Beiträge von plattyplus

    Fossile Brennstoffe sind nicht mehr in diesen Mengen gefragt, was hat Russland noch, um richtig Geld zu verdienen?

    Das könnte ja auch ein Grund sein warum Trump sich in dem Krieg engagiert, eben um das russische Ölangebot "vom Markt zu nehmen" und so die Preise für US Fracking-Öl oben zu halten.

    Jetzt waren 3 Jahre Zeit Alternativen auszuprobieren, zu verhandeln, Gebiete zu gewinnen. Millionen sind getötet und verwundet, die Ukraine hat durch Flucht ganze Generationen verloren, Infrastruktur im Eimer, der Osten in Schutt und Asche.

    Warum denkt ihr, dass der Krieg für die Ukraine so zuende gehen könnte wie der 2. Weltkrieg, indem das Gebiet komplett wieder freigekämpft wird? Ich habe inzw. eher die Vermutung, dass es enden wird wie der 1. Weltkrieg, nämlich das wir uns in einem Abnutzungskrieg befinden, die sehr geringen Geländegewinne der Russen in den letzten 2 Jahren eigentlich uninteressant sind, und es irgendwann zu der Kapitulation einer Seite kommen wird, weil die Bevölkerung des entsprechenden Landes den Krieg einfach nicht mehr weiter führen will/kann.

    Am Ende des 1. Weltkriegs standen deutsche Truppen weit auf französischem Gebiet. Trotzdem hat Deutschland den Krieg verloren, weil es einfach nicht mehr weiter machen konnte. Die hungernde Bevölkerung hat dem Ganzen ein Ende bereitet.

    Für den Ukraine-Krieg kann ich mir ein ähnliches Ende vorstellen, dann nämlich, wenn das Regime in Moskau zusammenbricht, weil die Wirtschaft kollabiert und die Bevölkerung nicht mehr in der Lage und/oder willens ist die Entbehrungen aufsichzunehmen. Die Sowjetunion ist damals auf eine ähnliche Weise zusammengebrochen, als Jelzin in Moskau auf den Panzer geklettert ist.

    Wozu haben wir die verdammte UNO?

    Blöd nur, dass Russland eine der 5 Veto-Mächte in der UNO ist, weshalb die UNO in diesem Konflikt, in dem eine Veto-Macht Kriegspartei ist, Schach-Matt gesetzt wurde. Gleiches droht uns im China-Taiwan-Konflikt.

    Man möge mich jetzt für meine Unbedarftheit und mögliche Naivität hart kritisieren, aber liegt im 25 Punkte Plan nicht im Ansatz ein brauchbarer Kompromiss? Die Ukraine soll ein souveräner Staat bleiben und flankierende Schutzgarantien erhalten. Ein russischer Angriff würde wie ein Angriff auf die USA und NATO angesehen werden. Die Ukraine dürfte der EU beitreten...Sind diese Punkte wirklich indiskutabel?

    Das Problem ist doch, dass alle bisherigen Schutzgarantien nicht funktioniert haben. Im Zweifelsfall hieß es dann immer wieder, dass der Vertrag doch nur eine Absichtserklärung gewesen sei wie beim Budapester Memorandum. Der einzige Schutz der Ukraine vor einem erneuten russischen Überfall ist, und ich finde es wirklich bitter es so direkt sagen zu müssen, die Atombombe samt Interkontinentalrakete, um wie im Kalten Krieg den Frieden durch massive Abschreckung bewahren zu zu können. Evtl. wäre eine NATO-Vollmitgliedschaft noch eine Alternative, wobei dann die NATO als solche erst einmal gefestigt werden müßte. Ob die USA uns Deutschen im Fall der Fälle wirklich beistehen würden, ist aktuell ja nicht mehr so 100 prozentig sicher.

    Problem ist, dass die Ukraine schlechte Karten hat. Am Anfang sah es noch gut aus, aber mittlerweile nähert sich die Ukraine immer mehr dem Zusammenbruch. Da gibt es nicht mehr viel zu verhandeln.

    Und du meinst, dass sich Russland nicht dem Zusammenbruch nähert? Der Staatshaushalt Russlands ist jedenfalls inzw. dank der ukrainischen Angriffe auf die russische Öl-Industrie ruiniert. Zum Partisanenkrieg wie in Afghanistan sind die Ukrainer noch gar nicht übergegangen. Die Frage ist einfach: Wer kann das länger durchhalten?

    Das Budapester Memorandum war eine eher unverbindliche Absichtserklärung (gibt 'nen aufschlußreichen Wikipedia-Artikel dazu).
    Bei den Minsker Abkommen war Russland nicht Vertragspartner.

    Falsch!

    Für die Ukraine unterzeichnete der frühere ukrainische Präsident Leonid Kutschma das Dokument. Als Vertreter des Föderativen Staates Neurussland unterzeichneten Alexander Sachartschenko und Igor Plotnizki. Als Vertreter Russlands unterzeichnete der Botschafter der Russischen Föderation in der Ukraine Michail Surabow. Für die OSZE unterzeichnete Heidi Tagliavini.

