweilt ist" und die Antwort ist in Deutschland immer "erzieh dein Kind" und ein Verweis auf die Marburger Hochbegabtenstudie.

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