Bei uns hat die Inklusion dazu geführt, dass die SuS mit Förderbedarf mangelversorgt werden über Lehrkräfte vom Förderzentrum.
Hängt halt immer von der Klassengröße in den Förderschulen ab. Ich gehe mal von 6 bis maximal 12 Kindern aus. Da würde man schon sparen, wenn sonst die Förderschullehrer in der Inklusion immer nur 1-2 Kinder gleichzeitig betreuen können, weil einfach nicht mehr Kinder in jeder Klasse sitzen.
Mir geht es halt darum möglichst homogene Lernergruppen zu schaffen, um so die Arbeit der KuK zu minimieren. Es gibt dann eben keine individuell angepaßten Arbeitsmaterialen mehr.
Will man noch mehr Arbeitszeit einsparen und am ganz großen Rad drehen, müßte man eigentlich auch die Gesamtschulen in den Regionen abschaffen, deren Schülerzahlen das klassische viergliedrige Schulsystem aus Gymnasium, Real- und Hauptschule sowie Förderschule ausreichen, eben um möglichst homogene Lernergruppen zu generieren. Gesamtschulen machen nur dort Sinn, wo die Schulwege auf dem Land sehr lang sind, so daß es bei der dünnen Besiedelung und den geringen Schülerzahlen anders gar nicht mehr händelbar ist. Wenn aber die besten Schüler zum Gymnasium gehen und es dann nur noch die integrierte Gesamtschule (IGS) wie in Niedersachsen gibt, verkommt die Gesamtschule zur Resterampe.