    Im Rahmen von Minsk II wurden dann diverse Waffenstillstandsvereinbarungen zwischen der Ukraine, Russland und der OSZE getroffen, die alle von Russland gebrochen wurden. Hier mal eine Liste der Waffenstillstandsvereinbarungen:

    • 30. März 2018
    • 1. Juli 2018
    • 29. August 2018
    • 29. Dezember 2018
    • 8. März 2019
    • 21. Juli 2019
    • 1. Januar 2020
    • 27. Juli 2020

    Und da meint jemand noch ernsthaft, dass Erklärungen Russlands noch in irgendeiner Art und Weise verbindlich sind?

    Demnach gibt's nur den Sieg der Ukraine im vielen Millionen Toten oder die endgültige und volltändige Niederlage Ukraine, ebenfalls mit Millionen Toten.

    Ein Verhandlungsfrieden zu den Bedingungen Russlands wäre eine vollständige Niederlage der Ukraine.

    Der Plan ist weit unter dem, was die Ukraine kurz nach Kriegsbeginn hätte haben können.

    Was hätte die Ukraine denn haben können?

    • Ein Budapester Memorandum, an das sich Russland nicht gehalten hat?
    • Ein Minsker Abkommen, an das sich Russland nicht gehalten hat?

    Nein, alle Abkommen mit dem aktuellen Russland sind das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben wurden. Die einzige Chance für einen Frieden ist ein Siegfrieden in Verbindung mit einer massiven Aufrüstung der Ukraine bzw. Einbeziehung in ein Bündnis, so dass bei einem erneuten Angriff Russlands für alle, insb. auch für Russland, klar ist, dass die totale Zerstörung Russlands von Kaliningrad bis Wladivostok die Folge sein wird.

    Der Kalte Krieg hat uns nach Jahrtausenden fortwährender Kriege den Frieden in Europa gebracht. So schlecht scheint die Abschreckung also nicht zu funktionieren.

    die Lehrkräfte, die (früher) sich noch einmal als Studenten eingeschrieben haben, damit sie günstiger mit dem ÖPNV fahren können;

    Damit hat bei uns der Landrat sogar mal Wahlwerbung gemacht, also wie klug er wäre, dass er als Landrat noch als Student eingeschrieben wäre, um den ÖPNV und überall die vergünstigten Tickets, Software, … für Studenten abgreifen zu können trotz Besoldungsgruppe B7.

    Ich finde die Unterstützung der Ukraine richtig, nur hätte man von Anfang an all in gehen und effiziente Waffen liefern müssen.

    Also 2014, als Russland die Krim annektiert hat, darauf hinweisen, dass damit das Budapester Memorandum gebrochen wurde und die Ukraine die Atomwaffen samt Interkontinentalraketen „zurückgeben“ (dann natürlich aus westlicher Produktion), die sie auf Basis dieses Memorandums an Russland abgegeben hatte?

    Ich bin der Meinung, dass das vorhandene Personal reicht, aber effektiver arbeiten muss. Dadurch, dass wir bereits so viele Ressourcen in den Umgang mit Unterrichtsstörungen investieren, zeigt ja, dass der Ansatz schlichtweg nicht zielführend ist. Die Vermittlung von Unterrichtsstoff hat oberste Priorität und Unterrichtsstörungen gefährden dieses Vorhaben. Unterrichtsstörungen werden oft zu lang toleriert und da muss in den Klassenzimmern eine andere Mentalität her, nämlich "Handlung --- Konsequenz". Die Konsequenz muss als unangenehmer als die Teilnahme am Unterricht empfunden werden, dann ist auch der Anreiz, einen auf Clown und Entertainer zu machen, weg.

    Du meinst also, dass wir das Königlich-Preußisches General-Land-Schul-Reglement aus dem Jahre 1763 wieder einführen sollten?

    --> https://opendata.uni-halle.de/handle/1981185920/56624

    Geht das rechtlich überhaupt?

    Kommt aufs Bundesland an. Rein rechtlich darf die Schulleitung wahrscheinlich auch ganz ohne Vorankündigung vorbeikommen. Dann ist allerdings kein Stundenentwurf vorzulegen.

    Ich habe eine Schülerin mit Autismus in der Klasse. Das Mädchen wird durchdrehen, wenn da unvorbereitet 3 Menschen hinten sitzen.

    Darauf wurde noch nie Rücksicht genommen. Ich briefe meine Schüler immer dahingehend: "Wenn ihr beim Referendar Unterricht habt und Besuch kommt, denkt immer daran, dass der Besuch nicht Euch bewertet sondern den Referendar. Ihr könnt nichts falsch machen. Auch wenn Eure Antworten falsch sein sollten, biegen wir (also Lehrer, Referendar etc. ... ) das schon wieder hin. Wirklich schlimm ist nur, wenn alle von euch Schülern Angst bekommen etwas Falsches zu sagen und damit dem Referendar die Prüfung zu versauen und dann aus Angst gar nichts sagen. Wenn gar keine Antwort kommt, muss der Referendar das Spiel 'Der Lehrer fragt, der Lehrer antwortet' spielen und damit ist er dann durchgefallen."

    Ganz grundsätzlich gilt überall das Hausrecht, die Bundeswehr kann genau so wenig einfach so in eine Schule kommen, wie die Schule einfach so mal einen Tag mit allen Klassen zum Spielen auf den Truppenübungsplatz gehen kann.

    Wenn ich sowas hier lese, würde ich mit der ganzen Schule eine 4-wöchige Klasenfahrt in die nächste Kaserne unternehmen. Da können sie dann gleich mit der formalen Grundausbildung anfangen. Waffen brauchen sie nicht. Betten bauen, ordentliches Grüßen, ein geregelter Tagesablauf, dem man sich nicht entziehen kann, ... reicht vollkommen.

    --> https://www.news4teachers.de/2025/11/ich-sc…ngst-und-chaos/

    Die Möglichkeiten kommen dabei aber auch auf das Bundesland und den jeweiligen Kooperationsvertrag mit der Bundeswehr an.

    Mir kommt es reichlich komisch vor, dass die eine Institution öffentlichen Rechts, nämlich die Schule, in der Lage sein soll eine andere Institution öffentlichen Rechts, nämlich die Bundeswehr, auszusperren. Auf welcher gesetzlichen Grundlage soll dies möglich sein?

    Es bräuchte ein Notkonzept, um zumindest ein paar Stunden überbrücken zu können

    Wie wäre es mit Pufferbatterien? Aktuell gibt es die kWh schon für 100€, vor 2 Jahren waren es noch 1.000€. Damit könnte man dann auch die Dunkelflaute der erneuerbaren Energie abpuffern. Ich würde mir da auch weniger Sorge um die Kassen machen als viel mehr um die Kühlung der Lebensmittel.

    Zum Thema Eigenleistung. Ich traue mir das als Ingenieur zu, allerdings finde ich wahrscheinlich niemanden, der mir die Anlage abnimmt.

    Wenn du in Süddeutschland wohnst, kannst den TÜV bestellen, der dir die Anlage abnimmt .

    —> https://www.tuvsud.com/de-de/store/in…ostalCode=80331


    Bei uns gibt es einen Elektriker, der die halb fertigen Anlagen von Solarteuren, die zwischenzeitlich pleite gegangen sind, fertig baut. Der Elektriker hat auch meine Anlage abgenommen.

    Bei 1500kWh Jahresverbrauch

    Wir waren früher bei 6.000-8.000kWh und sind jetzt mit E-Auto und Wärmepumpe bei 40-45.000kWh. Da sieht dann die Kalkulation schon ganz anders aus.

    Der Investor, der die Häuser hier gerne aufkauft und saniert, stattet alles mit Infrarotheizungen aus. Wird auch von Energieberatern hier gerne für die Siedlung und ihre Voraussetzungen empfohlen. Damit ist allerdings quasi niemand, der dort wohnt, zufrieden,

    Infrarotheizungen machen nur Sinn, wenn man die Räume nur wenige Stunden pro Woche nutzt und sie auch nur entsprechend kurzfristig beheizen will. Unsere Kirche wird z.B. mit Infrarotheizungen aufgewärmt, weil sie praktisch nur sonntags für 2 Stunden genutzt wird. Aber fürs dauerhafte Beheizen sind Infrarotheizungen Blödsinn. Entweder bleibt es zu kalt oder es wird zu teuer. Eine Wärmepumpe hingegen ist das genaue Gegenteil. Dabei handelt es sich um einen Langläufer, der am besten 24/7 den kompletten Winter hindurch läuft. Sogar die Nachtabsenkung ist bei einer Wärmepumpe kontraproduktiv.

    Und plattyplus, wer absurd viel Kohlenstoffdioxid erzeugt, kann natürlich mehr sparen als jemand,der schon immer spart. Ich habe noch nie mehr als 1000 kWh verbraucht, aktuell sind es 800 pro Jahr, ich fahre seit Jahren weniger als 1000 km pro Jahr und wir haben als Eigentümer beschlossen, unsere Ölheizung großteils durch Wärmepumpe zu ersetzen.

    Du sprichst bei den 1.000kWh aber von dem "klassischen Stromverbrauch" ohne E-Auto und Wärmepumpe?

    Wer zahlt eigentlich für die Gasleitung, wenn nur noch wenige Gasheizung haben? Vermutlich wird wieder nach Subventionen geschrieen.

    Zur Zeit ist es so geregelt, dass die Stadtwerke mit 10 Jahren Vorlauf, es muß also 10 Jahre vorab spätestens angekündigt werden, die Gasnetze irgendwann einfach außer Betrieb nehmen werden, weil ja schlecht der Letzte Gaskunde das komplette Netz bezahlen kann. Das geschieht dann auch gegen den Willen der Kunden. Wollen die Kunden trotzdem an ihrer Gasheizung festhalten, müssen sie sich dann einen Gastank in den Garten legen und mit LKWs beliefern lassen.

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